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Reine Essigsure.

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Zinkgehalt in Eiseiiglssuren. - lteine Essigsaure.
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sehr leicht die Oxalaaure in die Form von oxalsaurem Xalk
ubergefuhrt haben konnte.
Dass die Oxalsaure unter dieser Form in den Xorper
gebracht bei weitem milder wirkt, durfte wohl aus dem Beispiel der in grossen Mengen als Gemuse genossenen Rhabarbersteugel , und des Sauerampfers (a19 Oseille in Frankreich
sehr beliebt) hervorgehen und ware es nach Obigem wohl
richtiger, statt eines Hundes ein Xaninchen diesen Versuchen
zu unterwerfen.
B. Mona t s b er ie h t.
Zinkgehalt in Eisenglasuren.
F l e c k macht darauf anfmerksam, dass sich bei Untersuchungen von Eisenglasuren und glasirten Eisenwaarenjwohl
immer die Abwescnhcit von Blei, dagegen aber die Anwesenheit von Zink constatiren I k s t und fiiidet diese Verunreinigung nicht unbedenklich , da sich dieselbe in einem seche bis zehnprocentigen Essig , der in einem glasirten Eisengefass
gekocht wird (welche Operation in der Kuche hiiufig vorkommt) schon gauz deutlich nachweisen lasst. Das Vorkommen des Zinks in den Eisenglasuren findet seine Erklarung
in der der Glasurarbeit vorausgehenden Behandlung der Eisenflachen mit Chlorzinklosung als Beizniittel, und da diese Art
der Behandlung des Eisens wohl in allen Fabriken, welche
glasirte (emaillirte) Eisengerathe herstellen, stattfindet , so
wird man auch das Zink gelost in sauren Flussigkeiten wahrnehmen , die in derartig emaillirten Gefassen gekocht werden.
(Cow.- Blatt d. Ver. analyt. Chemiker. 1878. No. 5.) G. H.
Reine Essigs'dure.
Verdunnte Essigsaure ist als Essig schon seit Urzeiten
bekannt , lange bevor noch andere Sauren entdeckt waren,
als die, welche fertig gebildet im Pflanzenreiche vorkommen.
Da Essigsaure organischen Ursprungs und das Product der
durch Hitze oder sonst bewirkten Veranderungen organischer
Snbstanzen ist, so ist es schwierig, sie von andern VerbinArch. d. Pharm. XIII. Ildu. 6 . Heft.
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Reinc Essjgsliure.
diingen gleichen Ursprungs zu befreien , wie empyreumatische
Oele u. dgl., ohne sie selbgt in ihrer Zusammensetzung ZII
schldigen.
Die eine Methode besteht darin, sie mit einer Base,
Natron oder Kalk, zu verbinden und das Salz bei einer Teniperatur zn erhalten, bei welcher das Empyreurna theilweise
zerstort wird. Dabei tritt aber leicht ein Verlust ein, weil
bei Erhitzung bis zur giinzlichen Entferniing des Empyreumas
anch das essigsaure Salz angegriffen wird.
In manchen Gegenden von Deutschland und Frankreich
wird zur Herstellung des Acetats kohlensaurer Baryt angewandt , weil der essigsaure Bary t hoher Temperatur besser
widersteht a15 essigsaures Natron.
Ein Theil der amerikanischen Essigsaure wird durch
Destillation von essigsanrem Kalk rnit einer starkern Saure
dargestellt oder aus amerikanischer Holzessigsaure. Erstere
ist gewohnlich von besserer Qualitat und riecht angenehm.
Da eine vollstandige Verkolilung des Empyreumas nur
mit Gefahrdung des Acetats erreicht werden Irann, so findet
man nur selten eine davon ganz freie Essigsaure.
E d w a r d G a i l l a r d untersuchte mehrere Specimina und
fand, dass alle nach dein Neutralisiren und Mischen mit verdiinnter Losung von iibermangansaurem Kali das Reagens
durch ihren Gehalt an Empyreuma entfarbten. Eine delicate
Probe ist der Geruch der Siiure. Riecht sie angenehm und
stechend, nicht raucherig oder brenzlich, so ist sie von einer
grossen Menge Empyreuma frei. Sol1 sie zu empfindlichen
Operationen, wie in der Photographie, dienen, so sollte sic
in der Art gepriift werden, dass sie mit der gleichen Mengc
reiner Schwefelsaure versetzt wird , und wenn in einigen
Stunden keine Farbung eintritt, kann die Essigsaure ale rein
angesehen werden.
Das Dispensatorium und die Pharmacopoe der Vereinigten Staaten von Nordamerika schreibt a19 Probe auf vorhandene Salpetersaure vor, die Essigsaure mit Silber zu digeriren, dann Salzzaure zuzusetzen , worauf bei Gegenwart von
Salpetersaure sich Chlorsilber bildet. G a i l l a r d findet , dass
diese Probe selbst bei 1 oder 2 Procent Gehalt der Essigsaure an Salpetersaure nicht zutrifft. Er priift in der Weise,
dass er die Essigsaure rnit kohlensanrem Natron neutralisirt,
das gleiche Volumen von Salpetersaure nnd Selen freier, reiner
Schwefelsaure znsetzt, die Mischung erkalten lasst und d a m
eine concentrirte wassrige Losung von Eisenvitriol vorsichtig
hinsugirbt , so dass keine Vermischung entsteht. Wenn auch
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Freie Schwefelsinre im Essig nachzuweiaen.
nur eine Spur Salpetersaure vorhanden ist, so wird sich an
der Beriihrunysgrenze beider Flussigkeiten der bekannte dunkle
Ring bilden.
Die gewohnlichsten Verunreinigungen der Essigsaure und
ihre Ermittelung zeigt folgende Tabelle :
._____
Verunreinigungen oder
Verfalschungen.
1
1
___
Prufung.
I
1
Rein.
Unrein.
I
1. Wasser.
Hydrometer.
Spec. Gew. 1,047 Leichter.
2. Empyreu- Geruch. Kochenmitd. Angenehm. Geruch Empyreumatischer
mat. Oele.
gleichen Volumen Keine Farbung.
Geruch. Farbung.
Schwefelsaure.
3. Sulpeter- Die obige Eisenvitriol- Kein dunkler Ring Dunkler Ring.
saure.
probe.
an der Beriihrungsstelle.
4. Salzsaure. Silbernitrat.
Kein Niederschlag Niederschlag.
Kein Niederschlag Niederechlag.
5. Schwefel- Chlorbaryum.
saure.
6. Schweflige Schwefelwasserstoff. Kein Niederschlag Milchige Triibung.
Saure.
Schwefelammonium. Kein Niederschlag Schwarzer Nieder7. Blei.
schlag.
Schwefelammonium. Kein Niederechlag Schwarzer Nieder8. Kupfer.
schlag.
Oxals. Ammoniak.
Kein Niederschlag. Weisser Nieder9. Kalk.
schlag.
10. Ameisen- Kochen mit dem glei- Kein Niederschlag Reduction der Nichen Volumen Lotrate zu Metall.
saure.
sung yon Silbernitrat oder salpeters.
Quecksilberoxydul.
kr. Vol. VlIX
R.
Freie Schwefelsiure im Essig nachzuweisen.
Zum zuverliissigen und whnellen Nachweis kleinster Mengen Schwefelsaure im Essig benutzt H u b e r die Molybdiinsaure ; die Reaction beruht auf Bildung eines schwefelsauren
Molybdanoxydes, welches in der Hitze farblos, in der Kiilte
nber blau ist. - Auf einem Platinbleohe dampft man einige
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