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Lehrbuch der Medizinischen Mikrobiologie und Infektionskrankheiten. Von H. Reploh und H. J. Otte. Gustav Fischer Verlag Stuttgart 1961 XV 464 S. und 53 Abb. Preis DM 44 В Э

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Archiv der
Pharmazie
Angewandte Konduktometrie. Von Friedrich Oehme. Dr.Alfred Hiithig Verlag GmbH,
Heidelberg 1961.211 Seiten mit 134Abbildungen u. 33Tabellen.Preis: GanzleinenDM28,-.
Durch die Entwicklung moderner leistungsfiihiger MeBgeriite ist die Leitfiihigkeitsmessung aus einer gewissen Emtarrung als klassisches MeBprinzip gelost worden; ihre Anwendung auf chemische Probleme hat dadurch an Bedeutung gewonnen. Der Autor der
vorliegenden Monographie hat sich die Aufgabe gestellt, einen tfberblick uber den gegenwiirtigen Stand der chemischen Konduktometrie zu geben. Die Monographie ist in ubersichtlicher Weise in ein meBtechnisches Kapitel, ein theoretisches Kapitel iiber das Leitfiihigkeitsverhalten der Materie und ein Kapitel uber Anwendungen der Konduktometrie
gegliedert. I n dem meBtechnischen Kapitel werden neben LeitfiihigkeitsmeBzellen der
klassischen Art neuere Entwicklungen wie die kontaktlosen induktiven oder kapazitiven
MeDzellen und die modernen Hochfrequenz-Titrimeter eingehend beschrieben. Fiir die
Pharmazie und die Lebensmittelchemie ist das anwendungstechnische Kapitel von besonderem Interesse. Anwendungen der Konduktometrie zur Strukturuntersuchung, in der
Komplexchemie, zur Konzentrations-, Wasser- und Asche-Bestimmung werden ebenso wie
die konduktometrische Titration a n einer Vielzahl von Beispielen beschrieben. Ein groBer
Teil der 366 Literaturzitate der Monographie gilt neueren Anwendungen der Konduktometrie. Vielleicht konnten in einer spiiteren Auflage auch solche aus der Alkaloidchemie
erwiihnt werden [s. z. B. Arch. Pharmaz. 290, 239 (1957)l.
Insgesamt betrachtet wird das sehr gut ausgestattete Buch der ihm als Monographie
gestellten Aufgabe voll gerecht ;es ist jedem zu empfehlen, der sich uber die Moglichkeiten
der modernen Konduktometrie orientieren will.
F. Moll, Braunschweig
Lehrbuch der Medizinischen Mikrobiologie und Infektionskrankheiten. Von H. Repbh
und H. J . Otte. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1961, XV, 464 S. und 53 Abb. Prek
DM 44-.
Durch die Zusammenarbeit mehrerer Spezialisten auf den einzelnen Gebieten der Mikrobiologie ist es gelungen, ein k u n e s und iibersichtliches Lehrbuch zu schaffen, das nicht nur
dem Studierenden, sondern auch dem Arzt in der freien Praxis oder im Krankenhaus,
besonders auch im offentlichen Gesundheitsdienst, eine wertvolle Hilfe sein wird. Der
,,Allgemeine Teil", in dem die theoretischen Grundlagen der Medizinischen Mikrobiologie
und die mikrobiologische Technik behandelt werden, ist in folgende Kapitel unterteilt :
,,Historkche Entwicklung der Medizinischen Mikrobiologie" (J.Kathe), ,,Systematik und
Morphologie der Bakterien" (A. Winkler), ,,Grundlagen der Infektions- und ImmunitEitslehre" ( H . J. Otte), ,,Grundziige der allgemeinen Epidemiologie und Seuchenbekiimpfung"
( H . Repbh), ,,Die Bakterienflora des gesunden Menschen" (W. RitzerfeM und H.Kienitz),
,,Schutzimpfungen" ( H . Gurtner), ,,Desinfektion, Sterilisation und Desinsektion" (L.GWn),
,,Bakteriologische und serologische Technik' (H. Eyer, G. Linzenmeier und a. Schierz),
,,Bakteriologische Methoden" (H. Eyer und a. Llnzenmeier), ,,Serologische Methoden"
(H.Eyer und G . Schierz), ,,Blutgruppen und Blutmerkmale" (Pr. W. Bruuss), ,,Bakteriophagen und Lysotypie" (H. Brandis). I m ,,Speziellen Teil", der sich mit den durch Mikroorganismen und Viren hervorgerufenen Erkrankungen befaBt, berichtet H. J. Otte iiber die
Erkrankungen durch Kokken, W. Wundt uber die durch gramnegative sporenlose Stiibchen,
H. Knothe uber Brucellaceae und uber Pseudomtjnadaceae, W. Herrmann iiber Erkrankungen durch grampositive sporenlose Stiibchen, H . Repibh iiber die grampositiven sporenbildenden Stiibchen. Bei den Erkrankungen durch eiiurefeste Stiibchen und Strahlenpilze
bearbeitete W . Herrmunn die Aktinomycetales und F . A. Lentze die Actinomycetaceae.
