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Lehrbuch der organischen Chemie.

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1038 ITarn nach d. Gebrauch von 01. Santali aethereuni. - Bucherschau.
Hnrn nach dem Gebrnucli von Oleuni 6:riitall set,hereum. - Wie mit
Bestimmthoit von N e h u nachgewiesen wurde, onthalt der Barn nach innerlichcr Darrciclinung von Oleurn Santali stets eineu harzigen Korper yon
Santelgeruch, welcher sich wie cine sohr schwache Siiure verhalt und durch
Natriurnphosphat in Lijsung gchaltcn wird. Dieso Gubstanz kanu nach yorherigeni Zusatz einer Siinro dein IIarn durch Ausschdttelung mit Aether entzogen werdcn, bei desscn Verdunstung sic als brnuner Ruckstand hintcrbleibt,
wclcher mit conccntrirter Schwefelsiiuro die gleiche, aus Gelb in Braun und
Roth ubcrgehende Farbenreilio giebt, mie Santelol. (Sepnrotabtlruck aus
Ann. d . malad. des org. g i ~ uritz.)
.
Dr. G. V.
C.
Biicherschau.
Dr. W l l h e l n i R e u s s , I)eitr!lge zur Keuntniss der salpet.ersuuren
Quecksi1beroh;SdulsIlze. 1886. Verlag von Gebruder Hiring, Brauuschwcig.
Wonn oine Inauguraldissertation. und eino solche ist dio vorliegende
Arbeit, im Buchhandel erscheint, so darf das wohI zurneist als ein Zeichen
botrachtet werden, dass der in ihr behandolto Gegenstand auch fur weitere
Fachkroise Interesso bidet. Es ist das hier auch in der That der Fall, denn
ein l h k in die Lehrbiichcr der allgcmeinen und pharmaceutischen Cliemio
gcnugt, urn sich zu iihcrzeugen, dass nian iibcr Zusalnlnensetzuug wio Darstellung voii salpctcrsaurem Quecksllbcroxydul viclfach noch recht verschiedencr Ansiclit war. Der Verfasser der oben genannten Schrift, melche h a tere zuniichst die bckannten Littcraturangaben uber don behandolten Gcgcnstand in iibcrsichtlicher Zusanunenstcllung enthiilt, hat es sich angelegen scin
lasscn, hinsichtlicli dcr nhhcrcn Bestaridthe~leder Uercuronitrate Klarheit zu
schaffcn. Durch Abiindcrungcn dcr bIenb’ciivorlialtnisse und sonstigen Versuchsbedingungen stclltc or eine Heihe von solchen Nercuronitraten dar und
er ormittelte danu dio niihercn Hestandthcile nach eigcner, durch Scharfo
und Uebereinstininiung dcr Bcsultato ausgczeichneter Ycthode. Dieselbe ist
fast ausschliesslich cino volunlctrischc. indcrn das Quecksilbcr durch dusfiilIon rnit Chlornatriuin i n 1 L‘cbersctiuss und I-htiinmun: des Chloroatriunirestcs
mit Silbcrnitrat gefundcn, dic gcbundene Salpetcrstiure nebst den gebundenen
Hydroxylgruppen acidimetrisch bestiinmt uud schliesslich das Krystallwasser
aus dor Differenz berechiiot wird. Eine theoretische Betrachtung iiber die
inrrero Constitution dcr basischen und sauren Yercuronitrate bildet den Scllluss
der auch fur Pharmaceuten lesenswertheu Abhandlung.
Dr. Vulpius.
H e i d e l b org.
.~
Lelirbucli der organisellen Cliemie von E m i l E r l e n m e y e r . Seehsto
Lieforung. Rcdigirt
Wurzborg. Leipzig
Die vorliegende
zugleich die zweitc
von Dr. O t t o I I e c h t , Professor am Realgyninasiurn zu
u. Hcidelberg. C. P. Wintcr’schc Verlagshaudlung. IS%.
scchste Liefernng von Erlcnmeyer’s Lehrbuche, wulche
des zweiteu Baridcs ist, bcendigt die Uehandlung der
VLI
Succinylverbindungcn, gcht sodaon zu den Verbindungen der Gruppen C*Un
VIII
IX
X
I Butun), C* L t 1 (Butuiiyl) und C1 (Tetracarban) iiber. Hicran
(Rutonyl),
sahliessou sich die entsprcchcndcn liolilciistoffverbindungen der Gruppe C4 H’Stufe (Butylcn) in ihren vxschicdencn Keihen, desKleichcn die der Stufc
C4H.i (Crotylcn). 1)cn Scliluss der Lieferung bilden die Stufen C* H*, C4H2
ll
u ~ i d0.Von dor ersteii ist bis jctzt keine Verbindung mit Sicherheit bekannt,
1039
Bucherschau.
von der zweiten ist das Diacetcnyl IIC - C - C
CH von Rayer als farbloses, eigenthiimlich riechendcs Gas dargestcllt worden, und von der drittcn
Stufe endlich kennt man das 1)ijoddiacetenyl C* J* CJ - C - C ~2
CJ und
das Tetracarbannionosulfid C’S.
