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Schwarz die Chemie und Industrie unserer Zeit oder die wichtigsten chemischen Fabrikationszweige nach dem Standpuncte der heutigen Wissenschaft. In populren Vortrgen von Dr. H. Schwarz. 5te Abtheilung. Breslau 1857

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Literatur.
2) Natronkalkglas, franzosischce Glas, Fensterglas, gewohnlichee Weissglas, Medicinglas.
3) Kalibleioxydglas, englisches Krystallglas.
4) Thonerdekalk-Alkaliglw, Bouteillen las.
Zunachst werden die Materialien betracitet, ah: a) Kieseleiiure, b) Rorsaure, c) Kali und Natron, d) Kalk, e) Bleioxyd,
fl Thonerde, Eisenoxyd, Mmganoxyd.
Als entfhbende Mittel werden aufgerahlt : a) Braunstein,
6) Mennige, c) salpetersaures Kali und Natron, d ) arsenige Saure.
Neuerlichst hat man auch Zinkoxyd und Nickeloxyd als entfarbende
Mittel versucht.
Es findet sich die Abbildung eines Glasschmelzofens in horizontalem Grundriss und eine im senkrechten Durchschnitte rnit
Erklarung, eine Abbildung des Ofens rnit englischern Pfeilerschornstein, die Abbildung eines Haubenofene, eines Temperofens, welche
beschrieben werden, so wie Kuhlofen, Frittofen und alle nothigen
Apparate der Glasmacher. Sodann wird der Gang der Glasbereitung summarisch beschrieben. Bei der Feuerung rnit Holz und
Steinkohlen ist der ewiss sehr schatzbaren Heizung rnit erhitzter
Luft nicht gedacht, t i e sich ewiss Bahn brechen wird; in Zwickau
bei F i c k e n t s c h e r findet sic% eine Einrichtuug dam.
Dem Gauge folgend, ist die Rede von den Fehlern dee Glases,
von der specielleren Verarbeitung der verschiedenen Glassorten, als
Flaschenglas, weisses und halbweisses Hohlglas, Retorten, Glasrohren Bechergliiser, Uhrglaser, Fensterglas, Walzenglas, Tafelglas,
und die weiteren 0 erationen bei der Fensterglasdarstellnng, alles
mit den nothigen Agbildungen erliiutert. Auch vom Spiegelglas ist
die Itede, sodann vom Elintglas, Krystallglns, kunstlichen Edelsteinen, farbi en Glhern, Emailglas, Avanturinglaa reticulirten und
Millefiorir&aern, Glasmosaik, Inkrustationen, Ihsglas, Achatglae
und Glasperlen, vom Glasblasen vor der Lampe, dem Schneiden des
Glues rnit dern Diamant und endlich dem Aetzen des Glases.
Dr. B l e y .
S c h w a r z , die Chemie und Industrie unserer Zeit, oder
die wichtigsten chemischen Fabrikationszwoige nach
dem Standpuncte der heutigen Wissenschaft.
pullren Vortrjigen von Dr. H. Schwarz.
theilung. Rreslau 1857.
Diese funfte Abtheilung unifnsst das 13te und 14te Capitel,
welche von den Thonwaaren und dem Gyps und dessen Anwendung
handeln.
T h o n w a a r e n . - Dicselben sind eingctheilt in:
A. Gesinterte Massen, undurchlassend f i r Flussigkeiten.
I. Aechtes Porcellan, weisse h h s e , durchscheinende Feldspathglssur. Abarten: daa englische und franziisische Frittenporcellan.
11. Steinzeug, undurchsichtig. a ) weisse Masse, meist ohne Glasur; a) gefkbte Masse, Glasuranflug.
B. Erdige Masse, liangt an der Zunge, glasirt.
I. Fayence. a) feine Fayence, Steingut, weisse Masse durchsichtige bleiische Glasur ; b) gemeine Fayence, Majolika, kacheln,
gefirbte Masse, undurchsichtige zinnoxydhaltige bleiische Glasur.
2. Ordinaire Tiipferwaarcn; gefdrbte Masse, durchsichtige bleiischc Glasur.
Literatur.
