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Milchsaurer Kalk.

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Blatisaure u. Cyanverbind. Renzoesaure. Milchs. Kolli.. 63
sichern. Griine Stralilcn bewirkcn ein Dlcichwerdcn der
Gewfchse. (Fror. h'. Not. Ud. 29. p. 328;) Ha.
Darstellung voii Blausiiure und Cyanverbindungen
im Grossen.*
L a ni i n g leitet uber Bolzkohlen, welche in einer ciscrnen, vertical in eincm Ofen stehendcn Rctortc zum Rothluhcn crhitzt werden, Ammoniakgas, wie cs in unreincr
gestalt nus Gaswiissern u. s. w. crlialten wird. D;rs sich
dabci bildende Nausfuregas fLingt cr nun entweder irn
Wasser auf, urn Blausaurc zu habcn, oder in alkoholischen
oder Mctallsalz- Liisungcn, urn Cyanvcrbintlungcn darzustellen. (Lond. Journ. X X I V . - Polylechnisches Ccnfralbl.
11. 15. 1841.j ,!I.
Bereitring der Benzoesaure.
Nach Wii h 1 er lost man gcpulverts ncnzoc in ungcf h r dcm glcicheti Volumen Alkohol warm auf, giesst xu
der nocli heissen Losung nadi und nach so vie1 rauchendc
Salzsaure, dass dns Ilarz gcfillt zu werdcn bc innt, und
unterwirft dann die Masse der Dcstillation so qange, als
es die Consistcnz derselbrn zulfsst. 1% gcht dab& Benzociithcr itber, wclchcr sich thcils in Tropfen abscheidet,
theils in dem alkoholhaltigcn 1)estillat gcliist ist. - Wird
die RIasse in der Retortc zu dick, so 19sst man etwas
abkiiblen, giesst hcisscs Wasscr hinzu und destillirt von
Ncuem, so lange Aethcr kommt. Das zuruckbleibcndc
Wasser giesst man siedendheiss vom Harzc klar ab, woraus sich bcim Erkalten noch Bcnzoesfurc (wahrscheinlich
aus zcrsetztem Benzoeiither herriihrcnd) absctzt.
Das Destillat wird mit Actzkali (ligcrirt, bis iillcr Aether
zersetzt ist, zuletzt zum Sicdcn crliitzt und mit Salzsaure
gesattiat , wo nach dem Erkalten die Bcnzoes5ut.e auskrystallisirt. Die so dargestclltc Saure hat ganz den Geruch tier sublimirten. (Annul. der Chem. und 1Yiat.m. Bd. 49.
p. 245J Ha.
---
RIiIchsaurer ICalli.
Da nach B o u t r o n ' s und F r e m y ' s Versuchen der
Kasestoff gleichsam als Gahrungsmittel fur die Erzeugung
der Nilchsaure aus dem hlilchzucker dient untl jene reichlich hervorkommt, wenn sic sich im Augenblick ihrer Entstehung sofort mit einer Basis verbinden kann, z. B. bei
der Bereitungsart des milchsauren Eisenox yduls; so wandto
6.i.
dlilchsaurer KalIi.
G o b lc y diese Erfahrung auch artf die Dat*~tcllitngtlcs
milclisaiiren Kalhs u n d zwnr I n i t Srossem Nntzcn ;in.
Lmw a nil I u n i r ct cs hl i I cii z it c k c rs yes c 11i cli t ti ;icl ii rcli ,
dicser unti P~asscr,vo1i j(biAcm ,I ,icqriiviilcnt, zu 4 iicquivalcntcn Jlilctisiiurc wcrdcti.)
Kr lijst in 3 otler 5 Litcr nhgcrnlirnter IrIiIch, 2 his
300 G t m Milclizucltct. i i t t f , Iiis5.t die Fliisi$icit bei ,150
])is 20" ;in fr.cicr 1,uI't stehn und ncutralisirl die entstanrlenc Siiri1.c niit l i ~ l l l ~ ~ Nalron.
~ ~ ~ i ~hii ~
sicli
~ m
niin ~ i a c l i
24 I)is 36 Strinden von letzterer wiedcrum cine Quantitiit
g,cl)iltlct hat, so vcrfdhrt er wie oben und sofort, bis alier
Mi Ichzu ckc r vcrs c ti w u n tlcn ist. Da s d IIrc h Vcrd u n st u n g
vermindcrtc Wasscr wird wiedcr crselzt. Dnnn 13sst er
dic I'liissigkcit aul*sit?deti,filtrirt sie vom gcronncnen Kiisc
ab, und vcrclampft sic vorsichtig his zitr Syt*upsconsistcnz.
Nun digerirt c r diesen Ruckstarid niit \Vcingvist von 380
ll c au r n 6 (von nahe 0,838 spec. Gew.), wclcher dns milchsaure Xatron aull6st. Aiis dcr Solulion raciptirt cr das
fiatron rnittclst Schwcfelsiiurc nls Salz un ncutraiisirt die
frci~cwordcne
hlilchsiiure dersell)cn rnit kohlensaurcm I h l k ,
w oxu rc ti a uge n I)I ick I i (ah rn i I ch sa [I rcr K n1 k k r y stall i n isch
niedcrfallt. Spatcr nalim cr statt tlca kohlerisaurc.n Natrons
Krcide und wenigcr Nilch, wodurch cr jcncs Salz auf
cinem kurzercn Wegc darstcllte.
