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Kohlenwasserstoffbromide.

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Kohkntcaeserstof bromide.
205
nicht in einer blossen Beimengung. Das Wasser nimmt
keine Spur davon auf; sattigt man es nachher mit Koohsalz, so trennt sich das Oel vom Wasser wieder vollstiindig und ist nach wie vor dieser Behandlung mit Wasser phosphorhaltig. Demnach ' ist man berechtigt, dieses
Oel eben sowohL ale ein phosphorhaltiges Oel anzusehen,
wie die im Gehirne und Eigelb vorkommenden Fette
der Art. Die Analysen von diesem Oele wird K n o p
epiiter mittheilen und giebt nur vorlaufig an, dass man
bei oben angegehenem Verfahren 3,0 bia 3,5 Proc. Phosphorsaure erhalt. (Chew. Centralbl. 1858. No. 30.) B.
Kohlenwasserstoft'bromide,
B r o m a t h y l e n b i b r o m i d C4H3Br3 = CYH3BrBr2.
Das von R e g n a u 1t entdeckte Monobromathylen C4H3Br
arsorbirt das Brom mit Energie und liefert Bromathylenbibromid. Man verhiitet die zu heftige Reaution durch
Einbringen des Rroms in kleinen Portionen zu dem abgekuhlten Monobromath$en. Das Product wird mit alkalischem Wasser gewaschen, d a m mit reinem Wasser,
darauf rnit Chlorcalcium entwassert und destillirt. Das
Destillat C4H3B1.3 ist eine vollig farblose Flussigkeit von
Chloroformgeruch, von 2,620 spec. Gewicht bei 230 C.
und 1860,5 C. Siedepunct.
P r o p y 1e n b i b r o m i d CsH6Brz. D u s a r t ' s Darstellungsmethode desselben (trockne Destillation eines Gemenges gleicher Aequivalente essigsauren Kalis und oxalsauren Kalks, Durchleiten der Gase durch Brom unter
Abkuhlung) ist nach W u r t z nicht vortheilhaft, da zwei
Destillationen ihm' keine Spur und eine dritte gur unbedeutende Mengen C6 H6 Br2 lieferten. R e y n o l'd 's
Methode gab bessere Ausbeute. Man leitet die Dampfe
des Amylalkohols durch ein auf beginnende Hellrothgluth
erhitztes Porcellanrohr, die daraus hervortretenden Gase
erst durch eine Waschflasche mit Kalilauge, von da in
einen mit Wasser gefullten umgestulpten Ballon. Hier
verdichten sich die oligen Zersetzungsproducte und das
Pro ylengas sammelt sich iiber dem Wasser. Man bringt
in gen Ballon zu dem Propylengas Brom, welches sich
unmittelbar unter Warmeentwickelung mit dem C6H6
vereinigt. Nach einigen Augenblicken ist das Brom entfarbt. Bleibt das Gemisch gefbbt, so giesst man es in
einen zweiten Bdon mit CSH6, wo alsdann beim SchiiC
teln sogleich Enelbung eintritt. Es ist leicht, sich so
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Kohlenwasserstof bromide.
in einigen Stunden 500 Grm. rohes Brompropylen zu
verschaffen. Dasselbe beginnt bei 1250 C. zu sieden,
daa bei 125 bis 138OC. iibergegangene Product sammelt
man fiir sich. Es enthalt ein aemenge von Propylenbibromid mit Aethylenbibromid. Durch eine Rectification
erhalt man, wenn die Flussigkeit auf den Siedepunct
1380 C. elangt ist, ah Retortenriickstand reines Propylenbibromil
Die Portion des ersten Destillates, welche zwischen
138 und 1500 C; iiber eht, enthalt beinaKe reines Proiylenbibromid.
Rei ectification desselben sinkt der
iedepunct und die grosste Menge siedet bei 140OC., ea
ist reines Propylenbibromid C6 H6Brz.
Bei weiterer Destillation des Rohproductes steigt das
Thermometer von 150 auf 2000 C., gleichzeitig entwickeln
sich Diimpfe von HBr. Bei Rectification des Destillats
sinkt der Siedepunct abermals und das Uebergehende ist
wieder Propylenbibromid CSH6 Br2. Gehorig gereinigt
ist dasselbe eine farblose Flussigkeit vom Ooruch des
Oeles des olbildenden Gases. Siqdet bei 140 bis 145OC.
Der Siedepunct liegt 1400 C. naher als 1450 C.
