close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Pharmazeutische Chemie IIArzneistoffanalyse - Reaktivitt Stabilitt Analytik - von H.J. Roth K. Eger und R. TroschUtz ca. 20 Tab. zahlr. Formeln XIX 614S. Preis DM39.00 Georg Thieme Verlag Stuttgart - New York 1981

код для вставкиСкачать
1054
Buchbesprechungen
Arch. Pharm.
Literatur
1 18. Mitt.: U. Ebner, C. Kucklander, R. Kiihn, A. Charaf und H.-H. Otto, Liebigs Ann. Chem.,
im Druck.
2 siehe friihere Mitt. dieser Reihe.
3 vgl. 2.B. M.C. R o w, L. Wartski und J. Seyden-Penne, Tetrahedron 37, 1927 (1981) und dort
zitierte Lit.
4 H.-H. Otto und R. Kiihn, 20. Mitt., in Vorbereitung.
5 Y.Campaigne, J. Heterocycl. Chem; 17,661 (1980).
6 Organikum, 0rg.-chem. Grundpraktikum, 11. Aufl., S. 510, VEB Deutscher Verlag der
Wissenschaften, Berlin 1972.
7 W. Lehner,t, Tetrahedron 29, 635 (1972).
8 Dissertation CJ. Ebner, Marburg 1976.
9 Vgl. 2.B. G. Seitz, R.A. Olsen und H. Monnighoff, Arch. Pharm. (Weinheim) 312,120 (1979)
und dort zitierte Lit..
10 I. Belsky, H. Dodiuk und Y.Shvo, J. Org. Chem. 39, 989 (1974).
[KPh 2451
Buchbesprechungen
Pharmazeutische Cbemie II: Arzneistoffandyse - Reaktivitat, Stabilitat, Analytik - von H.J.
Roth, K. Eger und R. Troschiitz, ca. 20Tab., zahlr. Formeln, XIX,614S., Preis DM39.00, Georg
Thieme Verlag, Stuttgart - New York 1981.
Dieses Buch mit dem Titel ,,Arzneistoffanalyse" ist Teil H eines dreibandigen Werks ,,Pharmazeutische Chernie". Die Autoren sehen die Arzneistoffanalyse als das ureigene Gebiet des
Arzneimittelfachmannesan und verstehen hierunter eine Beschreibung der Arzneistoffeigenschaften
im engeren und weiteren Sinne, 2.B. Reaktivitat, Stabilitat, Analytik und die hieraus folgenden
Uberlegungen zur Pharmakokinetik, Haltbarkeit und eventuell moglicher chemischer Inkompatibilitat.
Das Buch erklart die chemisch-analytischenEigenschaften einer groSen Anzahl gebrauchlicher
Arzneistoffe deutschsprachiger Arzneibiicher (DAB 8, Ph. Eur. 1-111, DAC 1979, 2. AB-DDR,
6 A B 9, Ph. Helv. VI). Die Substanzen werden gemaS ihrer fiir die Analyse bedeutungsvollen
funktionellen Gruppen und reaktiven Partialstrukturen geordnet abgehandelt. Auf die Problematik,
die sich hinsichtlich dieses Ordnungsschemas aus der sehr unterschiedlichen und willkurlichen
Betrachtungsweise ergeben kann, wird von den Autoren bereits in der Einleitung aufmerksam
gemacht. Hier findet man auch eine kurze allgemeine Betrachtung iiber Farbreaktionen in der
Arzneistoffanalyse.
In den 11 Hauptkapiteln werden folgende Stoffgruppen abgehandelt: Kohlenwasserstoffe und
halogenierte KW, hydroxylierte KW, Carbonylverbindungen, Carbonsauren und deren Derivate,
Carbaminsaure-Derivate, Nitro-Verbindungen, Amine, schwefelhaltigeVerbindungen, Polycarbocyclen, N-haltige Heterocyclen, N,S-haltige Heterocyclen. Es erfolgen jeweils zunachst Angaben zur
Struktur der Wirkstoffe, ihrer Reaktivitat und Stabilitat, danach zusammenfassende analytische
Stoffgruppenreaktionen und schlieSlich Bemerkungen zur Identifizierung, Reinheitspriifung und
Gehaltsbestimmung der einzelnen Verbindungen, wobei auf Arbeitsvorschriften verzichtet wird und
315182
Buchbesprechungen
1055
der Schwerpunkt auf Vermittlung der Kenntnis chemischer Eigenschaften und reaktiven Verhaltens
der Stoffe gelegt wird. Dabei wird von den Autoren didaktisch sehr geschickt vorgegangen und
sowohl bewahrtes Standardwissen als auch neueste Erkenntnisse vermittelt. Bezuglich letzterer
wurde der Rezensent Verweise auf Originalliteratur b e g d e n .
