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Lehrbuch der Pharmazeutischen Chemie 11. neubearb. Aufl. von H. Auterhoff В┬а und J. Knabe 700 S. zahlr. Formeln Preis DM 7200 Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 1983

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Buch besprechungen
Arch. Pharm.
In keinem Fall konnte Juglon nachgewiesen werden. Wird in dem Versuch a) anstelle
von 1 Juglon eingesetzt, so ist dieses schon nach kurzer Zeit wie envartet nicht mehr
nachweisbar.
Weitere Moglichkeiten der Juglonsynthese aus 1 bestehen im Einsatz von Fremy 's Salz
(.0N(S03K)2),von Fentcn's Reagens (OH' aus H202+Fe2+)und von Peressigsaure')
(nicht aber H,02), hier liegt der aktivierte Sauerstoffaber nicht auf der molekularen Stufe
vor und keine dieser Reaktionen wird durch Dabcod beeinflufit.
Experimenteller Teil
Apparatur: Normale mit Wasser gekiihlte Tauchlampe; Lichtquellen: Quecksilberhochdruckbrenner
(100 Watt) bzw. eine passende Platine mit 2 Osram Halostar-Lampen (je 100Watt). Alle tabellierten
Reaktionsansatze wurden im Losungsvol. von 600ml mit 2 g 1 und 0,05g Sensibilisator bei 20"
durchgefiihrt , Bestrahlungsdauer 5 h. Bestimmung der Juglonausbeute: Die Ansatze wurden bei 40"
zur Trockne eingeengt und die Riickstande in CHCI, gelost. Die filtrierten Losungen wurden an
Si02-Saulen (Kieselgel60 Merck@,30 x 2cm) mit CHC13 chromatographiert. Die Juglon-Fraktionen
wurden eingeengt und ausgewogen.
Literatur
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C. F. Deneke und N. I. Krinsky, Photochem. Photobiol. 25,299 (1977).
J . Griffiths, K.-J. Chu und C. Hawkins, Chem. Commun. 1976, 676.
G. Wurm, J. Baumann, U. Geres und H . Schmidt, Arzneim.-Forsch., im Druck.
C. S. Foote in Biochemical and Clinical Aspects of Oxygen, W. S. Caughy, Ed., S. 603, Academic
Press, New York 1979.
T. Ozawa und A. Hanaki, Chem. Pharm. Bull. 31, 2535 (1983).
A . A. Frimer und I. Rosenthal, Photochem. Photobiol. 28, 711 (1978).
M. Nishikimi, N. Appaji und K. Yagi, Biochern. Biophys. Res. Commun. 46, 849 (1972).
C. Grundmann, Synthesis 1977, 645.
[KPh 3101
Buchbesprechungen
Lehrhuch der PharmazeutischenChemie, ll., neubearb. Aufl., von H. Auterhoff 7 und J. Knabe,
700 S . , zahlr. Formeln, Preis DM 72,OO. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart
1983.
Die 11. Aufl. des ,,Auterhoff' ist in vielen Punkten bemerkenswert: erstens ist dieses Buch, an dem
Herr Auterhoff bis wenige Tage vor seinem Tod gearbeitet hat, ein Dokument der Disziplin und
Strenge gegen sich selbst, die Herrn Auferhoff zeitlebens auszeichneten. Zweitens ist der
Organisch-chemische Teil neu eingegliedert. Es darf an dieser Stelle daran erinnert werden, daB
Auferhoffmit der 1. Aufl. seines Lehrbuches ein neues Konzept der Pharmaz. Chemie vorgestellt hat:
Ein Lehrbuch, geordnet nicht nach chemischen, sondern nach therapeutischen Gesichtspunkten.
DaB dieses Prinzip auch in der 11. Aufl. nicht konsequent durchgehalten werden konnte, liegt auf der
0365423318410901M812 $ 02.5010
6 Veilag Chemie GmbH, Weinheim 1984
31 7184
B~tch
besprechungen
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Hand: fur den Apotheker sind auch therapeutisch unwirksame Substanzen (Rohrzucker, Starke,
Tetrachlorkohlenstoff, Polyethylenglykole, etc.) wichtig und miissen besprochen werden. Viele
Verbindungen lassen sich nicht eindeutig zuordnen. So konnten z.B. die Prostaglandine im weiteren
Sinne als Gewebehormone, als Abortiva, im Zusammenhang mit nicht-steroidalen Antiphlogistika,
als Bronchospasmolytika oder eben als Derivate aliphatischer Carbonsauren abgehandelt werden.
