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Mikroskopie der Nahrungs- und Genussmittel aus dem Pflanzenreiche.

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Biichorschati.
C.
Biicherscholu.
-
Mikroskopie der Nabrungs uiid Genussmittel aus dem Pflaiizenrciehe. Von Dr. mod. J o s e f M o e l l e r , Privatdocent an der Wiener Universitiit. Mit 308 in den Text gedrucliten Original - Holzschnitten. Berlin,
Vcrlag von Julius Springer 1886. 394 Seiten. Preis M. 16. - Dieses Buch
sol1 eine methodische Anlcitung zur n~iliroskopischen Untersnchuug jener
Stoffe, die auf mikroskopischem Wege auf ihre Reinheit gepriift werden konnen, bieten und ist als solcho eine Erganzung zu allen Werlcon iiber Nahrungs - und Genussmittel, die ihre Aufgabe vom chemischeh Gesichtspunkte
aus zu losen trachten. 1st cs doch in vielen Fallen Zeitverschwendung. die
schliesslich doch zu lieinem sichern Besnltat fiihrt, manche Verfalschung
durch complicirte Aschenanalysen u. s. w. nachweisen zu wollen , wo eino
ylanvoll vorgenommene mikroskopischc Untersuohung i n wenig Stunden zum
Ziel fiihrt. Leider ist es aber Thatsache, dass diejenigen, denen die Ausfuhrung derartiger Untersuchungen obliegt , in fast allen Fiillen wohl die
Kenntnisse und praktische Fertigkeit fur chemische Arbeiten besitzen , aber
in schr vielen Fallen der nothigen Geschicklichkeit in Handhabung des
Xilxoskops und der botanischcn Kenntnisse ermangeln, um der andern Seito
dorartiger Untersuchungen gerecht zu werden. Diesem Mange1 will das
Werk abhelfen. Der Verfasser geht deshalb durchaus systematisch zu Werke,
iudeni er die in E’rage kommenden Naturkorper zuerst im naturlichen Zustaude charakterisirt, sic danu in ihre einzelnen Theile zerlegt und auf das
Charakteristische der einzelnen Theile , worauf also vorkommenden Falls
besonders zu achten sein wiirde, hinweist. Es muss besonders hervorgeholieu werden, dass der Verfasser sich nicht mit den iiblichen Radial- und Langssulinitten begniigt, sondern in allen Fallen besondern Worth auf die genaustc
Dartellung der Xlachenansicht der einzelnen Zellschichten legt , sind es doch
ziimeist diese, die bei solchen Untersuchungen am haufigsten beobachtet
werden. Dass diese Untersuchungen mit der grossten Accuratesse und Umsicht ausgefiihrt und dargestellt sind, dafur biirgt der Name des Verfassers.
JCr hat Alles sclbst untersucht und dcshalb in sehr vielen Fdlen Gelegenheit
gefunden, die Angaben seiner Torganger zu verbessern und zu vervollstandigen. Oft genug kommt es bei der Nachweisung mancher Verunreinigung
uiid Verfglschung auf haarscharfe Unterschiede an und es war nothwendig,
dass der Verfasser seinern Werk cine grosse Anzahl selbstgezeichneter und
vortrefflich ausgefiihrter Illustrationen beigab. Ich mochte bei dieser Gelegenheit auf einen eigenthiimlichen Gebrauch aufmerksam machen, der weit
verbreitct ist: Auf den1 Titelblatt werden 308 Abbildungen genannt , beim
Uurchmustern finden wir , dass davon wenigstens 40 -50 Wiederholungen
anderer sind , dass also in Wahrheit nur 250 - 60 verschiedene Abbildungeii
da sind. Es ist ja gewiss sehr bequem fur den Leser , eine Abbildung, die
ijl’ter herangozogen wird, jedesniar auf der betreffenden Seite zu haben und
dadurch das Zuriickblattern zu ersparen , aber cine solche Angabe sieht aus,
als ob das Buch den Schein erwecken wollte, mehr zu bieten, als es in
Wahrheit der Fall ist, und das hat es wahrlich nicht nothig. Der Preis
ware auch Jodem a19 ein nicht zu theurer erschienen, wenn nur 260 Abbildungen auf den1 Titel gestanden hiitten und der Leser hatte sich dann iiber
die .4ufmerksamkeit der Verlagshandlung gefreut, die die Lektiire des Buohes
so bequem macht.
