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Schnelle Bestimmung des Stickstoffs in organischen Substanzen.

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74 Chines.Pflanzenwachs. Campecheholz-Tinclur als Keayens.
4) Die Butteressigsaure enlhalt die Elemente der Essigsaure und Ruttersaure, welche beide unter ihren Zersetzungsproductsn auftreten.
5) Sie ist einbasisch und ihre Zusammensetzung, gleich
wie ihre sonsligen Kennzeichen, reihen sie zwischen Essi und Buttersaure. (Jahrb.f.pralct. Pharm. 14. 2. 100.)
.
D
Chinesisches Pflanzenwachs.
Diese aus China gebrachte Suhstanz ist nach Ure's
Untersuchun von s c h h weisser Farbe und hat den Glanz
so wie die extur des Wallraths, ist jedoch betrachtlich
hiirter als dieser. Ihr spec. Gew. ist 0,965 (das des reinen Wachses 0,963). Sie schrnilzt bei 91O, das weisse
Wachs sehon bei 68O. Sie ahneh dem Wachse darin,
dass sie in Alkohol von 0,808 spec. Gew. unloslich ist und
sich rnit Alkalien nicht verseifen Iasst. Durch diese beiden Eigenschaften unterscheidet sie sich auch von der
Stearinsiiure, welcher sie ahnlich sieht. Ure glaubt, dass
das sogen. chinesische Wachs Stearinsaure sei, welches
aus dern Baume eines noch unbekannten Baumes erhalPharm.
ten werde. (Pharm. Jourra. and Transact. 6. 69.
Centrbl. h'r. 15.)
B.
P
-
-
Campechenholz Tinctur als Reageas auf zweifach
kohlensauren ICalk.
Wenn nach D u p a s q u i e I' einige Tropfen eines geistigen Auszuges von Carnpechenholz in Wasser, welches
zweifach kohlensauren Kalk enthalt, gebracht werden, so
fiirbt sich dasselbc sogleich violett, und ist auch nur die
Oste Spur vorhanden. Andere Kalksalze zeieen diese
g t t t e i n u n g nicht ; das Wasser nimmt dann nur eme gclbliche Farbe an, wie es auch mit Sanz reinem Wasser
geschieht. (Journ. de Chim-med. 1846. - Repert. fiir die
Pharm. 2.R. B.45.)
B.
Schnelle Bestimmung des Stickstoffs in organischen
Substanzen.
E u g. P e 1i g o t beatimmt , um die Stickstoffbestimmung nach W i l l und V a r r e n t r a p p abzukurzen, das
erhaltene Arnmoniak mittelst einer Schwefelsaure von
bekanntem SBuregchalt. Die Verbrennung der stickstoffhaltigen Materie geschieht ganz auf die von Will und
Schnetle Beslimmung des Sticlcstoffs in organ. Substanzen. 15
Va r r e n t r a p p angegebene Wcise ; allein die vorgelegtc
Kugelrohre enthalt cine gewissc Menge Schwefelsaure von
bekanntem Sauregehalt, anstatt der Salzsaure.
Die Menge dcr von P e 1i g o t gewohnlich angewandten Schwefelsaure betragt elwa 10 Cubikcentim. Die Saurc
enthalt 61,250 Grm. S03,H0 auf 1 Litr. Wasser, und es
entsprechen daher 100 Cubikcentim. 2,12 Grm. Ammoniak
oder I,?b Grm. &ickstoff. 1st die Verbrennung der organischen Substanz auf die gewijhnliche Weise geschehen,
so wird die ammoniakhaltige Saure aus dem Ihgelapparate ausgegossen, der Kugelapparat sorsfaltig mit Wasscr
ausgewaschen und die Flussigkeit mit zrcrnlrch vie1 Wasser und elwas Lackmustinclur versetzt. Die Quantitat
Schwefelsaure zu bestimmen, welche nicht durch das bei
der Vcrbrennung gebildete Ammoniak gesahtigt worden
ist, worauf es nun hauptsachlich ankommt, bewirkt Pel ig o t durch Auflosen von Aetzkalk in Zuckerwasser. Man
sattigt namlich mit der abfiltrirten Losung, welche sich in
einer nach Cubikcentimetern und Cubikrnillimetern graduirten Burette hefindet, genau die saure Flussi~keit,his
diese sich plotzlich blau farbt, und liest das Volumen der
d a m nothigen Quantitat an der Burette ab. Durch einen
vorlaufigen Versuch bestimmt man die Menge von Kalklosung, welche nothig ist, um 10 Cubikcentim. der zur
Absorption des Ammoniaks angewandten SPure zu sattigen, und zieht davon die Menge der zur Sattigung der
ammoniakhaltigen Saure nothigen Kalilosung ab. Die Differenz entspricht dem Ammoriiakgehalte der Saure.
