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Schmelzung schwer schmelzbarer Metalle.

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Schmelzung schwer schmelzbarer Metalle.
durch verschiedene Korper ersetzt ist. Darnach erhd t
man folgende Hasen mit den neuen beigefiigten Namen :
P t N = G e r h a r d t’s Platosammiii
P1atinammoniuln H3 + 13 =Radical von R e i s e t’s
zweiter Base.
P t O ( N = G e r h a r d t ’ s Platin2*oxyplatammonium H3 \ ammin 2 HO = R e i s e t’f3
zweiter Base.
’*
I
+
3. Chlorplatammonium
H3
4. Ammon - Platammonium
platosammin
+H=
erster Base.
NH4, N = G e r h a r d t ’ s
5. Ammon-Oxyplatanimonium Pt 0 Diplatinammin
H
Hz + H O = R e i s e t ’ s
erster Base.
N=Gerhardt’s
6. Amnion - Chloi.platammonium
Diplatinammin
H H C1= Radical von G r o s u. R a e w s k y .
Demnach sind die Salze R a 5 w s k y ’s Doppelverbindungen von Aninion - Chlorplatammonium - und AmmonOxyplatammonium - Salzen, und damit stimmen die Zahlen von RaEwsky’s Analysen Lesser iiberein, als die von
G e r h a r d t umgerechneten Zahlen. So bestiinde z. B.
Ra 6 w s Icy’s salpetersaures Salz aus
NH4 I
NH4,
Pt ci NO, ~ 0 5 Pt o NO, ~ 0 5HO.
II2
IJZ
( A m . c?ey Chem. u. Pharm. Bd. 99. S. 67. -Journ. f u r prakt.
Chem. Bd. 69. Hft. 7 u. 8.)
H. H.
+
+
i
+
t
+
+
Schmelzung schwer schmelzbarer Metalle,
Platin schmilzt in dem von D e v i 11e construirten
Ofen und einein aus schwach hydraulischem Kalke geschnittcnen Tiegel von 12 Cent. Hohe, 8 - 9 Cent. Breite
und einer Oeffnung von 5,6 Cent. Tiefe und 1 - 2 Cent.
Weite zu einem einzigen Knopfe zusanimen. Merkwiirdig
sind die ganz veriinderten Eigenschaften des geschinolBelien Platins gegeniiber den1 gewohnlichen. Bekannt
ist, dass letzteres sehr poriis ist, das gegossene fast
Schmelzung schwer schinelsbarer Jletalle.
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nicht, 2;. B. zur Verdichtung von Wasserstoff und Sauerfitoff ist cs nicht geeignet. Es ist ferner vie1 dehnbarcr
und hiiniinerbarer als gewohnliches Platin. In1 Kohlentiegel darf es niclit geschmolzen wcrden, da es Silicium
und ICohlo aufnimmt. Etwas iibcr den Schmclzpunct erIiitzt, verdampft es sehr rasch ; an einem Tiegeldeckel
fand 1> e v i 1l c Platinktigelchen von Stecknadelknopfgrossa
und bedeutende Qcwiclitsverniiiiclerung des Regulus, so
dass angenoinmen werden kann, es habe eigentlicli gckocht.
Mangan wurdc in1 gesclimolzencn Zustande hergestcllt
durch Qlithen gepulverten Eraunsteins mit
Salrniak,
Ikiscn in Wasser, Zusatz von ubcrschiissiger Salpctcrsiiure ziir Losung, Vcrdampfen iii eincr Porcellnnschale
zur Trockne, Erhitzen des Ruckstandcs im Platintiegel
:iuf ctwa 200’3 zur Verbreitung salpetrigsaurer Diinipfe,
Yulvern dieses fein vertheilten Superoxycls, Digeriren riiit
Salpetersiiure, Auswaschen, lieduciren zu Oxyd durch Gluhen, Mengen desselben mit weniger Zuckerkohle als zur
Reduction im metallischen Zustande nothig war, nnd Erhitzen im Kalktiegel und dem l)eville’schen Ofen. ES
ist ein sprijdcs, sehr hartes, im Rnsehn wismuthahnlichcs
Metall, das Wasser bci sehr gclinder Erwiimiung leiclit
zersetzend. I>er h g u l u s ist von einer krystallinischen,
Nanganoxyd und Kalkerde enthaltcnden Masse umgcbcn.
