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Ueber Aconitum.

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Spiyelin Anthelnzia. - RcoiLitum.
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Ueber Syigelia Anthelmia.
Manche Arzneipflanzen werden fiir wirksamcr gehalten, als sie in dcr That sind; wiihrend andere liingegen
bisher zu wenig berucksichtjgt wurden. Zu letzteren
gehort nach H. Bonnewyn die Spigelin Anthelmia.
Diese ist erfahrungsmiissig das ausgezeiclinetste Mittel
zur Vernichtung der Eingeweidewiirmer. Man wendet
sie als Decoct, als Syrup und als Gallerte an.
1. D a s D e c o c t . Von 1 Unze Kraut werden 8 Unzen Colatur bereitet; sodann fugt man noch 1-2 Unzen
Pfirsich- oder Maulbeersyrup hinzu.
2. D e r S y r u p . 250 Grm. gepulvertes Kraut werden zunachst mit dem gleichen Gewicht siedenden Wassers 4 Stunden lang in Beriihrung gelassen, hierauf rnit
noch 750 G m . heisseol Wasser im Verdriingungs -Apparate behandelt ; der erhaltene Auszug mit I000 Grm.
Zuckersyrup vennischt und das Ganze bis auf 1000 Grm.
eingedampft.
3. D i e G a l l e r t e . 32 Grm. zerstossencs Kraut
werden nebst 12- 16 Grm. korsikanischen Mooses mit
1 Pfd. Wasser bis auf 10 Unzen eingekocht. Man presst
aus, liisst absetzen, decantirt und lost dann 21/, Unzen
weissen Zucker darin auf. Man l#sst aufs Neue kochen,
und schaumt von Zeit zu Zeit ab, bis man 4 Unzen Gallerte erhalten hat, welche man noch mit einigen Tropfen
Citronenol versetzt.
Diese Gallerte schmeckt so angenehm, dass sie die
Kinder mit Ver iigen vcrlangen. Nach dem Erkalten
ist sie so steif, ass sie sich in Stiicke zerschneiden liisst,
und an einem kiihlen Orte lasst sie sich leicht acht Tage
lang aufbewahren, ohne zu verderben. (Am e i n m Meinen.
vom Verf. eingesandten Brochure.)
A. 0.
r
Ueber Aconitum.
Das Resultat mehrjiihriger Studien und Expcrimente
Sch r o f f's iiber Aconitum in pharmakognostischcr, tosikologischer und pharmsl~ologisclierHinsicht ist folgcndes :
I . Fur dcn Phsrmskognosten und Pharmakologen
geniigt cs, alle blaubluhenden Sturmhutarten auf zwei
Hauptarten zuriickzufuhren, niimlich auf Rcoizikinz Napelb s L. und A. variegatum L., mit Einschluss von A. C'ammarzim L.
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Ueber Aconituin.
2. Die zu A c o d u m Xapdlus 1;. mit den untergeordneten Arten gehorcnden Pflanzen sind in allen ihren Theilen bei weitem wirksamer, als die zu A. variegntunz L.
gehorigen.
3. Die wi1dw:LchsenJen Pflanzen von der einen wie
von dcr andern Hauptart des Sturmliuts enthalten mehr
wirksame Bestandtheile als die cultivirten Pflanzen.
4. Die wirksainen Bestandtheile sind zwar iiber die
ganze Pflanze vertheilt, jedoch ist die Wurzel, und zwar
die jiingeren so gut wie die iilteren, der untcr allen Theilen bei weitem wirksamste; auf sie folgt das Kraut vor
der Bliithexeit; am schwachsten an Wirkung sind die
Samen.
5. Das Kraut der Pflanze ist kurze Zeit vor der
Bluthe wirksamer als in einer spiiteren Zeit ; jedoch selbst
dann steht dnsselbe der Wurzel urn wpigstens das Sechsfache an Wirksamkeit nach.
6. Sorgfdtig getrocknet und vor dem Zutritt feuchter Luft bewahrt, crhiilt sich die Wirksamkeit des Krautes, das lebhaft griin anssehen muss, sehr lange Zeit.
Feucht eingesammeltes, inissfarbig aussehendes Kraut verliert vie1 von seiner Wirksamkeit.
7. Das aus dem frisch ausgepressten Safte durch
Eindicken bereitcte Extract ist bei weitem weniger wirkSam, als das alkoholische Extract ; das letztere enthalt
die game Wirksamkeit der Pflanze.
8. Das Aconitin ist der Trager der narkotischen
Eigenschaften des dturmhutes.
Ausserdem besitzt aber derselbe noch ein scharfes,
bisher noch nicht dargestelltes Princip, das in hinreichender Menge einwirkend, eine weit verbreitete Gastroenteritis zu setzen im Stande ist. Der Sturmhut nimmt
daher mit Recht unter den narkotisch scharfen Mitteln
und Giften seinen Plate ein.
9. Der Sturmhut iiberhaupt und das in ihm enthaltene
Aconitin insbesondere bewirken sowohl bei der lusserlichen Anwendung auf das Auge, als auch innerlich irr
der hinreichenden Menge gereicht, Erweiterung der Pupille, im Gegensatze zu der allgemein herrschenden Ansicht der Pharmakologen.
10. Der Stnrmhut sowohl als das Aconitin innerlich
genommen, eeigen eine specifische Beziehung zu dem
Nervus trigeniilztrs, indem sie nach dem Verlaufe der
diesen Nerven angehorigen sensitiven Zweige eigenthumliche, meist schnierzhafte Emphilungen hervorrufen.
Cannabis indica gegen Rheunzatisnms.
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11. Der Sturinhut sowohl als das Aconitin in hinreichender Gabe gereicht, bewirken bei gesunden Menschen und bei Kaninchen eine ungewghnlich vermehrte
Harnsecretion.
12. Der Sturmhut sowohl als das Aconitin wirken
in einem ausgezeichneten Grade deprimirend auf die Herzund Gefassthatigkeit, entweder unmittelbar, oder nach
vorausgegangener, kurze Zeit andauernder Reschleunigung
in der Herzaction, und zwar ist diese Wirkung eine anhaltende und bietet somit einen Gegensatz dar zur Wirlrung des Atropins und Daturins, welche in etwas grosserer Gabe genommen, ebenso wie ihre Mutterdroguen,
eine rasche Steigerung der Frequenz des Pulses, weit
uber die Norm hinaus, herbeifiihren, nachdem eine kurz
dauernde Herabsetzung vorangegangen. (Buchn. n. Repert.
Bd. 3. H. 5.)
B.
'
Cannabis indica gegen Rheumatismus.
Versuche bei Kranken mit der gegen rheumatische
Leiden empfohlenen Tr. cannabis indicae stellte Kreisysicus Dr. H e e r in Beuthen an. Die meisten seiner
Cranken litten seit langerer Zeit an heftigem Reissen in
den Gliedern ohne Fieberbewegungen, welche nur bei
Einzelnen in den Abendstunden bemerklich waren. Die
gegen Rheumatismus sonst angewendeten Mittel hatten nur
voriibergehende Erleichterung verschae, jede Witterungsverilnderung vielmehr das Leiden von neuem vermehrt.
Die nun gereichte Tr. cannabis (dreimal ttiglich zu 8 Tropfen) beseitigte in kurzer Zeit, meist in wenigen Tagen,
das Leiden vollstltndig, nachdem reichlicher und andauernder Schweiss durch dieses Mittel hervorgerufen worden. I n Fallen, in welchen sich ein heftigeres Fieber
herausstellte, wurde solches vor Anwendung der Tinctur
erst beseitigt. Dr. €1 e e r erachtet dieselbe hiernach als
ein sehr schatzbares Heilmittel. (Buchn. n. Repert. Bd. 3.
No. 6.)
B.
i
Notiz iiber Angustura,
E. V i n c en t veroffentlicht Folgendes uber Ahgustum,
eine Vergleichung der achten und falschen Angustura.
Die achte kngusturarinde, welche von Galipea cusparia, G. ofjcinalis, G . febriftiga, Czcsparia ebrifuga Hunzb.
stammt, ist an den Bndern diinn, ie Aussedache
af
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