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Nachweis der Salicylsure in Wein und Fruchtsften.

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Nachweis der Salicylsaure in Weiu und Fruchtsgften.
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(Pharm. Centralh. 1880, No. 3) iiber Vaseline mittheilt. Derselbe
iand, dass sich die erwahnten Sorten in ihrem Aussehen, in
Geruch- und Geschmackloeigkeit , in ihrem Verhalten gegen Lackmuspapier, Kalilauge iind Schwefclsaure fast ganz gleichartig verhalten, dass sie dagegen die grossten Abweichungen zeigen in
Bezug auf ihre Loslichkeit in Aether und auf ihre Consistenz, in
dem um 13 Grad differirenden Schmelzpunlct sich bemerkbar machend.
Die amerikanische V. loste sich bereits in 5 Theilcn Aether zu einer
klaren hellgelben Fliissigkeit, die Wiener ergnb erst mit 15 Th.
Aether eine fast farblose Losnng mit wolkiger Triibnng, die
Lofiung (in 15 Th. Aether) der Offenbacher schied alsbald starke
weisse Flocken ab, vollig klare Losungen m r d e n van den beiden
letzteren Sorten auoh bei vermehrtem Zusatz von Aether nicht
erzielt. Bezuglich des Schmelzpunktes ergab sich, dass die amerikanische V. bereits bei 33OC., die Wiener bei 39OC., die Offenbacher aber erst bei 46OC. schmolz.
Es ist aus dem Vorstehenden ersichtlich, dass, wenn Vaseline
in die Pharmakopoe Aufnahme finden sol1 und wenn es den drei
Fabriken nicht gelingt, Praparate von durchaus gleicher Beschaffenheit herzustellen, weiter fortgesetzte vergleichende Versuche
gemacht werden miissen, um eine Auswahl zu treffen. W e r n e r
scheint die amerilranische V. zu bevorzugen, weil sie das giinstigste
Mischungsverhaltniss zu Perubalsam zcigt, auch J a c o b i empfiehlt
sie aus diesem Grunde. Dies allein kann aber nicht massgebend
sein; der Werth der Vaseline heruht darin, dass sie ein vollig
neutrales , geruch- und geschmackloses , niemnls ranzid werdendes
Mineralfett ist; entspricht sie diesen Anspriichen, R O erscheint es
nebensachlich, ob sie aus Petroleum- oder aus Paraffin- oder Erdhamruckstanden herstammt. Die grossere Consistenz der Wiener
und Offenbacher Sorten ist vielleicht grade die Ureache gewesen,
dass von der Pharmakopoe- Commission die Offenbacher V. zur Aufnahme empfohlen wurde.
In der so verschiedenen Consistem der einzelnen Sorten ist
mahrscheinlich auch der Grund zu suchen, dass die Versuche,
Vaseline zur beschleunigteren Extraction dcs Quccksilbers behufe
Bereitung von Qnecksilbersalbo zu verwenden , ziemlich abweichende
Resultate ergeben haben.
G o d e fr o y (Zeitschr. des osterr.
Apoth. V., 1879, No. 7) empfahl sie zuerst zu diesem Zwecke;
D i e t e r i c h (Pharm. Centralh. 1880, No. 2) dagegen sah sich in
seinen Erwartungen vollig enttauscht nnd auch Sch w a l m (Pharm.
Zeitschr. f. Russland, 1879, No. 24) hatte keinen Erfolg, wahrend
wiederum W e b e r (Pharm. Zeitg. No. 11) seine Versuche voni
giinstigsten Erfolge begleitet sah.
G. H.
Nachweis der SalicylsEtnre in Wein nnd FmchtsttPten.
Zum Nachweis der Salicylsaure in stark gefarbten Friichtsaften
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Salicylsaure -Streupulver gegcn Nachtschweisse.
-
Globuli peptici.
und Weinen kann man nicht direct mit Eisenchlorid operiren, da
sich missfarbige Niederschlage bilden , die die Reaction verdecken.
I)r. W e i g e r t schuttelt deshalb die SalicylsIure vorher 811s und
verfiihrt zu diesem Zwecke in folgender Weise: 50 C.C. Wein
werden mit 5 C.C. Amylalkohol in einem Kolbchen einige Minuten
lang stark durcheinander geschiittelt ; der sich beim Stehenlassen
an der Oberflache ansammelnde Amylalkohol wird in eine Eprouvette gegossen und mit der gleichen Menge Alkohol versetzt, in
welcliem sich der farblose Amylalkohol auflost. Zu dieser Losung
setzt man einige Tropfen der verdunnten Eisenchloridlosung , welche
die bekannte tiefviolette Farbung hervorruft. Die Gerbsanre der
Weine stort hierbei nicht. da vom Amvlalkohol nur eine Spur derselben aufgenommen wird. (Zeitschrifz f. analyt. Chemie, i9. Band
1. Heft.
G. H.
Salicylstlnre - Streupulver gegen Nachtschweisse bei
Langeuphthysis. - Dr. KO h n h o r n hatte gegen die qualenden
profusen Nachtschweisse der Phthysiker in einem Falle der Reihe
nach innerlich Chinin, Atropin (beide auch subcutan injicirt), Digitalis, Boletus Laricis, kalten Thee von Salbei etc., liusserlich kalte
Abwaschungen , Einreibungen mit Tanninspiritus, Einreibungen mit
Speck etc. in Anaendung gebracht, entweder ganz erfolglos , oder
nur mit einem Erfolge voii wenigen Tagen. Verf. kam nun auf
den Gedanken, Salicylsaurestreupulver einpudern zu lassen und
sah, wie auch in einem zweiten Falle, die Einpuderung von einem
iiberraschend gunstigen Erfolge begleitet. Die Nachtschweisse
liorten auf und die Unterdrhckung derselben Gusserte in keinerlei
Weise eine nachtheilige Wirkung ; die Patienten sind im Gegentheil
glucklich dariiber, i u einem trocknen Bett schlafen zu konnen,
gewinnen neuen Muth und sind weniger der Gefahr ausgesetzt,
sich catarrhnlische Affectionen zuzuziehen.
Das betreffende Streupulver ist daseelbe, welches schon langer
gegen Fussschweies empfohlen und angeffendet wird und besteht
aus 3 Theilen Acid. salicylic., 10 Th. Amylum, 8 7 Th. Talcum renetum. Mit diesem Pulver wird dcr ganze Korper Abends eingepudert;
sollte die Haut sehr trocken sein, so wird vorher eine Einreibung
niit Speck oder Tanninspiritus gemacht, damit das Pulver am
Korper haftet. Gegen den llistigen Hustenreiz, welchen der Staub
der SalicylsAure leicht hervorruft, sol1 der Patient sich wahrend
dcr Einpudernng ein Tuch vor Mund und Nase halten. (Berl.
G . H.
klin. Wochenschmff, 1880, No. 2.)
Globuli peptici. Dessert -Kligelchen. - H. H a g e r giebt
hierzu folgende Vorschrift : Rp. : Cinchonidini sulfiirici 5,0, Pepsini 30,0, Rhizomatis Zingiberis , Fructus Amomi, Seminis Cardamomi ana 3,0, Radicis Gentianae, Radicis dlthaeae , Tragacanthae
ana 6,0, Mixtis immisce mixtnram paratam e Glycerinae 10,0,Acidi
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