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Stickstoffchrom.

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8ticl,stofc"chrum.
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ivariii in ein bbliniisclics Itolir und crhitzt diescs zuni
starlicn Gliihen, \~iihrender den 1);mipi' \'on wasserfreieni
Broni hindurchlcitet. Rin Tlicil des Broiiiids subliinirt
sich dabci jenseits, der Oxydniassc, chi anderer bleibt
in und uritcr dcrsellen in Krjstdlscliuppen zuriick, die
aber leiolit ~1:ivon zu trenncii sincl.
L)ns Clirornbroiuid bildet scliwnrxe, lialb ~nct:~lIgliiiizcnde hcsagonnle J ~ r ~ s t ; ~ l l o c l i i i ~die
~ ~ niit
~ e n olirengruncr
,
P'arle dLirclisclieinend sind und in cincr gewisseii Riclitui~g
einen ~eliwaohenIhliroisnius von llotli zeigeri. I3eini
Zerrcibcn wird cs gelbgriiri, und i n dieser Pidverf'orm
subliinirt sicli stets nuch eiii lilciiior T h i l bei der 13ereitung. I k i m Erliitzeii an der Luft verrandelt es sicli in
griines Osyd. I n IY'nsser ist es ganz unloslicli, von deli
Alkalien wirll cs lcicliter a18 das Clilorid zersctzt. I m
TV:tsserstoffg;is wird es schon Lciin gelinclen Erliitzen ZLI
weisseni Uroniiir roclucirt, welches an dcr Luft rnsch zu
Stickstofl'cliroin.
IVcnn nian troclines rcjneh Clu-oinchlorid in einer
UlasriJlire in einein Stroiiie rciiien trocliencn Aniiiionialrgnses crliitid, so vcrlicrt das violctte Cliloricl bald seine
schhnc P'arbe, wird zuerst cl~~ilielgrii~i
und vcrivandelt
sicli endlicli bei stiirliereni Erhitxcn in eine schwarze
I l a s s e 1 7 0 1 1 SticlistoiTchroiii ; die Urnwandlung ist beendigt,
wenn die l~ilclung von Saliniak auf'hiirt. Das so entstandcne Si~ickstoffcli~oniist jcdoch Beineswcges rein,
soiidcrn eiitlidt iioch unzersetztes Chronichlorid beigemengt. Uf'er befreit es von cleiiiselben auf' die Weise,
dass cr das Sticlistoffohroni rnit concentrirter Yalzsiiure
und Ziiin tligerirt. IJer sicli ciitmicliclndc \Vasscrstoff
greift tlcn C1itoii;sticl~~toffiiiclit an, bewirkt aber die
libsung dcs UIi~.c,~iicliloritls.
Fiir dabs reine dticlatoffclirom stellt Uf e r clic durch
viele .Analysen crliiirtctc Fornicl CrZK auf, und die 131dung dcs ICdrpers crkliirt sioh cleinnach nach der Gleichung :
Cr'Cl:$ -1Xf13 = Cr2K -f- :: (S1€3HCI).
,
L)AS Sticl;stoffcliroiu ist iiiiiner p n z schwarz; n u r
die an den Glns~ijlirenlii\ngendcii Tlioile ersclieinen bei
dcr fcinen Yertlieiluiig dun1;elbr:tun. Es ist p n z aniorpli,
schwci-, piilverig, bescliinutzt die Fiiigcr bei cler Geruhrung und liisst sicli lcicht zerrcibcn, kurz es lint das
+
46
8t ickstofclwonz.
Ansehen, wie die durch Reduction ihrer Oxytle durch
Wasserstoffgas erhaltenen pulverformigen Metalle. Auffallend ist die Eigenschaft dcsselben, das Ammonialsgas,
wenn es dariiber geleitet wird, bei verhaltnissmiissig niedriger Teinperatur, bei anfangender Rothgluhhitze, in
seine Bestandtheile zu zerlegen ; besonders merkwiirdig
aber ist sein Verlialten gegcn vielc selbst energisch wirkende Agcntien, denen es eine grossc Widerstandsfiihigkeit entgegensetzt. So bleibt cs niit Icalihydrat geschniolzen unverkndert, wird mit wasserigem Kali in einer zugeschmolzenen Rolire eincr Temperatur von 1900 ansgesetzt nicht zersctzt, und Iiisst verdiinnte Siiuren sowohl
in der Kslte als lriciin ITochen ganz ohne V\i'irlrnng nuf
sich. Ebensowcnig wird es von concentrirtcr Salpetersixurc und coiicentrirter Salzsi~ure in der Kalte odcr
Warriic vorgndert ; concentrirtc Schwefelsiiurc lijst es langsarn und iiusserst schwierig in der Iiiilte oliiie Gasentwickelung zu einer rothlichen Flussigkeit von scliwefelsaurern Chroinoxyd und schwcfelsaureni Amnionialr nuf.
Kiinigswasser wiilit nocli aiii besten losend darauf, wenn
es anhaltend dmiiit gekocht wird, aber niicli hier gelingt
schwer eine vollstiindige Zcrsctzung.
