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Reichthum an Hmoglobin im Blute der an hochgelegenen Orten lebenden Thiere.

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144 Reichthum an RIinoglobin i. Blute d. an hochgeleg. Orteu lebend. Thiere.
welcher diese Reduction erfolgt , kann vielleicht in der Metallurgie
benutzt werden.
Das Schwefel -, Chlor -, Brom - oder Jodsilber haltende Mineral
wird in feines Pulver vemandelt, in ein gusseisernes Gefhs gebracht,
in das man eine Alkalilauge von schwachem Gehalt: 1 Theil Natron
auf 100 Theile Wasser giesst. Ferner praparirt man ein Amalgam
aus 3 Theilen Zinn und 100 Theilen Quecksilber, das man mit dem
Mineral vereinigt; man bringt sodann das Ganze z i m Kochen. Der
erzeugte Wasserstoff bewirkt die Reduction der Silberrerbindungen.
Das Silber amalgamirt sich mit dem Quecksilber, der Schwefel geht
in die Flassigkeit als alkalisches Schwefelzinn ; Chlor , Brom und
.Jod bilden die entsyrechenden Natronsalze ; es findet kein merklicher
Quecksilberverlust statt.
Diese Reaction kann nach Ansicht des Verf. die mexicanischen
und californischen Verfahren ersetzen, nach welchen man Mineralien
behandelt, die Silber in gediegenem Zustande oder ah Schwefelmetall in wechselnden Verhdtnissen mit Chlor-, Brom- oder Jodsilber gemischt enthalten. Man wiirde so den Quecksilberverbrauch
vermindern, der bei diesen Verfahren immer sehr betrbhtlich ist
und man wiirde, soweit sich dies nach Versuchen im Laboratoiium
beiutheilen lasst , zu einem vie1 vollkommeneren Busbringen des
Silbers gelangen.' fRei)ert&e dt! Phrnca&. Tome X. pay. 34613
C. Kr.
bichthum an Hlmoglobin im Blnte der an hochgelegenen Orten lebenden Thiere. - Bekanntlich erfahren die
Menschen und Thiere, welche schnell auf eine Hbhe von mehr als
2000 Meter iiber der Meeresflbhe versetzt werden, in verschiedenem
Grade Zufde, die man in Europa ah Gebirgskrankheit, in den
Anden als soroche oder puna und im Himalaya als bies kennt.
Dr. Jourdanet spracli die Meinung aus, dass diese Erankheit auf der
Verringerung der im Blute enthaltenen Sauerstoffmenge beruhe, einer
Folge der Verminderilng der Spannkraft dieses Gases in der umgebenden Luft.
Von P. B e r t angestellte Versuche haben bewiesen, dass diese
Ansicht wohlbegriindet ist; derselbe hat durch zahlreiche Anslysen
gezeigt, dass die im Blute enthdtene Sauerstofhenge sich in gleichem Maasse mit dem Drucke vermindert; oder anders ausgedriickt,
dass die Oxyhhoglobinverbindung einer progressiven Dissociation
dirrch den Einfluss der Depression unterliegt.
Bleibt der Mensch rangere Zeit an den hohen Orten wohnen,
so leidet er nach einer gewissen Zeit weniger und scheint sich zii
acclimatisiren. Seine Nachkommen scheinen vi3llig indifferent gegen
die TJmstiinde, die friiher ihre Vorfahren so lebhaft afficirten. Aber
trotz dieser Erscheinungen hat Dr. Jourdanet dieses wiihrend der
Gesundheit verborgene Leiden aufgefunden , besonders wenn irgend
Absorption fliichtiger Korper niit Hiilfe der W2rnie.
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eine nndere Iirankheit dazukam. Indess wird diese Halbacclimatisation
init der Zeit zu einer vollstindigen und befestigt sich immer mehr
mit der Dauer des Aufenthaltes an dem hochgelegenen Orte. Die
Thiere acclimatisiren sich rascher. - Eine Erklarung dieser Acclimatisation, die durch das Experiment sich controliren lBsst , besteht
in der Annahme, dass sich das HBmoglobin in Menge im Blute der
Thiere vermehre, so dass bei der grossen Hijhe, in der diese Thiere
leben, sie in ihrem Blute dieselbe Sauerstoffmenge haben kijnnen,
wie die in den niedereren Regionen.
Der Sauerstoffreichthum in der Oxyhamoglobinverbindung bleibt
ein geringerer, aber die Nenge des Hlimoglobins ersetzt das Fehlende.
- Da Jolyet festgestellt hat, dass verdorbenes Blut im Contact mit
Luft geschuttelt , genau dieselbe Menge Sauerstoff absorbirt, das
Hamoglobin also nicht im geringsten durch die Faiilniss gelitten hat,
so verschaffte sich Bert eine Anzahl Blutproben von Thieren, die
noch einige hundert Meter iiber la Paz lebten, das selbst 3700 Meter
hoch gelegen ist und in welcher Stadt alle Reisenden von der Gebirgskrankheit ergriffen werden. Diese Proben Blut wurden bei einer
Temperatur von 15" mit Luft geschiittelt und folgen hier die Sauerstoffmengen auf O o und einem Druck von (476 Meter reducirt, welche
100 C. C. Blut von einer jeden dieser Proben zii absorbiren vermochten :
Vic u n a (Auchenia vicunna) 19,3 C. C.
19,0
-
Lama (Winnchen). . . . 21,6 .
Pako (Alpaca) . . . . . 17,o .
Hirsch . . . . . . . 21,4 .
Wollhaase (Lepus viscaccia) 16,2 Hammel . . . . . . . 17,O .
Schwein . . . . . . . 21,6 .
Die Blutanalysen, welche man in Frankreich iind dem Auslande
machte, zeigten, dass die griisste Menge des durch das Blut der
pflanzenfressenden Saugethiere unserer LInder absorbirten Sauerstoffs
zwischen 1Q bis 12 C.C. auf 100 C.C. Blut liegt.
Es ist hierdurch erwiesen, dass das Blut von hijheren Orten
herstammender oder acclimatisirter Thiere , ein bedeutend grijsseres
Absorptionsvermijgen ftir Sauerstoff besitzt, als das Blut der auf dem
Meeresniveau lebenden Thiere. Erstere besitzen dadurch fiir die
gewijhnlichen Leistungen des Lebens und selbst fur die Muskelanstrengungen die ihnen auferlegt werden kijnnen , einen vie1 reicheren
Vorrath als die Thiere, die neuerdings in die hohe Region gelangt
sind. Es ist deshalb nicht zu verwundern, wenn sie den Zufallen
entgehen, welche letetere treffen. (Jowmal de Phamnacie et de c;himie.
8eris 5. Toms 6. pay. 148. Ac. d. Sc. 94, 805, 18824 C. Ilr.
Die Absorption fliichtiger Kikper mit Hiilfe der Wtlrmc!
erkl5rt Th. Schlijsing fiir ein bis jetzt noch nicht geniigend gelijstes
Arch. d. Pharm. XXI. Bds. 2. Hft.
10
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