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Pharmazeutischer Almanach.

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1079
Bucherschau.
zu sagen. Auch verfahrt Parm. Germ. richtiger, indem sie z. B. Morphinum
hydrochloricum aufgenommen hat, wiihrend Pharm. Fennica keincn Anstoss
d a r m nimmt, Chloretum morphicum, Chloretum chinicuni, Chloretum pilocarpicum neben Chlorotum ferricum , Chlorctum natricum zu stellen, obwchl
hier zwei verschiedenc Classen von Vorbindungon vorliegen. Eiiie weit
gehende Genauigkeit spricht sich dagegen in der Eozeichnung Hydratocarbonas
aus ; allerdings entschuldigen die Herausgober die llbslichkoit dieses wio es
scheint im Norden oingeburgerten Wortes. Pharm. Germ. hat es gewagt,
Cerussa, Ferrum carbonicum, Nagnesiu~ncarbonicum zu sagen und Carbonate
sind j a doch dicse ,,Hydratocarbonato ‘L iinmerhin.
Die Priiftingsmethoden der Ph. Feiinica stiminen meist mit denjenigen
der Ph. Germ. ubcrein. W o erstere aasscrige Aullosungen vorschroibt, setzt
sie Doppelpuncte, z. B. bei Chlorctum ammonicuni 1:20. Da unter den
Reagentien v i d e Usungen aus 1 Theil oines Salzes und 9 odor 19 Th. ’Wasscr
bestehen, so 1st zu schliessen, dass unter einer durch 1 : 20 ausgedriickten
Auflosung cbenfalls ein Theil Substanz, gelost in 19 Th. Wasser zu verstehen sei. In unzweideutigor W eise driickt Pharm. Germ. dieses Verhaltnis
durch 1 20 aus. Auch die von Yh. Pennica vorgeschriebenen Gehaltsbestimmungen des Opiunis und dor Chinarinde sind wesentlich die in Deutschland iiblichen und die so vie1 besprochene Arsenpriifung mit Bulfe vou
Silbernitratlosung (1= 2 Pharm. Germ., 1: 2 Ph. Fennica) hat in Finlarid
ebenfalls Billigung gcfunden.
Sehr zweckmassig ist die Angabo der mcistcn Gewichtsverhaltnisso in
Wort und Zahl, doch ist es nicht ganz consequent, wunn z. B. gesagt wird:
Acidi (hydrochlorici) gxammata 345 ad justam neutralisationem centimetra
cubica viginti quinque (25) liquoris hydratis Kalici requirent; dor Decimalbruch schreckte hier wie in allen andern ahnhchon Fallen von der ‘libersetzung in wortlichen Ausdruck ab.
Der Gesamtcharacter der beiden Pharmacopoen ist somit der IIauptsache
nach ubereinstimmend! sowohl in Betreff des eigentlichen Textes a19 der
Beigaben. Zahlreichero Abweichungen im einzelnen stollen sich aus der
Reihe der Magistralformoln heraus, sind aber doch im ganzen nicht von
grosser Bedoutung.
Die Ansstattung der l’h. Fennica ist bei bedeutend kleinerem, daher
liandlicherom Formate, eine vorziighche zu nennen.
Ph. Fennica darf wohl in Ueutschland kaum auf grossero Vorbreitung
dnspruch machen , doch hat sie bereits von Seite dos Ur. H i r s c h in seiner
Universal- Pharmakopoe die erfordorliche eingehende Beachtung gefunden.
Mit der Ph. Pennica zusammengebunden , bildet die P h a r m a c o p o e a
m i l i t a r i s F o n n i c a in zweiter Auflago (1885) einen besonders paginirten
Anhang von 56 Seiten. Die meisten Artikel der,,lctztern bestehen aus latoinischen, auf die Landespharmacopoe verweisenden Uberschrifton, welchen jedoch
h e r die Namen in schwodischer Sprache beigegeben sind. Kine Anzahl von
Magistralforrneln jedoch ist mit besondern Vorschriften bcdacht.
E’. A . Pliickiger.
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Pharmozeutischer Almanaeh. Kalendor fiir Apotheker, Militzir Modicamenten-Boamto otc. Herausgegeben von Dr. E a n s H e g e r . Keue Folge.
Zwolfter Jahrgang. 1887. Wien. Vcrlag von Moritz Perles. - Derselbe
schliesst sich, was Ausstattung und Inhalt betrifft, soinem Vorgiinger an,
nur ist beziiglich der letzteren don derzeitigen Verhiltnisson Rechuung getrugen. Eine Bereicherung hat der neuo Alnianach orfahren durch die 5.79
aufgefiihrte Taxe fiir chemisch - technische und mikroskopische Untcrsuchungen, berechnet nach den in Deutwhland iiblichon Tarifcn, ferner durch Tabellen iiber die Ausbeute beim Trocknen frischor Pflanzentheile und Angaben
uber explosive Arzncimischungcn. Ebcnso findcn wir diesmal eine Xusammenstellung der Pflichton und Generalregeln fur Rezoptar und Defektar nach
Hager. Hieran schliesst sich danu eino hufzahlung der neueren Arznoistoffe
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Biicherscbau.
