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Nachweis des Jods im Harn nach der Anwendung von Jodoform.

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Wirkuug d. Caffees u. Zuckers etc.
- Nachweis d. Jods i. Harn ctc.
driisen , die icterische Verftarbung der Haut, die gastro-intestinalen
Stbrungen und die rasch sich entwickelnde Herzschwache. Grade
aber diese Symptome nebst den sogenannten nervbsen oder typhbsen
Erscheinungen sind diejenigen , welche man als charakteristisch , j a
geradezu pathognomisch f i i die acuten Infectionskrankheiten anzusehen p5egt. Wenn sie sich aus der Auflosung der weissen Blutkorperchen innerhalb des Ereislnufes erklilren, bestehen Aussichten,
die Einheit des Fiebers zii wahren, die, statt in einem abnorm
warmen Blute gesucht zu werden, besser gefunden wird in der
primken und bei Einwirkung dler in der Fieberatiologie concnrrirenden Noten gleiclien Blutveranderung. fBericht uber dic VerlmdZ. der
deuteclen GeeeZZsch. f. Chir. X I . CG-ngress. CentralbZ. f. Chirurg. 1882, 29.
Ned. chirurg. Rundschau. Jahrg.
p . 651.)
C. &h.
Wirknng des Caffees nnd Zuckers anf' den Magen.
-
Entgegengesetzt der landyaufigen, experimentell. nicht begriindeten
Ansicht, dass Caffee ein Stimulans fiir die Circulation sei und
Hyperamie der Magenschleimhaut verursache , lauten die neusten Versuche von Leven anders. Dieselben ergeben, dass Caffee durch
hervorgerufene Anamie des Magens die Digestion verlangsamt. Bei
6fterer Wiederholung muss die AnZimie eine habituelle gesteigerte
Conjection cles Magens bewirken , die synonym mit Dyspepsie ist.
Bekanntlich ruft der Kssbrauch von Caffee und Thee die Gastralgie,
Dyspepsie und gleichzeitig mehr oder weniger Sttirungen des Innervationsapparates hervor. Die nach Caffee verursachte locale Anamie
des Magens muss daher von der allgemeinen Wirkmg desselben fiir
das Centralnervensystem streng unterschieden werden.
fBrittih
Xed. Journal 30 FoZ. 81. St. Petereb. imd. Wochenachrift 1882, 17.
Xed. chirurg. Rundsch Jahrg. XXLII. p. 694.}
C. Sch.
Nachweis des Jods im Earn nach der Anwendung von
Jodoform. - Neben den bekannten Methoden des Nachweises von
Jod im Ham empfiehlt E r i c h H a r n a c k eine Combination der
Priifung mit Stkkekleister und mit Schwefelwasserstoff, welche in
folgender Weise ausgeftihrt wird: Die Fliissigkeit w i d mit wenig
StZirkekleister, verdiinnter Schwefelsaure , rauchender Salpetersaure
und einigen Bopfen Schwefelkohlenstoff versetzt ; die Flilssigkeit
f kb t sich blau, beim Umschiltteln lost sich ein Theil des Jodes im
Schwefelkohlenstoff mit violetter Farbe und ausserdem setzt sich an der
Grenze der Schwefelkohlenstoffschicht allmiihlich ein dunkelblauer
Ring von Jodstkke ab. Doch sind diese Reactionen nur d a m vermendbar, wenn das Jod im Harn als Alkaliverbindung vorhanden ist.
Es tritt aber das Jod nach Gebrauch von Jodoform im Harne in
Form von organisch jodhaltigen Verbindungen a d , so dass das Jod
erst nach den Veraschen des IIarnes nachweisbar wird. Von grossein
Interesse wiire es nun nachzuweisen, ob in den Fillen von Ver-
Eindr. d. Ritze i. d. Reisch b. s. Zubereitung.
- Gerbsaures Cannabin. 51
giftung nach Jodoformanwendung vielleicht ein relativ griisserer Theil
des im Harn ausgeschiedenen Jodes in organischen Verbindungen
und ein kleinerer Theil in Form von Jodkali auftritt. fBwZin. khn.
Wochenschift 1882, 20. Ned. chtkwrg. Rundachu Jahrgang X Z . 1 .
pay. 693J
C. Sch.
Eindringen der Hitze in das Fleisch bei seiner Zuberei-
tut~g.- Das fiir die Zubereitung des Fleisches von Liebig ermittelte
Minimum der Temperatur genugt der Ernarungslehre , nicht aber
der Hygiene, welche auch das Naximum der in das Fleisch im
besten Falle eindringenden Hitze kennen muss. Allerdings hat schon
Perroncito fur grosse Fleischstucke gefunden , dass die Temperatur
selbst bei dreistundigem Kochen im Centrum nicht uber 84O C.
steigt. W o l f f h u g e l und H u e p p e haben jedoch mit den kleinen,
verschluckbaren, birnfiirmigen Maximumthermometer ebenfalls Versuche
an zum sofortigen Genusse bestimmtem Fleische und an. Buchsenfleisch gemacht und nachgewiesen, dass: die Hike sehr langsam in
die Objecte eindringt , sich nicht gleichmiissig in denselben vertheilt,
in grossen Stucken Fleisch trotz mehrstundiger Einwirkung beim
gewiihnlichen Braten oder Sieden im Innern niemals looo C., in
oberflachlichen Schichten nur selten diese Hiihe erreicht , in den
Conservenbuchsen aber nur dann, wenn sie klein sind und bei ihrer
Zubereitung eine Erhitzung von 110 - 132 angewandt wird, die
Fleischtemperatur nach drei Stunden in der Mitte auf 102-109° C.
steigt. (Mitthilungen d. Kais. Gesundheiteamtes No. 14, BerZin. Xed.
ahirg. Rundschau , Jahrgang XXZIIl pay. 776.
C. Soh.
Gerbsaures Cannabin. - Fronmfiller ist voll Enthusiasmus tiber die Wirkung des Cannabin tannic. Das fruher haufig und
mit Erfolg angewandte Extr. Cannab. indic. hat wohl die Kehrseite,
dass es nicht endermatisch, auch bis jetzt nicht in Pulverform
genommen werden konnte , sondern nur in Pillenform , da die Tinctur
wegen ihres Alkoholgehaltes zu aufregend fiir die hypnotischen Zwecke
ist. Diese Uebelstande beseitigt das gerbsaure Cannabin , welches
sich gut mit Zucker mischen lasst, ohne dabei die Wirkung zu verlieren. Es verursacht einen milden, nicht aufregenden Schlaf, es
bleiben die Intoxicationssymptome am andern Morgen aus und ohne
dass eine Hemmung des Stuhlganges erfolgt. Gtleich dem Morphium
und Opium hat es hingegen die unliebsame Eigenschaft, dass es bei
lingerem Gebrauch in steigender Dosis gegeben werden muss. Das Cannabin. tannic. bildet ein gelblich-braunes , in Wasser nnd
Aether gar nicht, in Weingeist kaum liisliches Pulver von nicht
unangenehmem Geruch , von bitterlichem tanninartigen GFeschmack.
Unter dem Mikroskop stellt es bei 300 facher Vergrdsserung braunliche, amorphe, mit spitzen Ecken versehene Plattchen dar. - Die
Darstellung des Cannabin ist eine umstindliche durch die leichte
,
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