Es wurden 0,417 Grm. Oxamid auf die gewohnliche
Weise verbrannt. 10 Cubikcentim. der angewandten Schwefelsaure sattigten 33,s Vol. der in der Burette enthaltenen
Kalklosung. Die 10 Cubikcentim. der ammoniakhalti en
Saure dagegen satti ten Iiur S,S Vol. der Kalklosun~.t i e
Differenz von 85 Vo . entspricht also der von dem gebildeten Ammoniak gesattigten Schwefelsaure, narnlich T,46
Cubikcentim.. Da nun 10 Cubikcentim. der Saure 1,175Grm.
Stickstoff entsprechen, so kommen auf 7,46 Cubikccntim.
SPure 0,130 Stickstoff in 0,417 Grm. Oxamid oder 31,3Th.
Stickstoff auf 100 Th. Oxamid. Die Rechnung giebt 31,7.
Die Ammoniakbestimmung kann nach der angegebenen Rlethode in $ Stunde ebenso genau ausgefuhrt werden, als nach der ewiihnlichen Methode, zu welcher man
wenigstens 3 Stun en braucht. Auch die stickstoffarmen
Substanzen, wie Weizen, Ackererde u s. w. lassen sich so
untersuchcn, wenn man nur eine hinreichende Quantitat
9
d
~
76 Fluorsilicanilid. Zweifach ameisensauresKali tc. Natron.
davon anwendet. (Compt. rend. X X I V. - Pharm. Cenlrbl.
B.
1817. Nr. 23.)
-___
Fluorsilicanilid.
Wird nach L a u r e n t und Del b o s Anilin mit Fluorsilicium zusammengebracht, so findet Absor tion statt, es
bildet sich eine feste homogene Masse, welc e aus einem
Gemenge von fluorwasserstoffsaurem Anilin und kieselsaurem Anilid (C2JHa7P11'Si6N.')nach dem Gerhardt'schen
Aeq. besteht. Behandelt man dieses Gemenge mit Weingeist von 086, so lost sich das flusssaure Salz auf, wahrend das Anilid 3 Ae Wasser aufnimmt und so das
IS1GN4)bildet. Dasselbe kryFluorsilicalinid (C24HHJ3%11
stallisirt leicht aus Alkohol und lasst sich unzersetzt verfluchtigen. Durch Basen zersetzt es sich in Fluorwasserstoffsaure, Kieselsaure und Anilin. (Compt. rend. XXII.
697. - Phann. Centralbl. 1847. No. 6.)
B.
\
'
Zweifach a m e i ~ e n ~ a u r eISali
s
und Na tron.
A. B i n e a u erhielt zweifach ameisensaures Kali auf
folgende Weise.
Neulrales aineisensaures Kali wurde in heisser concentrirter Ameisensaure aufgelost. Beim Erkalten scheiden sich kr stallinische Nadeln ah, welche von der anhangenden &issigkeit durch wiederholtes Auspressen zwischen Pilterpapier befreit wurden. Die Mutterlauge unter
die Luftpumpe mit Schwefelsaure und Aetzkali gebracht,
lieferte eino krystallinische Masse, welche gepulvert zum
Theil aufs neue unter die Luf'tpumpe gebracht wurde, so
lange sie noch cinen bemerklichen Geruch nach Ameisensaure ausgab. Der andere Theil der krystallinischen Masse
wurde in Weingeist gelost und unter derluftpumpe verdampft. Die Losungen der drei erhaltenen Proben wurden mit einer Aetznatronlosung von bekanntem Gehalte
neutralisirt, die neutralen Plussigkeiten in einem Platintiegel verdampft, der Rucksland gegluht und mit einer
SPure, welche in 1 Litr. 22,55 Grm. HCI 16HO enthielt,
gesattigt. Um die Neutralitat der Salze zu bestirnmen,
wurde eine Abkochung von Lackmus mit Essigsaure versetzt und mit Alkohol ausgewaschen. Die Analyse gab
fur das wasserfreie Salz :
I.
XI. 111.
+
Ameisensaure.. , . ...
Ameisensaures Kali..
. .. 3 5 , l
... 64,9
36,3 33,3 575 35,3
63,7 66,7 1051 64,7
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