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Styrax liquidus.

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Krystallisirtes Chlorophyll.
- Styrax liquidus.
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wird nach dem P a t e n t d e r c h e m i s c h e n F a b r i k v o r m a l s
S c h e r i n g die Losung desselben im Vacuum soweit eingedampft,
dass die erkaltete Masse sich brechen lasst, ohne zu kleben. Diesea Extract-Tannin wird in einen doppelwandigen mit Dampf geheizten Kessel gebracht, dessen Boden durchlochert ist, so dass
durch diese feinen Oeffnungen das erwiirmte und dadurch erweichte
Tannin heraustritt und sich, da der Apparat hoch gestellt ist,
wahrend des Herabfallens zu einem feinen Faden ausspinnt. Dieser Tanninfaden fdlt durch den angewarmten Ranm auf einen
schnell rotirenden Yetallcylinder, von welchem man das fertige
Priiparat in langen Faden abnimmt; dieselben sind beim Erkalten
sehr sprode und zerbrechen beim Zerkleinern zu goldgliinzenden
nadelahnlichen Fragmenten. Das so erhaltsne Tannin ist in Folge seiner glasigen Beschaffenheit nicht hygroskopisch , ballt sich nicht zusammen, lost sich
leicht und klar auf und enthalt, da es bei sehr niedriger Temperatur hergestellt ist , keinerlei Umwandlungsproducte der Gerbsaure.
G. E.
Erystallisirtes Chlorophyll.
Zeit die Yittheilung gemacht, dass
- G a u t i e r hatte
vor einiger
es ihm gelungen sei, Chloro-
phyll in krystallisirtem Zustande zu erhalten. Wie Hoppe-Seil e r hierauf in der Zeitschr. f. phys. Chemie bemerkt, ist dasselbe
jedoch wahrscheiulich ein Gemenge von Erythrophyll, Chlorophyllen und etwas Wachs. Beide genannten Farbstoffe erhalt man
durch Alkohol aus Chlorophyll; der erstere ist griinlichweies, im
durchfallenden Lichte roth, der andere, in Nadeln krystallisirende,
im auffallenden Lichte dunkelgriine, im durchfallenden braune Farbstoff scheint dem Chlorophyll der lebenden Pflanze nahe zu stehen ;
seine alkoholischen und atherischen Losungen zeigen die rothe
Fluorescenz und eine starke Absorption zwischen B. nnd C., SO
wie Streifen in Gelb und Griin, die relativ etwas stiirker sind, als
in frisch bereiteten Chlorophylllosungen. Die Krystalle sind bestiindig. Verf. nennt diesen Farbstoff Chlorophyllan. (Dzcrch Piram.
G. E.
Zeikohr. f. Rwsl., 1880, No. 16.)
-
Styrax Ilqnidns.
Behufs Reinigung des Styrax liquidus
(den die Pharm. German. im Gegensatz zu anderen Pharmacopoen
in ungereinigtem Zustande verwenden lasst) empfiehlt Dr. J. Biel
an Stelle des Losens desselben in Alkohol, Filtration und Abdampfen bis zur Consistenz, wobei ein Verlust von 3O0I0 und mehr
nioht zu vermeiden ist, die Behandlung des Styrax mit Steinkohlenbenzin. Styrax liiet sich darin mit grosster Leichtigkeit , die
Losung filtrirt leicht und giebt beim Verdunsten auf dem Dampfbade eine Hare, hellbraune, kaum von Tolubslsam zu unterscheidende Maase, die sich vorzuglich zur pharmaceutischen Verwendung
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Erkennung u. Bestimmung kleiner Mengen von Schwefelkohlensto5.
eignet. Die Ausbeute betragt mindestens 90 Ole, der Riickstand
ist trocken, pulverformig, mit Holzsplittern vermischt. Derart gereinigter Styrax lost sich vollkommeu klar in Chloroform, Aether und
Aceton, nur theilweise unter Abscheidung harziger Flocken in Alkohol, gar nicht in Petroleumbenzin. Kalilauge zersetzt ihn unter
Bildung von zimmtsaurem Kali und Abscheidung von Styrol.
(Pharm. Zeitschr. f. Russl., 1880, No. 16.)
G. H.
Erkennnng nnd Bestimmung kleiner Mengen von Schwefelkohlenstoff. - In der bekannten, auch im Archiv schon mehrmals erwiihnten Streitsache der Grosshandlung Schimmel & Co. in
Leipzig gegen eine russische Firma, welche der ersteren zweifel10s mit Schwefelkohlenstoff verfLlschtes Senfol geliefert hatte, war
auch Prof. A. W. H o f m a n n als Sachverstandiger befragt worden.
Die russische Firma gab namlich an, der Schwefelkohlenstoffgehalt
erklare sich dadurch, dass in Russland eine besondere Varietiit
sinapis juncea zur Darstellung des Senfols diene, wahrend im iibrigen Europa sinapis nigra zur Verwendung komme. Hofmann erklarte direct das Vorkommen erheblicher Mengen von CSe im
natiurlichen Senfole fur unwahrscheinlich und stellte entsprechende
Versuche an. Das Oel wurde aus zweifellos achtem Samen von
sinapis juncea in den Werkstatten obiger Firma dargestellt, es
zeigte alle Eigenschaften und namentlich auch den Siedepunkt des
normalen Senfols. Nach dem gewohnlichen Verfahren, welches auf der
Ueberfuhrung des CS* in xanthogensaures Alkali, aus welchem das
charakteristisch gelbe Kupferxanthogenat dargestellt wird, beruht,
konnte kein CS* nachgewiesen werden. Nach E. Luck (Ztschr. f.
analyt. Chem.) wird die schwefelkohlenstoffhaltige Fliissigkeit, durch
Abdestilliren der zu untersuchenden Probe erhalten, rnit absolutem
Alkohol gemischt, alkoholisches Kali zugesetzt und zum Sieden
erhitzt. Die Losung wird dann mit C*H40e versetzt und mit
CuS04 gefallt.
Eine geringe Modification dieses Versuches liess jedoch die
G e g e n w a r t v o n CS* erkennen. Zu dem Ende wurde ein Ballon mit ca. 50 g. des zu priifenden Senfols in ein Wasserbad gestellt, rnit einem Entbindungsrohre versehen, dessen Mundung in
alkoholisches Kali tauchte , und alsdann durch beide Fliissigkeiten
ein langsamer Luftstrom geleitet. Schon nach wenigen Stunden
entstand auf Zusatz von C*E40*und CuS04 ein intensiv gelber
Niederschlag, wodurch die G e g e n w a r t v o n CS* i n d e m O e l
a u s S i n a p i s j u no e a unzweif'elhaft nachgewiesen war. Zur quantitativen Bestimmung eignet sich das Xanthogenat nicht , da sich
dasselbe bei 1000 sofort schwarzt und auch in vacno fortwahrend
Dampfe entwickelt, so dass sich kein constantes Gewicbt erzielen
liess. Dagegen giebt Triathylphosphin brauchbare Resultate. Man
erhitzt das Senfol in einer tubulirten Retorte im Wasserbade; die
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