close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Radix Ipecacuanhae pulverata.

код для вставкиСкачать
265
W. Stroiucyer, Radix Jpecacuanhae pulveraki.
k h e r auf Jotlkaliuni nicht einwirken soll, wiihrend e.in aus iiiethyliertein
Weingeist gewonnener Ather gerade am kr5ft.igsten auf Jodkalium reagiere. Freilich ist damit nicht ausgeschlossen, dafs a i ~ sdem mit Hohgeist denaturierten Spirit,us zuerst dodilthyl und Natriuinalkoholat
fabrbiert wiirden, allein wahrscheinlich ist dieses nicht , denn dann
iniifst,e der Verkaufwert, des Produktes noch vie1 htjher stehen. Weit
eher ist anzunehinen, dars der gewohnliche k h e r einern besonderen, eben
noch nicht allgeniein bekannten R.einigungsverfahreii unterworfen wid.
Zum Schlusse iniige noch der Mengen des .Jodes gedacht sein,
welche PUS den ringangs erwiihnten l0proz. iitherischen .Jodoforniltisungen abge,spalten werden. Dieselben wurden init Thiosulfat beatimmt
iind schwankten in den nnbelichteten Ltjsungen zu-ischen 1 und 3!3 Proz.,
in den belichtet,en zwischen 4 und 7 Proz. des gesaniten, in Gestalt
von Jodoforni anwesenden Jods, wiihrend bei Vermendung von Jodkaliuni nnd einfach g e r e i n i g t e i n Ather die Bersetzung sich in Monatsfrist unter Lichteinflids noch nicht auf 0,l Proz. des vorhandenen Jodkaliunis erstreckte. In allen Fgllen war also die Selbstzersetzung eine
ziemlich beschrRnkte ceblieben.
Radix Ipeeaenanhae pulverlata.
Von Apotheker W.S t r o rn e y e r , Bergkommissiir.
Pharin. Germ. I schreibt. unter Rad. Ipecac. vor, (lak beim Pulvern
derselben das Holz , welcher unpetXhr den vierten Teil ausmacht, weqgeworfen werden soll. Pliar~n.Gerni. I1 hat die9e Vorschrift weggelassen.
Ein Grund hierfiir ist nieinals mitgeteilt, auch nicht, unter dem von der
Pharmakoptie - Kominission im vorigjiihrigen hrchive S. 706 wiederiim
gelieferten Artikel iiber diese Wurzel , wahrend Anderungen anderer
Yielfach begriindet sind.
Lnfolge der verschiedenen Ansicliten der Apotheker iiber den Grund
des Fortlarsens obiger Vorschrift wird das Ipecacuanhaepulver verschieden bereitet. Die einen befolgen die friihere Vorschrift weiter, die
anderen pulvern den holzigen Kern mit, gleichwie dieses init den
Wurzeln der Ratanha und Senega steta geschehen. Die in H a g e r ’ s und
S chlickuin’s Komrnentaren zur Pharm. G e r m I1 unter Rad. Ipecac. i t l w
Arch. d. Phrrm. XXVI. Bds.
6.
Heft.
3s
266
\V. Stromeyer. Radix Tpecacoanhae pnlvesats.
das Pillvern gemacht.en Bemerkungen fordern die verschiedene Handliingsweise. ZW Beseitigiiig derselben (1urft.e eine mrillensmitteilmg der
Pharniakopoe-Komniissionsehr erwfiilscht sein.
Meine nachstehendeii Erfahrungen nnd Ermittelungen mogeii bweisen, d d s e~ am passendsten ist, den liolzigen Kern der Wurzel iuit
zu pulvern, soweit es nioglich ist, d a k es aber \-or allem geboten kt,
die eingekaufte Waaw , wenil :iucli ,,elects" gcnannt, vor jeglicheiri
Gebrauche durch Auslesen yon den stet.s sicli noch darunt.er befindenden
Stengelteilen xowie i~ucli von snderen freinden Pflanzenteilen nnd rnii
\Vnrzeln, deren Rinde abgesprungen, zu befreien. FJs enthielteii z. T).
2 kg Rad. 1pec;w. electa 40 p Stmgelteilr = 2 Proz.
1 kg ?.
.. l o o g
= 10
!.
~
3 kg ..
7.
.. 8L% p
= 10,6 ,?
1 kg :.
:. 60
- 6
3
1 kg .
