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Ueber bei der Electrolyse des carbaminsauren und kohlensauren Ammons mit Wechselstrmen und Platinelectroden entstehenden Platinbasen.

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150 Trimethylen. - Platinbasen d. carhalnin- u. liolilensauren Ainmons etc.
anders verhat , schon nach nclittwger Aurl)cwahrung in C02 faulig riecht; auch Kalbfleisch wird von CO- bei weitem nicht so
lange vor dem Verderben geschutzt, wie Ochsenfleisch. (Joecm. pract.
Chem. 26, 249.j
C. J.
Trimethylen. - Durch die Einwirkung von Natrium auf
Trimethylenbromiir war ein isomeres Propylen zu erwarten. Die
Reaction verlauft nach A. F r e u n d sehr leicht und das so erhaltene
Gas ist mit leuchtender Flamme brennbar und besitzt einen, dem
gewijhnlichen Propylen und Butylen ilinlichen Geruch. Durch
Bromirung desselben wurde ein Bromiir erhalten, welches sich hinsichtlich der Zusammensetzung und sonstigen Eigenschaften mit
Trimethylenbromiir identisch envies, welches Verhalten den Beweis
fiir die Nichtidentifat der aus Trimethylenbromiir mittelst Natrium
gewonnenen Propylens mit dem gewohnlichen Propylen liefert.
Es existiren also zwei Kohlenwasserstoffe von der empirisclien
Formel CSHs. (Joum. pruct. Chem. 26, 366.)
c. J.
Ueber bei der Electrol yse des carbuminsauren und
kohlensauren Amnions mit Wechselstriinien urid Platinelectroden entstehenden Platinhasen berichtet B. Gerdes. Eine
selbstthatige electrische Wippe bewirkte innerhalb eines geschlossenen
Stromkreises, in welchen das Zersetzungsgefass eingeschaltet war,
einen stetigen Wechsel der Stromrichtung. Nach 10- 12stiindiger
Dauer wurde der Versuch gewiihnlich unterbrochen ; der fein suspendirk Niederschlag setzt sich allm%hlich zu Boden. Die Flussigkeit
erscheint dann wieder klar und farblos, die Platinelectroden haben
merklich an Gewicht verloren und zeigen eine moirheartige Oberfliiche. Die Ltisungen und Niederschlie mehrerer Versuche wurden
vereinigt, filtrirt und die auf dem Filter bleibenden Niederschliige
mit kaltem Wasser ausgewaschen. Das Filtrat enthat neben kohlensaurem, salpetrig- und salpetersaurem Ammon, Harnstoff und einem
fettllhnlichen Kiirper noch ein Platinsalz und giebt mit Salzsaure
und Salpetersaure griine resp. blaue, Platin enthaltende Niederschliige.
Beim Verdampfen scheidet sich zuerst das Platinsalz in Nadeln aim,
konnte aber nicht in zur analyse hinreichender Menge erhdten
werden.
Der oben e m h t e Niederschlag tritt in verh%hksmiissig reichlicher Menge aiif und enthalt die Hauptmenge des den Electroden
verloren gegangenen Platins. Der Niederschlag lijste sich in verdiinnter Natronlauge nnd wurde durch Einleiten von Eohlensaure
ails dieser Liisung das Platinsalz gef"allt als rein weisses Pulver.
Das Platinsalz hatte die Zusammensetzung :
NH8NHs0 1
Elenientarzuaammensetzung der Reisstirkc.
- Biichcrsclian.
151
Das Chlorid desselben erhdt man durch Fallung des in verdiinnter Natronlauge geldsten kohlensauren Salzes mit Salzsaure. Es
tritt in 2 Formen auf, in Nadeln und in kleinen RhomboBdern;
erstere gehen allmahlich in letztere uber. Es hat die Formel
Pt(NH3)6C14 und giebt mit Platinchlorid ein in Bleinen gelben
Octaiidern krystallisirendes Doppelsalz von der Zusammensetzung :
Das Nitrat, welches aus dem Carbonat durch Behandlung mit HN03
entsteht, bildet kleine farblose Nadeln der Formel Pt(NHY)6(NOa)4.
fJwrn. p a c t . Chm. 26, 257.)
c. J.
Elementareusammensetzung der Reissttrke. - F. S a 1o m on erhielt als Mittel von elf Verzuckerungen von Reissthke
106,95 o/o.
Die analytisch nachweisbare Zuckermenge bleibt also
erheblich hinter der theoretisch berechneten (nach C HIo0 5 ) und
bei Kartoffelsthte erzielten Quantitiit von 11 1,11 o/o. Es berechnet
sich fur Reisstiirke aus diesen Versuchen die Formel C1*HH"a016
oder ein Multiplum davon.
Diese Formel ergiebt nach der Gleichung:
C 1 S H Y 2 0 1 6 + 4HsO = 3 C 6 H 1 2 0 6
die Verzuckerug zu 107,15 o/o, ist also fast absolut in den VerC. J.
suchen ermittelt. (Jourlz. p a c t . Chem. 26, 324.)
C. Riicherschtlu.
T h e P h a r m a c o p o e i a of t h e U n i t e d S t a t e s of A m e r i c a . 1882.
Es ist ein stattlicher splendid ausgestatteter Grossoctavband von beilaufig
500 Seiten, welcher sich als das Product der sechsten decennialen Revision
der amerikanischen Pharinakopoe uns vorstellt. Ganz anders wie bei uns
kommt dieses Werk in den Vereinigten Staaten zu Stande. Keine Regierung
bekiimmert sich um sein Erscheinen, noch um seine Geltung.
Alle zehn Jahre tritt in Washington eine nationale Pharmakopoeconvention spontan zusammen, bestehend aus Delegirten aller medicinischen und
pharmaceutischen Vereine und Unterrichtsanstalten. In ihr werden die Principien diskutirt, nach welchen die Revision ausgefiihrt werden soll, und diese
Ausfiihrung selbst einer ad hoc gewahlten Commission iibertragen. So auch
im Jahr 1880, und das Resdtat der damals beschlossenen und seither vollendeten Revision ist es, welches heute vorliegt.
Einschneidender als je waren die diesmaligen Aenderungen und griindlicher durchgearbeitet als friiher das zur Verfiigung stehende Material. Dass
die Unions - Pharmakopoe in englischer Sprache geschrieben, bedarf liaum
besonderer Erwahnung, die Latinitat hat sich auf die Mitberiicksichtigung
des lateinischen Namens bei den Kapiteluberschriften beschrbkt,
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