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Saponin.

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Saponin.
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bestimmung nicht alterirt werden, und man solche iuhig vornelimen
kann.
Wenn die erhitzte Fehling’sche Kupferlijsung auf Zusatz einiger
Tropfen des zu untersuchenden Harns alsbald einen flockigen missfarbig gelblichen Niederschlag giebt und Dichroismus in dem Sinne
eintritt, dass die Fliissigkeit in einem gegebenen Augenblicke im
reflectirten Lichte gelbgriin, im durchfallenden roth erscheint, so ist
Urochloralsaure in einem solchen auf den Zucker bezogenen Verhiiltnisse vorhanden, dass auf die Dosirung des Zuckers verzichtet
werden muss; von letzterem sind dann stets weniger als 14 g, meistens weniger als 10 g im Liter Harn enthalten.
Wenn die k’ehling’sche Lbsung mit 20-30 CC. eines zuvor
durch Bleisubacetat und nachherige Fillung mit Natriumcarbonat
gekl5irten Harnes versetzt weder Niederschlag noch Triibung giebt
oder doch eine gelbliche Firbung erst nach langerem Erhitzen und
nachfolgendem Stehenbleiben eintritt, so d a d auf vollsthdige Abwesenheit von Zucker geschlossen werden. fAnnali di Chimica applicata
Dr. G. P.
alh Famacia ed alla Medkcina. 7oJ. 77’ Nr. 2 pag. 75.}
Saponin. - Der Nangel an Uebereinstimmung in den Angaben
derjenigen Chemiker , welche sich wie Overbeck, Bolley , Bussy,
Crowfurt, Rochleder, Payr und Schwarz speciell mit Saponin beschgtigt und dariiber geschrieben haben, veranlasste S c h i a p a r e l l i zu
neuen Studien iiber diesen Gegenstand. Er xog die Wurzel der
Saponaria mit kochendem Alkohol aus und reinigte das sich beim
Erkalten und lhgeren Stehen ausscheidende, noch mit einem harzartigen Stoff und mineralischen Bestandtheilen verunreinigte Saponin
zuniichst iiurch wiederholte Aufnahme in heissem Weingeist und Behandeln mit Thierkohle, wo ein zwar nahezu weisses, aber von
unorganischen Kbrpern doch noch nicht ganz freies Product erhalten
wurde. Zuerst uber Schwefelsaure, dann im heissen Luftstrome bei
100 O -120 O getrocknet betrug der Einascherungsriickstand immer
noch etwa 3 Procent. Es wurde deshalb eine weitere Reinigung
vorgenommen, indem man die kalt gesattigte wasserige Liisung des
Saponins mit einer eben solchen von Barythydrat fdte, den gewaschenen Niederschlag von Saponin-Baryt durch Einleiten von Kohlensaure zersetzte und die letzten Barytsyuren durch vorsichtigen Zusatz
von verdiinnter Schwefelsiiure entfernte. Das zur Syrupconsistenz
abgedampfte Filtrat wurde mit Aethenveingeist g e f d t , der Niederschlag in Wasser aufgenommen und diese Operation mehrmals wiederholt , wodurch ein schneeweisses , schliesslich uber Schwefelsaurc
getrocknetes Praparat erhalten wurde, welches von unorganischen
Bestandtheilen und sonstigen fremden Stoffen vbllig frei sich nach
der Formel CSa H540l8zusammengesetzt zeigte. Von schneeweisscr
Farbe, amorph und geruchlos, erregt es heftiges Nicsen, schmeckt
unsngenehm, wirkt giftig, lbt sich sehr leicht in Wasser, wenig in
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Neues Allialoi'd in Buxus sempervirens.
Weingeist, gar nicht in Aether, Benzin und Chloroform. Auf Platinblech erhitzt vcrbreitet es einen Geruch nach gebranntem Zucker
und hinterlasst schliesslich eine poriise , schwcr verbrennliche Kohle.
Durchaus eigenthiimlich ist die Ftigkeit des Saponins, die Abscheidung sonst unlijslicher Verbindingen aus Wasser zu verhindern und
dieselben gewissermaassen in einem collo'idalen Zustande zu erhalten. So geht z. B. eine mit Schwefelwasserstoff behandelte Saponin
enthltende Bleiacetatlijsung schwarz durchs Filter , kohlensaures
Baryum, ja selbst Baryumsulfat bleiben in gcwissem Umfange gel6st.
Diese Eigenschaft des Saponins erschwert natiirlich die Reindarstellung
desselben bedeutend. Es ist iibrigens nicht recht verstandlich , Wie
dessen ungeachtet der Autor gerade die Bindung des Saponins an
Baryt und die Wiederentfernung des letzteren durch Kohlensaure
und Schwefelsaure zur Reingewinnung benutzen konnte. Dass von
Saponinliisungen auch Gase mechanisch in ziemlicher Menge gebunden werden kijnnen, steht wohl in einem gewissen Zusammenhange
mit dem starken Schaiimgebcn der ersteren. Die bei dem Erhitzen
von Saponin mit stark verdiinnten Sauren neben Sapogenin entstehende
Glycose besitzt ein ungewijhnlich schwaches optisches Drehungsvermbgen. Fiir das Sapogcnin wird der Name Saponetin vorgeschlagen,
so dass also wohl gelegentlich einmal in der Litteratur unter diesem
neuen Namen der altc Rekanntc wieder auftauchen kann. (AnnaZ.
di Chim. appZ. all. Farm. ed Med. Pol. 77, Nr. 2,pug. 65.) Dr. G. K
Neues Alkalold in Bnxns sempervirens. - Das in Buxus
sempervirens vorkommende mit dem Bebeerin identische Buxin ist
bekannt. Ton einem zweiten darin enthaltenen und Parabuxin genannten Alkalo'ide weiss man, dass es aus den Lijsungen seiner Salze
durch Aetzalkalien als weisse Gallerte g e f a t wird, und dass sein
Sulfat mikroskopische Nadeln bildet. Barbaglia ist es jetzt gelungen, einen dritten basischen Kiirper aus diesem Gewachse zu gewinnen. Seine Trennungsmethoden der drei Kiirper griinden sich daxauf,
dass Oxalsiure aus der concentrirten alkoholischen Lijsung das Buxin
nicht, dagegen vollstiindig sowohl das Parabuxin als auch den neuen
Stoff, das Buxinidin, niederschlagt. Bus diesem gemischten Niederschlage werden die beiden letztcren Kbrper wieder gemeinschaftlich
rein abgeschieden und sodann durch Aether getrennt, welcher nur
Parabuxin auszieht, das Buxinidin aber zuriicklliast. Dasselbe bildet
ein schneeweisses amorphes Pulver und ist weder in Wasser noch
in Aether, wohl aber in Wcingeist etwas liislich. Mit einem Stiickchen Natron in einem Rbhrchen erhitzt und das Product in Wasser
aufgenommen, mit Salzsaure angesauert und mit Eisenoxyduloxydsalzliisung versetzt , entsteht ein reichlicher Niederschlag von Berlinerblau. Auf Platinblech schmilzt das Buxinidin d m g l i c h , um bei
steigender Temperatur mit russender Flamme ohne Rtickstand zu verbrennen. Ton verdiianter Schwefelssiure SalzsLure Essigsiiure wird
,
,
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