Von einer 1,Auflage dieses Umfangs kann man kaum erwarten, daB sie vollig fehlerfrei ist. So wird
2.B. auf S. 31 NeBlers Reagens als Millons Reagens bezeichnet, wfihrend letztere Bezeichnung auf
S. 104 richtig verwendet wird, der Ausdruck ,,Grenzformen" (S. 139) statt ,,Grenzformeln" sollte
besser nicht gebraucht werden, die Schreibweise der Strukturformeln von Glutethimid (S. 144) und
Pyrithyldion (S. 139) geht nicht konform, auf S. 88 ist ein Absatz doppelt gedruckt, wahrend ein
anderer offensichtlich fehlt. Damit sol1 es aber genug sein. Wunschenswert ware es, wenn aus dem
potentiellen Benutzerkreis entsprechende Hinweise an die Autoren geliefert wurden, um sachliche
Unrichtigkeiten auszumerzen und damit kleine Schonheitsfehler dieses sonst sehr empfehlenswerten
Buches zu beseitigen.
Das Auffinden der Stoffe wird ermoglicht durch eine alphabetische Ubersicht der in Arzneibuchmonographien enthaltenen und in diesem Buch beriicksichtigten Arzneistoffe und durch ein
Sachregister. Letzteres scheint - im Gegensatz zu vielen Erstauflagen - auffalliggut gelungen zu sein.
Insgesamt gesehen stellt dieses Buch eine wertvolle Neuerscheinung auf dem Gebiet der
Arzneimittelanalyse dar; der Rezensent hat es mit Gewinn gelesen und wird es weiterempfehlen.
D. Schon, Saarbrucken
[B 9901
Stereospecficityin Organic Chemistry and Enzymology von J. Rktey und J.A. Robinson (Vol. 13
der Sene Monographs in Modern Chemistry), VIII, 288S., Preis DM138,00, Verlag Chemie,
Weinheim 1981.
Stereochemische Aspekte haben in den vergangenen 20 Jahren eine immense Bedeutung in der
organischen Chemie gewonnen. Dabei hat einerseits die Aufklarung des sterischen Ablaufs
enzymatischer Umsetzungen dem Synthetiker haufig wertvolle Hilfe bei der Erarbeitung von
Reaktionsmechanismen geleistet,wahrend andererseits stereospezifischeSynthesen oder Partialsynthesen oftmals notwendig waren, um eindeutig definierte Substrate fur enzymatische Studien zu
erhalten. Diese wechseiseitigen Beziehungen durchziehen auch den vorliegenden Band, wobei das
Ubergewicht auf der Stereochemie enzymatischer Reaktionen liegt. In einem einleitenden,
notwendigerweise sehr trockenen Kapitel werden die notwendigen angewandten Begriffe definiert.
Im 2. Kapitel werden die wesentlichen Faktoren diskutiert, die fur die Stereospezifitat nicht
enzymatischer Reaktionen verantwortlich sind. Alle anschlieBenden 9 Kapitel behandeln dann die
sterischen Reaktionsverlaufe jeweils verschiedener Gruppen enzymatischer Reaktionen. Dabei wird
nicht nur das Ergebnis mitgeteilt, sondern sehr detailliert der Weg und die Beweisfiihrung dargelegt,
die dazu fiihrten.
Mit den bereits klassischenExperimenten von Wesfheimerund Vennesiandzur Stereospezifitat der
Alkoholdehydrogenase bezuglich der C-4-Position des NAD@ und der Bildung von enantiomerem
(l-'H,)-Ethanol wird das Kapitel uber NAD(P)@-abhangige Oxidoreduktasen eingeleitet. In den
weiteren Kapiteln folgen die detaillierten sterischen Reaktionsverlaufe der Gruppen: Flavin-abhangige Redox-Reaktionen, Aldol- und Claisen-Kondensationen, Carboxylierungen mit Biotin-Enzymen, Pyridoxalabhangige Reaktionen, BI2-katalysierteUmlagerungen, Aspekte der Terpenbiosynthese und Additions- bnv. Eliminationsreaktionen katalysiert durch Hydratasen und Dehydratasen.
Im letzten Kapitel werden sterische Gesichtspunkte des Phosphattransfers dargestellt. In einem
Anhang sind die zitierten Originalarbeiten nach Kapiteln geordnet aufgefiihrt. Stereochemie ist ein
dorniges Gebiet und bedarf vie1 Vorstellungsvermogen. Insofern liest sich dieses Buch trotz des
geschickten Aufbaus und der tadellos gezeichneten Formeln mitunter schwer. Fur den auf diesem
Sektor Arbeitenden wird es wertvoll sein, so viele Details iibersichtlich auf verhaltnismiiDigknappem.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
149 Кб
Теги
egert, zahlr, thieme, new, analytiker, pharmazeutische, stuttgart, roth, tab, iiarzneistoffanalyse, stability, troschutz, 614s, dm39, georg, 1981, und, york, preis, reaktivitt, chemie, xix, verlag, von, formeln
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа