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Schwefelsure im Wein.

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Hefesurrogate. - Schwefelsiiure in1 Wein.
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es leicht und ohne Ftkbung geliist zu Fliissigkeiten, welche neutral
reagiren, wenn Buxinidin im Ueberschusse zugesetzt war, wie denn
iiberhaupt der basische Charakter des neuen Kijrpers ausser Zweifel
steht. fAnnali d i aimica applicata alln Farmacia ed alla Medicina.
Pol. 77, Nr. 1,l a g . 5 der Gasrsetta Chimica 3J
Dr. G. 7.
Hefesurrogate. - Wie aus einer Mittheilung von Casali in
Bologna hervorgeht, haben unsere Nahrungsmittelchemiker alle Ursache,
die unter dem Namen Backpulver im Handel cursirenden Hefensurrogate scharf im Auge zu behalten. Die Analyse einer Sorte desselben ergab neben 3 Proc. Wasser und 39 Proc. Natriumbicarbonat
nicht weniger als 58 Proc. Aluminiumsulfat. Bedenkt man, dzss
laut Gebrauchsanweisung von dieser Nischung je 40 g auf 1 $30
Mehl verwendet werden sollen, so ergiebt sich eine Dosis Aluminiumsalz, gegen welche die mitunter als streng verpijntes Klarungsmittel des Weines gleichwohl benutzte Alaunmenge ein Kinderspiel
ist. Die Nachtheile fiir die Verdauung, welche mit dem Genuss
von Thonerdesalzen, die ja bekanntlich mit den Albuminaten unlijsliche Verbindungen eingehen, verkniipft sind , bediirfen keiner ausfiihrlichen Beweisfiihrung. fAlzlzali d i Chimica appl. alla Farm. ed
alla Medic. Pol. 77, Nr. 2, pag. 16.1
Dr. G. V.
Schwefelstnre im Wein. - Bei Weinuntersuchungen kommt
es hinsichtlich der Schwefelsaurebestimmung nicht immer , wie bei
den gegypsten Weinen, auf die Xenge der uberhaupt vorhandenen
Schwefelsaure an, sondern haufig, namlich wenn es sich um fdrmliche fabricirte Kunstweine handelt , soll die Frage entschieden werden,
ob freie Schwefelsaure zugesetzt worden ist. Mit vollem Recht machen
nun A. und D. G i b e r t i n i darauf aufmerksam, dass diese Frage
nur entschieden werden kann, wenn man weiss, in welchem Zustande
sich in einer Weinsteinlijsung die Schwefelsaure befindet, welche man
hiichstens in einer zur Folligen Zersetzung dcs Kaliumbitartrats gerade
erforderlichen Menge zugesetzt hat. Es sind ja drei Fiille denkbar.
Entweder kann in sehr verdiinnter Weinsteinliisung, wie sie der
Wein beispielsweise darstellt , eine Reaction uberhaupt ausbleiben
und die Schwefelsaure frei in der Fliissigkeit geliist bleiben. Zweitens kBunnte die gesammte Schwefelsaure sich mit dem Kalium zu
neutralem Sulfat vereinigen und alle Weinsaure in Freiheit setzen,
und endlich kbnnte dieses nur mit der m f t e der letzteren geschehen
und Kaliumbisulfat sich bilden.
Eine Reihe eingehender Untersuchungen, deren einzelne Wiedergabe hier nicht am Platze ware, haben den Autoren die Ueberzeugung verschafi, dass in Uebereinstimmung mit dem von Berthollet aufgestellten Gesetze, wonach Doppelzersetzungen nur im Falle
der Entstehung eines festen oder gas6rmigen Kbrpers vollstindige
werden, bei Zufiigen einer hbchstens zur Zersetzung gerade aus-
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Phono -Resorcin.
- Rasche Worthbestimmung von Malzextract.
reichenden Schwefelsauremenge zu Weinsteinliisungen immer ein
Theil der Schwefelsaure im ungebundenen Zustande verbleibt. Hieraus wiirde sich mit Nothwendigkeit der Schluss ergeben, dass ein
Wein , in welchem keine freie Schwefelsaure nachweisbar ist , iiberhaupt keinen Zusatz von solcher und in keinem VerMtnisse erhalten hat. fAnnali d i Chimica applicata alla Farmacia ed a2Za Medicinu.
Vo2. 77. No. 2. pag. 80.1
Dr. 0.??
Pheno-Resorcin nennt F. R e v e r d i n eine durch Schmelzen
bewirkte Wschung von 67 Thln. Carbolsaurc und 33 Thln. Resorcin,
der schliesslich noch 10 Proc. Wasser zugesetzt werden. Die Mischung bleibt flussig und SOU in Wasser in jedem VerMtniss 16slich sein. fLa Ruche P h r m . New Revnodies. August 1883.) M.
Die Angaben tiber die Lijslichkeit des Praparates in Wasser
haben sich nach Controlversuchen, die Ref. mit demselben angestellt,
als irrthiimlich herausgestellt; wie bei der Verfliissigung des Gemisches durch Wasserzusatz, so zeigt sich auch in dem Liislichkeitsverhatniss eine Analogie mit der Carbolsaure; auf 100 Thle. Carbolsaure kann man 25 Thle. Wasser zusetzen, ohne class bei gewiihnlicher Temperatur Ausscheidung eintritt. 30 Thle. Wasser bcwirken
dagegen eine Emulsion und erst in einem Verhatniss von etwa
94 Proc. Wasser und 6 Proc. Carbolsaure tritt wieder Liisung ein.
Aehnlich lasst sich das Pheno-Resorcin mit dem doppelten Gewicht
Wasser klar mischen, warend es mit dem 3fachen Gewicht eine
Emulsion bildet und Blare Liisung erst wieder eintritt, wenn das
Verhdtniss dasselbe ist , wie bei der wassrigen Carbolsiiureliisung,
namlich 6 Proc. Pheno - Resorcin und 94 Proc. Wasser.
Bef.
Rasehe Werthbestimmung yon DIalzextract. - Wahrend
man im Allgemeinen ein Malzextract fiir gut halten kann, das sich
leicht in Wasser liist, angenehm schmeckt und liingere Zeit ohne
Gihrung sich halt, sind bei einer genauen Werthbestimmung besondcrs folgende Punkte zu beriicksichtigen: Das Extract muss von
heller Farbe sein, da ein dunkles Praparat theilweise verbrannt sein
kann und dann weder aktive Diastase noch liisliches Eiweiss enthdt; die freie Saure dad einen gewissen Procentsatz nicht uberschreiten, ebenso muss das Verhdtniss von Wasser zu Trockensubstanz innerhalb gewisser Gtrenzen sich bewegen ; die stickstoffhaltigen
Bestandtheile , die Albuminate miissen in leicht verdaulicher Form
vorhanden sein, der Hauptschwerpunkt dagegen liegt in dem Gehalt
an activer Diastase. Weniger von Werth ist die Bestimmung der
liislichen Phosphate in der Asche , da der Phosphatgehalt , je nachdem hartes oder weiches Wasser zur Verwendung kam, bedeutend
schwankt und selbst ein Ziisatz von Phosphat zu sonst werthlosen
Fahrikaten denkbar ist.
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