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Indolo[32-b]carbazolReaktionsprodukt der Umsetzung von 33 В╨Ж- Bisindolylmethan mit Orthoameisensuretriethylester.

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280
Pindur und Muller
Arch. Pharm.
Kurzmitteilungen
Arch. Pharm. (Weinheim) 320, 280-282 (1987)
Indolo[ 3,241carbazol: Reaktionsprodukt der Umsetzung von 3,3’Bisindolylmethan mit Orthoameisensauretriethylester
Indolo[3,2-blcarbazole: Product of the Reaction of 3,3’-Bisindolylmethane with Triethyl Orthoformate
Ulf Pindur* und Johann Muller
Institut fur Pharmazie im Fachbereich Chemie und Pharmazie der Universitat, Saarstrarje 21,
D-6500 Mainz 1
Eingegangen am 24. Oktober 1986
Im Rahmen unserer Studien zur Reaktion elektronenreicher Heterocyclen mit Orthocarbonsaurederivaten untersuchten wir auch das System Indol/Orthoameisensauretriethylester’). Hierbei fanden wir eine interessante Hydridtransferreaktion zu Bisindolylmethanen’). Dies war der AnlaJ3, die in Lit.’) erstmals beschriebene Umsetzung
von 3,3‘-Bisindolylmethan (1) mit Orthoameisensauretriethylester als a’-Reagenz*)
noch einmal aufzugreifen. Danach sol1 1 mit diesem C-Elektrophil protonenkatalysiert
ausschlieJ3lich zum Dihydroindolocarbazol 2 (63 %) reagieren. Wir stellen nun fest,
dal3 bei dieser Reaktion als einzige Verbindung Indolo[3,2-blcarbazo1(3)(80 %), eine
DNA-interkalierende Substanz3),entsteht. Die Konstitution von 3 lief3 sich durch Vergleich mit authentischem Material4. 5, zweifelsfrei sichern.
H
H
%
-
H
2
*
3
Fo.1
,acceptor‘ -Reagenz oder Synthon, vgl. J. Fuhrhop, G. Penzlin, Organic Synthesis, Concepts, Methods,
Starting Materials, Verlag Chemie, Weinheim 1983.
0365-6233/X7/0303-2XO $02.50/0
0 VCH Verlagsgesellschaft mhH, D-6940 Weinheim, 1987
320187
28 1
Indolol3.2-blcarbazol
Als Arbeitshypothese zum Mechanismus nehmen wir an, dalj zunachst aus 1 das Indoleninium-Ion 4 entsteht, welches via Wagner-Meerwein-Umlagerung6)
5 liefert.
Elektrophiler RingschluB an 5 baut den Tetracyclus 6 auf, der schlieljlich zu 7 und zu
Acetaldehyd dispr~portioniert~).
Das oxidationsempfindlicheIntermediat 7 sollte dann
rasch zu 3 dehydriert werden5).Diese mechanistische uberlegung wird durch den gc
Nachweis von Acetaldehyd gestutzt; andererseits fuhrt diese Reaktion in absol. Inertgasatmosphare und in Gegenwart einer nicht oxidierenden Protonensaure (2. B. HCl)
nicht zu stabilen und konstitutionell definierbaren Produkten.
EtOVOEt
H
H
4
H
5
i
- EtOH
\1
3
F0.2
Experimenteller Teil
Indolol3,2-blcarbazoI(3)
Zu 1.23 g (0.02 mol) 3,3'-Bisindolylmethan2)und 0.82 ml(O.02 mol) HC(OC,H,), in 30 ml absol. MeOH
werden bei RT 3 Tr. konz. H,SO, gegeben. Der Ansatz wird ca. 5 min unter RiickfluS erhitzt, ein ausfallender Niederschlag abgetrennt und diem nach vorsichtigem Trocknen aus Chinolin umkristallisiert.
Hellgelbe Kristalle, Schmp. 460O; Lit.4) 470°, Lit.s) 460O; Ausb. 1.20 g (80 96). C,,H,,N, (256.3) Ber.
