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Oleum Seminum Coccognidii.

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ilber daa Enzianbitter.
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Qentiogeiiin mit dem P h y s a 1i n gleiche Zusammensetzung hat und beziiglich der letzteren dem O l i v i l und
C u i v i n sehr nahe steht. Es unterscheidet sich von beiden nur durch ein Plus von 2H.
Das Gentiopikrin scheint wahrend des Trocknens
der Enzianwurzel modificirt zu werden, wenigstens gelang
es mir nicht, nach angegebener Abscheidungsmethode
aus trockner Wurzel krystallinisches Enzianbitter abzuscheiden. Ich erhielt es im letzten FalIe nur als amorphe
Masse, die, ao viel ich jetzt beurtheilen*kann, sich jedenfalls farblos darstellen liieet und zerrieben ein luftbestiindiges Pulver zu sein scheint.
Sobald mir die weitere Reindarstellung dieses amorphen Enzianbitters gelungcn ist, werde ich die Heziehungen zu ermitteln suchen, welche zwischen beiden Stoffen
(dem krystrrllisirbaren und dem amorphen Bitterstoff)
mijglicherweise vorhanden sind und dariiber Bericht erstatten.
Noch besonders hervorzuheben ist, dass in der trocknen Enzianwurzel (dem alkoholischen Extract dcrselben)
cine viel reichlichcrc Menge harzartiger Stoffe vorhanden
sind als in der frischen Wurzel. So wurde beim Anriihren des alkoholischcn Extractes der trocknen Wurzel
mit Wasser ein reichlicher Niederschlag von braunem
Ansehen erhalten, miZhrend das alkoholische Extract der
frischen W u n e l sich beim Anriihren mit Wasser bloss
triibte.
-
Oleum Seminum Coecognidii ;
von
Dr. T h e o d : M a r t i u s .
Drci Pfund bayr. Gewicht zieinlich alter MezereumSamen wurden groblich zerstossen und zweimal mit 8
und 6 Maass Alkohol von 330H. kochend nusgezogen.
Die durch Pressen erhaltenen Fliissigkeiten gemischt
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Mart&?, Oleum Seminum Coccognidii.
und filtrirt, destillirte man zuerst in Kupfer, dann in
Glas. Als Ruckstand schwamm daa Oel auf einer Schicht
Weingeist, konnte jedoch sehr leicht von diesem getrennt
werden. Das grunlich gelbliche Oel wog 191/3 Unzen
und besass ein spec. Oewicht von 0,921.
Drei weitere Pfund bayr. Gewicht derselben Friichte,
jedoch noch nicht so alt, groblich zerstossen und kalt
gepresst, lieferten 7 Unzen 41/2 Drachmen gelbes Oel
von 0,914. Der Presskuchen sammt Inhalt, zweimal mit
Alkohol wie oben ausge2ogen, filtrirt und destillirt, Iieferts
noch 18*/2 Unzen fettes Oel, welches wie fruher auf
einer niedern Schicht Weingeist herumschwamm. Die
Filter und Retorte wurden mit Alkohol van 33OB. ausgewaschen. Aus der braungrunlichen Fliissigkcit setzten
sich (im Winter bei etwn - l @ R . ) an den Wandungen
des Glases einzelne runde halbkugelige Massen an. Der
daruber stehende Weingeist wurde abgegossen, und die
Ausscheidung behandelte man aufs Neue rnit heissem
Alkohol von 400B. Noch dem Erkalten setzte sich die
gromte Menge der Substanz am Boden des Qlases in
fester Form ab. Dieselbe war gelbgriinlich gefarbt.
Nach Entfernung des Alkohols wurden alle Ausscheidungen wiederholt in Alkohol von MOB. gelost, die Losung
mit thierischer Kohlev digerirt und heise filtrirt. Den
Kohle haltenden Ruckstand zog man nochmale mit Alkohol aus. Der erste Auszug war schmutzig-gelblich gefarbt, der zweite weniger. Reide rnit einander vereinigt,
destillirte man den Alkohol zur Halfte ab. Jetzt schied
sich das Stearopten in weissen blumenkohlartigen Massen
aus. Getrocknet wurden etwa zwei Drachrnen erhalten,
welehe jedoch keine Blasen ziehende Reaction eeigten,
wiihrend das Oel rnit Wacfis und Talg im schicklichen
Verhiiltniss zusammengeschmolzen, sich recht gut als
blasenziehendes und reizendes Mittel verwenden liess.
Der betriichtliche Untcrschied, der sich bei Behandlung der zwei Portionen ergab, ist rnir nicht recht erklarlich. Die erste in Arbeit genommene Menge war,
Helm, Vemerthung silberhaltig. photog?-aph.RUchtande. 41
wie ich schon bemerkte, sehr alt, was nicht uberraschen
kann, da die Semina Coccognidii kein Gegenstand der
Verkendung sind. Miiglich wiire es auch, dass die
Fruchte von den verschiedenen Mezereum- Arten geeammelt, irn Qehalte des fetten Oeles Abweichung zeigen.
Ueber die Verwerthung der silberhaltigen photographischen Riickstiinde nnd Silicinmsilber;
vom
Apothelier H e 1 ID in Danzig.
Durch die Photographie werden dem offentlichen
Verkehre ausserordentlich grosse Mengen von Gold und
Silber entzogen, und sind dieselben uneweifelhaft bereits
ebenso bedeutend, als die, welche durch Verwendung in
der Medicin und Pharmacie verloren gehen und in unserer
Monarchie jghrlich mehr als 10 Centner betragen. Urn
so mehr erheischt es die Pflicht und das Interesse des
Photographen, alle nur irgendwie brauchbaren Riicketande rJeiner Arbeiten aufzubowahren und wieder zii
verwerthen. Der Apotheker versteht in dieser Beziehung
bereits besser sein Interesse wahrzunehnien, er wird es
nicht zugeben, dass derartige Ruckstiinde weggeworfen
werden, und ist beispielsweise fur Aufsammlung von Silberlosungen, deren er als Reagens etc. fast taglich bedarf,
bestimmt ein kleines Glaschen mit Salzsaure vorhanden,
urn das so erhaltene Chlorsilber, wenn es sich angesammelt hat, zu reduciren. Anders bei den Photographen,
wenigstens bei denen, welche keine Ahnung von Chemie
haben; manch kostbarer Ruckstand wird von ihnen fortgeworfen, wenn nicht Fabrikanten oder speculative Juden
sie zur Auf bewahrung derselben aufforderten.
Zu diesen Riickstiinden rechne ich vor allen die van
Photographien abgeschnittenen Papierstreifen, die schlecht
gelungenen und verworfcnen Photographien selbst, so wie
die Silber- und Uoldfiltra. In jedem Pfunde dieser Ruck-
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