und eiae kurze Charakteristik derselbon, wie auch eine dergleichen beziiglich
der die Pharmacie betroffcnden noueron behordlichen Erlasse und Verordnungen. Darauf folgoii wio seither die Verzeiohnisse der Studnenden, Apothekor etc. der ostorroxhisch ungarischon Monarchie und der angrenzeoden
Lander. Das Tagebuch bildet die zweito Abtheilung. Der Almanach hat f i u
die Kollegen dor betreffenden Staaton den gloichun Werth und die gleicho
Bedeutung, wie fur un3 die bckannton deutschen pharmaeeutischen Ealender,
den im tirenzverkehr stehenden wird or sicher in so mauchen Fdlon als
Rathgeber willlronimon win.
ht.
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dbriss der .chemiselien Teebnologie mit bosonderer Riicksicht auf S h tistik und Preisvorhaltnisse. Von Dr. C h . H e i n z e r l i n g , Docent a m Polytochnikurn i n Zurich. Cassel und Berlin 1886. Verlag von Thoodor Fischer.
l)ay vorliegende, 32 S. fassondo Probcheft bohandelt die Textilindustrie
in nachstehendor Hejhenfolge beziiglicli des Materials: Pflanzenstoffe. I) Haarformigo - Baumwlle -, 2) B a s t h e r , a . des Flachses, b. des Hanfos, c. Kessolt‘aser, Jute und anschliossend kurz die Stengel- und Holzfaser - Manilla(Muse- Arten) und Seusoeliinder Banf (Phormium tenax), Agave -, Cocosund Palnienfaser. Die tliicrischeu Faserstotfe werdon lilnssifieirt in 1) Wolle
und Haare verschiedcncr Tliicro, 2) Soido, das Gespinnst vowchiedener Uonibyx -Arten ; als mineralischo F a s e n t o h sind Asbcst - und Glaswolle bezeichnet.
Xach Anliihrung der rcrschiedenen Gossypiumarten - Stammpflanze
der naurnwollo - wird xunachst dieser Faserstotf selbst, sein Verhalten unter
den1 Mikrosliop und gegen cheniische Keagentien, seiuo Bozeichnung nach
den versohiedonon Erzcugungslludcrn besprochen und die dabei auftrctenden
Abwoichungen hervorgehoben. Darauf folgt eine Beschreibung ihrer Yorbereitung fiir dio Spinuinaschine und eine Charakterisirung der von dieser
geliefertcn Gnrne uud der daraus rorarbeiteten Gcwobe. S. 5 folgen statistische Angabou iiber die Bnumwolle und zwar Ubor dio Production und Entwickelung dcrsolbcn - Xrnte, Export, L’rois etc.
Tabellen iibor den
enornien dufvchwung diescr ludustric, den s:eigendctu Consum der Hohbaumwolle, der daraus fabricinen uuli exportirtcn Garno und Zeuge und den
Werth, don dieselben repriseutirm. But S. 11 ist eino ubersichtlicho Zusammenstellung boziiglich der Nin- und Ausfuhr fiir dio michtigsten europaischen Staaten, eine dergl. die Verarbeitung der Baumwolle betreffend
unter Angabe dor Zahl dor Spindcln, wie der beschaftigton Arbeiter, wie
denn iiberhtruyt die Statistik ganz besonders borucksichtigt. - Unter 2
schliesst sich luer an dio Uosprechung der Bastfaser des Flachses, des Hanfs
und der Jute. Nach Angabe der Stanirnpilanzen werden zuniichst die rerschiedenen Manipulationeu - llostprocess, Brechen. Schwingen etc. - behufs
Isolkung denelben ron den andercn (iewebselemcnton , boschrieben und die
aus der Faser hcrgestellten verschicdcnartigen Gomebo besyrochon. &ran
schliesst sich oine Keiho diese lndustrio betroffendor Notieen i n gloichcr
Ausdehnung wie bei der Baurnwolle. Als Anhang werden dann noch als von
geringerer Uodeutung verschicdene Stengel und Holzfasern - Nanilla - und
heusoolander Hanf, COCOS-,Agave- und Palmfaser - oralhiit. Der Schluss
der Probelieferung bohandelt die thierische Wollo und deren Verarbeitung.
Bus Vorstohendem dilrfte zur Geniigo horvorgehcu, mit welcher (iriindlichkeit dcr vorliegendo Gegenstand bohandelt. Lant dem auf dom Urnschlago
gegobenen Inhaltsvorzcichiiiss sollen i n den etwa 50 Uogcu umfassenden
Y Lieforungen ( B keforung 2 A ) die wichtigstcn \‘erbrauchsgogens~nde und
Industrien - Leinen-, h p i c r -, Spiritus-, Zuckerfabriliatiou, Kaf€ee, Thee,
Fleisch, Milch, Woin und J;ier, Helcuchtungs-, Explosir - und Farbstoffe,
cilas-, Thon- und Metallwaaren - in das Bereich der Besprechung gezogen
-
-
werden.
.
-
Hnl I e ( S d a ) , Duchdruckorei des Wrusenhauses.
Bertranr.
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