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Quantitative Drug DesignA Critical Introduction Medicinal Research Series Vol. 8 von Y. C. Martin 440 S. Preis SFrs 105 Marcel Dekker Inc. New York N. Y. 1978

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Buchhesprechungen
Arch. Pharm.
Ausb. (aus Raccmat) < 10 % d. Th. (2 x DC). Schmp.: RS/SR/RR/SS: 1I9-12l0; SS/RR: 106"
C ~ I H ~ ~ (569.62)
N S O ~Ber.: C 65,4 H 5.49 N 2 3 ; Gef.: C 65,O H 5,44 N 2.4.
'H-NMR (CDC13) RS u. SR (zwei diastereomere Mesoformen): 1.85 (s, NH2); 3.65 u. 3.68 (2s.
COOCH3); 6,32 u. 6,35 (2s. -CH-); 6,90 - 8,30 (m. Indol-H u. Phenyl-H); 9.96 u. 10.61 (2s. IndolNH). SS/RR (CDCI,): 1.85 ( s . NH2); 3.73 U. 3.80 (2.5, COOCH3); 6.24 (s, -CH-); 6,90 - 8.30
(m. Indol-H u. Phenyl-H); 10.3.5 u. 11,50 (2s, Indol-NH).
I3C-NMR (CDCI,) SS/RR: 29,6 u. 30.2 (-CH2-); 40.7 (-CH-); S2.7 (CH3OOC); 54,9 u. 55,4
(-CH-NHr); Indol- u. Phenyl-C: 108.3; 108,7; 110.9; I 1 1,3; 118.5; 119,3; 119.5; 122,l; 122,4;
127.7; 128,s; 129.4; 134.5; 135.8; 136.5; 136.7; 147,O; 147,9; Ester-C = 0: 176,l u. 176,4.
Curbanion 4
500 mg Diindolylrnethan 3 werden in einer frisch hergestellten Natriummethanolat-Losung in
Methanol-d? unter Eiskiihlung und FeuchtigkeitsausschluR gelost. Die rot gefarbte Losung wird zur
NMR-spektroskopischen Untersuchung unter Stickstoff filtriert.
1H-NMR (Methanol-d4): 3.38 (s, COOCH3); 6,70 (Schwerpunkt des B-Teils, J = 10 Hz, cis-Kopplung); 6.90-8.00 (m. Indol-H u. A-Teil des AB-Systems (chinoidc Protonen).
13C-NMR (Methanol-d?): 33.5 (-CH2-); 49.4 (CHQ); 58.1 (-CH-NHz); Indol- und 4-Nitrophenyl-C: 112.1: 113.7; 117,9; 119.6; 119.8; 122,8; 126,6; 126,7; 129.7; 137.2; 138.3; 138,4;
Ester-C = 0: 183.0. Elektronenspektrum (Methanol): h max 479 und 274; Schulter 360 nm;
1 min 380 nm.
Literatur
*) D. h. im Zeitmittel der NMR-Skala findet Spiegelungaller Indolyl-Atome an einern Zentrum statt.
1.Mitt.: U. Pindur, Arch. Pharm. (Weinheim) 311, 615 (1978).
C. A. Kraus und T. Kawamura, J. Am. Chem. SOC.54,2756 (1932); C. A. Kraus und W. H. Kehl,
J. Am. Chern. Soc. 55, 3537 (1933).
G. N. Lewis, T. T. Magcl und D. Lipkin, J. Am. Chern. Soc. 64, 1774 (1942); G. N. Lewis und
J. Bigeleisen, J. Am. Chem. Soc. 65, 2 102 (1943); W. Theilacker und W. Berger, Chem. Ber. 89,
965 (1956).
G. W. Gray,StericEffectsinConjugatedSystems,TheChemical
Society,Butterworths,London1958.
[KPh 1451
Buchbesprechungen
Quantitative Drug Design: A Critical Introduction (Medicinal Research Series, Vol. 8) von
Y. C. Martin, 440 S . , Preis SFrs 105,-, Marcel Dekker, Inc., New York, N. Y. 1978.
Ein moderner Trend in der Pharmazie beschaftigt sich mit der Planung von Strukturen der
Forschung bei der Entwicklung von Arzneimitteln, eine Arbeitsrichtung, f i r die sich im Angelsichsischen
der Ausdruck ,,drug design" weitgehend eingebiirgert hat. Yvonne C. Martin hat den Versuch unternommen, eine kritische Einfiihrung in die quantitative Seite dieser Strukturplanung zu geben.