In einer 3 Liter haltcndcn Tcrrinc - wovon rnchre zuSlcich in Cebrauch gc'zogcn w r d e n kiinncn, - schiittct
man 2130 Gr. llilchz~icker untl 100 GI-. h'rcidc, t)eiJcs in
Pulwrform, giesst dann .I Litcr abgwnlirnter AIilch Iiinzu
und fiillt das G C ~ ~ init
S S \\'assc:r. \Virtl n u n cine Temperatur yon 250 his 300 bco1)aclitet und das vcrdunstctc
Wasscr nach und nnch wictlcr crsctzt,, so cntst(~htnnch
25 Stundcn eine sichthwe Gahrung, wclchc nach 41 bis
42 Tagcn aitfhiirt. Hat inan 2 Litcr Milch statt 1 gcnonimen, so hiirt die Giihruns sclion segen den Otcri otlcr IOtcn
Tag auf. Man bringt n u n die rnit krystallinischcn Kriinieln
angefullte Flussigkcit untcr stctcni Hiilircn allniiilig bis
zuni Sietlcn und liisst sic cinc Vicrtclstunde darin, seihet
sic durcli ein wollcncs T u c h , wiisclit den Irilialt dcsselben
mit sicdcndem Wasscr nacli, filtrirt die Flussigkeit und
vcrsctzt sic cndlich rnit S O vicl Oxdsiiurc, als noch ein
Priicipitat entsteht. N a n crhiilt tladurch rcine MiI(*hsiiure.
1st es bloss urn die Bcreiturig tles rnilchsaurcn liallis zu
ttiun, so darf die I'liis.sigkeit nur bis zu f abgemucht, und
das sich absetzcndc Salz gcprcsst und gctrocknet wcrden.
Es ist sehr rein und besteht aus zusammengehaufien krystallinischen Kuselchen, was als h'ennzeichen fur die Rein-
At.2
0
Ueber Globuli Tarlari.
65
heit derselben angesehen werden kann. - IIier macht
G o b l e y die Remerkung. dass er auf diesem Wege vergebens reines milchsaures Eisenoxydul zu bereiten versucht habe, indern es nach dem Abrauchen der Fliissigkeit
niclit rurtlich, sondcrn gelblich erschienen wiire. Man
muss i m Recht geben, doch ist das auf dime Weise gewoitnene Salz zum medicbischen Gebrauch rein genug.
Am Ende dcr Abhandlung zeigt derselbe, dass sich vermittelst Dextrins, Zuckers, Amylums und Gumniis ehenfalls
milchsaurer Kalk darstellcn ICsst, und zwar dadurch, dass
man w 2 Liter abSerahmter Milch ;Liter Wasser, 200'Gr.
Kreide und 230 Gr. von einer dieser Substanzen der
Temperatur von 25O bis 30° auswtzt, nach 10 Tagen die
Gahrung unterbricht, die Fliissiglieit durchseiht, dann filtrirt und hierauf an einen kuhlen Ort hinstellt. hlit Hinweglassung der Schilderun der Erscheinungen , welche
jede dieser Substanzen dai%ictet, sei nur erwahnt, dass
man die Giihrung - um dic Vcrwandlurtg (Its milchsauren Salzcs in ein bultersaures zu vermeidcn - nicht weiter
treiben diirfe.
Auch ohnc Milch erhielt G o b I e y unter der Mitwirkung von Kreide milchsauren Kalk, wenn er namlich Bierferment und Milchzucker, oder statt dieses Zuckers auch
Dextrin, Amyluni oder Gumrni anwendete. Hieraus geht
hervor, dass auf diesem .Wcge cbenfalls MilchsPure (und
Buttersaure) dargestellt werden kann. L'ebrigens sol1 der
gewijhnliche Zucker die grosstc Ausbeute an milchsaurem
Kalk geben. Dennoch em fielilt G o b 1 e y den hlilchzucker
zur Anfertigun des milc sauren 'Kalks, indem dadurch
ein bessercs 8raparat entsteht, und die Gahrung dabei
besser zu leitcn ist. (Journ. de Pliarm. el de Chim.Jnillet
1841. p. 51:j Du M.
___-
f
R
Globuli Tartari.
Will man nach M u n ch dieses Praparat schnell darstellen, so kocht man den Weinstein mil dem Eisen und
ziemlich vie1 Wasser in einem craumigen eisernen Kessel.
Es entweicht Wasserstoff und ildel sich weinsteinsaures
Eisenoxydul. Man dam ft hicrauf die Flussigkeit bis zur
Extractconsistenz ab un bietet die hlasse in einem flachcn
Gefkse unter ofterem Umriihren der Einwirkung der Luft
dar; es verwandelt sich unter Anzichung von Sauerstoff
in weinsteinsaures Eisenoxyduloxyd. In 6 bis 8 Tagen ist die
Albeit beendigt. Es ist eine sehr schwarze Masse. Ein
ganz gleiches Priiparat ist der aus reinem Weinstein
Arch. d.Pharm. XCI. Bds. I.
Ilft.
ti
B
B
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