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Schreiben und Publizieren in den Naturwissenschaften von H. F. Ebel und C. Bliefert XIV 442 Seiten 35 Abb. 6 Tabellen VCH-Verlagsgesellschaft Weinheim 1990 DM 48.-

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Buchbesprechungen
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Buchbesprechungen:
Farbatlas der Drogenanalyse unter Verwendung des Stereomikroskops, Dr. J. ffhder, Inst. f. Pharmazeutische Biologie, Universitiit Kiel.
G. Fischer Verlag, Stuttgart, New York, 1991.180 S., 152 Abb., davon 150
vierfarbig. 17 x 24 cm, kt. DM 49,- ISBN 3-437-00627-4
In seiner dem Werk vorangestellten Einleitung schreibt der Autor zu
Recht, daB pflanzliche Drogen in der tiiglichen Praxis des Apothekers eine
zunehmend grBRere Rolle spielen und daher auch in der pharmazeutischen
Ausbildung an Universitiitsinstituten und ETA-Schulen verstiirkt beriicksichtigt werden sollten. Dies kann nicht nur im Rahmen einer chemisch
onentierten Drogenanalytik geschehen, sondem muB auch dem Erkennen
der makroskopischen und mikroskopischen Merkmale der Ganzdroge. ferner den Schnitt- und Pulverdrogen gerecht werden. Das Stereomikroskop
besser die Stereolupe - bietet sich zum Erkennen von geschnittenenDrogen
an und ist daher als wichtigstes Instrument und Hilfsmittel zur Erstellung
der Abbildungen des vorliegenden Werkes eingesetzt worden.
Das Buch gliedert sich in einen Allgemeinen Teil, in dem die Methodik
der Drogen-Qualitiitskontrolledargestellt wird, und einen Speziellen Teil
mit den relevanten Drogenmonographien,gegliedert nach Organen, in Bliiten-, Blatt-, Krautdrogen etc. Die einzelnen Bereiche sind zudem in einer
synoptischen Ubersicht dargestellt, die das direkte Vergleichen bei leicht
venvechselbaren Drogen erm6glicht. Die photographischen Aufnahmen
des Drogenmaterialsiiberzeugen durch gestochene Schiirfe, ausgezeichnete
Farbwiedergabe und sinnvolle Auswahl eines individuell kontrastierenden
farblichenHintergrundes.
Ein Bestimmungsschliisselam Ende des Buches versucht die MBglichkeit der Drogenerkennung nach einem Auswahlverfahren zu erieichtem.
Inwieweit dies praktikabel ist, mu8 die praktische Ubung am Untersuchungsmaterialzeigen.
Den Drogenabbildungen gegeniibergestellt finden sich Kurunonographien mit Angaben zu den daf& relevanten Arzneibuchquellenresp. Standardzulassungen. Die sehr kurz gehaltenen Angaben iiber Inhaltsstoffe und
Anwendungsmbglichkeiten h&ten auch entfallen konnen, da sie in anderen
Lehrbiichem exemplarisch dargestellt sind.
Das Werk ist als Lehrbuch und als Nachschlagewerk fiir die analytische
Apothekenpraxis zu empfehlen. Auf Grund der vorziiglichen farbigen Abbildungen kann es sogar ein Lthetischer Genus sein, in dem Buch zu
blattem und sich an Farbe und Formen der Natur zu freuen. [B 1871
G. Franz, Regensburg
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Schreiben und Publizieren in den Naturwissenschaften von H.F. Ebel
und C. Bliefert, XIV, 442 Seiten, 35 Abb., 6 Tabellen, VCH-Verlagsgesellschaft Weinheim 1990, DM 48,Als Redakteur einer wissenschaftlichen Zeitung miichte man sich iiber
Inhalt und Form der eingesandten Manuskripte freuen, sich aber iiber deren
Adage und Ausfiihrung nicht wundem miissen Nur erfahrene Wissenschaftler behemchen beides. Wird man also nur durch bittere Erfahrung
klug? Wie oft sind junge Mitarbeiter enttiiuscht, weil der Betreuer ihrer
Dissertation bei aller Anerkennung des Wissenschaftlichenan der Darstellung "herummlikelt"? Das 0.a. Buch lehn das Schreiben wissenschaftlicher Texte. Das beginnt bereits mit dem Laborjoumal,das besser zuviel als
zuwenig enthalten sou, denn bereits hier kann die Quelle fiir nicht-Reproduzierbarkeit liege% Im nachsten Schritt werden Eintragungendes Laborbuches zu einem Bericht: Aus Stichwortenwerden Stitze, alle wesentlichen
Daten werden iibemommen, man geht davon aus. daB der Leser sachkundig
ist und aus Erfahrung die Daten des Berichtes (eine Dissertation wird als
"GroBbericht" bezeichnet) richtig wertet. Wer kennt dennoch nicht die
MiBerfolge beim Nacharbeiten (...was not reproducible in our hands), weil
scheinbar Selbstverstbdliches fehlt (bzw. vom Redakteur gestrichen wurde!). Die Autoren weisen schon friih auf sprachliche Fehler und stilistische
Hemmschwellen hin, die den Leser unnlitig aufhalten (Einzelheiten in K q .
