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HUlfstabellen fUr den praktischen Cursus in der qualitativ-chemischen Analyse. Von Rudolph BUttner Apotheker erster Classe etc. Breslau. Ferdinand Hirt's Verlag. 1847

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IV. Literatim rind Hritik.
Hulfstabellen fur den praktischen Cursus in der qualitativ - chemischen Analyse. Von Ru d o 1 ph B ii t t n e r,
Apotheker erster Classe etc. Breslau. F e r d i II a n d
H i r t ’s Verlag. 18/17.
Der Verfasser dieses dem Hrn. Prof. Dr. D u f l o s inBreslau gewidmeten
Werlrchens sagt in dein Vorworte, dass er dasselbe zuiu Gehrauche fur dic
angehenden Analytilter und namentlich die jtingern Fachgcnossen, welche
bereits im Besitze einiger analytischen Vorkanntnisse sind, bestimmt
habe, und dass bei Ausarbeitung die Werlte von 1) u f l o s, F r e s e
n i u s , R a m m e l s b e r g , H. R o s e , W i l l 11. A. eu Grunde gelegt
worden; dass in den Kreis der Untersuchungen bloss die hlufiger
vorkommenden anorganischen Verbindungen und von den organischen
nur die wichtigern Siuren aufgenomnieu worden.
Das Werk zerfiillt in 4 Paragraphen ond 5 Tabellen.
1. enthalt einleitende Bemerliungen uber Umfang, Anordnur!g
und Gehrauch der Tabellen. Begriff der Reagenticn. Allgemeine und
specielle aualytische Methode. Umfang derselben.
Hydrochemische
Reactionen ; dicbotome Gliederung als Anordnungsprincip der auf den
Pyrochemische ReacTabellen dargestellten allgemeinen llethode.
tionen.- Vorprdfung (physikalisch-pyrochemische). Eigentliche Untersuchung (hydrochemische).
$j.2. Erliuterungen und Zusatze zu den Tabellen. Zur Tab. 1.
Vorpriifung.
A. Starre Iidrper. a) nicht metallische, b) metallische Kiirper.
B. Fliissige Korper
Zur Tab. 11. Allgemeine Dlethode. Eigentliche Untersuchung.
In Wasser liisliche Korper.
A. Ermittelung der Basen. Priifung durch Reagenspapier und
Chlorwasserstoffsaure.
Queclrsilberoxydul.
Silberoxyd. Prtifung
durch Schwefelwasserstoff in saurer Losung. In Schwefelaninionium
ldsliche Schwefelmetalle.
Arsenige und Arsensaure. Zinnoxydul.
In SchwefelZinnoxyd. Antimonoxyd. Platinoxyd. Goldoxyd.
ammmoniuin unldsliche Schwefelme!alle.
Queclisilberoxyd. Bleioxyd.
Wisinuthoxyd. Kadiniumoxyd. Kupferoxyd.
Prtifung durch Schwefelainmonium in ammonialcalischer Losung.
Eisenoxydul. Eisenoxyd. Niclieloxydul. Kobaltoxydul. Rlanganoxydul. Clirom- (Oxyd und Saure). Zinlroxyd. Thonerde.
Priifung durch lrohlensaures Amrnoniak in chlornatriumhaltiger
Liisung.
Baryterde. Stronlianerde. tlallrerde.
Priifung durch phosphorsaures Natron in aninioniakalischer Liisung.
- Magnesia.
Priihng auf Alltalien. Natron. Kali. Ammonialr.
B. Ermittelung der Sauren und ihrer Stellvertreter.
Anorganische Sauren. Yriifung mittelst Chlorwasserstoffsaure und
Chlorharyum. Kohlensanre. Schwefelwasserstoffsiiure. Schwefelsaure.
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s.
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Lateratur.
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Prufung mittelst salpetersauren Silberoxyds und Salpeterslure.
Jodwasserstoffs3iure. Cyariwasserstoffsiiure. Chlorwasserstoffsaure.
