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Hunnius Pharmazeutisches Wrterbuch 6. Auflage vllig neu bearbeitet und stark erweitert von BurgerWachter XIV1157 Seiten Walter de Gruyter & Co. Berlin New York 1986 gebunden DM 125 В Э

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Buchbesprechungen
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INDEX NOMINUM 1987, Redigiert von der Wissenschaftlichen Zentralstelle des Schweizerischen Apotheker-Vereins, Zurich, 13. vollstandig
revidierte Auflage 1987, XV + 1112 Seiten, Format A4, herausgegeben
im Selbstverlag des Schweizerischen Apotheker-Vereins, Zurich 1987,
broschiert. Preis DM 278,--.
Die vorliegende 13., vollstandig revidierte Auflage dieses Werkes informiert uber pharmazeutische Synonyma von Arzneistoffen auf internationaler Ebene.
Orthographie und Sprache sind allgemein franzosisch gehalten, weshalb die alphabetische Einteilung der Arzneistoffe entsprechend erfolgt.
Dabei werden angegeben: - Kurzbezeichnungen - Therapeutische Stoffklasse - Chemische Bezeichnung - Strukturformel - Geschutzte Markennamen - Herstellerfirmen - Arzneibuchmonographien.
Die internationalen Kurznamen sind leicht zu erkennen. Fur die franzosische Bezeichnung der pharmakologischen Stoffilasse kann aus einer
Gegenuberstellung im Vorspann die deutsche Bezeichnung sicher ermittelt werden. Dagegen irritiert bei der chemischen Bezeichnung die Nachstellung der Ziffern in der franzosischen Formulierung erheblich und dariiber hinaus ist haufig auch nicht die modernste Nomenklatur aufgefiihrt,
was z. B. einen Vergleich mit nationalen Listen etwas erschwert.
Die Strukturformeln sind hinsichtlich der Konstitution i. a. zuverlassig
(Racemorphan, Riboflavin, Minoxidil, Betain!) aber bezuglich der Stereochemie z. T. ohne Aussage oder uneinheitlich und manchmal inkorrekt.
Z. B. wird Chloramphenicol als d-(-)-threo-Verbindung bezeichnet, die
Strukturformel richtig angegeben, aber beim Racemat Racefenicol eine
erythro-Form angedeutet. Bei den Steroiden ist oft a- oder P-Stellung nicht
aus der Formel zu entnehmen und die D-Vitamine zeigen in den AlkenAnteilen nicht die richtige Geometrie.
Hinsichtlich der Angabe von geschutzten Markennamen erhebt sich die
Frage der Aktualitat und Praktikabilitat. Stichproben haben ergeben, dalj
hier schon recht alte Warenzeichen von Herstellern aufgefiihrt sind, unter
denen aber noch nie ein Fertigarzneimittel vertrieben wurde. Zum andern
scheint man beim Streichen nicht mehr vertriebener Arzneimittel nicht
sehr konsequent vorgegangen zu sein. So sind im Index Nominum noch
Fertigarzneimittel angegeben, die weltweit aus dem Handel gezogen sind.
D. h. aus der Tatsache, dalj z. B. in der Bundesrepublik Deutschland ein
Arzneimittel schon langer aus dem Markt genommen wurde, es aber im
Index Nominum enthalten ist, kann nicht rnit Sicherheit gefolgert werden,
dalj dieses etwa im Ausland noch erhaltlich ist.
Hier sollte in der nachsten Auflage des Index Nominum eine Bereinigung erfolgen, um diese grundsatzlich empfehlenswerte Zusammenstellung der Arzneimittel-Synonyma noch aussagekraftiger zu machen.
H. Mohrle, Diisseldorf
[B 1441
Hunnius, Pharmazeutisches Worterbuch, 6. Auflage, vollig neu bearbeitet und stark erweitert von Burger/Wachter; XIV/llS7 Seiten, Walter
de Gruyter & Co., Berlin, New York, 1986, gebunden DM 125,-.
Nach 1 1 Jahren ist wieder eine neue Auflage des ,,Hunnius" erschienen:
7339 Begriffe, darunter etwa 1300 pharmazeutische Wirk- und Hilfsstoffe, wurden neu aufgenommen, 300 Begriffe gestrichen. ubernommene
Stichworte wurden von den Autoren, den Innsbrucker Professoren Burger
(Pharmakognosie) und Wachter (Medizinische Chemie), beide Magister
der Pharmazie, in Zusammenarbeit mit uber zwanzig Mitarbeitern neu bearbeitet.
