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Periodisches System der Elemente nach Professor A. von Antropoff Bonn. Verlag Koehler und Volckmar A.-G. & Co. Leipzig. - BerichterstatterThimann Berlin-Dahlem

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Biicherschau
die Pharmazie beziiglicher Gemalde, und viele sonstige Dinge. auf die an
dieser Stelle nicht niiher eingegan en wcrden kann. Besonders hervorgehoben
zu werden verdient, daR die Aufnahme grotesker Abbildungen, wic medizia
nischer Abnormitiiten und dergleichen, vermieden worden ist, so daO der
Benutzer stets nur einen erfreulichen Anblick vor sich hat. Das Format des
Kalenders ist 24x15 cm, e r ist also recht handlich und a i r d ein nettSchmuckstiick der Rezepturabteilungen der Apotheken bilden.
Der Apotheker als Subjekt und Objekt der Literatur. Von G e o r g
U r d a n g. Mit 16 Bildnissen, Berlin 1926, Verlag von Julius Springer,
181 Seiten, Preis M. 9.60.
Die Apothekc, mit ihrem vklseitigen, den Duft ferner Lander mit sich
fiihrenden Inhalt, ist beim Volke seit jeher ein Gegenstand frommer Scheu
gewesen. Ein geheimnisvoller, die Phantasie beschaftigender Zauber umgibt
ihre Statte und erfullt, selbst noch in der gegenwartigen, so viele geistige
Heiligtiimer niederreiRenden Zeit, den Besucher mit Ehrfurcht vor der sich
in der Apotheke reprasentierenden Wissenschaft und den Patienten mit
ncuer Hoffnung. Sie gewiihrt dem Nachdenklichen mehr odcr minder
miichtige Anregung. und so ist es erkllrlich, d a 8 sich zahlreiche Schrifts
steller mit der Apotheke, insbesondere aber mit den darin tiitigen Persons
lichkeiten, beschaftigt haben. Erklarlich ist es dabei auch, d a 8 die bci dicsen
Betrachtungen sich ergebende Beurteilung der Angehorigen des pharmazeur
tischen Standes durchaus verschieden ausfallen mui)te, so dai) in d e r Literatur
die Mentalitiit des Apothekers. je nach dem Gesichtswinkel des Beurteilen.
den, ein durchaus wechselndes Spiegelbild aufwcisen muate. Wohl jeder
Standesangehorige h a t im personlichen Verkehr schon Gelegenheit gehabt,
die Verschiedenheit dieser Beurteilung kennenzulernen und den Wunsch
gehegt zu erfahren, wie die Literatur dariiber denkt. Dieser Wunsch wird
in dem vorliegenden Buche des vielgewandten, lebenserfahrenen Mitredakteurs
der Pharmazeutischen Zeitung, Ceorg Urdang, in gluckli,chster. befriedis
gendster Weise erfiillt. Er gewahrt uns f e s e l n d e Einblicke in eine gro5e
Reihc literarischer Gestaltungen von Charakterbildern von Apothekern.
echte und unechte, lebenswarme und phantastische, von Wohlwollen und
von Ubelwollen der betreffenden Schriftsteller zeugendc, die Urdang in vers
schiedene Gruppen einteilt. so in die Gruppen des komischen, des romans
tischen, des skeptischen, des hilfshereiten Apothekers und des Apothekers
als Dilettant. Der Leser wird entscheiden, welche Gestalten dem Pulsschlag
des Lebens a m nachsten kommen. Doch mit wichtigerem beginnt das Buch.
namlich mit biographischen Notizen uber pharmazeutische Schriftsteller und
Betrachtungen iiber ihre Werke. So sehen wir eine groBe Anzahl namhafter
Personlichkeiten filmartig vor unserem Auge dargestellt, von denen hier
nur Heinrich Zeise, Theodor Fontane, Henrik Ibsen, Julius Stinde, Kaspar
Ludwig Merkl. Emil Uellenberg und Heinz Welten genannt seien.
W a s bei den Ausfiihrungen Urdangs zuniichst am meisten auffallt. ist
die Klarheit der PsychosAnalyse, die e r den Autoren auf Grund ihrer
Produkte zuteil werden la8t. Dam kommt eine formenschone und ziels
sichere Sprache im Rahmen eines tiefgriindigen, philosophischen Gedankens
reichtums, und nicht zum mindesten eine symphatisch beriihrende Liebe
zum Beruf, die selbst dort Verstandnis und Verzeihung findet, wo sich dem
Leser menschliche Schwachen in auRergewohnlichem MaBe darstellen. Nach
allem liegt in dem Urdangschen Buche eine der schonsten Festgaben vor uns,
die je auf den pharmazeutischen Biichertisch geflogen sind.
Periodisches System der Elemente nach P r o f e s s o r A. v o n A n 9
t r o p o f f , Bonn. Verlag Koehler und Volckmar A.rG. & Co., Leipzig. Berichtcrstatter: T h i m a n n , BerlinrDahlem.
