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Neue volumetrische Bleibestimmung.

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Neue volumetrische Bleibestimmung.
715
Dr. Gueneau d e Mussy zusalnmengestcllten Recepte gaben, zu
constatiren.
1. Chinawein . . . . . . . 7 0 g .
Kampferalkohol . . . . . 30 Alnikatil&tur..
. . . . laJodkalium . . . . . . . 4 Laudan. liquid. Sydenhami . . 4 m. Abends sind die kranken Finger in mit dicser Flussigkeit getrakte
Flanelllappchen einzuhiillen.
2. Schweinefett . . . . . . 15 g.
Rosenpomade . . . . . . 2,5 Gebrannter Alaun . . . . 2,5
J~dhlium... . . . . 1 Laudanum de Rousseau . . 1 m. Der gebrannte Alaun (bei 250° ausgetrockneter Alaun) wird mit
3 g. Mandeliil sorgfdtig verrieben, die fetten Kiirper zugesetzt und,
nachdem gut gemischt, das Laudanum und das vorher in 1 g. dest.
Wasser geliiste Jodkalium damit vereinigt.
Fiir offene Prostbeulen wird auch eine Salbe aus 15 g. Fett,
0,5 g. Lycopodium und 0,5 g. Tannin empfohlen. /.'Unionp?mrmmtipe. Tme 24. Nr. 5 pag. 198. Gas. hebdm.)
c. X T .
-
Nene volnmetrische Bleibestimmnng. - Dieses Verfahren
von E. H a s w e l giebt nach ihm ausgezeichnete Resultate, kann aber
znm Bestimmen von Blei nur angewandt werden: in Gegenwart von
Salzen der Alkalien, alkalischer Erden , des Chromoxyds, Zinkoxyds,
Eisenoxyds oder auch kleiner Mengen von Silbersalzen; nicht dagegen,
wenn die LBsung Salze von Mangan, Kobalt, Nickel und Eisenoxydul
enthiilt.
Setzt man einige Tropfen Aetzkali oder -natronlauge zu eider
verdiinnten Bleinitratliisung, fiigt dann Kaliumpermanganat zu , i d e m
man schwach erwiirmt, so enfiirbt sich die Liisung so lange, als
noch Blei in derselben vorhanden ist, in Folge der Bildung eines
dunkelbraunen Niederschlages; alles Blei wird so gcfallt , die Flussigkeit muss dann noch am Ende der Arbeit schwach alkalisch reagiren. Es ist aber sehr vortheilhaft, die Kalilauge durch in Wasser
vertheiltes Zinkoxyd zu ersetzen, denn die Reaction erfolgt alsdann
vie1 schneller.
Beim Titriren fiige man zu der neutralen oder schwach auren
Bleinitratliisung in Wasser suspendirtes Zinkoxyd und setze alsdann
lialt eine titrirte Kaliumpermanganatliisung zu bis zur Rosa-Fkbung
der Fliissigkeit; man erhitzt, die Farbe verschwindet und setzt man
aufs neue so oft 1 oder 2 Tropfen Permanganatl6sung noch zu, bis
die Fiirbung selbst nach mjnutenlangem Sieden bestehen bleibt. Wenn
die Bleidratl6sung sehr verdiinnt ist, so erfolgt die Reaction erst
vollstzindig nach Zusatz von einigen Tropfen W u g e . Man berech-
716 Verbindung v. Phosphorsaure u. Kieselerde. -Pbysiol. Wirkungen d. Kaffees.
+
+
net gestiitzt auf die Gleichung: 5Pb(N03)z 2 K M n 0 4 lOKOH
= 10 KNO3 + 5 HZO + 5 PbO8. 2 XnO. K y O . fRe&m!toire de Pharma&.
Tome 11. Nr. 4. pag. 160. Mmitew QuesneuiZZe.) C. Rr.
Eine Verbindung von PhosphorsfEure w d Kieselerde,
welche von H a u t e f e u i l l e und Margottet dargestellt wurde, krystallisirt nach ihrer Mittheilung unter denselben Bedingungen , wio
die Metaphosphate von Aluminium, Eisen, Chrom und Uran. Man
erhalt diese Verbindung, indem man Kieselerde, die von der Zerlogung des Fluorsiliciums durch Wasser herriihrt, zu in einem Platintiegel in ruhigem Flusse sich befindender Metaphosphorsiiure
zuffigt. Wenn diese Kieselerdevarietit einfach getrocknet ist , so erfolgt
die Verbindung sofort; ist sie vorher stark gegliiht worden, so vollzieht sich die Verbindung zwar noch, aber sehr langsam. Kieselerde, die von der Zerlegung von Silicaten herriihrt , widersteht der
Einwirkung von geschmolzener Metaphosphorsaure. Die Verbindung
von Kieselerde mit Phosphorsaure ist in einem Ueberschusse von
geschmolzener Phosphorsaure wenig 16slich. Eine kleine Menge
Kieselerde, dieser Saure zugesetzt , lasst zalllreiche mikroskopische
Krystalle entstehen. Diese Krystalle werden grtisser, wenn man
nach und nach amorphe Kieselerde in kleinen Mengen der auf 700
bis 800O erhitzten Metaphosphorsaure zusetzt. Die so erhaltenen,
durch siedendes Wasser leicht von ihrem Lbsungsmittel zu trennenden Krystalle sind farblose , durchsichtige Octaeder ohne merldiche
E i n w i r h g auf das polarisirte Licht; sie sind selten unregelmassig;
die einzigen, bei vielen Darstellungen beobachteten Modiiicationen
waren kleine Abstumpfungen von Winkeln. Die Harte dieses Phosphates ist gross genug, um Glas zu ritzen, sein spec. Gewicht ist
3 , l bei 14O; es schmilzt beim Erhitzen vor dem L6throhr auf Platinblech und giebt ein farbloses Glas, das beim Erkalten sein glasartiges Aussehen nicht verliert. Das Phosphat entspricht der Formel :
P e 0 5 , SiOa. (Joumzal de Pharmacie et de Chinaie. Sei-ie 5. T m e 8.
pag. 48. Ac. des so., 96, 1052, 1883).
C. Kr.
Physiologische Wirkungen des Kaffees. - F o r t stellte
an seiner eigenen Person 3 Reihen aufeinander folgender Versuche
an, um die physiologische Einwirkung des Kaffees kennen zu lernen,
von der die einen annehmen, sie verlangsame die Assimilation und
Ausscheidung, wZihrend die anderen annehmen, sie vermehre dieselben. Verf. operirte 1. mit vollsthdiger Enthaltung, 2. ausserordentlich grossem und 3. mit gemassigtem Genusse von Kaffee. Es
zeigte sich hierbei der Kaffee deutlich als Reizmittel des Centralnervensystems von Gehirn und R i i c k e m k . In sehr starker Dosis
genommen, erzeugte er Schlaflosigkeit durch Erregung des Gehirns.
Indem er das Riickenmark erregte, bewirkte er Muskelkriimpfe,
Magenschmerzen, Sttirungen in den Dlirmen und der Herzthatigkeit.
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