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Handbuch der organischen Chemie von Leopold Gmelin Geh. Rath und Professor in Heidelberg. Vierte umgearbeitete und vermehrte Auflage. Heidelberg Universitts Buchhandlung von Karl Winter. 2 Bde. 18461852

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Literalur.
73
uber dieses bedeutende cheniiscbe Werk hier w o l i l wiederh( len, UIII
zugleich hinzuzufiigen, dass die ii b e r z w a n z i g B o g e n betragenden,
hinlanglich markirter? Einschaltungen des englisclien Uehersetzers und
des deutschen Bearbeiters ganz i n Uebereinstirnmung mit deni Grundtexte hinzugel'iigt worden sind. I h die in dem M'erlte bel'olgte Nonienclatur, so weit dieses moglich war, beihehalten, und da auch irn Satz
und I)rut:lt lteinc Versnderung, init Ausuahme einer noch iiltonomischeren Benutzung des Raumes, vorgenomiiien worden ist: so erscheint
auf den ersten Blick diese Aullage von der vierten lrauln verschieden.
Allein bei einer Vergleichung beider wird man wahrnelrmen, dass alle
neueren Erfahrungen sorgl'lltig nachgetrapen sind. Dass ulirigeiis d a s
Werk blieb wie es war, darauf hatte der uin seine Wissenschaft u n d
besonders UIII die chemische Gelelirsaiiilieit in so holiem Grade verdiente Verf. ein volles Keclit. Zwar ist richtig, dass die von G m e l i n anpewendete Terminologie nicht durchweg mehr diejenige ist,
welche v o n den nieistcn jetzt schreibenden Chemikern henutrt wird.
H i t t e aher auch der Verf. sich von der Zweclimlssiglceit oder Nothwendiglteit einer desfallsigen Aenderung iiherzengt, so h<itte diese
Um;inderung leicht cine grossere Arbeit verursacht, als d e r betagte
und durch Krankheitsnnfiille angegrilfene Hr. Verl'. h i t t e uberwlltigen
niijgen. Es wird ihin Freude gewihren, class jiingere lirifte und die
grossen Opler des waclrern Verlegers es m6glit.h inachten, sein Werk,
dem e r einen sehr grossen Theil seines fleissigen iind thiitigen Lebens
gewidrnet hat, verjungt vor sich zu sehen.
H . \I'
a clt e n r o tl e r .
~~
Hand huch tlcr organischen Clieinie von L e o p o I d G m e l i n , Geh. Hath und Professor in IIeidelberg. Vierte
u m gea r b e i t c t e u n d ver meh rt e A u fl a g e . Heidelberg,
L'nivcrsitats - BuchhandlunS von [Carl Winter. 2 Bde.
84.6-4 852.
11
Die beiden bis j e t z t erscliienenen Bande tler organischen Cheinie
bilden den vierten und ftinften Band tler 4ten Aullage des Ilandbuchs
der Cheinie von deiiiselben Verl'. Ein dritter B a n d nebst dein Register
ist noch i n Aussicht gehtellt u n d wird holl'entlich bald erscheinen.
Da die erste Lieferung davon schon iin Jahre 1516 herausltam, so ist
leicht zii erruessen, dass bis zur ,jiingst crfolgten Vollendting drs zweiten Banrles viele Luclien entstanden sein miissen, welche aber durch
eine Uebcrarbeitung des ganzen Werltes, wie sie bei dein Ilandhuche
der anorganischen Cheinie geratle jetzt erlolgt, a n i leiclitesten atisge fiil I t we rtl en It ri n n e n .
Das Ilandhucli der organischen Cheinie zeugt noch mehr als das
der anorganischen Cliemie von dem einineuten 'Ialente, von dein ungeheuren Fleisse und der seltenslen Ausdauer dea Verf., die Ausbctile
der Rrstrebiingen aller itn Gehiete tler organischen Cheinie jetzt thLtigen Cherriilter - und deren Anzahl ist belianntlich nicht lilein i n einen Kaliinen zusamnienzufassen und dein erstauneoden Lcser in
systeinatischem Zusaininenhange vorzufuhren. \Venn B e r z e I i u s dieses \\'erk jetzt siihe, 5 0 wiirde e r init noch grijsaerer Bewunderung
davon sprechen miissen, als er dieses fruher in Betrelf tler dritten
Auflaqe that. Kein \Verk der nenesten chemischen Literatur des Inund Auslandes durfte gel'unden werden, das alles belcannle Wissen
T6
in diecciir Bcreichc so vollstiindig darbietel, a l s clicn diescs Jlnsterwerlc des Fleisses eines der ersten deutschen Gelehrten.
Dass der Verf. sein \Yerli weder beginnen, noch durchfuhren
lioniile, w e n n er niclit einein festen Systenie sich airscliloss,,,ist nusser
Zweifel. Er walilte die Kerntheorie yon L a u r e n t und fuhrte dieselbe noch weiter :ins, a l s G e r h a r d t. Er sprirht sirh iiber die Veranlassung u n d die Griinde tlazu a u l pa?. 23 und 21 des ersten Bandes ails. N a n findet darin den Scharlsinn und die logisthe Ordnung,
die alle ICr~irlerungen G ni e 1 i n ' s so sehr anszeirhnen. Es ist Irauni
inijglich, i l i i n nicht hi.iznstimmen, nnd drnnoch niiichle man wiinschen, d e r l l e r r Verfasser sei einirial inronsequent gcworden nnd
hiitte s i c h Iiei Auul'iihrtinp des \Yerlces, selhst gegen seine Ueherzeugung, d c r lladicalthcorie angeschlossrn. Es w8re das eine Concession
l'ur den Leser gewcsen, die a u c h ihren N u t z e n gelrabt hiitlc, wenn
inan a u c h i i i v h t bezweifeln kann, dass :inl d e m Boden der \\ isbenslhal\ iiur tler S~liril'tstellerund n i h t der Leser den Iieigen z n fiiliren
h a t . 1)cr gegenwiirtige Zirstand der organischen C'heinie ist frrilich
nur ein provisorischer, eine Phase, die s i c h bald wantleln wird. Jedern i a n n fii 11 I t d i( J.
E i 11 Ver s n ch, dies e \\'and el u ng 11 er li ei zii I'iilire n, is t
sclion d c r Aliihe wertli, der Erfulg aber rweil'elhal't ; denn iiucti die
% ? i t li;rt ilire Bercchtigung, die ihr nicht enlzogen werdcn Iraiin.
Iir uninitlel bnrenr Zusiiinrnenhangc rnit der liernthcorie stand auch die
Uililnng cincr nriien l'erminologie, der Aiisdricclt d e r 'l'heorie s e l b s t . lJnd
d a s ebvn is1 cin llindcrniss bei Benutzung des trelTlicheii (;inelin'schcn V'er.
Les. Die \'orsclrl;igc I'iir cine neoe cheinisclie R'oinenrlalur (11 131 - 1351,
so sinnreich sir a u c h sind, diirf'trl; auf vielerlci Schwierigkciten stossen,
vuii tlenen einc d e r g r i i s s t e n die zii sein sclreinl, t l a s s die Kanien aus l i e i o e r
Spraclie cntnoniincn worden, sondern nur, wie algebraisclie Zeichen, Grijssen au$tlrhcken, n i i t t i i n ganz besondere Sprachzeichen sind, also rjne
vollstiintlipe Celiersetzung der Zeichenspriiche i n \l'ortzeic.lien, 2. B.
KO, b 0 3
AlgO, S O J = 1'~tan-'l'alltan-e,jalin; odcr 2 K a 0 , A q + PO'
+ 23 a11 = .Ieiiiilan-i21;in-Apuii-\~eso. I ) a nun abcr das Getliiclitniss
aul' dieae M'eise gar Lcinen Airhaltepuni? i n irgentl eincr Sprai'he
findet, so wiirde voransge$elzt werden niiissen, tiass iler Clieniilter
eine besondere %ah!ensprache zu erlerncn halie, \ o i l dcr cr erst die
Ileherietzung lietern iniisste, u i n auch dern griisscren I'nblicun~ verstGndlich zu werden.
Nan l i a n n darriit einigerniaassen 1);irallelisiren den Versnch dcs
lieruhinten 11 o h s , der i n die Rlineralogie nene systeniatische Nanien
einzu I'ii i,re n v e rsn c 11t e, w i e z . B hr a cli y t y p e r l'a rach r os h;~
ry t ( S pa I 11ei s ens lei n ) , ma It r o I y per Par a c h r 0s Iia ry t (K h od och r os i I '): t rii p ezoi d aler
K l l p h l J n ~ p i J(Leuzit)
~h
II s. w.
Uie grossen Verdienste des deutschen
Alincralogen sind a n e r l t a n n t ; die yon ihin airf ein System gegriindeten
K m e n n i i i s s t e n a 1ii.r mi t der l'mw i i l z ling der JI in era Is yst eine zugle ic h
a us st?r G rbr iin c ti I( n in nie n.
Da indesscn i n dein Grnel i n'sclien Buche s e l h s t Iiaiiptsi~chlich
nur b e i iler Classilication n n d in den Ileherschriften Gehranuh davon
geiniicht worden ist, z. 13. Chlorvinafer = ClilorAllryl; Kohlenvinestrr
- I(ohletisiiiireiilher; Essigl'orniester = essigsaures 3lelhyloxyd ; auch
viell'iiltig dic gebriiuehlichen Nanien p n z beibehalten w o r d e n : so wird
d a r a n s aucti fiir diejenigen, die sich nicht g a n z i n die R'oinenclatur
G 111 e 1 i n ' s Jerlicfen wollen, lteine grosse Stiirung erwachscn, sobald
cin vollstiindiges Synonymen-Register erst geliefert sein wird. Dieses
ist denn arieli mil dein dritten und letzten Uande zu liefern versprochen.