Wie bereits friihcr horvorgehobcn, ist die Ausfiihrung cine sehr gutc,
allos Wesentlicho uinfasscnde, knapp und exact in der Darstellung und niit
emchopfendem Litteraturnachwciso vorsehon.
Dr. Curl Jelin.
G e se ke.
E
Die Fortschritte der Chemie. 1886. Leipzig
- -, Verlag von Eduard Heinrich Mayer.
Das Werli ist eine Sonderausgabe aus der von Dr. H e r m a n n J. K l e i n
herausgegebenen und im Archiv schon oft anerkennend besprochenen Revue
der Naturwissenschaften, so dass von oinem nuheren Eingehen auf don Inhalt
desselben abgesehen werden kann. Jcdoch inoge bemerkt werden, dass dcr
Verlegor, wenn er sich einmal entschloss, den Chemischen Theil der Revue
in einer besonderen Ausgabe herauszugebon, dcm Charakter eincs selbststiindigen Buches durch Hinzufiigung eines Inhaltsvorzeichnisses wohl hitte gcrecht werden konnen. Dadurch mare die Bcnutzung desselben ungemein
erleichtert und dadurch der Werth bodeutcnd erhiilit worden, wiihrend andererseits der Prois von 4 1 trotzdem gcmiss nicht erhoht zu werden brauchte.
Dr. Curl Jehn.
Cf e seli e.
Khizodendroa Oppolietise GIJpp.
Beschrieben von Dr. K. G u s t a v
S t e n z el. Ergtinzungsheft Zuni 63. Jahresbericht dor schles. Gesellschaft fiir
-
vaterl. Kultur. Broslau. G. P. Aderholz’ Buchhandlung.
Verfassor beschreibt in den1 vorlicgcnden Hefto unter dem oben aufgcfiihrteri Naincii
einen in dcm oahe bei Oppeln gelegenen lrcidebruche aufgefundenon , niit
zahlroichen Luftwurzeln versehenen, verkiesoltcn Farrnstamm untcr Beifiigung
orlauterndor Zoichnungen. Nach seinen eingehonden Untersuchungen steht
derselbe der mit ihm don gleichen Fundort theilenden Gattun Protopteris
zwar n a b , zeigt aber in seineni inneren Bau doch so wesentyichu Abweichungen, dass ihin die Aufstollung als besondere Gattuog gerechtfertigt
erscheint. Alle Erschoinungen, namentlich die lockcre Beschaffenheit seiner
Cfemebe, dcuteu darauf h i n , dam derselbe nur einc geringe Hohc erreicht
haben kann und zu den krautartigen zu zahlen sein diirftc.
Jena.
Uertruni.
Bekenntnisse eines Opiumessers von T h. d e Qu i n c e y. Doutsch von
L. O t t m a n n . Stuttgart. Verlag von Rob. Lutz. 1886. - Dieselbon wurdcn
bereits im Jahre 1821 in einor englischen Zeitung bekannt gogeben, erschicnen dann 1856 in einor umgearbeiteten, weit ausgedehnten besondcrcn Ausgabe und 1885 in einer nach dem urspriinglichen Text abgefassten kiirzeren,
giebt
die jetzt ins Deutscho ubertragen. Nach einem Vorwort - S. 1-8
Verfasser anf S. 9-70 immer noch i n ansehnlicher Rreite einco hbriss seiner ungliicklich vcrlebten Jugondjahre , in donen Entbehrungen allcr Art,
selbst Mangel an ausreichendor Nahrung, Hungern, sein Loos geweson. Diesein Umstando scliroibt er ein splteres Magenlciden zu, das ihn zum Opium
gefuhrt hat. Auf den niichsten 25 Seiten schildort er dann in lebhaften Farben die Wonnen des Opiumessers, resp. des Opiumrausches, der mit dem
Weinrausch etc. in keiner Weise zu vergleichen. WLhrend Verfasser in den
eraten Jaliren das Opium nur in Interrallen und massigen Dosen gcnomnicn,
hat er diesclben allmtihlich bis zu der fast unglaublichen Hahe yon 8000 Tropfen Tinctur pro dio gebmcht! Der letzto Theil des Buches scliildort nun in
mirklich ergreifender Weiso die dadurch herbeigefuhrten Lcidcn, die schrecklichen Visionen, die belingstigenden Vorstellungen und Triiume, wie das ver-
-
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