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Normal Arometer nach Hirsch und Zorn.

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38
C. Schneider, Normal-Araometer nach Hirsch und Zorn.
-
Normal Artlometer nach Hirsch nnd Zorn.
Ton C. S o h n ei d o r , Apotheker in Sprottau.
Der Mange1 eines zuverlassigen Araometers veranlasste
mich im Friihjahr 1875 mit den Herrn W. J. R o h r b e c k
in Berlin in Verbindung zu treten, welche mir ein nach meinen Angaben, die sich auf die von H i r s c h (Priifung der
Arzneimittel S. 11 - 13) veroffentlichten Erfahrungen stutzten, gefertigtes Briometer zu liefern versprachen. Dasselbe
wurde auch Anfangs September desselben Jahres fertig, und
unterscheidet sich von dem neuesten durch Zorn hergestellten
durch eine schlankere Form und grosser, Leichtigkeit der
Spindeln nicht nur, sondcrn in letzter Beziehung auch des
Gewichtssatzes, welcher von 0,0100 abwarts aus Platin besteht.
Das Tnstrumcnt stellte sich aber hinsichtlich seiner Genauigkeit nur meinen bis dahin benutzten zweispindligen
Apparaten an die Seite, wclche, der eine von W a r m b r u n n
und Q u i li t z, der andere von R o h r b e c k nach demselben
Prinzip hergestellt waren.
Das H i r s c h - Z o r n’sche Eormal - Araometer stellt aus
dicsem Grunde dae R o h r b e c k’sche dreispindlige Instrument
in den Schatten.
Um zu beweisen, dass das Z o r n ’ s c h e Instrument den
Namen eines Normal -Araometers mit vollem Rechte fuhren
darf, gestatte ich mir einen Vergleich der mir zu Handen
befindlichen vier Satze Gewichts- Araometer des N i c h 01 son’schen Prinzipes.
---
Zweispindlor.
Dreispindler.
r
a) Warmb.u. Qu. b) Rohrb.
c) Rohrb.
d) Zorn.
.
1. Gewicht d. leicht.
Spindel entspr. 21,0180
dem spec. Gew.
einer F1iissigk.v. 0,7006
2. Gewicht d. schwer.
Spindel entsp.
36,0225
dem spec. Gew.
einer F1issigk.v. 1,20075
20,5850
0,686166
34,7720
9,6230 26,005
0,6415
15,106
1,159066 1,0070
0,650125
40,009
1,00025
C. Scbneider, Normal-ArPometer nach Hiraoh und Zorn.
-
Zweiapindler.
I
a) Warmb.u.Qu. b) Rohrb.
39
Dreispiodler.
A
0) Rohrb.
-
d) Zorn.
3. Gew.d. schwerst.
Spindel entspr.
18,690 56,013
dem speo. Gew.
einer Flussigk. v.
1,246
1,40032
4. Verhaltn. d. Gew.
d.Spind.zueinand. 1 :1,713. 1 :1,689. 1 :1,569. 1 :1,538
:1,942 :2,1539
-
Zaeiepindler.
a) Warmbr.u.Qu:
Dreiepindler.
b) Rohrb. . c) Rohrb.
5. Gewichtsstucke bezeichnet mit :
~~
d) Zorn.
fehlt
fehlt
0,0005 wogen: fehlt
0,020
0,040
0,030
0,030
0,015
0,0010
fehlt
0,030
0,080
0,0020
0,0585
fehlt
fehlt
0,090
0,045
0,0030
0,O60
0,0040
0,120
9,
fehlt
0,075
0,0050
0;;470
0,201
fehlt
fehlt
fehlt
0,0070
0,2130
0,0080
0,2385
2)
99
0,150
0,0100
0,401
0,2970 0,;930
fehlt
fehlt
fehlt
0,4800
0,0160
fehlt
0,0200
0,5840 0,300 0,801
0,0300
0,9010
0,8360 0,450 fehlt
fehlt
0,0400
1,2150
1,1990
fehlt
0,750
fehlt
2,0010
0,0500
fehlt
0,0800
2,3990 2,3900 fehlt
fehlt
1,500
4,0010
fehlt
0,1000
fehlt
fehlt
0,1500
4,5015
4,3900(!)
fehlt
3,000
fehlt
8,0015
0,200
fehlt
4,500
8,7740!
0,300
8,9990
fehlt.
fehlt
fehlt
0,600
18,0130
Ein einziger Blick auf diese Zahlen geniigt, um zu
sehen , dass die G e w i c h t e der Dreispindler am genauesten
gearbeitet sind , die kleinen Abweiohungen der Z o r n ’sohen
um 1-1,5 Millig. konnen kaum in Betracht kommen. Das
,
)
40
C. Schneider, Normal- Araorneter nach Hirsch und Zorn.
Zo r n 'ache Instrument hat dafur den grosseren Vortheil einer
g e r i n g e r e n Anzahl von Gewichtsstucken, nemlich deren
nur 9, und geht dabei bis in die vierte Decimalstelle hinab.
