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Neue Azo-Farben.

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Traubenzucker nachzuweisen, wenn derselbe Rohrzuclcer ctc.
- Azo - Farben.
393
und verlor dieselbe Glucose 20 Minuten lang erhitzt
auf 68O . . . . . . . . . . . . . . . . 1400
Rotationsvermogen
30 Minuten lang erhitzt . . . . . . . . . . 2O,86.
1 Stunde lang erhitzt auf 68O . . . . . . . . 4O,10.
Der O/o Gehalt der reducirenden Substanz in obigen
Proben war somit vor dem Erhitzen mit Saure
. 62,50
nach dem Erhitzen
. . . . . . . . . . .____
65,58
also Zunahme
3,08
und entspricht ein Verlust von 4 , l O an der Rohrzuckerscala
einem Gewinn von 3,08 Reductionsvermogen.
3) Ein Traubenzucker gab direct . . . . . . . . 40°,83.
mit
seines Vol. starker HC1 20 Minuten lang bei
68O erhitzt . . . . . . . . . . . . . . . 31°,70
Verlust
9",13.
4) Ein Traubenzucker zeigte direct . . . . . . . 40°,00
mit 'If, seines Vol. HC1 15 Minuten lang bis ant' 68O
erhitzt, hatte . . . . . . . . . . . . . . 32O,52
Verlust
7*,48.
Der O/o Gehalt der reducirenden Substanz war also
vor dem Erhitzen . . . . . . . . . . . . 69,30
nach dem Erhitzcn . . . . . . . . . . . . 71,50
mithin Zunahme
2,20.
Also ein Verlust von 7,48 Rotationsvermogen entspricht nun
einer Zunahme von 2,2 o/o an Reductionskraft. (Journal ofthe american
.
chemical society.
VoZ. II. Nr. 8-12.
p . 397.)
Bl.
Traubenzucker nachzuweisen, wenn dcrselbe Rohrzucker beigemischt ist. - P. C a s a m a j o r trocknet den zu
untersuchenden Zucker vollstandig aus und iibergiesst denselben
mit einer gesattigten Losung des Traubenzuckers i n M e t h y l alkohol yon 50 O Gay Lussac. 100 C.C. Methylalkohol y o n 50°
Iosen 57 g. trocknen Traubenzucker auf, so dass das Vol. der
Losung = 133 C.C. ist. Diese Losung mit item Zucker 2 Minuten
lang geschiittelt lost den Rohrzucker nuch auf, aber lasst den
T r a u b e n z u c k e r zuriick. Hat derselbe sich abgelagert, so wird
abgegossen und mit einer frischen Menge der gesattigten Losung
ausgewaschen. Auf ein Filter gesammelt wird der Riickstand mit
dem starksten Methylalkohol , 92,5O Gay Lussac, ausgewaschen,
welcher den Traubenzucker fast gar nicht lost. (Journal of the
american chemical society. Vol. I]. No. 8 -12. p. 429.) B1.
Neue Azo-Farben. - Jos. H. S t i b b i n s stellte wieder einige
interessante Verbindungen dar, welche, wenn sie bis jetzt auch
noch keine materiellen Vortheile bieten, sehr gute Farbstoffe sind.
304
New Azo -Farben.
Orange No. 3. Dieser schone Farbstoff wurde erhalten, indem
M e t a n i t r a n i l i n d i y z o t i s i r t e und 1 Molec. der erhaltenen Diazoverbindung mit 1 3101. B e t a - n a p h t h o l d i s u l i'osau r e in alkalischer
Losung verbunden wurdc. Kochsalz fallt dann den Farbstoff als
eine gelbe Masse aus, welche in Wasser in allen Verhaltnissen
loslich ist und Wolle in einem sauren Bade hellorange ftirbt. Folgende
Porniel driickt den Process aus, welcher stattfindet.
A z o m e t a n i t r o b e n z o 1- b e t a - d is 111fo n a p h t h 01 :
C 6 H S N 0 2- N = X - i?C101i4(TJaS03)20H.
Orange No. 4. Entsteht wenn gleiche Molec. Paradiazosulfoxylol
und. alkalische Resorcinl&wng anf einander einwirken. HC1 fallt die
freie Saure als eine rothe klasse, die im Wasser leicht loslich ist,
niedcr.
Forrnel: C6H2(CH3)2HS03
- I4 = N - C6H3(OH)2.
Wolle farbt es in einem sauren Bade g o l d f a r b i g .
P a r az o s u 1fox y 1n a p h t h a 1e n -a 1p h a- s11If o x y l p h en 01:
C1"H'(HSO3) - N = N - CYC'H' (HSO 3, OH.
Entsteht , wenn sich gleiche Molec. Diazonaphthionsaure und
Phenolsnlfosaure in eincr alkalischcn Losung verbinden. Soda 1511t
die freie Saure aus, wenn.NaC1 zugesetzt wird, als eine gclbbraune
Masse, welchc in Wasscr lcicht loslich ist. Ein Ueberschnss van
HC1 zersetzt das Natronsalz, indcm die Siiure frei wird.
P a r a z o d i m e t h y 1-s u 1f o x y 1 be n z o 1- a 1p h a - n a p h t h o 1:
C6H2(CH3)'(HS03) - N
=
N
-
a(C1OHG)OH.
