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Papya als Verdauungsmittel.

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Aniisthesie durch Stickatoffoxydul.
- Papya als Verdauungemittel.
Arbeiter bescbaftiqt, nnd diese Indnstrie nimmt einen solcben Aufschwung, dass sie bald einen Exportartikel mehr liefern wird.
C i t r o n e n s a u r e wurde friiher ron England zu mehr als
250,000 Pfund jahrlich importirt, im letzten Steuerjahre waren es
nur 27,018 Pfund. Als England noch das Monopol fur den amerikankchen Handel hatte, war der Marktpreis der Citronensaure
1 Dollar 30 Cents pro Pfund, jetzt ist der Engrospreis 57 Cents
das Pfund. Als die amerikanische Fabrication dieser Saure begann,
versuchte England den Markt zu iiberschwemmen, aber bald war
trotz der bedrangten Zeitverhaltnisse eine so hohe Summe in diese
Industrie gesteckt, dass sie gesichert war. Gegenwartig wird der
Citronensaft, aus welchem die Saure dargestellt wird, noch importirt, aber er kSnnte leicht aus den in Florida wachsenden Friichten
beschafft werden, wenn die nothige Energie angewandt wiirde.
Versuche Rind jetzt im Gange, die Citronenbauer des Siidens zum
Darstellen des Saftes zu bewegen, und wenn dies gelingt, so bleibt
die ganze Fabrication der Citronensaure und hunderttausende Dollars im Lande, welches dann eine nene Industrie hesitzt.
B o r a x wurde friiher von England, von Enropa iiberhaupt
importirt, jiihrlich ron 600,000 bis 1,000,000Pfund. Der Import
hat bedeutend nachgelassen, seitdem die Minen von Nevada in
grossem Betriebe sind; der Import erFetzt nur noch zeitweiligen
Mangel in den amerikanischen Vorrathen. Im letzten Steuejahre
war der Import nur 3,492 Pfund, und der Preis fiir die raffinirte
Waare, die jetzt in New - Pork darrestellt wird , ist 8 bis 9 Cents
das Pfund, wahrend er friiher 35 Cents betrug. Statt Borax zu
importiren, zeigen die letzten Statintiken eine Inlandproduction von
etwa 6,000,000 Pfund .j%hrlich, wovon 2,000,000 Pfund exportirt
nnd 3,000,000 Pfund in Amerika selbst verbraucht wurden. England gehort jetzt zu den Railfern, wiihrend es friiher sowohl fur
den rohen als den raffinirten Artikel Verkaufer war. (New-York
Commercial Advertisrr. - American Journal of Pharmacy. Vol.L?.
4. Ser. Vol. IX. 1879. pay. 471 seq.)
R.
AmBsthesie darch Stickstoffoxydul. - Die Anwendung
des NBO ist desshalb bedenklich, weil man, nm eine vollstandige
Narkose zu erzielen, eR rein einathmen mum, nnd dabei wegen
Sauerstoffrnangels leicht Anphpie eintritt. P. B e r t hat diese Gefahr beseitigt , indem er ein Gemisch von 85 Thln. NeO und
15 Thln. 0 unter erhohtem Druck einathmen Iasst. Die Resultate
waren ansgezeichnet. (Gaz. med. de Pa& 1879. No. X . Ned.
chir. Rundschau. Jahrg. X X . pay. 592.)
C. Sch.
Papya ale Verdaunngsmittel. - Der milchahnliche Saft
der Papya ist in Indien zu Nahrungszwecken aehr verbreitet, und
dient dazu, das Fleisch, welches sonst hart und sprode war, zart
Elimination des Quecksilbers aus dem Kotper.
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und gesohmackhaft z u machen. Die Papya (Canico papya) gehort
zu den Papyaceen und wiichet in den Tropen, wo sie sehr bald
die Hohe von 15 engl. Fuss erreicht. Man erhiilt den Saft dieser
Pflanzen, indem man Einschnitte in den Stengel nracht, auch durch
Abreissen der Hatter oder der Friichte. Der Wilchsaft an der
Some getrocknet, wird hart, gelb und knetbar nnd kann lange Zeit
in diesem Zustande aufbewahrt werden; 3 bis 5 g. des eingedickten Saftes in 30 g. Wasser gelost, entsprachen ungefdhr einer
Concentration des frischen Saftes. Durch die Wirkung des Papyasafts unter Mithilfe der Warme nimmt das Fleisch nach funf Yinuten eine schleimahnliche Beschaffenheit an, und dessen Zersetzung
wird nunrnehr verlangsamt. Coagulirtes Hiihnereiweiss, Kleber, im
Wasser macerirte Hulsenfriuchte, werden binnen 1 bis 2 Tagen
aufgelost. Keines der animalischen Verdauungsfermente scheint
wirksamer zu sein, als die Papya, und die Indianer bedienen sich
derselben, wenn sie Fleisch essen, um die Assimilation desselben zu
erleichtern. Diese Substanz ist bisher therapeutisch noch nicht
verwerthet worden, doch scheint sie in allen Fallen indicirt zu sein,
in denen gegenwartig das Pepsin und Pancreatin angewendet wird.
(Gazette medic. de Par& 1879. 10. Med. chirurg. Rundschuu.
Juhrg. XX. pug. 662.)
C. Sch.
Elimination des Quecksilbers aus dem Kbrper. - Osk a r S c h m i d t sucht zunachst festzustellen, wie sich bei den Mer-
curialcuren, wo es nicht zur Salivation kommt , das Quecksilber
zum Speichel verhielt, und ob dasselbe bei der mercuriellen Stomatitis eine Rolle spielt. Daran schliesst sich die Frage, wie weit
die heute noch vertretene Ansicht, die in der mercuriellen Stomatitis das Zeichen einer Sattigung des Organismus mit Hg sieht,
Berechtigung hat oder nicht. Die Quecksilberanalysen, welche mit
dem Urin, den Faces und dem Speichel angestellt wurden, ergaben
folgende Rosnltate : Sowohl bei subcutanen Sublimatinjectionen, als
auch bei Anwendung der grauen Salbe und des Calomels lasat sich
das Quecksilber im Urin nachweisen. - Nach subcutaner Injection
geht das Hg vie1 rascher in den Harn uber, als bei der Schmiercur und auch in dieser Beziehung steht Calomel in der Mitte.
- In den Faces ist bei den verschiedenen Behandlungsmethoden
ein iihnliches Verhaltniss des ansgeschiedenen Hg vorhanden, wie
im Urin. - Im Speichel kann in einer Reihe von Fallen, sowohl
bei Behandlung mit subcutanen Sublimatinjectionen als auch mit
grauer Salbe kein Hg nachgewiesen werden; es ist denn auch
keine Stomatitis vorhanden. Auch lasst sich die Anwesenheit des
Mercurs constatiren , ohne Affection der Mundschleimhaut und der
Speicheldriisen. (Inaugur. Dissertat. Dorpat 1579. St. Petersb.
Xed. Wochenschrift 1879. 22. Med. chir. Rundschau. Jahrg. X X .
p. 528.)
C, Sch.
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