Weiter werden besprochen die Erkrankungen durch Spirochaeten (J.Kathe), durch Protozoen (A. Westphal),durch Pilze ( H . P . R. Sediger), durch Rickettsien (P.Weyer)und durch
Viren (R. Haas). Ein Veneichnis uber einschliigige Hand- und Lehrbuchliteratur erleichtert
es dem L e m , sich iiber die eine oder andere Frage noch eingehender zu orientieren. AuBerdem sind einigen Beitriigen noch Literatnrverzeichnie angefiigt. - Schon aus dem
Inhaltsverzeichnis ist zu ersehen, wie weitreichend der Stoff behandelt wurde. Dabei ist
295. Bd.
1962, Nr. 10
-
Bwhbespechungen
7 99
das Wesentliche kurz zusammengerafft. Auch die Zahl der Abbildungen ist auf das Notwendigste reduziert. Vielleicht konnten die Halbtonabbildungen bei einer neuen Auflage
des Buches auf Tafeln aus Glanzpapier gedruckt werden, um dadurch an Deutlichkeit zu
gewinnen.
R. Weigmann, Braunschweig
Die Antibiotika. Herausgegeben von R. Brunner, Wien, und G . Machek, Innsbruck,
unter Mitarbeit von 15 Wissenschaftlern. Band I - Die groDen Antibiotica. 1. Teil Bllgemeiner Teil, Penicillin (620Seiten), 2. Teil - Streptomycin, Chloramphenicol, Tetracycline (664 Seiten). Verlag Hans Carl, Niirnberg 1962; Preis (Ganzleinen) beide Teile
zusammen DM 149,-.
Das umfangreiche Werk sol1 einen uberblick uber das gesamte Gebiet vermitteln und
ist infolgedeesen von und fur Mikrobiologen, Chemiker, Pharmazeuten und Mediziner geschrieben. Die Gliederung erfolgte nach der heutigen Bedeutung des Antibioticums. So
enthiilt Band I die ,,groBen" Antibiotica, der geplante Band I1 wird die ,,mittleren" und
,,kleinen" Antibiotica beriicksichtigen.
Der ,,Allgemeine Teil" des ersten Bandes bringt auf 248 Seiten Abhandlungen uber
Historie und Gmdlagen (Bmnner), Mikroorganismen (Kleiber),Mikrobiologische Laboratoriumstechnik (Brandl, Kleiber), Antibioticagewinnung (Brandl, Kledber, Brunner und
Schmid) und Bestimmungsverfahren (Obemill, Machek). Die Darstellungen sind fiir den
Pharmazeuten durchweg verstitndlich uud praktisch wertvoll.
Die Audiihrungen uber die speziellen Antibiotica (Penicillin, Streptomycin, Chloramphenicol, Tetracycline) sind jeweils gegliedert in: Historie, Chemie und Eigenschaften,
Gewinnung, Bestimmungsverfabn, Pharmakologie, Pharmazeutieche Priipmationen,
Klinische Anwendung. AuBer den bereits am ,,Allgemeinen Teil" beteiligten Autoren wirken hier in der Reihenfolge der Artikel mit: Margreiter, a p p , K r a u s h r , GioVannini,
Ritachd, Pirolt, Richter, Frank, Riedl.
Daa Werk hat Handbuchcharakter und kann daher nicht fiir die Rezension vom Rezensenten von der ersten bis zur letzten Seite gelesen werden, eingehend durchgesehen wurden
aber die pharmazeutisch interessierenden Kapitel. Die Darstellung ist hier wiasenschaftlich
korrekt und vermittelt in relativ kurver Form ein schr umfangreiches Material. Die chemischen Konstitutionsformeln sind recht systematisoh gesetzt und gefiifig. Die Nomenklatur
ist mit wenigen Ausnahmen modern (Die IUPAC-Nomenklatur der Anorganika ist nicht
immer eingehalten, Konfigurationsbezeichnungensind im medizinischen Teil falsoh mit ,,I''
und ,,d" bezeichnet). Das Literaturverzeichnis ist anscheinend sehr vollstiindig. Sehr
wesentlich sind schwer zugangliche Patentangaben. Sach- und Autorenregister sind vorhanden.
Die Ausstattung des Buches durch den Verlag ist als sehr gut zu bezeichnen. Die Anschaffung des Werkes kann allen empfohlen werden, die sich eingehend uber Antibiotica
informieren wollen.
H. Auterhff
Befinden und Verhalten. Verhaltensphysiologische und anthropologische Grundlagen der
Psychopharmakologie ,,Starnberger GeaprZche1W.Hrsg. von J . D.Ache& und H . v. Ditfurth. Ceorg Thieme Verlag, Stuttgart 1961. M.it 14 Abb. und 110 Seiten. Preis: 14 ,SO DM.
Das vorliegende Buch bringt die Referate, die auf einer Tagung in Starnberg am 8. und
9. Oktober 1960 vorgetragen wurden. In dem einleitenden Vortrag ging Ache& (Mannheim)
auf grunWtzliche physiologische Probleme der Funktion dea zentralen und vegefativen
Nervensystems bei Verhalltensweisen ein. uber ,,Angeborene Verhaltensweisen und ihre
Steuerung durch Pharmaka" berichtete W . Schleidt (Seewiesen).Dabei werden vor allem
die Probleme und die Methodik dargestellt, die in der Erforschung des instinktiven Verhaltens von Tieren eine Roue spielen. K. Lorenz (Seewiesen)gab dam eine wertvolle Ergcinzung. Etwae uber die Pharmakologie besondem der Neuroplegica brachte das Referat
von H. v. Ditfurth (Mannheim),,Zur Problemlage der Pharmakopsychiatrie". Sehr interes-
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