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Oxydationsproducte des Glycerins.

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Oqdationsproducte des Glycerins.
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5 ) Das Gehirn des Ochsen enthalt ausserdem sehr
wenig Harnsaure, dabei eine bedeutende Men e von Inosit.
6) Bernsteinsaure, Glycin, Kreatinin, € srnstoff, Cystin und Taurin konnten im Gehirn nicht aufgefunden
werden.
Im Laufe seiner Untersuchungen hat M ii 11o r irn
Gehirn auch einen phosphorfreien Yorper erhalten, der
in seinen allgemeinen Eigenschaften rnit der sogenannten
Cerebrinsaure F r Bm y ' 8 und B i bra's ubereinstimmt, dessen Analyse aber von FrBmy's und B i b r a ' s Angaben
constant differirende Zahlcn ergab. Das Vorkommen dieses merkwiirdigen stickstoffhaltigen Korpers, dessen procentische Zusammensetzung vie1 Aehnlichkeit mit der
der Gallussiiure hat, deutet auf einen wesentlichen IJnterschied im Stoffwechscl des Gchirns von den zum Muskelund Drusensystem gehorigen Organen hin. Miiller ist
mit einer weiteren desfallsigen Untersuchung beschaftigt.
(Ann. der Chem. u. Phuwn. XXVII. p . 131-159.)
G.
7
Oxydatioasprodncte des Glycerins.
Die Entstehungsweise der Glyoxylsiiure ails Aethylalkohol und Salpetersiiure gab H. D e b u s Veranlassung,
das Verhalten des Glycerins zu Salpetersiiure zu beobachten. Er entdeckte bei den in dieser Beziehung angestellten Versuchen eine der Glyoxylsaure homologe Siiure,
die Glycerinsiiure, indem er die Mischung von Glycerin
und Salpetersiiurc auf dem Wasserbade bis zur Syrupsconsistenz abdam fte, den Ruckstand mit Wasser verdiinnt durch Krei c re neutralisirte und die gebildeten Kalksalze vermittelst starken Alkohols fallte. Beim Rehiindeln des Niederschlages mit warmem Wasser blieb oxalsaurer Kalk ungelost, das Filtrat wurde niit Kalkmilch
versetzt, die sich abscheidende schmierige, Substanz entfernt, der ubcrschiissige Kalk durch Einleiten von Kohlensaure niedergeschlagen und dann zur KrystallisRtion
eingedampft. Dic erhaltenen Krysta!le stellten das Kalksalz der Glycerinsiiure dar.
Die aus dem glyccrinsauren Kalk diirch Oxalsaurc
gewonnene Qlycerinsiiure bildet einen dicken, schwach
elbgefArbten Syrup, der bei 140" zu einer braunlichen
%fame austrocknet, welche Aehnlichkeit niit dem arabischenGummi hat und in diesem Zustande mit der grossten Begierde Wasser anzieht. Die wasserige Losung hat
einen sehr angenehmen, sauren Geschmack, ahnlich dem
a 12
Oxydationguroducte tles Glycerins.
der Weinsaure, lost Zink und Eisen mit Gasentwickelung,
zersetzt die kohlensauren Saize und coagulirt Milch. Die
procentische Zusammensetzung der Saure wird durch die
Formel C 3 H 6 0 4 ausgedruckt (C = 12, H = 1 , 0 -=16);
bei 1050 gcht 1Aeq. basisches N'asser fort, so dass der
zuruckbleibenden zahen Masse die Formel C3II4 0 3 zukommt.
'Die Verbindun en dcr Olycerinsiiure mit Basen krystallisiren gut und asscn sich leicht rein darstellen.
Saures glycerinsaurcs I M i wird erhalten, wenn man
einen Theil Qlycerinsaure niit kotilcnsaurem Kali sattigt,
hierauf rnit einem gleich grossen Theile Glpcerinslurc
vermischt, die Mischung bis zur Consistcnz eines diinnen
Syrups eindampft und dann uber Schwcfelsaure krystallisiren 18sst. Die kleinen wcissen Krystalle entsprechen
der Formel: C 3 I I 5 K 0 4 - t C3II604.
Glycerinsaures Ammoniak, C3 H5 (H4N) 0 4 , bildet sich
beim Fallen des entsprechenden Kalksalzes rnit oxalsaurem Ammoniak und Abdampfen der von tlem Niederschlage abfiltrirten Flussigkcit bis zur Syrapscansistcnz.