Erhalten wenn sich gleiche Nolec. Paradiazosulfoxylol mit
alkalischer Losung des Alpha - naphthol verbindcn. Durch HCI wird
die t'reie Sanre als eine dunkelbraune flockige hlasse gefallt, welche
in Wasssr leicht loslich ist.
Dieser Verbindung ahnlich, aber sonst in der Schattirung sehr
verschieden, ist :
P a r a d i a z o s u l f o x y l o l - b e t a - n a p h tho1 :
C6H2(CH3)'(HS03) - N
=N
- P(C'OH'0H).
Metazonitrobenzol-alpha-naphthol:
~
6
~
N
4 =~
-0 (2 y ~~
1
~
~
6
~
~
.
Entsteht wenn Diazometanitrobenzol rnit einer alkalischen alphanaphthol-Losung behandelt wird. HC1 f d l t die freie Saure aus. Der
Niederschlag ist rothbraun und in Wasser sehr loslich.
Parazosulfoxylxylol-p-phenanthrol:
C6H2(CH3)2(HS03)N= N - /?C'4HsOH.
Paradiazosulfoxylol wird mit einer alkalischen Losung des Metaphenanthrol behandelt. Wolle wird yon der freien Saure, ebenso
8eide in einem sauren Bade rothbraun gefarbt.
Azodinitroxybenzol-paramidosulfoxylnap h t h a l e n :
C6H2(N02)2(OH)- N
Ein rothbrauner Farbstoff
=
N
- C1"H5(HS03)NHB.
Einwirk. des Jods auf bas. Wismuthuitrat.
- Ptoma’ine u. PflanxecalkaloSde. 395
P a r azo su 1f o x y 1n a p h th a l e n - b e t a - n a p h tho1 d i s 111f o s a u r e :
C’OHG(HSOS) - N = N -- [3C’OH4(HSOY)ZOH
ist eine carmoisinrothe Farbe. (Journal of the american ohemical
society. VOZ.II, p . 447.)
BI.
Einwirknng des Jods auf basisch. Wismuthnitrat. Nach J a i l l e t vereinigt sich bas. W i v m u t h n i t r a t mit J o d , wenn
dieses in Alkohol oder Jodkalium gelost ist. Verf. stellte 3 verschiedene Wisniuthjodide dar, welche b l a s s g e l b , g o l d g e l b und
r o t h waren.
1) Wird Jodtinctur auf bas. Wismuthnitrat, welches vorher fein
zerrieben war, gegossen, so versch windet Jod vollstandig in dem
Maasse, als Wismuth eine gelbe Okerfarbe annimmt. Nimmt
die Mischung eine schmutziggelbe Farbe an, SO wird keine Jodtinctur mehr zugesetzt, sondern eine concentr. Jodkaliumlosung zugemischt, um einen klaren Brei zu erhalten. Die dunkelgelbe Masse
wird schnell mit Wasser ausgewaschen, um alles freie Jod zu entfernen und hat dieses so dargestellte W ismuthjodid eine g e 1b e
O k e r f a rbe. Sol1 es eine schone goldgelbe Farbe haben, so werden
30 g. bas. Wismuthnitrat mit 5 g. Kaliumjodid in Wasser gelost,
angefeuchtet. 100 g. Jodtinctur nach und nach zugesetzt, geben der
Mischung sofort eine sehr schon gelhe Farbnng, welche in dem
Maasse zunimmt als Jod in Verbindung tritt. Uebersch. Jod wird
durch 60° Alkohol entfernt. Getrocknet hat das Jodiir eine prachtvolle Goldfarbe.
2) Basisch Wismuthnilrat wird mit Natronlauge angefeuchtet,
dann Jodtinctur so lange zugesetzt, bis die Mischung schmutziggelb
wird. Nit Jodkaliumlosung ubergossen und dann mit Wasser wiederholt ausgewaschen, wird ein Jodiir erhalten, welches vie1 b l a s s e r
als das vorhergehende ist.
3) Wird das durch Jodkalium im ersten Verfahren erhaltene
Blei nicht s o f o r t ausgewaschen, sondern unter oftercm Umschiitteln
mit Jodliisung in Beruhrung gelassen, so geht die gelbe Farbe des
Niederschlags ins O r a n g e r o t h e uber. Freies Jod wird dann abgewaschen und nirnmt die Intensitat der Ftlrbe dieses Jodiirs durch
Einwirkung der Luft und des Lichtes zu.
Die Zusammonsetzung dieser 3 Bismuthjodide wird Verf.
nachstens beknnnt machen und unterliegt es kcinem Zweifel, dass
es Oxyjodure des Wismuths sind. (Rkpertoire de Pharmacie IX.
pay. 272.)
BZ.
Ptomahe von PflanzenalkaloYden xu unterscheiden,
wenden B r o u a r d e l und Bou.tmy F e r r i d c y a n k a l i u m als ein
sehr empfindliches Reagens an. Dieses Salz verhalt sich indifferent gegen organische Basen, mogen sic im L a b o r a t o r i u m r e i n
dargestellt oder a u s L e i c h n a m e n nach V e r g i f t u n g e n i s o l i r t
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