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The Extra Pharmacop╨Х ia of Martindale & Westcott. 20th edition. Volume II. Published by direction of the Pharmaceutical Society of Great Britain. London 1935. В Э BerichterstatterK. Krebs Berlin-Steglitz

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Bucherschau
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arbeit von Dr. phil. Adolf M a y r h o f e r , a. 0. Professor fur Pharmakognosie an der Universitat Wien. Mit 21 Abbildungen im Text und 12 Tafeln.
Emil Haim & Co., Wien und Leipzig 1936. 134 Seiten. Preis geh. 9 Mark,
geb. 10,80 Mark.
Der Inhalt der Monographie bezweckt, die Chemiker mit den Methoden
der Handhabung des Mikroskopes bei den chemischen Arbeiten vertraut zu
machen und auf die damit verbundenen Vorteile hinzuweisen. Entsprechend
der Anwendungsweise des Mikroskopes in dem vorliegenden Gebiete zerfallt
das Buch in die drei Hauptteile: A. Mikroschmelzpunktbestimmungen,
B. Mikrosublimation und C. Kristalloptische Methoden; die ersteren beiden
Teile von Ludwig Kofler, der letztere Teil von Adelheid Kofler verfaat,
wobei auch besonders auf die Anwendung dieser Methoden durch den NichtMineralogen Kiicksicht genommen ist und die Beifiigung einer Keihe von
Ubungsbeispielen eine erhebliche Erleichterung gewahren wird. Diesen drei
Teilen schlieBt sich noch ein Teil iiber Immersionsfliissigkeiten zur Bestimmung des Brechungsindexes an, der von Adolf Mayrhofer verfaBt ist.
Zusammen mit den vorziiglichen und hochst intsruktiven Textabbildungen und
Tafeln diirfte das Werk ein wichtiges Hilfsmittel auch besonders fur den
jungen Chemiker sein.
W.
The Extra Pharmacopoeia of Martindale & Westcott. 20th edition. Volume 11.
Published by direction of the Pharmaceutical Society of Great Britain. London,
1935. - Berichterstatter: K. K r e b s , Berlin-Steglitz.
Das Erscheinen der 20. Auflage des 2. Bandes der ,,Extra Pharmacopaeia",
die nach einem feststehenden Plan bereits 1933 erfolgen sollte, hat sich infolgz
Ablebens des Herausgebers W. H. Martindale um 2 Jahre verzogert; doch
nicht zum Schaden fur das Werk. Denn die Neuherausgabe des ,,Martindale"
wurde von der Pharmazeutischen Gesellschaft GroBbritanniens selbst in die
Wege geleitet und der Britischen Arzneibuchkommission ubertragen. C. E.
C o r f i e 1 d , der Herausgeber des ,,Codex", ist von nun ab auch Herausgeber
der ,,Extra Pharmacopoeia".
Zahlreiche Abschnitte des Werkes sind neugeschrieben worden, aber in
englischem Traditionsgefiihl ist man dabei vorsichtig zu Werke gegangen und
hat vor allem an der bewahrten iuaeren handlichen Form des Buches nichts
geandert.
Die ,,Extra Pharmacopmia" als Erganzung der beiden britischen Arznei,
biicher, der ,,British Pharmacopczia" und des ,,British Pharmaceutical Codex"
anzusprechen, etwa im Sinne des Erganzungsbuches zu unserem DAB., wiirde
nicht das Rechte treffen. Sie stellt vielmehr neben den beiden anderen eine
- wie auch der Name andeutet - Pharmakopoe eigenen Charakters dar.
Ihr 1. Ban3 ist in der Hauptsache der Behandlung der Drogen und Chemi
kalien (treatment with drugs and chemicals), ihrer Gewinnung, Herstellung,
Zusammensetzung und therapeutischen Anwendung gewidmet, und er bildet
in dieser Ilinsicht eine Zusammenfassung der materia medica der BP. 32 und
des BPC. 34. Der vorliegende 2. Band befaBt sich zuniichst in knapper Form
mit der Erkennung, Analyse, Priifung und Wertbestimmung der im 1. Band
aufgefuhrten Arzneimittel. Verwandte und zusammengehorende Substanzen
nerden dabei im gleichen Abschnitt behandelt; so erscheinen z. B. im Kapitel
,,Acid, acet." auch die Salze der Essigsaure, ferner Trichloressigsaure, Azeton,
Diszetonalkohol, sowie die Essigsaureester des Athyl-, Amyl- und Butylalkohols. Infolge dieser Anordnung gestaltet sich der erste Teil des Buches
aufierordentlich iibersichtlich, und da ferner an allen geeigneten Stellen fremde
Pharmakopoen zum Vergleich herangezogen werden, erhalt man hier zugleich
auch einen Einblick in dNen gegenwartigen Stand des internationalen Arzneibuchwesens.