C 84.4 H 4.69 N 10.9 Gef. 84.1 H 4.71 N 11.3; Mo1.-Masse 256 (ms.).- IR (KBr): 3410 (NH), 1620
(NH, C = C), 1535,1455,1425,1330,1270,1230,1190,1150,1110,860 cm-1. - MS (m/z, 70 eV): 256
(100 %), 255 (29 %), 128 (M*+,25 %). - Infolge der Schwerloslichkeitvon 3 konnten keine NMR-Spektren vermessen werden.
Uteratur
1 J. Muller und U. Pindur, Arch. Pharm. (Weinheim) 3I7, 555 (1984); J. Muller, Dissertation, Univ.
Wiirzburg 1986.
2 H. von Dobeneck und H. Prietzel, Z. Physiol. Chem. 299, 214 (1955).
282
Matzkd-Hollenbach, Jira und Mezey
Arch. Pharrn.
3 P. Bigot, G. Saint-Ruf und N. P. Buu-Hoi, J . Chem. SOC.,Perkin Trans. 1 1972,2573; D. Pelaprat, R.
Oberlin, I. Le Guen, B. P. Roques und J. B. LePecq, J. Med. Chem. 23, 1330 (1980).
4 H. M. Grotta, C. J. Riggle und A. E. Bearse, J. Org. Chem. 26, 1509 (1961).
5 J. Bergman, Tetrahedron 26, 3352.(1970).
6 K. Dittmann und U. Pindur, Heterocycles 24, 1079 (1986) und dort zit. Literatur.
7 Vgl. Disproportionierungsreaktionen an Aralkylethern: H. Burton und G. W. H. Cheeseman, J. Chem.
SOC.2953,986; G. Baddeley und P. G. Nield, J . Chem. SOC.1954,4684.
[KPh 4191
Arch. Pharm. (Weinheim) 320, 282-284 (1987)
Zur Stabilitat von Allopurinol und lyophilisiertem AllopurinolNatrium
The Stability of Allopurinol and of Lyophilized Sodium AUopurinolate
Katharina Matzko-Hollenbach’)*),Thomas Jira’) und Geza Mezey’)
1)
2)
Universitatsapotheke der Medizinischen Universitat Szeged, Dom ttr 11, H-6720 Szeged
Sektion Pharmazie der Ernst-Moritz-Arndt-Universitat Greifswald, F.-L.-Jahn-Str. 17, DDR-2200
Greifswald
Eingegangen am 24. Oktober 1986
Allopurinol (4-Hydroxy-lH-pyrazolo[3,4-dlpyrimidin),
ein Hypoxanthinisomer, gilt als Mittel der
Wahl bei hyperurikamischen Zustanden verschiedener Genese, besonders bei der Langzeitbehandlung
der Gicht. Ein Lyophilisat des Allopurinolnatriums’) wird i.v. bei Schockzustanden und schweren Stoffwechselstorungen bei Kindern eingesetzt*).
Ziel unserer Arbeit war es, die Stabilitat des Allopurinols sowie des lyophilisierten
Produkts zu untersuchen.
Obwohl es viele Verfahren gibt, sind nach unseren Erfahrungen die beschriebenen
UV-, IR-, und MS-Methoden, sowie die DC zur Stabilitatskontrolle von Allopurinolzubereitungen nicht geeignet++).Die HPLC bietet sich als brauchbare Alternative
an+++).
Zum Zersetzungsmechanismus des Allopurinols (Stabilitatsmaximum bei pH
3.1-3.4) ist bekannt, dafi als wichtistes Degradationsprodukt im sauren bzw. alkalischen Milieu 3-Aminopyrazol-4-carboxamid entsteht. Unter OH--Einflul3 sollen sich
3-Aminopyrazol-4-carbonsaure und 3-Aminopyrazol bilden3).
++
++ +
Naheres kann bei K. Matzkd-Hollenbach erfragt werden.
Literatur kann bei den Verfassern angefordert werden.
0365-6233/87/0303-282 $02.501’0
0 VCH Verlagsgesellschaft mbH,D-6940 Weinheim, 1987
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