10). Wie liest sich ein Satz? Oft sind wissenschaftlicheZusammenhlinge an
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Arch. Pharm. (Weinhim) 325,63-64 (1992)
sich schwierig genug, die sprachliche Form sollte sie so einfach wie moglich darstellen, ohne htilzem zu wirken. Denken wir dabei auch an Ausl'iinder, insbesondere,wenn wir (noch) in Deutsch publizieren? - Der Dissertation ist ein eigenes Kapitel gewidmet, das als Ergkzung zu Ratschltigen
durch Doktorvater (neu eingefiihrt: Doktormutter) wesentliche Hilfen bietet. Die Verfasser verstehen ihre Aussagen als Anregungen, die durch die
Vorschriften bzw. Gebriiuche der Fakultiit veriindert werden miissen. Die
Hmweise sind z.T. sehr praxis& Wann gehBrt eine experimentelle Angabe (auch) in den theoretischen Teil? Was gehBn in Diagramme, was in
Tabellen? Wie setzt man Ergebnis und Interpretation voneinander ab? Was
gehBa in den Anhang?, usw. Auch rein technische Fragen werden behandelt, dem Textverartxitungssystem wird absolut Vorrang gegeben. Kap. 3
behandelt Publikationen in Zeitschriften. Nach Allgemeinem, 2.B.: ISSnumber und ISB-number zum Identifizieren von Periodika bzw. Biichem,
werden die "iiblichen Kriterien" fiir Publikationen angespmchen. einschlieBlich der "Vorver6ffentlichung", der Wahl der Zeitschrift und Publikationssprache. Man e r f m auch, weshalb - n5mlich aus technischen
Griinden - Text, Formeln und Abbildungen getrennt eingereicht werden
miissen, wie man FuSnoten kennzeichnet und was Redakteur und Verlag
mit dem Manuskript machen. "Redakteur sein heiBt mehr, als redigieren
khnen", er "wertet und wiihlt aus", er sichert zusammen rnit den Gutachtem die Qualitiit einer Zeitschrift. Interessant sind die Kriterien, die zur
Begutachtungherangezogenwerden (S. 86). Hinweise filr das Korrekturlesen folgen. Beziiglich der Korrekturzeichen wird auf den "Duden" venviesen. - Kap. 4 betrifft Biicher als sogenannte "unabhbgige" Publikationen.
Viele Informationen sind niitzlich, insbesondere fiir das Erstellen eines
Registers. - Mit dem 5. Kap. beginnt der 2. Teil des Buches: "Sonderteile
und Methoden". Man lindet eine Einfiihrung in Textbearbeitungssysteme,
bis zu den "elektronischen Manuskripten". 1st das die Informationsiibermittlung der Zukunft? Eine "elektronische Redaktion" - der Redakteur
iiberarbeitet das Manuskript auf der eingereichten Diskette setzt weitgehende Absprachen bzw. Kompatibilitiiten der Programme bei Autoren, Redaktion, Gutachtem (!) und Setzerei voraus Er die Schreibmaschine bleiben im Kap. "Schreibtechnik noch zwei Seiten! Breiten Raum nehmen
Gestaltungsvorschrifn, of durch DIN geregelt, ein. - Das 6. Kap. behandelt SI-Einheiten und davon abgeleitete GrijBen. DaB man nicht mehr "3 g
Schwefels&xe" schreiben soll, sondem m~2so4= 3 g ist sicher richtig, aber
wirklichkeitsfremd.- In Kap. 7 geht es um Abbildungen: Vom Anfertigen
bis zu urhebemchtlichen Fragen beim Ubemehmen. Viele wertvolle Hinweise dieses Kapitels gelten sinngemu auch f~ "Dias" (ist dieses Kiirzel
jetzt h o W g ? ) und Folien (Transparente genannt, wohl von "transparency" hergeleitet). "Desk top presentation" die Projektion vom Bildschirm
auf eine Leinwand - ist so neu, daB es dafur noch keine deutsche Ubersetzung gibt. - Selbst der Erfahrene wundert sich, was bei Tabellen (Kap. 8)
alles zu beachten ist! Sehr wichtig ist f i r mich das 9. Kap.: "Sammeln
und Zitieren der Literatur" mit Aufbau einer PC-gestiitzten eigenen Litemtursammlung. Hier wird Mufig auf Programme des VCH verwiesen. - Vie1
Raum wird zu Recht dem Zitieren gewidmec formal und inhaltlich verschiedene Systeme werden erklHn und in ihren Vor- und Nachteilen bespmchen. Offenbar drhgt hier die Obernahme von Daten aus eigenen
PC-Literatummmlungen in Publikationen verschiedener Zeitschriften zur
Vereinheitlichung,doch sind die Zitierweisen derzeit so vielwtig, daE man
ohne Instruktion der entspr. zeitschrift nicht auskommt. - Der Textteil des
Buches schlieBt mit Kap. 10: "Die Sprache der Wissenschaft". Betont wird
hier - wie in anderen Abschnitten - die Exaktheit, der im Notfall Schiinheit
und "Wder Sprache nachzuordnen sind. Auf platuehrende Unanen
("es ist zu vermuten" statt "vermutlich, usw.), "Substantivitis"(die Reinigung erfolgte. ), Anglizismen (die Substanz wurde hem-gedryed - was
aber ist rnit "getested?), FiillwBrter, usw. wird hingewiesen. - Anhiinge
mit Abkiirzungen, Zitierweisen, Gr6Ben und Einheiten beschlietkn dieses
Buch, das bei einem erfreulich giinstigen Preis vie1 Wichtiges bietet und in
jeder Arbeitsgruppegreifbar sein sollte. [B I87a]
W. Wiegrebe. Regensburg
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...
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OVCH VerlagsgesellschaftmbH, D-6940 Weinheim, 1992
0365-6233/92/0101-03 $3.50 + .25/0
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