Folgerichtig werden deshalb zunachst die klassischen Zusammenhange zwischen physikalischchemischen Eigenxhaften und biologischer Wirksamkeit und danach die extrathermodynamischcn
Methoden eingefiihrt. Ein weiteres Kapitel beschaftigt sich dann ausfiihrlich mit nichtkovalenten
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Buchbesprechungen
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Wechselwirkungen zwischen Arzneimittel und dem biologischen System wie Wasserstoffbriicken.
hydrophobe Wechselwirkungen, sterische Einfliisse.Entsprechend der Entstehung dieser Arbeitsrichtung
wird sehr ausfiihrlich auf die Bedeutung des Verteilungskoeffizienten eingegangen. Weniger gut
gelungen ist das Kapitel iiber die Prinzipien der Regressionsanalyse,da hier zu wenig auf die spezifischen
Probleme eingegangen w i d . Auf das Problem der Transformation wird uberhaupt nicht hingewiescn.
Regressionsanalysen sind uber die Methode der Minimierung der Fehlerquadratsumme streng
genornmen nur aus dem urspriinglichen Datenmaterial zulassig. Nach einer z. B. Logarithmierung
ist cine einfache Linearisierung fchlcrhaft, da die jetzt transformierten Daten ein ganzlich unterschiedliches Gewicht erhalten.
Am interessantesten sind die Kapitel, die die Anwendungen dieses .,quantitative drug design"
aufzeigen: Inhibierung der Dopamin-P-oxidase durch Picolinsaure-Derivate, Wirksamkeit der
Erythromycin-Analoga. Hier wird sehr ausfiihrlich auf die Moglichkeit der Korrelation von Strukturpararnetern der Arzneisubstanzen mit der pharmakokinetischen Wirksamkeit eingegangen. Diese
Kapitel ermoglichen es jedem, der sich mit dem wichtigen Problem einer quantitativen StrukturBeziehung befassen will, sich entsprechend einzuarbeiten. Insgesamt geschen handelt es sich um einen
sehr gelungenen Versuch, in das vorliegende Gebiet umfassend einzufiihren, doch das Wort ,,kritisch"
im Buchtitel hatte an einigen Punkten etwas ernsthafter beachtet werden sollen. Hervorzuheben ware
noch die gute Literaturiibersicht, denn gerade auf diesem Gebiet ist es schwer, die verstreute Literatur
aufzufinden, da die gangigen Literatur-Recherche-Systeme zu stark chemisch oder medizinisch
ausgerichtet sind.
S. Ebel, Marburg
[B 8781
PhannazeutischeBiologie I (Grundlagen. Stellung der Arzneipflanzen im System) - In Anlehnung
an den Gegenstandskatalog - von H. Kating und S.-W. Breckle, 17 Tab., 266 Abb., X.442 S . . Preis
DM 28,80, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1978.
In der Reihe der Taschenlehrhucher Pharmazie ist nun auch ein Lehrbuch der Pharmazeutischen
Biologie 1 erschienen. Es behandelt in Anlehnung an den Gegenstandskatalog den Stoff, der f i r den
ersten Priifungsabschnitt im Fach ,,Grundlagen der Pharmazeutischen Biologie'' gefordert wird. Das
sind im wesentlichen Grundlagen der Cytologie, Gcnctik, Stoffwechselphysiologie, Histologie,
Anatomic und Morphologie sowie ein kurzer Uberblick iiber die Gliederung des Pflanzenreiches. Die
Darstellung ist cntsprcchend der Konzeption eincs ,,Taschenlehrbuches" knapp. Der Stoff hleibt aber
durch eine konsequente Gliederung immer relativ iibersichtlich. Dariiberhinaus versuchen die Autoren
durch viele Abbildungen, die zum groDen Teil aus anderen Lehrbuchern iibemommen wurden, den
Text aufzulockern und die Anschaulichkeit zu erhijhen.
Die Vorteile einer solchen knappen Darstellung liegen auf der Hand: Auf begrenztem Raum
kann der gesamte Priifungsstoff eines Faches, der sonst aus mehreren Lehrbiichern erarbeitet werden
muR. zusammenfassend dargestellt werden. Das Buch kann Seite fur Seite durchgearbeitet werden,
ohne daR man durch weiterfiihrende Angaben abgelenkt wird. Darin liegt allerdings auch eine Gefahr:
Die - bei der augenblicklichen Ausbildungs- und Priifungssituation durchaus verstandliche -Tendenz
vieler Studenten, lediglich Fakten zu lernen, wird durch diesen Lehrbuch-Typ gefordert. Denn ausfiihrliche Erklarungen von Sachverhalten oder Zusammenhangen sind kaum moglich.
Die Stoffauswahl entspncht in den meisten Kapiteln dem im 1. Priifungsabschnitt geforderten
Wissen. Lediglich die Stoffwechselphysiologie und die Systematik sind ctwas zu kurz geraten. Bei dem
biochemischen Kapitel vermiBt man z. B. eine formelmaBige Darstellung der Glykolyse und der
Hexosephosphat-Pentosephosphat-Zyklensowie Angaben iiber Essigs;iure-,.G&ng", die Gluconeoge-
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