close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Ueber Bassia - Oel.

код для вставкиСкачать
Bassia - Oel.
9 88
ler, der ungeschPlten Bengalsorte in Farbe und Harte, dagegen in Vollheit der geschahen Malabarsorte ahnlich.
111. Classe. Afrikanischer Ingber. Sierre Leone hgber,
woher aller afrikanischer lnpber kornnit, und zwar verpackt
in Kisten und Sacken. Die Idaucn sind meist griisser, voller als die Barbados-Sorten, den sie in anderer Hinsicht
ahnlich und im Preise gleich sind.
Nach P e r e i r a ist es ungewiss, doch nicht unwahrscheinlich, dass die Chinesen auch Irocknen Ingber in
den Handel gebracht haben.
Das Waschen und Bleichen des lngbers: ersteres sol1
mit Wasser. letzteres mit Chlorkalk eschehen, auch mittelst schwefliger Saure. Der gebleicite lngber hat dann
ein kalkweisses Ansehen und riecht oft noch nach Chlor.
C o m n i e r c i e l l e s A s s o r t e r n e n t . Von den Grosshandlern werden alle Insbersorten nach den Handelswerthen sortirt, von andern aber nicht. sortirt, verkauft. Die
erste Qualitat bildct
A. der Assorlet Ginger. Man unlerwirft n u r die geschalren Sorten von Jamaica, Nalabar und Bengal lngber
dcm Assorternent und benennt sic nach dem Preise erste,
zweite, drittc, viertc Qualitat. Mit Beziehun auf ihren
Charakter kann man sie folgendermaassen or nen :
,I)
starker zarter und heller Innber;
2) kleiner, aber zarter und hel?er Ingber;
3) steiniger und dunkler Ingher;
4) erngeschrunipl'ter, zuni Zermahlen.
B. tinussorlel Giiiger. Die ungeschalten Sorten werden nicht sortirt und unvcrlesen verkauft., Diese Sorte
hat 4 Qualititen:
5) afrikanischer Ingber;
6) Barbados Ingber;
7) gemeiner Bengalischer Ingber;
8) Semeiner ungeschalter Malabar Ingber.
( P h r m . J0ut.n. and Traiisacl Vol. 9. p . 222. - Chem. Pllarm.
Centrb1. 1 8 N . 30.5.)
B.
P
a
Ueber Bassia - Oel.
P. F. €I a r d w i ck fand bei der Verseifung dieses Oels
zwei neiie Sauren.
Die Natronseife wurde am besten mil WeinsCurc zersetzt und die Bus. eschiedenen weissen Fettsauren durch
Pressen von der elsaure getrennt Durch 6 - Srnaliges
Auskr stallisiren aus Alkohol erhalt man eine bei 57,2O
schme zende Masse. Behanrlelt man diese noch mit Aether,
r
8
Bassin - Oel.
,I 89
so findet inan nach wiedcrholter Krystallisation aus dem
Losungsmittel, class der Schmclzpunct endlich hei iO,Eio
constant bleibt. Aus 2 Pfund Bassia-Oel erhielt der Verf.
8 Cnzen von jenem Gemisch, welches bei ti7,2O schmilzt,
urid nur L Unze Saure von 70.5O Schmelzpunct, welcher
der Verf. den Samen a - B a s s i a s au r e beileat. Diese bestelit aus C 3 6 H 3 6 0 1 , ist wciss. nicht fettig, Peicht zu pulvern, geschmack- und eruchlos, in Alkohol loslich. Mittelst eines Metallhades ‘ann man bei vorsichliger Leitung
der Hitze die Bassiasaure ohne Zersetzung verfluchtigen.
Destillirt man iiber der blossen Lampe, so treten fliichtige
Kohlenwasserstoffe auf. Durch Kochen der a-Bassiasaure
rnit der Losung von kohlensaurem Kali, Abdampfen zur
T r o c h e u r d Ausziehen des uherschussigen kohlensauren (?)
Kalis mil Alkohol. Aus der Alkohollosuno und noch besser aus dcr rnit Alkohol verseizten Aetierlosung erhalt
man das SaIz sehr rein in Nadeln. Das a-bassiasaure
Kali fiililt sich seifenartig a n und bildet mit Wasser eine
Gal le r t masse.
Das Natronsalz wird wie die Kaliverbindung clargestellt. Alkohol lost dieses vollkommen, doch krysallisirt
es niclit ails solcher Losung, sondern liefert eine Gallertmasse. Durch Austausch von salpetersaurem Silberosyd
und bassiasaurem Kali erhalt man das a - bassiasaure Silbcrosyd = Ago C 3 6 H 3 5 0 3in kasigen Flocken, welche
lange ausgewaschen wc-rden miissen. Die Barytverbindung
= BaO + C 3 G I 1 3 s 0 3 erhielt der Verf. durch Eintropfeln
einer Chlorbar uniliisung in cine alkoholische Losung von
bassiasaurem I!ali.