Bei gelegentlichem practischen Gebrauche gezogene Vergleiche dieser Instrumente ergaben folgendes Resultat :
Zweiepindler.
7
.
W. u. Q.
Temp.
Rohrb.
2 sp.
Dreispindler.
Rohrb.
3 sp.
Zorn.
1. Acid. acetic.
dil.
17lI2c.
Aether
14O
Chloroform
14O
Glycerin
14O
Liq. Ammon.
1.10
acet.
6. Liq. Ammon.
caust.
16'/,O
7. Liq. ferri seaquichl.
14O
8. Derselbe gestellt
14O
9. Liq. ferr. sulf.
oxyd.
14O
10. Liq. Kali acet. 17O
11. Spiritus
17O
12. Spiritusaether. 17 O
2.
3.
4.
5.
1,0410 1,0395 1,0400
0,7280 0,7265 0,7290
1,5030 1,5000 1,4980
1,2340 1,2360 1,2350
1,0395
0,7259
1,5030
1,2360
1,0320
1,0335
1,0320
1,0320
0,960
0,961
0,960
0,960
1,4920
1,4900
1,4850
1,4920
1,4810
1,4780
1,4800
1,4840
1,313
1,315
1,316
1,176
1,176
1,176
0,8290 0,8290 0,8310
0,8075 0,8065 0,8100!
1,314
1,176
0,8285
0,8065
Ich bin zu der Ucberzeugung gelangt, dass es bei der
Herstellung dieser Apparate ganz wcscntlich auf die richtigc
Gestalt und das Volumen, noch mehr aber auf die U e b e r e i n s t i m m u n g d e r F o r m und d e s Volumfi des S p i n d e l s a t z e s ankommt, und dicscs Problem ist ohne allen
Zweifel Seitens des Glaskunetlers Zorn geloRt worden. Die
Richtigkeit meiner Ansicht leite ich au8 den Abweichungen
her, welche in den VerhBltnissgewichtszahlen der einzelnen
Gewichtsstucke innerhalb jeden Satzes durch die von mir
vorgenommenen Wagungen sich ergeben haben , und offenbar
A. Geheeb , Utiber bleihaltigen Spiritus Formicarum.
41
nicht zufallig , sondern zur Correctur der mangelnden Uebereinstimmung in Form und Volumen des Spindelsatzes a b s i c h tl i c h herbeigefuhrt wurden. Die Gewicbte, welche dem Robrbeck’schen Dreispindler beigegeben sind, zeigen, wie aus der
Zusammenstellung ersichtlicb, ganz genaue Uebereinstimmung
ihrer Verhaltnissgewichtszahlen ; die dem Apparate anhaftenden Mangel sind daher allein in der mangelnden Uebereinstimmung der Form und des Volums der drei Spindeln zu
suchen.
Ich muss daher aus voller Ueberzeugung dem HirschZon’schen Normal - Araometer den e r 8 t e n P 1 a t z unter
allen bis jetzt existirenden Instrumenten zur BeRtimmuug des
spec. Gewichtes von Fliissigkeiten einraumen. Mangel, welche
sich leicht abstellen lassen, wie die zu grosse Enge des Cylinders, die bei sehr dicken (Glycerin) und specifisch sehr
schweren Flussigkeiten (Acid. sulfuric.) storend wirkt , lassen
sich leicht nachtraglich corrigiren; ebenso der Fehler, dass
die kleineren Gewichte (von 0,0200 abwarts) aus Argentan,
und n i c h t a u s P l a t i n gefertigt wiirden, der in so fern
gefihrlich ist, ale das Hineinfallen eines Gewiohtes in eine
differente Fliissigkeit nicht nur diese verdirbt, sondern auch
die Genauigkcit des Gewichtssatzes beschadigt.
Die von Herrn Apotheker J a s s o p angerathenen, zur
Vermeidung diescs Uebelstandes auf den Cylinder zu deckenden Hartgummi - Platten erscheinen mir desshalb nicht ganz
practisch , weil eine oftere Reinigung und Abtrocknung derselben die Arbeit bedeutend zeitraubender macht. - Dem
im Ganzen seltenen Vorkommniss des Hineinfallene von Ge-.
wichtssticken ist am besten durch deren Anfertigung aus
Platin vorgebengt, da ausserdem die Gewichte hierdurch v i e 1
k l e i n e r wcrden.
,
ITober bleihaltigen Spiritus Formicarum.
Von A. G e h c e b , Apotheker in Geisa.
Seit Jahren beziehe ich S p i r i t u s F o r m i c a r u m aus
einem renommirten Droguengeschafte als ein stets vorziigliches,
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