Chrom (mines) schmilzt schwerer als Platin. Es
war in einzelnen Kiigelchen durch Mengen des Oxyds
mit weniger Kohle ale zur Iteduction nothig war und
Gliihen im mehr erwdinten Ofen crhalten worden. Ein
Splitter desselben ritzt Glas, es ist weaigstens so hart als
Korund, mird von Salzsiiure leicht, von verdiinnter Schwcfelsaure schwer und selbst von starker Salpetersaure in
gewiilinlicher Temperntur nicht angegriffen.
Nickel. Durch Auflijsen des kauflichen in Salpetersiinre, Abdampfen mit cinein Metalluberschusse, wodnrcli
Eisenoxyd gefdlt wird, Aufliisen in Wasser, Verdiinncn
der Liisung, Uebcrslittigen mit Schwefelwasserstoff, Filtriren, Einkoc?hen des Filtrats, Zusetzen eincr heiss bereiteten Losung von Kleeshre und Wiederkochcn, Samnieln und Auswnschen des h’iederschlages, Trocknen bei
1,uftabscliluss und Gliihen desselbcn, in dem mehrfach
beschriebcncn Ofen und Tiegel. Es ist, zu einern einzigen Klumpen geschmolzen , leicht zu erhalten, leicht
scluniedbar und zu fcinstcm Drathe streckbnr, zkher und
11,’2 Ma1 fester als Eisen. Es ifit gegen concentrjrte Salpetcrsiture pmsiv.
54 Absorption und Assimilation von Ammoniakvalzen etc.
Kobalt. Dasselbe wird mit kiiuflichem Kobaltoxyd
nach dem beiin Xickel beschriebenen Verfahren bereitet.
Es hat sehr grosse Aelinlichkeit mit Nickel, ist jedoch
noch ziiher.
Ueigefugt muss wcrden, dass D e v i l l o mit den gleichen Einrichtungen auch IGeselerde( sohmolz, dass aber
dieses Resultat die Busserste Qrenze der erreichbaren
(Z’olyt. Centrbl. 1867. - Chein. Cent&.
Hitze erfordert.
1857. No. 29.)
B.
Beobachtungen und Versuche iiber die Absorption
und Assimilation YOU Ammoniaksalzen and salpetersauren Salzen durch Siisswasseralgen
sind von 13 i n e a u veroffentlicht worden. Veranlassung zu diesen Versuchen war die Beobachtung, dass
Regenwasser von bekanntem Ammoniakgehalt beim Aufbewahren eine Verniinderung ihres Arnmoninks erfahren,
sobald sich weisse oder griinliche Algen darin cntwickelt
hatten. Aus der mit IIydrodiction pentagonale und mit
einer fur C‘onferua v d p r i s gehaltenen hlge angestellten
Vegetationsversuchen in Wasser , worin ctwas salpetersnures Animoniak aufgelost war, unter Einwirkung des
Sonnenlichts oder des zerstreuten Lichts, oder in der
Dunkelheit ergaben sich folgende Resultate :
1) Es ist durch diese Versuche die Absorption oder
Zersetzung von Ammoniaksalzen durch kryptogamisehe
Wasser flnnzen festgestellt, die mit einer Intensit”at vor
sich ge it, iihnlich dcr Kohlensiiure-Absorption durch die
lebenden Pflansen und die nicht mit der Aufnahme anderer Salze verglichen werden kann, von der man weiss,
dass sic nicht im Verhaltnisse steht zu dem gleichzeitig
aufgenoinmenen Wasserquantum.
2) Die genannten A1 p n besitsen ferner die Eigenschaft, die salpetersauren alze aus dem Wasser, in welchem sie vegetiren, aufzunehmen und zu assimiliren.
3 Das Licht beschleunigt ebenso gut die Assimilation es salpetersauren Amnioniaks durch die grunen
Pflanzen, als cs die der IiohlensLure durch dieselbe
befdrdert.
Ob dime Sstze auch fur Phanerogamen Geltung be~itzen,muss weitercn Versuchen vorbehalten bleibcn zu
(Bineau, Ann. de Chim. et de l ’ h p 3. MT.
entscheiden.
Janu. 1856. T.X-LVl. p . 60-666.)
Dr. €1 Ludwig.
P
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