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Lupulin als Medicament.

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Sarraein, Lupulin 11s Xedicament.
liger Saure auf 52 O,/
moniak
(::
festgestellt, (reines schwefligsaures Am-
)
8, %* erfordart 55 O/o SO8).
Beim Stehen des Salzes an der Luft bei gew. Temperatur, entwich SO* und auch etwas HSN, so dass nach einigen
Tagen die I'wbindung nur noch 44O/,, SO2 enthielt. Ich
glaube die Ihtstehung dieses schwefligsauren Ammoniaks aus
dein Rhodanammonium durch Oxydation und Vawcrxnfnahmo
erklaren zu konnen nach folgender Gleichung:
H4KGN8 2 H * Q 3 0 = (Hi")88,88*
GO*.
Odcr , da bekanntlicli Rhodankaliuin beim Erhitzcn a. d.
Luft schwefels. Kali hinterlasst, wird in diesem Falle., durch
die Anwesenheit von Schwefel, und die reducirende Wirkung
der auftretenden schwefligs. S h e , nur schwefligs. Animoniak
gebildet.
Die 8. Z. ron mir gemachten Rotizen geheq leider nicht
weiter, doch erinnere ich mich, colorimetrisch mit F e Z 0 3verb.
nachgewiesen zu haben, dass die gegliihte Masse weniger
Rhodan. ammonium enthielt , als dic ungegliihte, und bedaure,
keine weiteren Bestimmungen gemacht zu haben.
Was endlich die Ursache der Selbstentziindung der Masse
betrifft, so ist dieselbc wohl darin zu suchen, dass das zur
Lamming'schen Masse verwendete Eisenoxydh ydrat - Raseneisenstein - durch das Leuchtgas zu pyrophoriscllcrn metall.
Eisen reducirt wurde, welches sich. dann bei dem A ustrocknen
an der Luft wieder untcr Erhitzen osydirte.
+
+
+
Lapulin als Medicament.
Von S tar r a z i n , Apotheker in Nienburg a!\Verra.
Das Lnpulin ist bekanntlich im Handel schwer sandfrei
zu erhalten, und wollte mir dieses ebenso wenig gelingen,
durch Siebe verschiedener Maschenweite es davon zu befreien.
Wenn auch nach vielfachem Sieben eine gewisse Verminderung des Sandes erzielt , bleibt immerhin das Einnehmen fur
den Patienten eine hiichst unangenehme Beschiiftigung.
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Sarrazin , Lupulin als Medicament.
Da ein hiesiger Arzt, mehrfachen Gebrauch von diesem
Arzneiruittel zu machen beabsichtigend, wiinschte, jenen Uebelstand ganzlich beseitigt zu sehen, glaubte ich meine Zuflucht
gum Abspiilen oder Abschlemmen mit kaltem Wasser nehrnen
zu diirfen und spiilte demnach 50,O des kaufichen Lupulins
mehrfach rasch mit etwa 500,O Wasser ab, bis kein sandiger
Bodensatz mehr wahrgenommen werden konnte , brachte nun
moglichst rasch das Lupulin - haltige Wasser auf ein Filter
und trocknete das auf demselben gebliebene hpulin bei etwa
25 -30 Grad.
Auf diese Weise wurden das eine Ma1 von 50,O des
kiiuflichen 34,O entsandetes Lupulin erhalten und ein ander
Ma1 von 50,O nur 31,O; wahrend das Spiilwasser nach dem
Eindampfen nur 2,O und fast 3,0 Extractruckstand lieferte.
Eine Beeintrachtigung in der medicinischen Wirkung des
so gereinigten Lupulins befurchtend , suchte ich zngleich ein
Extract aus dem kauflichen Lupulin darzustelien.
30,O desselben wurden rnit 100,O Spiritus macerirt, nach
zwei Tagen filtrirt und rnit wenigem Spiritus nachgewaschen.
Das auf dem Filter gebliebene nacbdem rnit 200,O Wasser
infundirt, colirt und auf dem Dampfbade znr diinnen Extractdicke eingedampft ; wahrend der spiritnose Auszug bei 20
bis 25 Grad langsam zur gleichen Dicke verdunstete. Darauf
vereinigte ich beide Extracte , brachte das Gemisch durch
einige Verdiinnung auf 45,O und bewahrte in einem verkorkten Glase auf.
1,5 diesos vor dem jedesmaligen Gebrauch durchzuschiittelnden Extractes entsprechen also 1,0 des kauflichen Lupulins; demnach bequem fur den Arzt zur genauen Dosirung
eingerichtet.
Der Geschmack selbst ist nun zwar nicht angenehm, wird
aber rnit der gleichen oder doppelten Menge Orangensyrup
wesontlich verbessert.
Inmittelst ist nun arztlicherseits mehrfache Anwendung
gemacht worden, sowohl von dem mit Wasser behandelten
Lupulin, als auch rnit obigem Extractgemisch, und sind, so
vie1 ich gehort, die Erfolge gleich giinstig ausgefallen.
E. Scheer, Ueber die Knollen von Fliiggea japonica.
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Die vorhin geausserte Befurchtung , das Lupulin konne
durch das Wasser in der medicinischen Wirkung, des etwas
verminderten Bitterstoffs wegen , Einbusse erleiden, hat sich
demnach nicht bestatigt.
J u n i 1874.
Ueber die Knollen von Fliiggea japoniea.
Von E. S c h e e r , Professor in Ziirich.
Bei Gelegenheit des zwischen den einzelnen Staaten vereinbarten Austausches von Gegenstanden der Wiener - Weltausstellung gelangte die pharmakolog. Sammlung des schweizer.
Polytechnikums u. A. in Besitz eider Reihe japanischer Droguen,
welche allerdings theilweise altbekannte einheimische Rohstoffe
und Pflanzentheile darstellen, nebenbei aber des Eigenthumlichen und Belehrenden imrnerhin noch genug bieten. Im
Gegensatze zu friiheren Weltausstellungen , anf denen oft
vorwiegend Producte der neuen Welt, hauptsachlich Westindiens und Sudamerikas , dns pharmakologische Interesse
beanspruchten, ist, nach den verschiedenen Berichten zu
achliessen, die Wieneraudellung ganz besonders reich an
Erzeugnissen Ost -Asiens gewesen und hat nicht allein zum
Studinm mancher hochwichtiger Specialitiiten , wie z. B. der
javanischen und ostindischen Chinakultur reiche Gelegenheit
geboten, sondern uberhaupt uber die commerciellen Leistungen,
die Gewerbsverhaltnisse und das Wissensgebiet jener uralten
asiatischen Cultursitze manchen neuen Fingerzeig und liingst
erwunschte Aufschliisse gegeben.
Auch hinsichtlich der Arzneiwaaren war die Ausstellung
von Seiten Chinas und Japans in sehr ausgiebiger Weise
beschickt worden, und es boten dabei, wie Herr Prof. v. Schroff
im officiellen Berichte uber die Arzneiwaaren bemerkt, die
japanesischen Droguen den grossen Vortheil, mit wenigen
Ausnahmen zugleich die genaue Bezeichnung ihrer Stammpflanzen zu fuhren , wahrend dagegen die vie1 zahlreicheren
von China auRgeetellten Arzneimittel vielfach beschiidigt und
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