Der Verfasser bringt auf einer farbigen Tafel eine neue Form des perioi
dischen Systems der Elemente, in der die bisher bestehende Schwierigkeit.
den kurzen und langen Perioden eine solche liickenlose Anordnung zu geben,
Bucherschau
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da8 sie gleichzeitig die doppelte, groRere oder geringere, Verwandtschaft
der Elemente der Achterperioden mit je zwei Gruppen der Achtzehnerr
perioden erkennen lafit, in eleganter Weise beseitigt wird. Es werden die
verschiedenen Langen der Perioden ausgeglichen, indem den Feldern der
Elemente nach der Zahl letzterer in der Periode verschiedene Breiten gegeben
werden. Das Ganze gewinnt dadurch, daD die verwandten Elemente in
denselben Farben, die ihrem naturlichen Vorkommen, gut charakterisierten
Verbindungen oder anderen in die Augen springenden Eigenachaften entr
lehnt sind, erscheinen und durch gleiche Farbbander in sinnreicher Weise
verbunden sind eine auBerordentliche Obersichtlichkeit. Fur den Lernenden
wird diese Tafel. der ein Block fur eigene Einzeichungen beigefugt ist, ein
ausgezeichnetes Hilfsmittel sein, um das System dem Gedachtnis einzus
riigen und die Zusammenhange der Elemente verstehen zu lernen. Die
afel erscheint fur Lehrzwecke auch in Wandkartenformat. Auf einer
besondercn Bestellkarte sind die Preise fur die verschiedenen Ausgaben
angegeben.
Lehrbuch der Mikrochemie von F r i e d r i c h E m i s c h. 11. Auflage,
Munchen 1926, Verlag von J. F. Bergmann, 2 i 3 Seiten, Preis geb. M. 18,60.
Berichterstatter: F. U n g e r , BerlinrLichterfelde.
Wenn der Verfasser schon mit der im Jahre 1911 erschienenen 1. Auflage
dem Wunsche nach einer Zusammenstellung der in der Gesamtliteratur stark
verstreuten Angaben uber mikrochemische Methoden weitgehend entgegens
kam, so durfte die vorliegende 2. Auflage den Zweck dcs kurzen Lehrbuches
in noch vollkommenerer Form erfiillen, eine Einfuhrung in das Gebiet der
mikrochemischen Methodik zu geben und daruber hinaus auch mit den
wichtigsten experimentellen Vorgangen sowie chemischen Rcaktionen bekannt
zu machen.
Das in einen allgemeinen und in einen experimentellen Teil gegliederte
Werk bringt in seinem ersten Ted allgemeine Angaben iiber praparative,
qualitativ - und quantitstiv - analytische sowie physikalische und kristallos
graphkche Methodcn, darunter auch genaue Vorschriften fur die Auss
fuhrung von MikromolekularSGewichtsbestimmungen, mikropolarimetrische
und gasanalytische Untersuchungen unter genauer, mit gut ausgefuhrten Abs
bildungen versehener Beschreibung der d a m benotigten Appnraturen. Im
speziellen Teil werden gruppenweise nach dem Gang der qualitativen Anas
1 se geordnet die speziellen Nachweismethoden der einzelnen Kationen und
lnionen. die Trennungen innerhalb der einzelnen Gruppen sowie die quantis
tativen Bestimmungen besprochen. Besonders hingewiesen sei hier auf eine
umfnngreiche tabellarische Zusammenstellung der Reaktionen der einzelnen
Ionen mit Angabe der Empfindlichkeitsgrenze. In dem folgenden organischen
Teil sind dem Zweck des Buches entsprechend naturlich nur die Nachweis
methoden angefiihrt, die wichtig sind und die wichtigsten organischen Vers
bindungen betreffen. Im iibrigen sind fur den Interessenten Hinweise ger
geben. an Hand welcher Lehrbucher er siich mit dieser umfangreichen Materie
vertraut machen kann.
Gerade diese iiuBerst zahlreichen Hinweise - der Verfasser fiihrt gegen
1000 Literaturangaben an - heben die Bedeutung dieses Buches uber den
Rahmen eines Lehrbuches hinaus. Das Lehrbuch ist deshalb jedem, der
sich mit diesem relativ neuen Gebiete beschiiftigen will, als Einfuhrung, aber
auch dem daruber hinaus Interessierten als Unterlage fur weitere Forschungcn
sehr zu empfehlen.
Gesammelte Abhandlungen, Band IV, von F. K e h r m a n n. Unten
suchungen uber Beziehungen zwischen Konstitution und Farbe von Kohlens
stoffverbindungen. Leipzig 1926, Verlag Georg Thieme, 266 Seiten, Preis
M. 24,-. Berichterstatter: F. U n g e r , BerlinSLichterfelde.
In dem vorliegenden 4. Bande seiner gesammelten Abhandlungen stellt
K e h r m a n n seine in den Jahren 1890 bis 1925 verijffentlichten Unters
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