1st sehr zerflicsslich.
Glycerinsaurer Kalk, C3H5Ca04 4-H20, krystallisirt
in kleinen, weissen, concentrisch gruppirten Krystallen.
Diese losen sich leicht in W'asser, abcr nicht in Alkohol,
und verlieren zwischen 1300 und 1400 schnell 1 Atom
Wasser, indem das Yalz schmilzt und nach dem Erkalten
einen Kuchcn bildct, der euwcilen durchscheinend, zuweilen undurchsichtig ist. E r lost sich leicht in Wasser
und die Auflosung giebt nach dcm Abdampfcn wiedcr
das urspriingliche wasserhaltige Salz.
Qlycerinsaures Zinkoxyd entsteht beim Digeriren der
Glycerinsaure rnit kohlensaurem Zinkoxyd. Das Salz ist
einc farblose lockere Substanz, die aus kleinen undeutlichen Kr stallen besteht, entspricht der Formel 2 (C3H5
ZnO4)
620 und verliert bei 1400 getrocknet 1 At. Wasser, so dass das wasserfrcie glycerinsaure Zinkoxyd die
Formel C3IT5Zn04 verlangt.
Glycerinsaures Bleioxyd, C3 I15 Pb 0 4 , wird durch
Eintragen von Rleioxyd in Glycerinsaurelosung dargestellt.
Die glycerinsauren Salze lassen sich also durch die
allgemeine Formel C31153104, oder nach der gebrauchlicheren Schreibweise CGH5MOs ausdrucken. Betrachtet
man das Glycerin als einen den Alkoholen analogen Kiirper, dann lasst sich die Bildung der Glycerinsiiure aus
P
+
Aufnahme des Quecksilbers etc. in den K8rper.
213
demselben der Erzeugung der Essigsiiure aus dem Weinalkohol vergleichen.
C ~ H ~ O 02 = ~ 2 ~ 4 0 2 H ~ O
Alkohol
Essigsaure
Wasser
C3H803
0 2 = C3H604
H20
Glycerin
Glycerinsaure Wasser.
G.
(Ann, der Chem. u. Phai-m. XXX. p. T9-94.)
+
+
+
+
Anfnahme des Quecksilbers nnd seiner Verbindungen
in den Horper.
Vo i t hat durch physiologisch-chemische Untersuchungen festgestellt, dass Quecksilber und alle Verbindungen
desselben im thierischen Korper schliesslich in Sublimat
iibergehen und als solches wirken, dass aber die Intensitat dieser Wirkung abhangig ist von der Menge, die
in einer bestimmten Zeit gebildet wird. Es verhalten
sich hierin in Bezug auf die Zeit, urn eine gewisse
Quantitat Sublimat zu liefern, die verschiedenen Quecksilberverbindungen sehr versehieden., Die Quecksilberoxydverbindungen gehen schlneller, die Quecksilberoxydulverbindungen langsamer in Sublimat uber.
Die
Wirkung der grauen Quecksilbersalbe beruht auf der
Einwirkung der chlornatriumhaltigen Flussigkeiten des
Korpers auf das fein zertheilte und eine grosse Oberflache
darbietende Quecksilber und der hierbei statt findenden
Sublimatbildung ; ahere oxydulhaltige Salbe wirkt schneller als frische, weil das aus dem Oxydul entstehende
Calomel rascher Sublimat bildet, als metallisches Quecksilber. lndem aber das Quecksilber als solches und in
allen seinen Verbindungen im Korper in Sublimat ubergeht und zuletzt in das Blut kommt, muss er sich dort
mit dem Eiweiss nothwendig verbinden, es muss sonach
die medicinische Wirkung des Quecksilbers in der Verbindung desselben mit dem Eiweiss zu suchen sein; es
muss, wie V o i t sich ausdriickt, der Sublimat bei seiner
Verbindung mit dem Eiweiss sich wieder in Quecksilberoxyd verwandeln, und es ist das Quecksilberoxydalbuminat somit das Endproduct, das wir von den verschiedenen
Quecksilberpr&paraten im Organismus auftreten sehen.
(Ann. der &em. u. Pharm. XXVZII. p . 341-367.)
G.
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