Wird Sticlrstoffchrom an off'ener Luft bis zur Rothgliilihitze erhitzt, so geht es unter Feuererscheinung und
Verlust Yon Stickgas in uiilosliches grdnes Chrotnoxyd
iiber. Nit oxydirend wirlrenden Netalloxyden innig geniischt und gcgliiht, verbrennt es init rotheni Lichte zu
Chromoxyd unter Frciwerclen von Stickgas, ohne dnss
sdpetrige Diirnpfe wahrgenornmen wcrden. Sclinielzender
Salpeter wirlrt ani' Sticlistoffclirorn sehr energisch ein ;
es erfolgt eine Verpuffung unter starlrcrii Entweiclieii von
Stickgas, wobei zuerst nur Chromosyd entsteht, das bei
1Bngerem Schmelzen in Chromshre ubergeht.
Chlorsaures Kali verhalt sich analog wie Salpeter, nur ist die
Oxydation noch heftiger.
Die interessanteste Zersetzung zeigt das Stickstoffclirorn beim Gliihen in cinern Stroiiie reincn troclrncn
Chlorgases, wobei kleinc Explosionen in der Rohre erfolgen, die wohl von einer Bildung und Wiederzersetzung
von Chlorstickstoff herriihren, besonders anfangs iiloelriechcnde Diinipfe eines braunsciiwarzen Subliinats sich
verfldchtigen und der grosste Theil der Massc in schon
sublimirtes violettes Chronichlorid unter Freiwerden yon
Stickgas iibergeht. Trocknes Salzsiinregas wirkt auf
Stickstoffchrom erst bci der Rothgliihhitze ein, und auch
Plzosp7zodirom. - Trenmoq d. Tita?asiiui*eu. Eisenoxyl. 47
tlann ist eine .Zersetzung noch scliwierig. Es bilden sich
Salmiak und violettes Chromchlorid. Beim Erliitzen im
bedeckten Tiegel endlich verliert das StickstofTclirom wie
die %rolfrai~i- Amidverbindungen seinen Sticlrstoffgehalt,
metallisclies C’liroin bleibt zuriick, tvclchcs sic11 durch
trocknes Salzsiiurcgns in Chromcl-ilorur verwundclt. (Ann.
cler Chent. ti. P7mm. X X X V I . 281 -- 303.)
G.
I
_
-
Phosphorchrom.
Nach C. A. M a r t i u s ist dns Pliospliorchroin in Pulverform am leiohtesten zu crhalten, wenn man in einem
bbliinischen Glnsrohrc einfacli - clironisnures IGtli bis mni
Ciluhcn crliitzt urid dcn D a i i ~ p f von l’hosplinr, dcr sicli
iii dcin zugeachmolzencn Enilc des Bohres betindet, c h iiber lcitct. Es tritt eiric lebliafte l’euererscl~einung cin
und ninn erlialt ciiic scliwarzc htnsse, die nacli tleni AusInugen init Wasscr dns Pliosldiorcliroiu nls feiiics krystallinisuhes grnues filetallpulvcr zuriickl~sqt. 113s so dargestellte I’liospliorcliroiii ist in allen Siiurrn unlijslich ;
111 Chlorgas erhitzt, verbrennt es leblinft zu Chlorphosp hor uii$ k rys t all; nis clieiii violet t e t ~ i Cliro niclilorid . I n
,S,nuerstojf v c d m x n t es x u grimem p1iosPliors:ii~reiiiChronioxyd. Nit I<.nIiliydrat gcschniolzen, osydirt es sich iuittr
li:ntwiclrolnng von IVnsserstoEgas. I n scliiiiclzeiides clilorsaurcs I h l i geworfcii, vcrlrennt cs init selir leblinf‘ter
Fcuerersclicinungmg uncl Entwiclicluiig von Chlorgns. Kicht
so heftig wirlit scliuiclzender Snlpctcr.
Die Analyse crgnb fiir clas Pliospliorchrom die Forme1 CrV, also dieselbe Zusainmensetzung, welchc H. R o s e
fur das durch Zersetxung des Chromclilorids mit PIiospborwasserstoffgas dargestellte l’hospliorchrom gefuiidcri
hat. (Ann. d. Client. 21. 1’12um2. X X X I I I . png. 82 -84.) G.
Treniinng (her Titansiiure \11d Zirkonerde VOIU #isenssyd,
Uns v6n C l i a n c c l nngegcbene Verfnhren, die Thoaerde Toni Eisenosycl zu trcnnen durch Kochen ilircr
Aufliisuiig init nnterscl.i\~cflijisnureiii
Natron, wodurch n u r
die Thonerilc gefiillt wird, wenilet St r o in e y c r nuch ail,
wenn die ‘J’itansiiure oder Zirkonerdc \”on $!isenoxpd befreit wenlcn soll. Ilic Versuche ergaben, dnss die nnch
dieser Metliodc nbgescliiedcne Zirkoncrde und Ti tansiiure
kcinc Spur Eisenoxyd inehr enthielten. ( 1 1 7 ~ 7 d~ e C~ l i m .
G.
11. I % U I ’ ? ~ [C‘XIIf.
L.
127- 128.)
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