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Mittheilungen.

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Mittheilungen.
dessen Uebergehen in die Tinctur sich vermeiden &st durch Ausschiitteln des wassrigen Opiumauszuges mit Aether, Wie es auch die
Pharmaoopiie der Verein. Staaten vorschreibt. Ein anderes Verfahren,
das vor Obigem manche Vorziige bietet, besteht darin, den wbsrigen
Opiumauszug heiss mit einer Fettmasse zusammenzuschiitteln und
zwar empfiehlt als solche R. R o t h e r ein Gemisch von gleichen
Theilen Vaselin und Spermamt. 5 Gew. Theile Opium und je
2 Theile Vaselin und Spermaceti werden mit einem Drittel des
erforderlichen Wassers 10-15 Minuten erhitzt , nach dem Erkalten
die Fliissigkeit abgegossen und mit dem iibrigen Wasser die RiicksGnde noch zweimal ebenso behandelt und die vereinigten Ausziige
mit der niithigen Menge Weingeist versetzt. fAmer. Jaum. of P h m .
FebruWry 1883. - T h e Phwrm. Journ. and Transact. Third Sev. No. 669.
pay. 860.1
M.
Mittheilungen von E. Salkowsky.
1) V e r h a l t e n d e s Kohlenoxydblutes zu Schwefelwasser-
s t o ff. Zur Unterscheidung von Kohlenoxydblut und gewiihnlichem
Blut besitzen wir ausser der spectroscopischen Untersuchung nur die
Hoppe -Seilers’sche Natronprobe , deshalb ernpfiehlt Verfasser eine
zweite unterscheidende Reaction, die auf der griisseren Resistenz des
Kohlenoxydhimoglobins gegen Schwefelwasserstoff beruht. Verdiinnt
man sauerstofbaltiges Blut soweit, dass eben die Trennung des
breiten Absorptionsbandes in zwei Streifen sichtbar wird, versetzt
die Liisung mit gesattigtem Schwefelwasserstoffwasser, so verf&bt
sich nach dem Durchschiitteln die Fliissigkeit sehr bald und wird
unter Bildung von Schwefelmethhoglobin schmutzig griin ; eine
Eigenschaft, die das Kohlenoxydblut nicht besitzt und dessen rothe
Farbe sich nicht merklich verandert.
2) Die Oxydation im Blut. Bekanntlich hat das Blut ausserhalb des Kiirpers sehr schwache oxydirende Wirkungen. Verfasser
hat nun Versuche angestellt, um zu ergriinden, ob im Blute geliiste
Substanzen durch den atmospharischen Sauerstoff sich oxydiren
lassen, wenn die Obeflache des Bluts sehr vergriissert und zu einer
fortwahrenden Erneuerung des Sauerstoffs Gelegenheit gegeben wird.
Durch Ausspritzen mit Spreng-Rijhren und Anwendung von Salicylaldehyd ist derselbe zu einem bejahenden Resultate gelangt. Durch
dieses Verfahren wurde Salicylaldehyd in ansehnlichen Mengen in
Salicylsaure iibergefiihrt und somit die Ansicht begriindet, dass im
Blute geliiste Kiirper oxydationsfahig sind, also auch im lebenden
Kiirper.
3) Nachweis d e s Paralbumins. Verfasser modificirte die
von Huppert angegebene Methode durch unvollstihdiges Coaguliren
des Paralbumin in Cystediissigkeiten nachzuweisen, dahin, dass er
die zu priifende Flussigkeit durch einige Tropfen RosolsaurelEisung
fhbt, dann zum Kochen erhitzt und nun unter gutem Umschfitteln
Harnstoffbildung.
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'II Normalschwefelsaure so lange zutropft, bis die rothe Farbe verschwunden ist. Man erhitzt aufs Neue zum Sieden und setzt ntithigenfalls, d. h. wenn die rothe Farbe wieder auftritt, noch etwas S u r e
zu. Wird alsdann abfiltrirt, so sind die Filtrate bei serlisen Fliissigkeiten stets klar , bei Paralbumingehalt dagegen trtibe.
4) L li s1ic h k e it s v e r h a1t n i s se d e s p h o s p ho r s a u r e 11 K a 1k e s
im H a m . Normaler Harn triibt sich nicht selten beim Erhitxen
unter Ausscheidung von Calciumphosphat, das sich iihnlich coagiilirten
Eiweiss zusammenballt. Die Ursache zu dieser Erscheinung weist
Verfasser nach und findet als Grund daftir das eigenthiimliche Verhalten des Calciumphosphates in alkalischer Llisung.
5) Nachweis der Arsensaure durch Silberreaction.
Lijsungen arsensaurer Salze gebcn bekanntlich mit Silbernitrat einen
rlithlich gefirbten Niederschlag, der sich recht gut zur Erkennung
der Arsensaurc benutzen Yisst. Die Reaction lnisslingt im Gang der
Analyse anfhglich lifters, weil das arsensaure Silber nicht allein in
Salpetersiure und Ammoniab, sondern auch im salpetersauren Ammon
llislich ist. Diese Schwierigkeit l&st sich umgehcn, wenn man die
Llisung des Schwefelarsens in rauchender Salpeterszure, nwhdem
diese grossen Theila durch Abdampfen entfernt ist, mit in Wasser
aufgeschwemmtem kohlensauren Ealk oder Baryt erwLmt und filtrirt.
Die Salzc der Arsensgure mit Calcium und Baryum sind xwar schwer
ltislich, aber dennoch l6slich genug fiir die Silberreaction, das Filtrat
giebt daher ausnahmslos bei Gegenwart von Amenslure mit Silbernitrat einen rlithlichen Niederschlag von arsensaurem Silber. (Zeitachrift f. Phpiot. Umnie. Bd. VII. pag. 114.)
c. Sch.
Harnstoffbildmg.
- Durch Analogien gefiihrt, hat E. S a l schon Versuche dariiber angestellt , ob Amidobenioesiiure
im Klirper in Uramidobenzossaure ubergeht. Diese Versuche hat
derselbe neuerdings wieder aufgenommen und kommt dabei zu folgenden Schliissen:
1) Die AmidobenzoEsaurc geht im Organismils der Menschen,
Hundes und Kminchens zum Theil in Uramidbenzoesaurc iiber.
2) Der in Uramidosiiure ubegehende Antheil der Amidobenzoesaure ist wechselnd, er bevigt im gbstigsten Falle etwa 20%, in
der Regel weniger.
3) Der Rest wird theils unveriindert, theils als AmidohippursSiure
ausgeschieden, anderweitige Umsetiiungen sind nicht nachweisbar.
4) Die Amidobenzoesiiure bildet keine schwefelhaltigen Verbindungen im Organismus, verandert auch die Menge der Aetherschwefelsiiuren nicht.
5 ) Die Uramidohippurszure entsteht nicht in den Nieren.
6) Die Bildung des Harnstoffi wird von der Bildung von Uramidosaure im K6rper nicht berth%, sie verlauft vielmehr ungestlirt
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