Zuerst giebt der Verfasser eine Einleitung iiber die Priiparation, die
anzuwendendeu Reagentien, das Messen und Zeichnen der Priiparate dann
,
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Siicherscliatt.
tverdcn Thee, Mat;, Coca, Taback, die hierlicrgcliijrigen Bliitlien und Clutlicntheile besprochen. Darauf folgen die Friichte und Saincn , von denen naturgeinass die Cerealien und die Stiirke den grossten Raum beansprnchen, ferner die als Gewiirze dienenden Friichte und Sainen, von denen der Pfeffeer
besonders eingehend abgehandelt wird, dem sich von den folgenden dcr Caffi?
an die Seite stellt. Wir wollcn a m dieseni Abschnitt bescnders die Untersuchung einer Anzahl fremder Leguminosensanien , die sonst schwer zu
erhalten sind , als auch dem Pharmacognosten besonders interessant hervorhebcn, wie denn die genauere Keiintniss der ariatomischen Strulttur der in
Frage kommenden Naturkorper aucli sonst vielfach bcreichert wird. Drn
Scliluss niacht die Resprechung der Rinden und Rhizome. Am Ende eines
jedeii Abschnitts folgt eine Uebersicht der inikroskopischen Kennzeichen dcs
betreffenden Korpers nnd ihrer Verfiilschungen, die fur die soforti e Orieii
tirung bei einer Untersuchung besondcrs niitzlich sein diirften. d r t w i c h . -
Die Gaea, Zeitschrift fur Verbreitung naturwisscnschaftlicher und geographischer Kenntnisse etc. etc., hcrausgegoben von Dr. H e rm. K1 o i n briirgt
in dein 9., 10.und 11. Hefte wie bisher eine Iieiho interessanter Abl~andlungen und Ausziige, das Gebiet der Astronomis, Physik und Geographie bctreifend. Die Zeitschrift ist wiederholt anerkennend besprochen und smpfolilen,
class diesmal eine Hinweisung auf den Inhalt geniigen diirfte. 1m 9. uiid
11. Hefte liefert Herm. Schulz Beitrage zur Sonnenphysik, Dr. H. Klein
berichtet fiber die unterirdischen Detonationen auf der Insel Cayman - Boas
im karaibischen Meere, Dr. Weber iiber die Erschliessung der Meere uud
A. Woikof iiber die Fliissc und Landseen als Produkte des Klimas (der Zeitsclirift fur Erdkunde entnommen). Im 10. Hefte finden wir eine Abhandlung iiber den Einfluss der englischen Welthemchaft auf die Verbreitung
wichtiger Kulturgewachse. Professor Weber berichtet iiber den Stand der
Kugelblitzfrage , Fr. Jordan iiber die Gesetzmassigkeit bei den Verbindungen
der Gase und Dr. Thomassen iiber den Instinkt der Thiere. Heft 1 1 beginiit
niit einer Abhandlung vou Dr. Schrader iiber die Cholera, ihre Ausbrcitung
und Beklmpfung. €I
Rink
. in Christiana giebt eine Uebersicht der Resultate, betreffend die 1876 -84 in Gronland stattgehabten danischen Untersuchungsreisen. Unter der Rubrik ,,naturwissenschaftliclie Beobachtungen etc."
iiiiden wichtigere Arbeiten uud Entdeckungen stets ausreichende Erwiihnung.
Jena.
Beytrniu.
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Hand Atlas sttmmtlioher medioiniscli pliarmsceutisclier Geiviielisc
oder naturgetreue Abbildungen nebst Beschreibungen in botanischer, phsrinacognostischer und pharmacologischer Hinsicht zu &inimtlichen neuen Hand und Lehrbiichern der Pharmacognosie und Arzneimittellehre etc. Zuni Gebrauche fur Studirende, Apotheker, Aerzte und Droguisten yon Dr. W i llib a l d A r t u s . 7. Aufl., nach dem Tode des Verfassers ganzlich umgearbeitet
von Dr. G u s t a v v o n H a y e k . Jena, Friedr. Mauke's Verlag. - Von dicsem auf 54 Lieferungen berechneten Werke sind die 2., 3. und 4. ausgegeben. Sie behandeln 3 Caesalpinien - Tamarindus Indica L., Cassia lenitiva
Bisch. und Copaifera officin. L. - und 0 Papilionac. - Myroxylon toluifer.
Spr., Ononis spinos. L., Trigonella Fonum graee. L., Melilotus officinal. Desv.,
Indigofera anil, L. und tinctoria L., Glycyrrhiza glabra L., Astragalus gummifer.
Labill., Physostigma venenosuni Balf. und Pterocarpus marsupium Roxb. Verfauser giebt im begleitenden Texte zuniichst eine Charakteristik dcr
Familio, berichtet iiber Vorkommen, Bestandtheile und Eintheilung derselben
in Gruppen (nach Bartling) , bespricht dann deli Gattungs - Charakter und
lasst dsrrtuf eine genaue Besohreibung der betreffenden Species folgen. Vie
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mikroskopom, der, pflanzenreiche, genussmittel, aus, dem, nahrungs, und
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