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Jodgehalt der Trinkwsser von Paris London Turin.

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111. Moiratsbericht.
Ueher das Regenwasser zu Paris.
B a r r a 1 ist durch cine zweite Versuchsreihe uber den
Gehalt an Stickstoff, Chlor und Salzen im Regcnwasser zu
folgeriden Resultaten gelangt:
4 ) In einem Jahre, voin 1. Juli 1861 his 30. Juli 1852
i s t zu Paris i n Form von Ammoniak uiid Salpetersaure
ein Quantum Stickstoff von 22,s Kilogrm. per Hectare,
namlich ,12,5 Kilogrm. als Salpetersaure und 10 Kilogrm.
als Arnmoniak gefallen.
2) Die Menge Ammoniak, die in dicsem Zeitraume
niedcrfiel, stieg his auf 93,s Kilogrm. per Hectare.
3) Die Menge Salpetersaure, die in derselben Zeit im
Regenwasser niederfiel, sties bis auf 46,3 Kilogrm. per
Hectare.
4) Die Menge Amrnoniak nahm a b in den Monaten,
in welchen die Menge der Salpetersaure zunahni.
5) Diese Zunahme der Salpetersaure tritt mil der Zeit
ein, in welcher das Wetter sturmisch wird.
6) I m Februar, Marz, April, Juni betragt die Mcnge
Stickstoff, die als Salpetersaure niederfallt, etwas weniger
als die Evlenge Stickstoff, die als Ammoniak im Regenwasser enthalten ist.
7) Die kienge Chlor, die das Regenwasser enthielt,
stieg auf 4 I Kilogrm., entsprechend 18 Kiiogrm. Kochsalz
per Hectare.
8) Die im Regenwasser vertheilten nicht loslichen
Sloffe brachben in den ersten 6 Monaten 11852 1,2 Kilogrm.
Stickstoff fur die Hectare. (Cornpt. rend, T.35.- Chenz.pharrn. Centrbl. 1852. No. 53.)
B.
Jodgehalt der Trinkwasser von Paris, London, Turin.
Die Wasser der Seine sind nach Ch a 1 i n zu einer gewisen
Zeit in der Nahe ihrer Quelle reicher an Jod, als bei Paris.
Wahrend die Portion Jod sich vermindert, nimmt die der anderen Materien, die iin Wasser aufgelost sind, zu. Bei Charenton ist die Seine einer der Flusse, deren Wasser zu
gleicher Zeit das weichste und jodreichste is(. StromArch. d. Pliarm. CXXIII. Bds. 3. Hft.
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306 Jodgehall des Trinkwasser von Paris, London elc.
abwiirts von Paris ist das Wasser tier Seine nicht
vie1 jotlhaltiacr al.4 slroinaufwiirls, tlagcgcn cnthiilt es
inchi* f i x 0 Bcst;intlthoilc. Iliernach h d c t man, dass ain
linken Ufcr tlas Wassci. wciclicr ist, in Iiolgc geringercr
Bcdcuturig der Ausllusso. Was aber das Seincwasser bci
Seinem Auslritlc aus Paris am rneistcn charakterisirl, (Ins
ist dic %unalrnic tlcr Mcngcn dcr organischcn hlnlcric untl
der Chlorurc, ehen so dcr Ammoninksalzc; man kanri
zuwcilcn aitch Spuren von Schwcfdwasserstoff und von
Ilarnstoff finden, wclche die CanPlo niitgebracht haberi.
blit Ausnahmc der Tonne, dcren Wasscr ziemlich gleich
sind rriit dcncn dcr oheren Seine, tiaben allo iibripn
Zullussc zu diesem Stronio von Montercau an den Einlluss, dass dio S u m m e der lixen Bestandtheile wiichst
und die Proportion Jod abnimmt.
Bei Platzregen fuhren die Abzugscaniile von Paris
cine merkliche Mengc Gyps in die Seine, welche sie aus
Paris ausspulcn. Von den Zufliissell des Canales Ourcq
ist dcr Fluss Ourcq bei Mareuil derjenige, der sicli in
seineis Zusammensetzung am meisten der Seine nhhcrt,
besoiiders i n seincr Weichhcit, seinern StiirLcn Jodgehaltc
uiid der geringen Qunntiliit organisclier blaterien. Hei scincm Eintritte in Paris cnthalt das Wasscr clcs Canals
Ourcq fast zweirnal so vie1 Erdsalzc und zweirnal so
vie1 Jod als das Seinewasscr, nactidem cs sich init dcm
Wasser der Marne gemischt hat. Das Wasser dcs arlcsischcn Brunnens zu Grcncllo ist mcrklicli eisonhidtig, auch
jodhaltig und weicher als das Seinewasscr uber dem
Puncle, wo dic IUarne eintrilt Uas Wasscr dcr Arceucil
unthiilt fast vicrmal weniaer Jod als das der Seine; wie
schon B o u r t o n und, H e n r y bestirnmt habsn, setzt es
fortwiihrend Kalk und ein wenig Oiserioxyd ab, wobei
sich stcts Spuren von Jod niedcrschlagen.
