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Pharmaceutical Preformulation The Physicochemical Properties of Drug Substances - von James I. Wells 227 S. 47 Abb. 99 Tab. Preis╨Т╨И 35.00 Ellis Horwood Limited Chichester England 1988

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Buchbesprechungen
Wirkstoffes. Es folgen dann in einer Phase, in der meist nur wenige Milli-
Buchbesprechungen
gramm des Wirkstoffs zur Verfiigung stehen, Studien zum Verhalten des
The International Pharmacopoeia,
Volume3, Quality specifications,3. Edition, 407 S.,World Health
Organization,Genf 1988, h i s DM 85.80
Vol. 3 setzt Vol. 2 fort und enthalt 157 Monographien von Substanzen
aus der WHO Model List of Essential Drugs, von denen It. Vonvort einige
in anderen Arzneibiichern (noch) nicht enthalten sind. Hier liegt bereits
ein Vorteil dieses Werkes. Die PharmacopoeiaInternationalis(Ph. I t ) sol1
insbesondere den h d e r n der 3. Welt dienen, ggf. als Vorlage Rir Iwdereigene Arzneibucher. Damuf sind auch die Untersuchungsverfahren abgestimmt. die bewiihrte, aber u.U. arbeitsaufwendigeMethoden beschreiben,
die auch in kleinen Laboratorien durchgefiihrt werden konnen. Den entsprechenden Moglichkeiten sind die Identititsnachweiseangepdt: bei Erythromycin-Stearat kann die Identitiit z.B. entweder durch das IR-Spektmm,
durch zwei Farbreaktionen oder durch die Fiillung des Ca-Salzes der Stearinaure bestimmt werden. - Alternative Methoden sind zugelassen. im
Zweifelsfallgilt auch hier die Methode der Ph. Int.
Auch die Ph. Int. k m dem Trend zur apparativen Analytik natiirlich
nicht ausweichen: so wird die HPLC-Analytik erweitert und in einer
ausfiihrlichen Standardvorschriftbeschrieben. Diese und andere Anderungen bzw. Korrekturen gegeniiber den Btinden 1 und 2 sind in einem
eigenen, fest eingebundenen Abschnitt (Amendments and Comgenda)
aufgefuhrt.
Ein besonders wichtiger Arzneistoff (Praziquantel) ist in einer ausdriicklich als vorltiufig gekennzeichnetenMonographie beschrieben, da die quantitative Bestimmung durch IR-Spektroskopie unbefriedigend ist. Hier gilt
offensichtlich der Grundsatz: lieber ehvas Unvollkommenes als gar nichts.
Diese Auffassung spiegelt sich auch am Ende des Vorwortes wider, wo die
Wissenschaftler aufgefordert werden, qualitative und quantitative Untersuchungen, die getllhrliche oder oekologisch bedenkliche Reagentien verwenden, zu ersetzen, aber auch hier gilt, das die Genauigkeit Vorrang hat.
Eine lange Liste Rihrt die Einzelpersonenauf, die neben nationalen Arzneibuch-Kommissionen am 3. Band der Ph. Int. mitgearbeitet haben.
Das Buch ist sorgmltig, aber ohne Aufwand hergestellt. es sollte in den
Bibliotheken der Pharmazeutischen Institute und der Pharmazeutischen Industrie vorhanden sein.
(B1571
W. Wiegrebe
Regensburg
-
Pharmaceutical Preformulation
- The Physicochemical P r o w i e s of Drug Substances - von James I.
Wells, 227 S., 47 Abb., 99 Tab., Preis: f 35.00, Ellis Horwood Limited,
Chichester, England 1988
Das vorliegende Buch befaBt sich in 8 Kapiteln mit der Problematik der
physikalisch-chemischen Charakterisierung von pharmazeutischen Wirkstoffen wahrend der sogenannten Rlifonnulierungsphase, in der ein erstes
Kennenlernen einer noch unbekannten Wirksubstanz durch den Galeniker
erfolgt.
Die einzelnen Kapitel sind dabei Themengebieten wie Liislichkeit,
Schmelzpunkt, Analysenentwicklung und Wirkstoffstabilitkit gewidmet.
Durch drei kleinere Kapitel, die sich rnit Mikroskopie, FlieSverhalten von
Pulvern und Vemtiglichkeit mit Hilfsstoffen befassen, wird die angesprochene Gesamtproblematik ergwzt.
Die einzelnen Kapitel geben in ihrer Abfolge ein Konzept fur das praktische Vorgehen wiihrend der Prtiformulierungsphase. So steht am Anfang,
als einfaches Hilfsmittel fiir die weiteren Untersuchungen, die Erstellung
einer simplen UV-Analysenmethode zur quantitativen Bestimmung des
Arch. Pharm. Wcinhrini) 322, 185-186 I 1 989)
Wirkstoffs in Liisung. Erst vie1 sptiter schliekn Experimente am Wirkstoffpulver an, wie 2.B. Ermittlung des FlieSverhaltens oder der Komprimierbarkeit. Diese Art der Gliederung 1st einige Abschnitte thematisch in
sich nicht ganz geschlossen erscheinen. Wer sich aber Kapitel Rir Kapitel
durch das Buch liest. wird keine Miihe haben. die einzelnen Mosaiksteine
zu einem am Ende geschlossenenGesamtbild zusammenzufiigen.
Einen besonderen Schwerpunkt des Buches bildet das Kapitel 2 zum
Thema Liislichkeit, in dem auf 65 Seiten sehr ausfiihrlich auf die Bedeutung von Uslichkeit, pK,.Wert, Salzbildungund Verteilungskoeffizient!3r
die physikalisch-chemische Charakterisierung von Wukstoffen eingegangen wird. Ergiinzend wird in diesem Zusammenhang auch darauf hingewiesen, wie in diesem Stadium der Wirkstoffindungdurch die Cooperation
von Chemikern und Galenikern ein ,,MaSschneidern" von Wukstoffmolekiilen nach dem Konzept der Suuktur-Wukungs-Beziehung( S W Q S A R )
venvirklicht werden kann.
Abgeschlossen wird dieses, wie auch jedes andere Kapitel, rnit einer Zusammenstellungentsprechender Primirliteratur. wodurch ein weitergehender Einstieg in eine spezielle Problematik erleichtert wird.
Der Leser findet in diesem Buch neben Theoretischem auch eine ganze
Reihe praktischer Hinweise, die Zeugnis sind fiir die jahrelange praktische
Erfahrung des Autors auf diesem Gebiet.
Das Buch will kein allumfassendes Werk der Physikalischen Phamazie
sein und ist gerade deshalb flir den praktisch Tiitigen sehr zu empfehlen, da
es fiir den oftmals von Pragmatismus geprtrgten Laboralltag niitzliche Hilfestellung gibt. Aber auch fiir denjenigen, der nicht tirglich mit Priiformulierungsarbeiten betraut ist, oder fiir Studierende der Pharmazie stellt das
Buch gerade wegen seiner vielen aus der Praxis stammenden Hinweise
eine wertvolle Bereicherungdar.
R. Daniels, Regensburg
[B159]
Pharmazeutische Blologle:
Drogen und ihre Inhaltsstoffe von Prof. Dr. H. Wagner, Band 2.4. neubearbeitete Auflage, 1988, Gustav Fischer Verlag. 519 Seiten, DM 69,-Wenn ein alt eingefiihrtes Lehrbuch bereits nach relativ kurzer &it in
einer 4. Auflage erscheint, so beweist dies, da6 es gut eingefiihrt ist und
seit dem erstmaligen Erscheinen einen sich kontinuierlich vergrti6emden
Leserkreis gefunden hat. Wihrend bis vor relativ kuner Zeit der ,,WagneP
das Standardwerk in PharmazeutischerBiologie war, so hater neuerdings
Konkurrenten gefunden, an denen sich diese Neuauflage messen mu& Urn
es vorauszuschicken, der grok Vorteil des ,,Wagners" ist nach wie vor die
F'reiswilrdigkeit, die im Vergleich mit tihnlichen Lehrbtichern als besonders
studentenfreundlichanzusehen ist. Die vorhergehendenAuflagen sind ausfiihlichen Besprechungen untemgen worden, in denen auch auf kleinere
Schtinheitsfehlerhingewiesen wurde. In der vorliegenden Neufassung sind
diese Beanstandungen ausgemerzt worden.
Es ist erfreulich. da6 der ,,Wagner" relativ k u n nach dem Erscheinen des
DAB 9 mit den notwendigen, sich auf das Arvleibuch beziehenden Korrekturen vorlieg Getade flir die Studierenden der Pharmazie ist es von
p k r Wichtigkeit, den Bezug zu den offizinellen Drogen in einem &tualisierten Lehrbuch wiederzufinden. Dariiberhinaus wurden alle Kapitel
auf den neuesten Wissensstand gebracht. Bei einzelnen Stichproben kaM
man feststellen. daS relevante Publikationen bis zum Jahre 1987 weitgehend Beriicksichtigung gefunden haben. Wesentliche ErgWungen und Erweiterungen sind vor allem in den Kapiteln ,,Biotechnologie", Jmmunologisch wirksame Arzneistoffe", ,,Cytostatika", und im Kapitel ,,Drogen
des Handels" durchgemhrt worden.
OVCH Verlngsgesellschaft mbH, D-6940 Weinheim. 1989
0365-6233/89/0303-O0185$02.50/0
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