Die Nomenklatur ist der Ph. Eur. angepaljt, alte Begriffe werden durch
Querverweise zuganglich (z. B. Glycerol/Glycerin). Auch nicht mehr offizielle Begriffe, die deshalb j a nicht verschwunden sind, wurden aufgenommen. Dasselbe gilt fur obsolete Arzneimittel (z. B. Bromureide, man sollte
Arch. Pharm. (Weinheim) 321,119-120 (1988)
allerdings nicht mehr von ,,Saure-Radikalen" sprechen). Bei Arzneistoffen
werden Pharmakokinetik und Metabolismus oft in einem eigenen Abschnitt behandelt (die Bezeichnung ,,spezifische Benzodiazepin-Rezeptoren" gibt zu denken). Auf Wechselwirkungen wird hingewiesen (Barbiturate/Kontrazeptiva, Antikoagulantien), desgl. auf Vergiftungen. Bei systematischen Benennungen wird gelegentlich die Stereochemie angegeben,
desgl. in vielen Formeln (Ausnahmen z. B. Morphin, Ketamine), bei Chinin wurde die Diastereomerie gut herausgestellt (die Angabe zu c - 3 fehlt).
Gelegentlich findet man hilfreiche Angaben zur chemischen Reaktivitat,
z. B. bei Isocyanaten und Endiolen. Manche Stichworte sind fast so ausfiihrlich wie in Lehrbuchern dargestellt (z. B. Aromaten-Biosynthese,
Kohlenhydrate). Gut gefallen haben mir auch die aktuellen Abschnitte
Strahlenbiologie, Radioaktivitat und Dosimetrie, desgleichen die Spektrometrie: die Spektren sind nach Wellenlangen (Energie) geordnet, zu jeder
Mefimethodik werden die physikalischen Grundlagen, z. T. rnit einfachen
mathematischen Ableitungen angegeben. - Wie die Arzneistoffe unter ihTen INN, so sind Pflanzen mit ihrer lateinischen Bezeichnung aufgefiihrt.
Die ,,Scientia amabilis" kommt hier endlich einmal wieder zu ihrem
Recht! Viele Pflanzen und Drogen mit ihren Inhaltsstoffen und Anwendungen in Allopathie, Homoopathie und Volkskunde werden besprochen;
Pflanzenfamilien sind mit Ordnungen und Unterfamilien aufgefiihrt, z. T.
sind wesentliche Merkmale durch Zeichnungen erlautert.
Die Pharmaz. Technologie nimmt betrachtlichen Raum ein: Zeichnungen kindersicherer Verschlusse und der Herstellung von Mikrokapseln rnit
ausfiihrlicher Beschreibung vermitteln einen schnellen Eindruck. Manteltabletten sind dargestellt und beschrieben. Techniken der Gefriertrocknung, des Granulierens, der Sterilisation usw. werden definiert und beschrieben. - Medizinische Begriffe werden sehr kurz behandelt, hier verweisen die Autoren zu Recht auf den im gleichen Verlag erscheinenden
,,Pschyrembel".
Die Autoren haben die Literatur, auf die sie sich stutzen, angegeben: Sie
kann zur Vertiefung der schnellen Information dienen, die der ,,Hunnius"
bietet. Dieses Buch ist allen, die rnit der Pharmazie als PTA, Studenten,
Praktikanten oder Apotheker in den vielfaltigen Zweigen unseres Berufes
zu tun haben, aber auch aufienstehenden Naturwissenschaftlern warm zu
empfehlen: vie1 schnelle, wertvolle Information zu einem vergleichsweise
giinstigen Preis.
W. Wiegrebe, Regensburg
[B 1451
Nonsteroidal Anti-Inflammatory Drugs: Mechanisms and Clinical
Use, herausgegeben von A. J . Lewis und D. E. Furst, 6 16 Seiten, 150 %, M.
Dekker Inc., New York/Basel 1987.
Die Kenntnis der Arachidonsaure-Kaskade hat vie1 zum Verstandnis
der NSAIDs beigetragen, ohne die Unterschiede in therapeutischer Hinsicht vollumfanglich erklaren zu konnen. Somit hat jede Verbindung ihre
klinisch relevante Besonderheit. Das vorliegende Buch schliel3t an die
lfbersicht ,,Anti-Inflammatory Compounds" - ebenfalls bei M. Dekker
erschienen - an und behandelt in zwei groljen Abschnitten und einem zukunftsweisenden kleinen Abschnitt (1 Kapitel uber antiarthritische Verbindungen, die z. Z. in der Klinik gepruft werden) die hauptsachlich verwendeten NSAIDs. - Der 1. Abschnitt (17 Kapitel) bespricht hauptsachlich
diese Wirkstoffe unter dem Gesichtspunkt, wie sie jeweils bei speziellen
Krankheiten eingesetzt werden konnen. Abgehandelt werden u. a. verschiedene Arthritis-Formen, die Dysmenorrhoe, Fragen der Sportmedizin
und der Behandlung Krebskranker, sowie Richtlinien der WHO. In diesem Abschnitt sind die Kapitel uber Plasmakonzentrationen und therapeutische Effekte, Toxizitatsfragen, Wechselwirkungen, biochemische
Screening-Systeme als Alternativen zum Tierversuch und Immunologi-
0 VCH Verlagsgesellschafr mbH,0-6940 Weinheim, 1988 0365-6233/88/0202-0~19 S 02.50/0
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