Die selenilischen Quellen von Prbs - Saint - Gervais enlhalten funf- bis sechsnial so vie1 Jod als das Seinewasser
und die Menge desselbcn ist noch geringcr in den Wassern von Belleville. wclche sich unter den harleii Quellcn
durch den hoclisten Grad der Hdrlc auszeichncn.
Was die Wasser bei London anbctrifft, so schaizt
man zu London besonders das Wasser dcs Ncw-River,
der einen grosson ‘Clieil der Stadt .mil Trinkwasscr versorgt. Zu Windsor oder Ilampton - C o u i t u h dcr Hruckc
hat das Wasser dcr Themsc vie1 Aehnlichkeit init dcn
Wasscrn des Cnnales Ourcq. sowohl hinsichtlich dtas Jodgchaltes als tier iibrigen aufgelosten Miiterien. Beim Auslritte aus der Stadt ist das Thernsewasser reichhaltiger
Dlelhoden der Ausrnillelung des Fluors.
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geworden an Cbloriiren, organischen Sloffen und auch
ein weniges an Jod.
Der Old - Rivcr bci Fcltham in der Gogcnd dcr steinernen Bruckc dcs Wegcs von Hunslow ist weniger jodhaltig, als dic Thcmsc. Dcr Rcw-Hivcr lint1 tlic Scine gchoreri zu dcn Fliisscn, die bcsscrcs Trinhw;isser liefcr.11.
London hat ausscrctcm noch, narncntlicll in rlcn niutlcrcn Thcilen der Oxford - Slrasse. einise Ihunneu niit
fast weichem untl hinrcichend jodhalligern Wasscr.
Die Wasser von Turin. Die Drunncnwtisscr. welche
am hhufigsten gebrauclit werden, sind urn die Halfte weriigcr selenitisch, als die Wasser zu Paris; sic niihern sich
in dcr Surninc ihrcr aufgel8slcn llestandthcile a m meisten den Quellen von Prks - Sairib - Gcrvais, cnthaltcn aber
die fliilfie Jorl weniger.
Die Quellen Valenlin untl Sainte- Bai-bc, welche schr
geschatzt werden, unterscheiden sicti von dcn Wassern
xu Turin durch eine noch guringerc Portion Jod.
Die Wasscr des Po, die m a n zu Turin votzugswcise
i n den Bleichereicn braucht, enthalten dic Halfte an aufgclijsten Ertlsalzeri tier vorigen Quellen und zicrnlich cben
so vie1 Jod, als die Wasser der Drunnen. Die Wlisser dcr
klcinen h i r e sind tlop elt so stark sclenetisch, als die
dcs Po, ehen so slark a E die Quelicn Valenlin und SainteHarbc zu Turin. oder wic die W ~ S S C Prks-SaintI.
Gervais
in Frankreich; Jot1 findct sich darin in hochst geringer
Quantiliit odcir gar iiicht. (Compl. rend. T. 95.
Chern.phurnt. Cetilrbl. I832 No. 17J
B
-
Methoden der Ausmilleluiig des Fluors.
Die cine Melhodc isl eino Anwenclung tier B o r z e I i u s’schcn Mettiode, das Siliciurli darzustellcn. G . W i I s o n stellt, besonders hcirn Aufsuchcn dcs Fluovs in Sili caten, Fluorsiliciumkaliurn dar und zersetzt dicses inillelst
Kalium in der Ilitze, zieht das Fluorkalium mit Wasser
aus und eerlegt dieses durch SchwefclsPure Dcr Glas
atzende Dampl’ zeigt dann das Fluor an. Eint! bessere
hlcthode aber ist die, durcli Erllitzcn der zu prufenden
Substariz niii Schwcfelsiiure erst Kicsclfluorwasserstoff darzustellcn, dcn man in Wasscr leitet. Oiesc Losung wird
mit Amrnoniitk gcsaitigt, die Flussigkeit zur Trockno abgatliimpft und dcr Ruckstand rnit Schwefelsaure ebenso
betiandelk. Granit, Tra p, Basalt, Grunslein, Klingstein,
liesseijtoin aus cinern hrnpfer des ~tlan~ischenMeores
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