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Kalkhaltige Salzsure.

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Kallrhaltige sdZSaW0.
geringe Mengen von Mineralsauren wieder abgeschieden wird; sie
ist wie das Ichthyol selbst stickstofffrei.
Die Analysen, zu denen das iiber Schwefelsaure getrocknete
Ichthyol, das Natriummlz der erwZihnten Saure, verwandt wurde,
ergaben als einfachsten Ausdruck fiir die Zusammensetzung desselben die Formel C*SH36S3Nax06wonach die betreffende Saure zwei
basisch sein miisste. Es scheint jedoch, dass das Ichthol eiu aemenge mehrerer Salze ist, in denen das Verhiiltniss von Schwefel
(15,73 Proc.) , Sauerstoff (15,73 Proc.) und Natrium (7,54 ROC.)
iibereinstimmt.
Der im Ichthyol vorhandene Schwefel scheint zum Theil als
Sulfogmppe, zum Theil, nach Art des Merkaptanschwefels oder der
organischen Sulfide, mit Eohlenstoff direct in Verbindung zu stehen.
Bei der Behandlung des Oeles mit concentxirter Schwefelsaure, bei
der das Ichthyol entsteht, tritt den Analysen zufolge eben so Vie1
Schwefel neu ein, als das Oel an Schwefel zuvor schon enthielt.
Beim Trocknen des Ichthyols findet eine Abnahme des Schwefelgehaltes nicht statt.
Da die Sulfosauren als solche wenig oder gar keine Wirkung
auf den thierischen Organismus ausiiben, so hat die therapeutische
Anwendung des Ichthyols insbesondere mit dem am Kohlenstoff
gebundenen Schwefel zu rechnen. Durch die Einfiihrung der Sulfogruppe in das schwefelhaltige Oel wird das letztere in eine in Wasser leicht liisliche, resorbirbare Verbindung iibergefiihrt. Durch diesen Umstand unterscheidet sich das Ichthyol u. a. von den frtiher
in der Therapie verwertheten schwefelhaltigen organischen Verbindungen, z. B. dem Oleum Lini sulfuratum, dessen Schwefegehalt in
fester Bindung bis zu 10 Proc. betragen kann.
Im Anschluss an diese Arbeit schl5.gt Unna vor, von jetzt an
nur noch das Rohproduct, die S e e f e l d e r Oele, als ,,Ichthyol'
zu bezeichnen, dagegen das von ihm und anderen derzten verwandte
E u n s t p r o d u ct ,,i ch t h y o l su l f o n sa u r e s N a t rium " zu nennen.
In entsprechender Weise wiirde das durch Doppelzersetzung aus
Sublimat .und ichthyolsulfonsaurem Natrium in dem folgenden , oft
gebrauchten Recepte :
Rp. Natr. sulfoichthyolici 10,O
Hydra.rgyri bichlor. corr. 3,O
Aq. dest. 100,O
M. D. S. Umzuschutteln (Anwendung gegen Lupus etc.)
hervorgehende Salz als : ic h t h y ol s u l f o n sau r e s Q u e c k s ilb e r und
die zu h n d e liegende Saure als: Ichthyolsulfonsaure zu bezeichnen
8. H ;
sein. (Dwrch Pharm. CsntraZhJ
Kalkhaltige SalzssEnre. - A. Goldammer bemerkte an
einer Sendung roher Salzsaure, die behufs einer bestimmten Verwendung mit Schwefelsaure vermischt wurde, dass sich ein starker
Antimongehalt gefarbter Baumwollgme.
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Niederschlag bildete, und unterzog in Folge dessen die Saure einer
niiheren Untersuchung.
Das spec. Qew. der Saure betrug 1,1833 bei 15O C., was nach
der H a g e r ’schen Tabelle 37 Prou. Chlorwasserstoffgehalts entspricht.
Acidimetrisch geprUft ergab sich aber nur ein Sauregehalt von
31,8 Proc.; diese nicht unerhebliche Differenz liess auf die Anwesenheit eines das spec. Gew. erhiihenden Eiirpers schliessen.
Der beim Vermischen mit Schwefelsaure entstandene Niederschlag erwies sich als schwefelsaurer Ealk; der Ealk wurde quantitativ bestimmt und es berechnete sich der Kalkgehalt der fraglichen
Salzsaure zu 2,12 Proc. Chlorcalcium. Von Schwefelsaure war die
Saure vollstandig frei.
Es ist zu vermuthen, dass diese Salzsaure aus einer Fabrik
stammt, in der die beim Ammonictksoda - Process verbleibenden Ruckstiinde auf Salzsaure verarbeitet werden. 1st die SalzsLure der
nach L e blanc’ schem Verfahren arbeitenden Sodafabriken immer
und oft recht reichlich schwefelsaurehdtig, so tritt hier durch den
Kalk ein nicht geringerer Uebelstand der Verwendung der rohen
Salzsaure zu mancherlei technischen Zwecken hindernd in den Weg,
abgesehen davon, dass durch Beeinflussung des spec. Qew. der Kaufer fiber die StSirke und den Werth der Salzsaure leicht irre geftihrt
werden kann. f P h . Centralh. 1883. No. 46.)
G. H ;
Antimongehalt gefiirbter Banmwollgarne. - Zur Vervollstiindigung dessen, was fiber diesen Gegenstand bereits im Archiv Band 221. S. 526 mitgetheilt wurde, mag hier noch eine Arbeit
von C. Bischoff Platz finden.
Als Fixationsmittel ftir Anilinfarbstoffe und zugleich zur Schiinung des Farbtons verwendet man Ibekanntlich gegenwlirtig in der
Baumwollgarnfirberei in umfangreichem Maassstabe den Brechweinstein neben der Qerbsaure. In der Regel wird das zu fiiaxbende
Garn zunachst durch ein Sumachbad gezogen und passirt dsdann
die mit Brechweinstainliisung versetzte Faxbflotte. Es bildet sich ein
Antimontannat, das der Faser fest anhaftet :und als Bindemittel
des Farbstoffs dient. Dis Mehrzahl der besseren, in gewissem
Grade echt gefhbten , mit Anilinfarbstoffen tingirten Baumwollwaaren, namentlich Strumpfwaaren und Tricots, sind zur Zeit ,antimonhaltig.
Liisliche Antimonverbindungen, namentlich Brechweinstein, bewirken bekanntermaassen , auf die Haut applicirt, eigenartige Hautreize
und Entziindungen. Wenn auch die oben angedeutete Art der B%rbung von Baumwollgarn nahezu waschecht genannt werden darf, da
der antimonhaltige Farbstoffniederschlag in Wasser schwer liislich
oder nahezu unlisslich ist, so kann doch mangelhafte Nachspiilung
untar Umstiinden nicht unbetsiichtliche Nengen lbslicher Antimon-
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