J o d a t h y l e n oder A e t h y l e n b i j o d i d C4H4Ja
stellte W u r t z durch Bebandlung des unreinen Propylengases dar, wie es bei der Zersetzung des Anlylalkohols
durch Qliihhitze erhalten wurde. Mit Jod zusammengebracht bildet das Propylen eine flussige Verbindung,
die am Boden des Ballons zusammenrinnt. Das Aetbylengas C4H4 vereinigt sich aber mit Jod zu einer festen,
die Wande des Ballons uberziehenden Verbindung. Mit
Wasser gewaschen, stark zwischen Fliesspapier gepresst
und aus Alkohol umkrystallisirt, stellt es farblose Prkmen
dar, von der Zusammensetzung C4 H4 J ?
B r om b u t y 1e n C8 HsBrz (Butylenbibromid) fand
W u r t z ebenfalls unter den Producten der Einwirkung
des Broms auf die Zersetzungsgase des Amylalkohols.
Es ist farblos, flussig, siedet bei 158OC.
B r o m a m y 1e n CloH lOBrz konnte nicht gefunden
werden. Wird also Amylalkohol durch Gluhhitze zerlegt,
so erhalt man nicht Amylen CloHlo und Wasser HzOz,
sondern Butylen @HE, Pro ylen C6H6 und Aethylen C4H4.
B r o m p r o p y l e n b i r o m i d = C6H5BrBra =
C6 H5 Br3 erhalt man bei Einwirkung von Bromdampfen
auf die Darnpfe des Bromprop lens C6H6Br2, bis 5 Theile
des letzteren gegen 4Theile ITrom absorbirt haben. Das
Product wird der fractionirten Destillation unterworfen.
-
8.
g
Koh~entoasserst~
fbromide.
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Das zwischen 190 bis 197OC. iibergehende ist C6HsBr3.
Eine farblose Fliissigkeit, von stark reizendem ,
baftendem Geruch, spec. Gewicht = 2,392 bei 230
lanr
Siedet bei 195OC. Greift die Silbersalze ziemlich leicht an.
Bromallylbibromifi von CahourB = CSHSBrBrz
= C6H5Br3. Man erhiilt diese rnit dem vorigen isomere
Verbindun durch Behandlung des Brompropylens CW6Brf
mit alkoho?ischer Kalilosung und Einwirkung des Broms
a d das so gewonnene Bromallyl C6H5Br. Dae Bromdlylbibromid ist eine farblose Fliissigkeit, von einem an
Chloroform erinnernden Geruch. Bleibt auch in der Kalte
flussig. Spec. Gewicht 2,392,bei 23OC. Siedet bei 195OC.
Wirkt langsamer auf die Silbersalze als die vorige Verbindung, welche durch ,directe Einwirkung des Broms
auf C6H6Br2 entstand.
T r i b r o m n l l y l = C6H5B1.3. ‘ Isom’er mit den beiden vorigen. Man erhalt es durch Behandlung des Jodallyls C6H5J rnit seinem lI/zfachen Gewichte Brom. Das
Jodall I befmdet-sich in einem Kolben mit lan em Halse,
der golben steht in einer Kiiltemiachung.
as Brom
bringt man in kleinen Portionen nach und nach hinzu
und llisst dmn das Gemisch iiber Nacht stehen. Durch
ein Asbeetfilter trennt man das aus eschiedene Jod von
der Flussigkeit, wascht diese mit ialilauge, dann mit
Wasser, entwlssert durch Ca C1 und destillirt. Dabei
wird sie braun und giebt Joddlimpfe. Das Destillat wird
aufs neue mit Kalilauge, dann mit Wasser gewaschen
und abermale destillirt. Wlihrend dieser Destillation steigt
die Temperatur rasch wf 180OC.; die Hauptmenge destillirt zwischen 200 und 2200 C. Das Destillat gesteht
bei OOC. nach einiger Zeit zu einer Krystallmasse. Man
trennt die Krystalle von der r6thlichen Mutterlauge, destillirt dieselben und entfernt dabei die zuerst ubergehenden rtithlich gefiirbten Tropfen.
Das Tribromallyl C6H5Br3 ist eine farblose neutrale
filiissigkeit von 217 bis 218OC. Siedepunct. Unter 1OOC.
eretarrt es zu einer festen Masse. Bei Ian samer Abkuhlung bildet es prachtig glanzende, bei 160 . schmebende
Prismen. Spec. Gewicht = 2,436 bei 230 C. Es siedet
unzersetzt. Alkohol. Kolilauge verwandelt dasselbe in ein
bei 1350 C. siedendes atherartiges Product. (Wurtz, Ann.
de a i m . et de Phys. 3.Ed+.Sept. 1857. Tom. LI. p . 84- 94.)
.
%
8
I)T.
H. Luawig.
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