Sic ist in Acther und Weingeist unloslich.
Die Bleioxydverbindung ist nicht naher untersucht;
sie lost sich weder in Aether, noch Alkohol, noch Wasser.
Wird trocknes Chlor in Bassiasaure geleitet, welche
man bei 1000 fliissig erhalt., so wird sie erst wasserklar,
nach und nach dickflussig, dann harzartig. In diesem
Zustande tler Umwandlung ist sie nach dem Erkalten fast
vollig klor, glasartig, rnit Glasbruch und leicht pulverisirbar. Das Product ist die C h l o r b a s s i a s a u r e = C 3 6
(HZ6CIln) 0 4 . Diese Sfurr: bildet rnit Bleioxyd und Baryt
unlosliche Salzc, mit Kali cine flockige, in Wasser fast
unlosliche, in Alkohol losliche flockige Saure. Cnzweifelhaft gehort diese Saure zu dcr Reihe (CzH2)” O.’, sie
steht gleich iiber dcr Mar arinsiiure, die vor Kurzem nocli
das hochsle Glied der Rei t! war.
Mit der unten beschriebenen P-Bassiasawe finden wir
noch die folgenden Liicken zwischen den hiichsten Gliedern dieser Reihe:
f
+
R
+
190
C'nlersttciiuiig des Asa-foelida-Oels
Myristinsaure C z a H z 8 0 4 ,
Bassiasaurer?) C 3 O H 3 0 0 4 ,
almitinsaure C32H3204,
Margayinsaure C 3 3 H 3 4 0 4 ,
a-Baseiasaure CJ6 H 3b O + ,
unbekannte Glieder,
Cerotinsaure
C5'H5301.
Alle diese Sauren sind fluchtig, und auch die Bassiasaure kann durch vorsichtige Deslillalion unzersetzt wieder
erhalten werden. Aus dem Feltsauregemisch, worms die
a-Bassiasaure ab eschieden war, .wurde nun in der ruckstandigen FlussigP(eit die P-Saure erhalten.
Diese Saure, welche wahrscheinlich == C3''H30 0 4 ist,
krystallisirt nicht so deutlich. wie die a Saure, sie ist rnehr
wachsartig. Sie giebt mit Metallox den dieselhen Salze,
wie die a-Saure. Zersetzt man das alisalz rnit Weinsaure,
so hat die ausgeschiedene SIure den Schmelzpunct ron
E
x'
56 - 570.
Die Silberoxydverbindung wird gleich der a-Verbindung erhalten. Sie besteht aus HgO C 3 0 H 2 9 0 3 . Diese
Saure ist jedenfalls von der Palmitinsaure verschieden,
obgleich sich die Analysen der Znsammensetzung dieser
Sauren sehr nahern. Wahrscheinlich steht sie zwischen
der Palmitin- und Myristinsaure. (Quart. Jozcrn. oflhe chem.
SOC.of London. Vol, I / . - Pharm. Centrbl. 2849. -J70.58.)
+
_.
~
5.
-
1Tntersiichiiiig des Asa-foetida-Oels.
H. HI a si \\I e t z niachte die Erfahruns, dass die Analysen des rohen .4sa-foetida-Oels procentische Zusamrnensetzungen crgaben, die j e nach der Bereitung und dem
Alter des Oels sehr verschieden waren. Die Verschiedenheiten der Zusammensetzungen aus den dafur gefundenen
Fqrmeh stellt H 1a s i w e t z in folgendem Schema dar :
I.
In einerKiipkerblase
destill. rectific. Oel
gleich nach der Bereitung.
c
67,l3
H iO,38
S 22,37.
Formel :
11.
Ill.
In einerKopferblase l m Glaskolbendest.
destill. Oel von an- Oel gleich nach der
dcrrveitiger BereiBrreitung.
tung nacti einigem
Slehen
c ti3,21r
H $55
S 25,37.
Formel:
(E : i')( 'g
{
C 69,27
H 10,12
C 65,46
11 9,QS
S 2@,17.
S 25,43.
Forinel :
5 (C*2 H ' *S2
i:') (2 (C
12
H I I s.
IV.
Im' Glaskolben dest.
Or1 ohneKochen der
Flussigheit, fur sirh
abgedunstet bei 120
bis 130Grad.
1
Formel :
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
162 Кб
Теги
ueber, bassia, oel
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа