close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Phosphorsurebereitung durch langsame Oxydation des Phosphors in feuchter Luft.

код для вставкиСкачать
S amen v. Camellia oleifera. - Phosphorsaurebereitung.
693
Verwendung dWte das Algin ganz besonders als Appretur fiir
Gewebe finden, da es weicher, elastischer und transparenter ist als
Stiirke, auch der Stiirke und dem Dextrin durch Beimischen seine
Eigenschaften verleiht. Fiir pulverige Stoffe ist es ein gutes Bindemittel; so eignet sich z. B. eine &sse aus 97°/0 Kohle und 3 %
Algin als schlechtleitenderUeberzug fur Dampfkessel, das Algin selbst
als ein Mittel gegen Kesselstein, ,das den Kalk in fein pulveriger
Form niederschlagt. Ferner dient es verm6ge seiner Coagulirbarkeit durch Weingeist zur Klkung von Wein und Liqueur, emulsirt
fette Oele und lasst sich in seiner festen, unlilslichen Modification
wie Horn in Formen pressen.
dl.
Die Stimen von Camellia oleifera, eines in China weit
verbreiteten Strauches, enthalten nach Hug Mccallum in Hongkong
nach Abzug der Schale 44"/0 eines zahen, gelblichen, geruchlosen
Oeles mit unangenehrnem Nachgeschmack, das im chinesischen Handel den Namen Cha Yau oder Thee61 ftihrt, weshalb man seine
Abkunft irrthiimlicherweise vom Theestrauch, der ebenfalls den Namen Cha triigt, ableitet; das Oel findet Verwendung als Haar- und
Brenniil, theilweise auch als Salatiil. Neben dem Oel enthalten die
Samen circa 10 Proc. eines Glykosids mit den Eigenschakn und
Reactionen des Saponins; auf diesem Gehalt beruht die Verwendung
der gepulverten Pressriickstiinde von der Oelbereitung als Waschpulver , sowie der runden, diinnen , ebenfalls PressrtickstZinde reprasentirenden, mit Reisspreu bestreuten Kuchen als Haarwaschmittel ;
das Infimum aus den RiickstZinden ist ferner ein von Gartnern mit
Erfolg angewandtes Mittel gegen Wiirmer und Insekten. Das vom
Verf. aus den durch Aether entijlten Samen durch 74 Proc. heissen
Weingeist ausgezogene Saponin unterscheidet sich von reinem Saponin durch seinen bedeutend htiheren Aschengehalt, der besonders vie1
Kalk enthat, also noch kein reines Saponin ist. fThe P h m . Joumz.
and Tramact. Third Ser. No. 681. pag. 21.)
N.
Phosphorslinrcbereitng durch langsame Oxydation
dcs Phosphors in fenchter LnPt. - Die iiblichen Methoden,
die Phosphorstiure durch langsame Oxydation des Phosphors herzustellen, wie die von Mohr und Diibereiner, sind nur fiir kleinere
Mengen anwendbar und etwa da am Platze, wo es sich um ein
lehrreiches Experiment fiir AnGnger handelt, wahrend bei der Darstellung im Grossen ganz andere Verhatnisse eingehalten werden
mussen, schon um den Luftzutritt zu reguliren und damit Gefahr
auszuschliessen.
Zu dem Zwecke schl%gt Prof. W e n z e l l am California College
of Pharmacie &he glasirte Porzellangef"ase vor, in .denen ein
durchltjchertes mit Rinnen versehenes Diaphragma von Guttapercha
zur Aufnahme der Phosphorstangen bestimmt ist und die soweit mit
694 Phosphorsaurebereitung durch langsame Oxydation d. Phosphors etc.
Wasser geftillt sind, dass der Phosphor nur zur HZilfte unter Waaser liegt. Auf den flachen Rand des GefAsses wird eine gegossene
Gypsplatte aufgesetzt, die durch ihre Poren geniigenden Luftzutritt
vermittelt, dagegen ein Entweichen der gebildeten Diimpfe und Gase
verhindert. Als Oxydationsproducte treten Phosphorsaure und phosphorige Saure auf mit geringen Mengen Ozon , WasserstoLuperoxyd
und salpetersaures Ammon , was Prof. Wenzell in folgenden Gleichungen zusammenfasst:
1) ~4
0 1 4 = ~ 2 0 5 P ~ O S 208
o 0.
2) 02 0 = 0s.
3) H'O
0 = HeO*.
4) N8 2 H 8 0 0 = NH4N03.
Wahrend das Ozon , wie durch Jodstiirkepapier nachweisbar ist,
durch die Gypsschicht entweicht, geht Wasscrstoffsuperoxyd piisstentheils in die Fliissigkeit iiber und ist bei der Oxydation des phosphorigen S u r e thatig. Als Endproduct resultirt schliesslich eine
L6sung von Phosphorsaure und phosphoriger Saure, die stets auch
Amen enthat. Letzteres wird gewahnlich durch Schwefelwasserstoff
entfernt, doch fand Wenzell die auch von andern Autoren schon
beobachtete Ausscheidung des Arsens in mctallischem Zustande durch
Erhitzen der Fliissigkeit auf 160° C . best%@. Da schon bei 170° C.
die phosphorige Saure in PhosphorsSiure und Phosphorwasserstoff
sich zersetzt, glaubt Wenzell eine hiihere Temperatur als 160° C.
vermeiden zu miissen.