Prufung auC Pliosphorsiure. - Pr iifung auf Salpeterslure. I'riifung auf Chlorsiure. - PriiFuung a u f KieselsQure.
Prufung auf
Essig- und Borsiiure.
Weinslure.
Organische SLuren. Prufung mittelst Chlorcalciums.
Oxalsaure. Citronsaure. Aepfelslure.
Priifung mittelst Eisenchlorids.
Bernsteinsaure. Benzoesiure.
(Essigslure )
Zur Tab. 111. Allgemeine ilfethode. Eigentliche Untersuchung.
In Wasser unliisliche, aber in Chlorwasserstoffsaure losliche KBrper.
A. Eriniltelung der Basen.
Behandlung mit Chlorwasserstoffsiure. - Priifung mit Sch\l.efelwasserstoff.
Prlifung mit Schwefelammonium. Pbosphorsaure und oxalsaure alltalische Erden. - Pruf'ung mit ltohlensaurem Aniiuoni~lr.
Prufung auf Magnesia.
Prufung auf Alltalien.
B. Ermittelung der Siiuren und ihrer Stellvertreter.
C. Abiinderong des analytischen Verfahrens bei Anwesenheit von
in Wasser unloslichem Cyan- (Ferrocyan etc.) Verbindungen.
Zur Tab. I V . In Wasser und Chlorwasserstotfsfiure unliisliche oder
sehr schwer liisliche K6rper.
A. Untersuchung des Niederschlages, der aus der wasserigen alltalisch reagirenden Losung durch Chlorwasserstoffsaure gefallt wurde.
B. Untersuchung des nach der Behandlung mit Wasser und Chlorwasserstoffsiure gebliebenen Kiickstandes. Behandlung init Konigswasser. Schinelzen rnit Itohlensaurern Alkali.
Zur Tab. V. Specielle Methoden.
A. Untersuchung der Bletallgemische und metallahnlichen Korper.
B. Untersuchung der durch Clilorwasserstotfsiiure nicht zersetzbaren Silicate.
C. Untersuchung der natiirlich vorltommenden Wasser.
$. 3. Verhalten der haufiger vorkommenden, wie auch seltenern
Base; und Sauren gegen allgemeine Reagentien.
Q. 4. Erltlfirung der auf den Tabellen gebrauchten Ablnirzungen
und chetnischen Symbole.
Tab. I. Vorprufung.
Man priift den zur Untersuchung vorliegenden Korper in Bezug
auf seine physibalischen Blerkinale: auf Aggregatzustand, Schwere,
Glanz, Farbe, Geruch, Geschmack, Harte, niechanische Gemengtheile
u. s. w. Nach dem Ergebnisse dieser Untersuchung bringt man ihn
unter die nachststehenden Abtheilungen.
A. Starre Khrper. a) nichtmetallische, b) metallische.
Hier folgeu nun die speciellen Fingerzeige zur Behandlung.
B. Pliissige vnd aufgeliiste ICorper. Priifung durch Abdampfen.
Beachtung der Dampfe, wie Amnionialr, Chlor, fliichtige Sauren.
Kein Rfickstand.
Riicltsland. - Priifung m i t Reagenspapieren. Alltalische Reaction weist auf freies, Itohlensaures, phosphorsaures , borsaures, arsensaures Alltali; freie alltaljsche Erden ; Jod-, Cyan-, Schwefel-Alltalinietrlle. Saure Heaction. Priihng mit kohlensanrem Hali.
Bleibender Niederschlag. Metallsalze. liein bleibender Niederschlag,
freie Sailre, saure Salze.
Tab. 11. Eigentliche Untersuchung. Allgemeine lethode. In
Wnsser Idsliche Kbrper.
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Liter atur.
3%
A. Errnittelung der hasischen Bestandtheile. Ang;ihe z. B. Eine
Porlion der fcinpericbcnen Substanz wird mit der 10 - 15fachen
l e n g e Wasser iibergossen und ntjthigenfalls damit geltorht. So sinil
a u f dieser Tnbelle 64 Vorschriften enthalten.