Noch schwieriger wiirde das bei den Anorganika, die nach wie vor dern Periodensystem entsprechend
unter physiologischen, toxikologischen und - wenn vorhanden - therapeutischen Gesichtspunkten
besprochen werden. Der dritte neue Aspekt ist der Bezug auf das Buch von Mutschler, ,,Arzneimittelwirkungen".Ich
finde es sehr gut, dab hier ein pharmazeutisch-chemisches Lehrbuch zu einem Lehrbuch der
Pharmakologie komplementar gestaltet wurde, ohne an Eigenstandigkeit zu verlieren, und ich
konnte mir weitere derartige Beziige vorstellen: Sp wiirde Platz geschaffen, z. B. fur die Chemie der
Acetylcholinesterase als Voraussetzung fur ein chemisch begriindetes Verstandnis der indirekt
wirkenden Parasympathomimetika und der Acetylcholinesterase-Reaktivatoren, wenn die Regeln
der Zweifachsubstitution am Aromaten nur erwahnt, aber nicht besprochen wiirden. Hier konnte auf
ein Lehrbuch der Organ. Chemie verwiesen werden; damit wiirde auch die nicht umfassende
Erklarung des 2. Substitutionsortes an monofunktionellen Aromaten aufgrund negativer bzw.
positiver Partialladungen im Edukt vermieden und der Student statt dessen auf die Stabilitat der
Sigma-Komplexe venviesen. Auf Cannizzaro-, Benzoin-, Reimer-Tiemann-Reaktion,
GaftermannFormylierung usw. brauchte ebenfalls nur hingewiesen zu werden. - Im anorganisch-chemischen Teil
wiirden durch einen entsprechenden Bezug Ausdriicke wie Anlagerungs-, Normal-, Durchdringungskomplexe durch die Begriffe "high-spin-" und "low-spin-Komplexe" ersetzt werden, Begriffe, die
durch die Envahnung der magnetischen Momente sowieso im Raum stehen. Der Nobelpreis fur
Chemie des Jahres 1983 an Henry Taube unterstreicht die Bedeutung dieser Befunde auch fur den
physiologischen und analytischen Bereich.
Details gehoren m. E. nicht in eine Buchbesprechung, dafiir gibt es die personliche Mitteilung an
die Autoren. Das Gesamtbild ist entscheidend: die Herren Auterhoff und Knabe haben ein
zukunftsweisendes Konzept, das das Arzneimittel in den Vordergrund stellt, iiber 20 Jahre hinweg
weiterentwickelt. Es entstand ein Lehrbuch der Pharmazeutischen Chernie, keine Chemie fur
Pharmazeuten, das Modestromungen ignoriert, das therapeutisch wichtige Arzneistoffe von
physiologischer, chemischer und biochemischer Warte aus bespricht, das durch vielfaltige Literaturzitate zum Selbststudium anregt. Besonders hervorzuheben ist die starke Betonung der Stereochemie: Gerade hier spurt man Erfahrung und didaktisches Geschick eines Autors, der auf diesem
Gebiet auch forschend tatig ist. - Mogen die Schwerpunkte eigenwillig gesetzt sein - wie sollte man es
bei dem Umfang dieses Stoffgebietes anders machen? -, dieses Buch bildet in der deutschsprachigen
pharmaz.-chemischen Lehrbuch-Literatur den Maastab: zukiinftige Ausgaben und venvandte
Lehrbiicher werden an der 11. Aufl. des ,,Auterhoff' gemessen werden, an einem Buch, das
Studenten als Komplement zur Vorlesung, dem Apotheker der Praxis als Lehr- und Nachschlagewerk
und als Beitrag zur Weiterbildung warm empfohlen werden kann.
W. Wiegrebe, Regensburg
[B 731
Methods of Enzymatic Analysis, Vol. 111: Enzymes 1: Oxidoreductases, Transferases, von
H.U. Bergmeyer, 18Abb.. 43Tab., XXVI, 605 S., Preis DM258.00, Verlag Chemie, Weinheim Deerfield Beachzlorida - Basel 1983.
Der ,Bergmeyer' ist seit dem Erscheinen der ersten Auflage 1963 ein Standardwerk der
enzymatischen Analyse. Mit der wachsenden Bedeutung der biochemischen Analytik nahm auch der
Umfang spaterer Auflagen zu. Es erscheint nun ein auf insgesamt 10Bande angelegtes, englischsprachiges Werk, das dem Fortschritt zwischen 1974, dem Erscheinen der letzten Auflage, und heute
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