Verf. nimmt an, dass das im Phosphor enthaltene Arsen erst
in arsenige Saure und d a m durch Wasserstoffsuperoxyd in Arsensaure oxydirt, letztere aber beim Kochen durch die phosphorige
Saure reducirt wird nach der Gleichung:
5 H 3 P 0 3 2HSAs04= 5H3P04 3 H 8 0 Asa.
Nach dem Filtiren wird mit SalpetersSiure oxydirt, wobei man
die Vorsicht braucht , etwa
der Fliissigkeit zu reserviren und
falls zuviel Salpetersaure zugesetzt wurde , der Fliissigkeit wieder
zuzuftigen und niithigenfalls dann durch tropfenweisen Zusatz der
Salpetersaure vallig zu oxydiren ; jedenfalls ist freie Salpetersaw
noch mehr zu vermeiden als ein geringer Gehalt an phosphoriger
Saure. Die verschiedenen Oxydationsvorghge lassen sich auf folgende Weise ausdriicken:
1) 3H3POS 2HN03 = 3H3P04-!- HZO N 2 0 2
2) N Z O ~ 2 0 = ~ 8 0 4
3) ~ 2 0 4 H ~ =
O HNO~ HNO~
2.HN03 3 H S P 0 3= 3HSP04+ H*O N802
4, 2 ~ ~ 0 2 8~ 3 ~ =
0 23 ~ 3 ~ 0 H
4 ~ O N~O.
Im Anschluss an die Arbeit von Prof. Wenzell giebt auch
Prof. R u n y e n neben der Bestiitigung der meisten von ersterem
besprochenen Punkte einige praktische Notizen fiber die Dimensio-
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
1
+ +
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
Natrium nitrosum bei Angina pectoris. - Masse f. Arzneibougies. 605
nen der Oxydationsgefisse; als solche benutzt derselbe viereckige
Steingutschalen , 17 Zoll breit , 2 1 Zoll lang , ungefihr 20 Liter haltend m d ebenfab mit Diaphragm aus Guttapercha versehen; der
obere Hand des Behaters muss auf einer Steinplatte mittelst Smirgel vtillig horizontal abgeschliffen werden, ebenso der
-2 Zoll
dicke Gypsdeckel vijllig horizontal sein; zur Beobachtung der Temperatur im Innern des Apparates wird durch ein in den Gypsdeckel gebohrtes Loch ein Thermometer ehgesetzt. Nachdem der
Apparat einige Tage im Gange, liiftet man auf einige Augenblicke
den Deckel und last die iiberschiissige Flussigkeit ablaufen , dass
die Phosphorstangen wieder nur zur H W eintauchen, wiederlolt dies nach einigen Tagen und findet schliesslich in einer Zeit
von etwa 14 Tagen sammtlichen Phosphor oxydirt, wlhrend der
Apparat , einml in Thatigkeit gesetzt, nur einige Minuten Arbeit
verlangt hat.
In der Angabe der zur Ausfaung des Arsens nijthigen Temperatur stimmen die beiden Autoren nicht mitainander ilberein ;
w&nd
Wenzell 160° f i r geniigend Mt, sind nach Runyen 190
bis 20O0 erforderlich, um sammtliches Arsen auszufdlen, und diese
Temperatur etwa 40 Minuten cinzuhaltcn, wobei Phosphorwasserstoff
entweicht. Die Saure enthat dann 89 Oi0 H s P 0 4 und zeigt ein spec.
Gew. 1,75 ; mit gleichen Gewichtstheilen Wasser verdiinnt und Htrirt
wird sie schliesslich mit Salpetersaure oxydirt. fTlb Phama. JM.
and Tramact. Third Ser. No. 681 pag. 24.) - F’roceed. of the CaliM.
fornia P h m . Soc. and Coll. of Phama.1883. pay. 30.)
Natrium nitrosum bei Angina pectoris empfiehlt Dr.
Matth. Hay in Edinburgh an Stelle von Amylnitrit und Nitroglycerin, vor denen es den Vorzug besitzt, keine stifrende Nebenerscheinungen, wie Kopfweh und Schwindel hervorzurufen. Um einer
Zersetzung des Salzes unter Gasentwicklung vorzubeugen, diirfen die
Dosen nicht zu hoch genommen werden und empfiehlt Hay als Dosis 1 -2 Kaffeelijffel voll einer Lasung von 15 g. Natrium nitrosum
in 360 g. Wasser. ffiactitioner. &gists
Cir&lar. JwZy 1883.1
M.
Ale Masee f i r Arzneibougies, der sich die versehiedenstan
Medicamente incorporiren lassen, empfiehlt H u r t y eine Mischung
aus gleichen Theilen Cllycerinsalbe und Seifenpulver mit einer Pulvermischung aus gleichen Theilen Steke und Tragant bis zur
nathigen Consistenz zu versetzen, aus der Masse StZibchen von gewiinschter Dicke und Lglnge auszurollen und daa Gewicht eines solchen StZibchens ein fiir allemal festzustellen, um das Medicament
genau dosiren zu kijnnen; die Masse erweicht nicht so rapid, wic
Cacaobutter, aber doch ramh genug, urn daa Nedicament bald zur
Wirkung zu bringen und e i p e t sich besonders fiir solche Stoffe,
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
200 Кб
Теги
feuchten, luft, langsamen, oxydation, phosphorsurebereitung, durch, des, phosphorus
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа