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Mittheilungen der Pharmakope-Commission des Deutschen Apotheker-Vereins.

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Pharmak. - Cornmission d. Deutsch. Apoth. Veroins.
~
- Acid. citricum.
uberhaupt das letzte Wort iiber die ganze Griippe der Cinchoneen
spricht.
K a r s t e n hat in seinem hier besprochenen Aufsatze den Kern
der von mir angeregten Fragen gar nicht beriihrt; ich muss mir
gestatten, anf meine oben erwahnten Schriften zu verweisen , urn
hier nicht noch weitlaufiger zu werden.
-
Mittheilungen der Pharmakopoe Commission des
Deutschen Apotheker Vereins.
-
Eingesandt von Dr. G. V u l p i n s .
In dcr zweiten Ausgabe der deiitscheu Pharmakopae befindet
sicli eine Reihe von Punkten, welche zii starenden Meinungsverschiedenheiten in solchem Umfange Veranlassung gegeben haben,
dass unsere Commission es als niitzlich erachtet , ihre Ansicht hieriiber in einer vorlaufigen kurzen Erklariing auszusprechen , in der
Hoffnung, hierdurch in vielen Fallen einen erwtinschten Anhaltspunlit
zu gewahren.
Durch diese Verbffentlichung sol1 den Ergebnissen , welche die
beabsichtigte allmahliche Durcharbeitung des gesamrnten Inhalts der
Pharmakopije liefern wird , in keiner Weise vorgegriffen , noch ein
fur jene bindendes oder starendes Prajudiz geschaffen werden. Ebensowenig verhehlt sich die Commission, dass die nachstehende knappe
Zusammenstellung manches unberiihrt Iasst, dessen Erwiihnung vielleicht erwartet wnrde, allein die Grenze fur diese vorllufige Notiz
durfte nicht zii weit gesteckt werden.
1. Acidnin citricum.
Die von der Pharmakopije vorgeschriebenen Priifungen auf Blei
und Weins5ure sind zur Erreichung dieses Zweckes nicht ohne Weiteres geeignet.
Beim einfachen Uebergiessen der gepulverten Saure mit Schwefelwasserstoffwasser entziehen sich erhebliche Bleimengen der Beobachtung , weshalb die Commission folgende Forderung fiir gerechtfertigt
a n d nothwendig hiilt :
,,Die init Ammoniak nahexa neutralisirte Liisung der Saure
in 10 Theilen Wasser darf beim Vermischen mit ihrem doppelten
Volumen Schwefelwasserstoffwasser nicht verzndert werden,"
Acidurn formicicurn. - Balsarnum Peruvianum.
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Da fiir die Priifimg auf WeinsRure die Mengc und Concentralion der beiznmischenden weingeistigen Msung von Kaliumacetat
nicht angegeben, Kaliumcitrat aber in starkem Weingeist wenig 16slich ist, so kann bei Anwendung unrichtiger Verhdtnisse eine Tauschung eintreten. Zur Vermeidung einer solchen wird hiermit folgende Forderung und Methode empfohlen :
, Beim Versetzen einer weingeistigen Lijsung der Same (1 = 3)
mit dem gleichen Voliim der officinellen Kaliumacetat - Liisiing
(1 = 3) entstehe kein weisser, krystallinischer Niederschlag."
Dabei llsst es die Commission fur jetzt unentschieden, ob nicht
etwa fur eine spatere Ausgabe der Pharmakop6e sich an Stelle dieser Priifungsweise die von vielen Seiten befurwortete Erwarmung
mit concentrirter Schwefelsaure empfehlen diirfte.