Tabelle 111. behandelt die in Wasser unl6slichen, aber in Chlorwasscrstoffsiitlre ldslichen Kbrper, und zwar A. zur Erinittelung der
hasischen Bestandtheile ; B. Ermittelung der Stiuren u n d siurciihnlichen Bestandtheile ; C. Abgnderung der hlethode fur die Untersrichung der in Wasser unloslichen Substnnzcn bei Anwcsenheit vou
Cyan-Verhindungcn. Es giebt diese Tabelle 81 Anweisunpen.
Tabelle IV. enthfilt die Regeln zur Priifung der in Wasser riiirl
ChforwasJerstoffslure unluslichen odcr sehr schwer liislichen Sultstanzen in 22 Fillen.
l'abelle V. giebt Anweisung A. zur Untersuchung der Metallgemische, Legirnngen, Amalgame und rnctallahnlichen Kijrper. (Kiesc,
Glanze, Blenden der Rlineralogen ; Stcine der hletallurgen.)
B. Untersuchung der durch Ch1orw:isserstoffsBure nicht zersetzbaren Silicate auf ihre gewahnlichen Bestandtheile.
C. Untersuchung der natiirlich vorlconiinenden Wilsser, Minernl-,
Rlcer-, Fluss-, Brunncn-Wisser, und giebt fiir diese 3 Abthcilnngcn
54 Regeln.
Das Werltchen ist mit vielem Fleisse entworfen, wird nanientlich
den Ziiglingen und Geliiilfen der Pharm:ic.ie nutzliche Dienste leisteri
liiinnen, u n d darf denselhen als ein brauchbares fliilfsniittel zunl Skidiutn der annlytischen Chernie empfohlen werden.
Dr. L. F. B l e y .
Die Kockelskorner und das Pikrotoxin. Rlit Benutzung
von Dr. Ch. K. V o s s I e r's hinterlassenen Versuchen
von J. J. v. T s ch u d i. St. Gallen. Verlag von S ch e i Il i n und Z o l l i k o f e r . 1847. 430 Seiten.
Die Schrift wurde hervorgerufen durch die Versuclre des Dr.
Ch. K. V o S B 1e r iiher die Wirltungsweise des Pikrotoxins. Vor Bearbeitung derselben stnrb er. 1's rh u d i , welcher Zeugc von den Experimenten gewesen war, veriiffenllichk dieselben und fiigte eine botanische Einleitung des Dr. E. F e n t z e l iiber die Familie der Menispermaceen hinzu.
.
Die Einleitung giebt die Charalrteristilt der Mcnispcmincenc. Als
Putterpflanze der Kockelslriirner ist Anamirta Cocculus Wight el ATnoit angegeben ; als Synonyme : Menispermum Cocculus, M . 9nonndelphunk Roxb., 171,heteroclitum Roxb., M , lacunosum L a w . , Coccuhs
suberosus el lacunosus. Als Synonyma Ferosimillinze huc spectanlia :
Menispermum orbiculatum Liiin., M . fEaccscens Laur. Als Synony+ria
excludendn: Cocculus Aristolochiae D . C . , Cocc. Plucknetii D . C.
Sodann folgt eine lturze Geschichte der Kocltelslttirncr. Hier wirtl
S p r e n g e l ' s Angabe, dass A v i c e n n a und S e r a p i o n diese Kiirncr
geltannt hiitten, als sehr zweifelhaft dargestellt, so wie, class miE
Bestiinmtheit niir erst zum Anfange des lfiten Jrihrhnnderts in der
Literator dieser Kiirner erwiihnt sei. Sie wnrcn aher darnals schon
als Volltsiniltel zum Fischfnnge bekannt.
Ueber den Gebrauch findet sich angegeben, dass sie zum F i s h fangc, ZUP Bierverfilschung und als Heilmittel in der Medicin ange-
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