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Sulfobenzid.

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195
hlfohenzid.
auf Zusatz von Wasser kein Jodathyl mehr abscheidet.
Man erkennt dgs Ende der Destillation auch an der
starken Tem eratur - Erhohung ‘des Retortenhalses. Man
wascht das hestillat mit Wasser, dem ein wenig Kalilauge zugefiigt-ist, trennt das Jodathyl von dem dariiber
schwimmenden Wasser vermittelst eines Trichters, bringt
es mit geschmobenem Chlorcalcium in einer trocknen
Flasche zusammen, lasst es darin unter ofterem Schutteln
rnit dem Chlorcalcium in Beruhrung und trennt zuletzt
den vollig klar gewordenen Aether von der Chlorcalciumlosung. Das angewendete Chlorcalcium muss vollig farb10s sein, weil sonst das Jodgthyl durch dasselbe eine
starke Farbung annimmt. Man destillirt d a s Jodathyl
nach seiner Scheidung von der Chlorcalciumlosung au8
einer Retorte mit eingesenktem Thermometer. Die Menge
des so erhaltenen Jodatbyls betragt beinahe so viel, ale
die obige Gleichung verlangt. In einer Stunde kaun
man so 500 bis 600 Grammen Jodilthyl darstellen. (Ann.
de China. et de Phys. 3.86r. Dbcembre 1856. Tom.XL VIIL
pag. 409-411.)
Dr. H. Ludwig.
Sulfobenzid.
H. Q e r i k e theilt die bei der Untersuchung des Sulfobenzids gemachten Erfahrungen mit, deren Resultate wir
kurz anfiihren: Das durch Einwirkung des Schwefelslureanhydrids auf kalt ehaltenes reines Benzin dar estellte Sulfobenzid krysta isirt in schon weissen, sei egliinzenden und das Licht stark bechenden, kleinen,
rhombischen Tafeln, schmilzt bei 1150 C. und erstarrt
bei deraelben Temperatur zu einer strahlig k stallinischen
Masse, die oft kleine Tafeln einschliesst; in oherer Temperatur sublimirt es unverilxidert und verbrennt auuf dem
Platinblech ruhig. Es iat ohne Geruch und Geachmack,
lost sich kaum in Waaaer, wenig in kaltem, leichter in
heissem Weingeist. Von verdiinnter Salpetersaure wird
es in der Warme unveriindert gelost, von concentrirter
zersetzt; von heisser verdiinnter Salzsilure w i d es nicht
aufgeltist, dagegen von verdiinnter Schwefelsiiure in der
Wilrme, woraus es sich beim Erkalten als Pulver abscheidet.
Beim Erwilrmen wird d a Sulfobenzid mn concentrirter Schwefelshure unter SchwKrenng gelost, und verdfinnt
man mit Wasser und neutralisirt mit kohlensaurem Baryt,
80 liefert das Filtrat beim Verdunsten ein weisees Krystall13
H
%
T
196
Sulfdbenzid.
nlver, das sulfophenylsanrer Baqt ((212 H5 Ba S2 0 6 ) ist.
b e Bddvng der Sulfophenylsiiure aus dem Sulfobemid
zeigt folgende Gleichun
C 2 4 HlO Sz 0 4
2(%0, S03)=2 C 1 2 H6 S2 0 6
+
Sulfobenaid.
Sulfophenylsaure.
2H 5 S 2 0 4
Da G e r h a r d dem Sulfobenzid die Formel C 1c12
H5
giebt, so home G e r i k e es durch wein eistiges Kali in
hoherer Tern eratur in Benzin und sulfop en IiauresKali
blieb das
zerle en zu Eonmn, aber selbst bei 1200
Sulfo enzid unverandert.
Wird das Sulfobenzid mit rauchender Salpetersaure
bis zur vollstindigen Zersetzung erhitzt, so wird beim
Vermischen mit Wasser ein Korper efallt. Er ist mit
Ausnahme einer weissen krystallinisc en Substanz (Binitrosulfobenzid) in heissem Alkohol leicht loslich und scheidet sich aus der heiss gesattigten Losung ale schmierige,
honiggelbe, knetbdre, in der Kalte fest werdende Masse
ab. Die Analyse zei e, dass diese Substanz Nitrosulfobcnzid (C24 H9 (N04) 2 0 4 ) war.