2. Aciduni formicienni.
Rechnung und Erfahrung lehren, dass die zur Prufung auf
Essigsiiure iind andere Sauren vorgeschriebene Nenge Quecksilberoxyd zu gering ist, auch scheint die Erhitzungsdauer etwas knapp
bemessen. Ferner miisste, da das specifische Gewicht zwischen 1,060
iind 1,063 sich bewegen darf, doch wohl auch eine dementsprechende
Schwankung in der zur Slttigung erforderlichen Alkalimenge und
im Procentgehalte gestattet sein. Die Absicht der diesbeziiglichen
Forderungen der Pharmakopiie wird erreicht , wenn dieselben , wie
folgt, formulirt werden :
,,10 g. dsr Siiure sollen 52,20 -54,35 C.C. Normalkaliliisung
sattigen, was 24 - 25 Theilen Ameisensaure in 100 Theilen entspricht", u n d f e r n e r :
,,1 g. der Saure rnit 5 g. Waaser verdiinnt und mit 1,5 g. gelbem Quecksilberoxyd unter ijfterem Umschiitteln so lange im Wasserbade erhitzt, bis keine Gasentwicklung mehr stattfindet , gebe ein
neutrales Filtrat."
3. Balsamum Peruvianum.
Es hat sich gezeigt, dass der gr6ssere Theil des im Handel
vorkommenden Balsams einen Benzinauszug liefert , dessen Verdiinstungsriickstand die iinzulassige Farbung mit Salpetersiiiwe giebt,
allein es ist auch erwiesen, dass bei Beobachtung einer kleinen AbZnderung im Priifungsverfahren alle unzweifelhaft unverfdscht gebliebenen Balsame, welche in jiingster Zeit hgufiger geworden sind,
die modificirte Probe aushalten. Die Vorschrift wiirde dann laiiten :
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Bismuth. subnitric.
- M. Hirschfeldt, Reaction a. Chloralhydrat.
,,Wid 1 g. Balsam mit 5 g. Petroleumbenzin kraftig durchgeschiittelt, nach kurzem Stehen die Menge von 30 Tropfen der klaren Lasung in einem Porzellanschalchen bis ziir Entfernung des
Benzins der Verdampfung fiberlassen und der Riickstand gelinde
erwiirmt, so darf derselbe hierbei nicht den Geruch des Terpenthins,
Styrax oder Copaivabalsams zeigen, auch nach dem E r k a l t e n mit
5 Tropfen Salpetersaure von 1,30 spec. Gewicht gemiselit beim s e h r
g e l i n d e n E r w a r m e n nicht in s e i n e r g a n z c n Masse blau, blaugriin oder violett gefiirbt erscheinen.'L
4. Bismuthum subnitricam.
Die Beobachtung ist ohne Widerspruch geblieben , dass nach
dem vorgeschriebenen Verfahren der Prufung auf Amen letzteres
nicht naehgewiesen wcrden kann, wenn es als Wismutharseniat vorhanden ist, welches der gewijhnliche Fall sein wird. Ferner wird
umgekehrt cine zu Tauschungen fuhrende dunklere Farbung des
Silbernitratpapiers in Folge von Amnioniakentwickelung auch in solchen Fallen eintreten kijnnen, wo kein Arsen zugegen ist. Die Commission empfiehlt deshalb zur Priifung auf Arsen in einer dem
Nachstehenden entsprechenclen Weise zu verfahren :
,,Wird 1 g. des Praparates bis zum Rothgliihen erhitzt, der
Riickstand in einem geraumigen Kijlbchen in 10 C.C. Salzsaure geliist und nach dem Verdiinnen mit dem doppelten Volumen Wasser
eine reichliche Menge Zink zugesetzt, so darf ein mit Silbernitratlijsung (1 = 2) befeuchtetes Papier durch das entweichende Gas
innerhalb einer Viertelstunde nicht gelb oder schwarz gefirbt werden."
(Fortsetzung folgt.)
Reaction auf Chloralhydrat.
Von M. H i r s c h f c l d in Frankfurt a/M.
E'iigt man zu einer Lijsung von Chloralhydrat Calciumsulfhydrat Ca(SH)a (Rhusma), so entsteht nach Verlauf einer hdben Minute
eine rothe Farbung, die bis purpurroth wird. Die abfiltrirte Flussigkeit enthdt die Farbe. Eine schwachere, aber doch sehr deutliche Reaction erhalt man, wenn man zu einer LSsung von Chloralhydrat Schwefelwasserstoff und dann Xalkwasser hinzusetzt. Nach
Verlauf von circa einer Minute tritt rosarothe Farbe der Flussigkeit ein.
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