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111. Ungleichartig unglasirt. 1) gefarbt, nicht feuerbestandig,
Backsteine, Klinker. 2) wenig gefdrbt, feuerfeste Chamottesteine,
Schmelztiegel.
Bei dcr Geschichte des Porcellans ist beizufiigen, daas der Erfinder 130ttcher ein Apotheker war, der als Goldmacher verfolgt,
urn seiner habhaft zu werden, von Berlin nach Dresden fliichtete.
Zu den S. 445 erwiihnten Porcellan - Fabriken durften auch die
von F i s c h e r in Zwickau und B i r k e n h a m m e r bei Carlsbad in
Bohmen, die der HH. Gebr. H a i d i n g e r zu Ellbogen in Bohmen
riihmlichst erwahnt werden.
In der Porcellanmalerei leistcn die bohmischen Fabriken, namentlieh in Hammer und Ellbogen, sehr Bedeutendes, und Hr. F.
H a i d i n g e r hat darin seltene Ytudien gemacht.
Das 14te Capitel umfasst: IZalk-, Luft-, Wassermortel und
Gyps. Diese neue Lieferung schliesst sich den vorhergehenden
wiirdig an, indem die darin behandelten Zweige der Mineral-Industrie in einer klaren Anschauungsweise vorgetragen sind.
Dr. L. F. B l e y .
Die polytechnische Schule in Hannover, von K a r l K a r m a r s c h . 2te Adage. Hannover 1856.
Im Jahre 1848 erschien die eixte Auflage dieser Schrift, 96 S.
in 8. Diese zweite umfasst 276 Sciten. Diese Anstalt ist einc der
vorziiglichstcn in Dentschland, dafur biirgt ihre Einrichtung, daflir
zeugcn die Nameu der ansgezeichneten Mlnner, welche daran wirken, als K o h l r a u s c h , H a u s m a n n , K a r m a r s c h , F r a n k e , H e e r e n u. a. m.
Die Lehrgegenstlnde sind: Reine und angewandte Mathematik, Masehinenwesen Baukunst in allen Branchen, Naturkunde, ale
Zoologie, Botanik, kineralogie, Geognosie, Physik, Chemie, Technologie, Zeiclinen, Modelliren.
Die Anstalt besitzt sehr werthvolle Sammlungen, als:
1) Modellsammlung fir den Unterricht in der Maschinenlehre,
im Maschinenbau, der angcwandten Mathcniatik und mechanischen Technologie.
2) Wcrkzeugsammlung, als Werkzenge zur Mctallvcrarbeitung,
zur Holzverarbeitun , Gerathschaftcn zur Spinnerei und Weberci, Werkzeuge !ir Lederarbeiter, fiir Papicrfabrikation,
zur Bcarbeituna des Glases. fiir Xldhauer uud Steinmctzen.
3) Sammlung teclkischer Materialien zum Unterrichte in der
mechanischen Technologie, als in der praktischen Chemie,
als Flachs] Hanf, Wollc, Pflanzenfsserstoffe alter Art Thierhaute, Thierhaare, Farbstoffe, Gummi, Harzc, Horn, klauen,
Knochen, Geweihe, Zahne, Perlcn, Muscheln, Korallen, Thee,
Erze, Hiittenproducte, Schlcif- und Polirmittel, Miihlsteine etc.
4) Fabrikaten-Sammlung mit fnst 6ooo Nummern.
5) Sammlung von Baumodellen, Haumaterialien, Ornnrnenten.
6) Sammlung von Zeichnungcn, Modellen u. s. w. fur Strassen-,
Briicken- und Eisenbahnbau.
7 Msthematische Sammlung mit 348 Nummern.
8 Physikalisches Cabinet mit 362 Nummcrn.
9 Die chemische Samrnlung mit 483 Nummern, enthillt z. B.
14 Waagen und Gewicbtssiitze, 1 hydraulische Presse, Wslzwerk, Pulverisirmaschine, Reibmaschinen, Luftpumpe, Elektrisirmaschine, Khallgasgebliise, endlich noch 939 chemische
Praparate, ferner 1215 Nummern von Farben, 80 Salze, 42 Seifen, 25 Zuckerproben n. 8. w.
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