In den folgenden Kapiteln findet man Dinge, die den Analytiker angehen,
dnrunter eine gute Tabelle uber die Loslichkeit der wichtigsten Metalle und
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Bucherschau
Metalloxyde in konzentrierten und verdiinnten Mineralsauren, ferner einc
ausgezeichncte Ubersicht iiber 26 der gebrauchlichsten Indikatoren fur die
MaDanalyse, sowie einiger Fluoreszenz-, Oxydations-, Reduktior und Absorptionsindikatoren, mit kurzen theoretischen Erorterungen ube: die H-Ionen
Konzentration. Von Interesse ist auch eine ausfiihrliche tabellarische Behandlung der Auffindung organischer Substanzen, wobei auch 'die wichtigstcn
Enzyme und Fermente Erwahnung finden. Sehr knapp wird die Analysenquarzlampe behandelt, deren Bedeutung auf qualitativ-analytischem Gebiet
man anerkennt, wegen der man im iibrigen jedoch auf Spezialwerke verweist.
Nach einigen KapiteIn uber d,ie Untersuchung von Harn, Blut, Fazes,
Mageninhalt u. dgl. wendet sich das Buch dann nahrungsmittel-chemischen
Dingen zu. Es werden Milch und deren Produkte, ferner Margarine, Marmelade, Essig, Brot und Mehl, dann auch Konservierungsmittel und Spcisefarben behandelt; auch die Trinkwasseruntersuchung findet eingehendere Erwahnung.
Genannt seien auch die Abschnitte des ,,Martindale" iiber die Vitamine,
iiber die Therapie der wichtigsten Erkrankungen, iiber Sterilisation und Desinfektion, iiber Gaskampfstoffe und die kurze (chemotherapeutische) Abhandlung iiber die Beziehung zwischen chemischer Konstitution und physiologischer Wirkung. Im Zusammenhang mit der Kadium- und Elektrotherapie
bringt das Buch eine ausgezeichnete Umbersicht iiber die modernen Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der physikalischen Chemie (Atombau, Isotope,
Radioaktivitat, Tabellen der radioaktiven Konstanten). Derartige Dinge in
einem doch im wesentlichen auf die Bediirfniwe des praktischen Apothekers
zugeschnittenen Buche zu finden, stellt dem Geist der britischen Kollegen
ein schones Zeugnis aus. Mit einigen Vokabularien fur eine Keihe fremd'er
Sprachen und einem ausfiihrlichen Inhaltsverzeichnis fur beide Bande schlieBt
das Buch, das infolge seines reichen Inhalts, seiner urnfawenden Literaturangaben - vor allem natiirlich des angelsachsischen Schrifttums - und seiner
nun wieder regelmlDig erscheinenden Neuauflagen auch iiber Englands
Grenzen hinaus mit Vorteil benutzt werden kann.
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i
J. H. G a.d d u m : GefaBerweiternde Stoffe d,er Gewebe. Eingeleitet von
€4. H. Dale. Monographien zur Pharmakologie und experimentellen Therapie.
Herausgegeben von Ilaffner und Schulemann. Georg-Thieme-Verlag, Leipzig
1936. 200 S. Preis 28,- Mark, - Berichterstatter: K. W. M e r z , Berlin.
Wenn die Tatsache, daD das schnelle Fortschreiten der wissenschaftlicheii
Erkenntnisse auf gewissen biologischen Gebieten die Herausgabe einer neuen
Sammlung von Monographien (s. auch folgendes Referat) wiinschenswert erscheinen la&, um dadurch eine raschere Ubersicht iiber Teilgebiete zu ermiiglichen, die von Hnndbiichern naturgemaB nicht in gleicher Weise gegeben
werden kann, eines Beweises bedarf, so ist er mit dem vorliegenden Band
schon erbracht. Gerade bei den gefaDerweiternden Stoffen der Gewebe
(Histamin, Azetylcholin, Adenosine und den chemisch noch undefinierten,
gefaBwirksamen Substanzen) sind die D.inge einerseits noch sehr im FluB, auf
der anderen Seite hat aber gera,de die neueste Zeit so wesentliche Erkentttnis gebracht und der weiteren Forschung Wege gewiesen, daD die vorliegende
Monographic wirklich ein Bediirfnis befriedigt fur alle jene, die sich mit diesen
Fragen befassen.
Die von H. H. D a 1 e geschriebene Einleitung umreiDt in einer h e r v w
ragenden A r t die zur Behandlung stehenden Probleme und erleichtert daniit
$as Verstandnis fur den von G a d d u m nicht minder gut geschriebenen
Hauptteii. Diese8r erschijpft sich nicht in aneinandergereihten Berichten iiber
erzielte Ergebnisse, sondern ist vielmehr eine kritische Auswertung des Erreichten. Das Buch wird nicht nur bei Pharmakologen, Physiologen und
Klinikern, sondern auch bei manchen Chemikern rcge Anteilnahme findcn.
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