Die weingeistige Losung des Nitrosulfobenzids nimmt
beim Erwarmen mit Schwefelammonium eine blutrothe
Farbe an und geht unter Schwefelabscheidung in Amidosulfobenzid uber (C24H9 (H2N) Sz 0 4 ) .
Ein aemisch von rauchender Salpetersaureund Schwefelsaure oder rauchende Salpetersaure allein bei anhaltendem Kocben verwandelt das Sulfobenzid in Binitrosulfobenzid ((224 He, 2 (pTO4) 8 2 0 4 ) .
Das Binitrosulfobenzid geht bei Behandlung mit Schwefelammonium in Biamidosulfobenzid ((224 HS, 2 ( H 2 N ) S 2 0 4
iiber. Eine hohere Nitroverbindung konnte nicht erhal!
ten werden.
Chlorgas wirkt schon in der Kalte, namentlich in
directem Sopnenlichte auf trockenes Sulfobenzid ein, es
entsteht ein gelber oli er Korper, das Sulfobenzidbichloriir
((324 Hs Clz 52 04,2 H 81).
Beim schnellen Erhitzen des Sulfobenzidbiehloriirs serfhllt es in Salrrsiiure und BichIorsulfobenzid(C24Hf3 C l z S z O 4 ) ,
das sich im Halse der Retorte gelb uad krystallinisch
abscheidet.
Aur, Q erike’s Unterauchungen ergiebt sich unzweifelhaft, dass die Formel des Suifobemids C z 4 H A o S z O 4
and nioht C12H5SOZ iat, das Nitrosulfobenzid und Amidosulfdmzid lassen,sich a d keine Weioe aue der letzbren
%
%
%
?!
6.
Ueber die Mannit-hducdion der M ~ l g ~ n 197
.
ableiten, und die Platinverbindung des salzsauren Biamidoenlfobenzids gestattet auch keine Halbirung der ange
nommenen Formel.
Zum Typus des Sulfobenzids nimmt G e r i k e, wie
G e r h a r d t, den Wassereto& hislt aber nicht die Formel:
c 1 ~ ~ ~f3r~ gerechtfertigt,
0 4
sondern vielmehr beide
Aequivalente H in Typus durch daseelbe Radical metst:
c12 ~5
c12 ~5
soz.
so2
Die rationellen F o m l n der von G e r i k e entdeckten
Verbindungen sind hiernach folgende :
=Nitrosulfobenzid.
::}
Eii i:
c12
H4
=Bi~t&uuobemid.
C12 H4 (N04) S02)
'12 H4
C12 H5
k4
(H2N)"2)
so2 = Amidosulfobenzid.
C12
fIzN) SO2)
c12H4 H2N) s02 =Biamidosulfobeniid.
clj
Cl2H4(C1
c12H4
SO2
so2)
2 H C1=
",:: k{):::
Sulfobenzidbichloriir.
=Bichlorsulfobenzid.
(Ann. der G e m . u. Phamn. XXIV. 207-217.)
G.
-
Ikber die Mannit Prduetioa der Meeralgen.
Wenn einige Meeralgen ,an freier Luft getrocknet
werden, so erzeugt sich an ihrer Oberflache eine Efflorescens von Mannit. So bei Laminariu sacchaGna, L.
digitata, Rhodymenia palmata, Fucus siliquom, F. n o d o m ,
F. vesiculosus, F. saccharinus, F. sewatus etc.
P h i p s o n hat diese eigenthiimliche*Mannitbildungan
einigen dieser Algen nilher beobachtet, und -ist .zu der
Ansicht gelangt, dass alle Algen, welche vegetabiliaohen
Schleim enthalten, Mannit prodnciren konnen, wenn eonst
die, dieser Production gunstigen, Umstande vbrhanden sind.
Man nahm bisher an, dass die Mannitbildung dieser
Pflanzen durch deren Lebenethatigkeit bedingt werde ;
P h i ps on hat indeesen nachgewiesen, dass dieser Stoff
einzig und allein nach dem Absterben der Pflanze erzeugt
werde. Er halt dieae Mannitbildun fir das'Reeultat einer
eigenthumlichen Gahrung, bei welc er der vegetabilische
Schleim durch Deeoxydation in Mannit verwandelt wird.
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