+
Cfnd dass dieser Band binnen tinrzein erscheinen iiiiJgr: da fiir denselben, dem Vernehnien narh, die Jlaterialien vorhereitet sind, entspricht gemiss dem Il'unsche d e r zahlreichen Verehrer des Buclres
eben so sehr, als dein des Referenten selhst. Erst aus eineni Itegistrr
wird ein Jeder den ausserordentlichen Unif'ang u n d die \Vichtiglieit
dieses \l'erlres deutlicli erkennen liiinnen, wiiliread \ orliiulig nur cine
genaue Beltanntschaft init dein Buvhe es ~niiglich niacht, dieselbeit
w a h r z un e h inen, 1) i e 'l'r e If1 i c h Ii e i t u n d Co rrec 111e i t d es 1) r ilcli es sin d
in diesen beiden Biinden des G ine I i n'schen Ilandbnches dieselben,
wie in den drei vorangegangenen iiber die unorpanische Cheinie.
H . \\ a c l i e n r o d e r .
To1Is t and iges T a x hen bucli d el- c hem is cli en Tech no1og ic,
zur schnellen Eebersich~bearbeitct von 111.. J. C o t t l i e b , Professor a m Joanneurn in G r a k . N i l 36 in
den 'Tcrl gedrucklcn Holzschnitten. Lcipzig 48ii.2.
R e n ~ m c l i eBuclihnntllung (Oscar Bancli\yitz:. 8. XI1
unci'760 S.
Uer Verfasser hnt sich dii: Aufgabe gestellt, einP rni~gliclrst ~ e d r i ng te n n il d ein n e uesten St a n d p 11n ct e tier \V issen sch n f t en t s 1) re ch e n d e
Ua rst e II n n g d er ch e in i x h en Tec hn o I og i e zii I i e fer 11.
'I ii c h t ig i?Ii en n t
niss der theoretischen Cheinie wird vorausgesetzt. Die Deniitsnng
griisserer \l'erlte sol1 nur rrleichtrrt, nicht iiherfliissig geni;iL,lit werden. U ~ S ~ I I I I ~zur
F S Ilepetition u n d Z U J I ~ ri~hnellen Aaclisclrlapen wird
d a s Kui~lii i i i t Vortlreil benutzt wertlen. I)ie Diirstelliing i.*i Lurz nnd
doch deutlich, die Eintheilnng einlacli und uhersictitlirh und d:is Aullinden des Gesuchten d u r c h das gegebcnc Inhaltsverzeichniss u n d Register leiclit geinaclit. Die Anordnunp rlrs s t o r e s ist lturz Folgentle:
~
\ ' ~ ~ r w e n d i i n g e; l Die Einleitung bilden die Brennstoft'e U O ilire
s t e r e werd en n a ch den Aggrega tz us tii iid e n ei n gc t 11ci l I, II n tl 11es u II (I e r s
die festen I~renniiiaterialirii, a l s die wichtigstcn, eiiicr t ~ n ~ l ' i i h r l i ~ ~ h e n
Besprecbung unterworf'en. Sie zerLillen i n natiirliche : I-lolz, Turf,
Braun- irnd Steinkohlen, und ltiinstliclie: Ilolzliol~lr,'l'ur~liuhle,Coalts.
Ueber die llcizliraft tler Brennstoll'e wird des \\'ichtigste angeliillrt ;
dann folgl dic Benritzung derselben, die Hcschrcibung d r r verschiedenen Oefen. Rlehrere derselben werden in d e r Lrhrc von den chemischen Operationen beschrieben und durch gute Holzschnitte anschanlich geinacht. Die einzelnen Abschnitte tlieses Capitel! rnttialten das
Auslaugen, Abdainpfen, I)estilliren, Snl~liinircn, Schinclzcn, Saigern,
Kiisten iind Calciniren. Den Anl'ang der speciellen cheniischen 'I'echnologie bildet die Lehrc r o n den nicht-iiietalliaclren Eleinrnten, a l l e
d u r c h ihre' Anwendung wichtipen einf'achen Sloll'e dieser A r t und ihre
Verbindungen enthaltend. Sehr gut sind die theoretischen Erliiuterungen, welclie der Verf. uber den Process der Sch\?.efrlsdureb~reitung giebt. I h n n werden die Verhindungen d e r Iletallc abgehandelt,
unter ihnen zuerst das Chlornatriuin. I)er V e r f . geht z u weit, wenn
t'r IJehauptet, dass jedes Qiiell-, Brunnen- und E'lusswasser inerlilichc
RIengen davon enthalte. Bei der Beschreibnng des Eindainpfens der
Salpeterrohlauge (S. 99) ist vergessen worden anzufiihren, \vie Yiel
Theile Chlorkalinm sich bei 0')i n I 0 0 l ' h . \\'asser liiscn. Ein eigene?
Capitel ist den Silicaten gewidrnet ; nachdeni i n der Einleilung ihrc
allgeineinen Eigenschaften besprochrn w o r d e n sind, wird T O E ihrer
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