:. 115 g
1'
= 14,s
Thwcli das Wachtrocknen d r r Wiirzeln, um sie pdvern zu konnen,
@en durchschnittlidi 4 5 Proz. ihres Gewiehtes verloren, und beiiii
Piilvern von 1 k g uiid iitelir der nachgetrockneten Wurzeln habe icli
durchschnittlicll 80 hi3 85 Proz. Ptilver erhalten und n w 10 bis 11Proz.
holzigen Kern beseitigen konnen , trotz oller angewandten Vorsicbtsninrsregeln zur 'l'rennunc demelben von der Rinde, bevor zum eigeutlichen Fulvern geschritten wurde. Icli habe es erlebt, dafs der Torschrift der friiheren Pharniakopiie entsprechend so etwa 25 Proz. als
liolziger Rackstand in den Dreckkastttn wander11 sollte, beiuerkt,e jedocli
rechtzeit.ig, dafs zwischen deln Holze nocli eiiir p o k e Menge harter
R.indenstitcke verborgen woren, welclie sich niir dnrch Abschwenkeri
des leicliteren Holzes t.rennen liefsen.
Beilfiufig bemerkt . geschieht das Pulvern am rorteilhaftmten in
einer Kolbenmtihle , KaEeemiihle piifserer Art., naclidem die griibliche
Zerkleinerung im RIiirsel* rorgmouiiien ist. Auch das grobe Pulver
mi Infusionen liif9t Rich mit einer solchen IvIiihle am besten hentellen.
Um zu ermitteln, ob der holzige Kern der Rad. Ipecac. wirklich
durchschittlich 25 Proz. betriipt: wie es die Lehrblicher der Pharmakognosie , die Pharmakopiien und deren Kommentare angeben, habe ich
folgende zwei Versuclie angestellt :
8,20 g von allen Beimischungen befreiter, nxhgetrockneter Wuneln
verschiedener Dicke, wie sie der Handel jetzt liefert, wurden durch vorsichtiges Darautqtoken anf ailemal n w wenige Exemplare , d v c h Ab~
Hrrinnnn IVerncr. Zur Cblorofnnnrektifikation.
267
briickeln drr Rinde und Awlesen des Hokes niit der PincetB in diwe
beiden Hastandteile sor,$iltig geschieden. Erhalten wurden 2,78 g
R.intlr nnd 0.42 g Halz, also niir 13,12 Proz. des let.zteren.
Dn (lie M8glichkeit nicht. nusgeschlossen war, dafs g1eichmLkig
dickere Wnrzeln, \vie sie der Handel in frtiheren %iten lieferte, m f s e r e
hfengen Holz enthalten , behandelte ich 9,37g der dichten Exemplare
\-on 5 inm Durchmesser in cler vorhin angegebenen Weise. Diese
lieferten 8,25 g Rinde nnd 1,12 g Holz = 11,95 Proz. des letzteren, also
iimgekehrt weniger.
Man wird demnacli sagen kiinnen, der holzige Kern der Rad.
Ipecac. bet.r!igt durchnittlicli 12,5 Proz.
Dieser nnr halb 90 hohen Prozentnienge des Holzes wegen, als
bislier nngenommen, und in Anbehachb der gewil'y nicht immer gleich
gut gelingenden Trennung desselhen beim Pulvern diirfte es, wie schon
oben bemerkt , am zweckmkfsigsten sein , den holzigen Kern, soweit
rniiglich, mit zu pulvern.
Weiteres znr Cbloroformrektidikation.
Von H e r m a n n Werner.
Bezugnelimend auf meine Notiz : ,,em Chloroformpriifung von
Archiv der Pliarmacie 1887, p. 1113. eehe icli mich
veranlafst , die in dcmselhen Archiv yon 1878 angegebene Reinigungsmethode in etwas alizuhndern.
Jtingst nahm ich die Chloroforinrektifikation nach der oben angegebenen Methode wieder vor, und bekam fast durcliweg ein Rektifikat
von 1,495 bis 1,500 bei
15 0 C., welches in wohlgereinigten und
getrockneten Flaschen i 500 g aufgefangen wurde. Nach dem Waacben
und Trocknen iiber Chlorcalcium, also vor der Rektifikation, zeigte das
Chloroform - es wurden 14 k g in Arbeit genommen - snmtliclie von
G . V u l p i u s angegebenen Prlifungsweisen auf das genauestc; imd nach
der Rektifikation wurden diese Proben nur von der ersten Flasche,
welche ein spez. Gewicht von 1,489 bei
17 0 C. hatte, gehalten.
Der Inhalt jeder folgenden Flascbe, der das oben angegebene hohe
spez. Gewicht hatte , hielt wohl die Phenolphtalelnreaktion , nicht aber
18 *
Cf. V n l p i u s
+
+
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
157 Кб
Теги
radio, ipecacuanhae, pulverata
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа