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Ueber Darstellung des Arsentribromids und seine Anwendung.

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Darstellung des Arsentribromids und seine Anwendung.
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Teller zum Erkalten ausgegossen, die Masse abgelast, zerbrochen und
in gut verschlossene Flaschen gebracht. (American Journal of Pharmacy. VoZ. ZV. 4. Sw. VoZ. X I I I . pag. 227 his 231.)
R.
Ueber Darstellung des Arsentribromids und seine Anwendung macht S 1o c u m einige durch Ma i s c h vervollstlindigte
Angaben, welche einige Mittheilungen von Fairthorne berichtigen.
Zuerst wurde AsBrS von S e r u l l a s 1828 bereitet, indem er
Arsenpulver allmiihlich zu in einer tubulirten Retorte befindlichem
Brom zusetzte und schliesslich destillirte. Er bestimmte die krystallinische und hygroskopische Natur des Praparats, seinen Schmelzpunkt, Siedepunkt,Fluchtigkeit und Zersetzung durch Wasser. Nick16 s
stellte es 1859 dar, erkannte 1862 den stark arsenikalischen Geruch
des AsBrS und gab die Darstellung genauer an: zu 1 Theil in 2 Thln.
Schwefelkohlenstoffgelastem Brom wird portionenweise feingepulvertes
Amenmetall zugesetzt und jedesmal bis zur Lljsung geschiittelt. Dies
wird fortgesetzt, bis keine Entfiirbung mehr eintritt, worauf die
Liisung sogleich filtirt und ZumKrystallisiren hingestellt wird. Reines
AsBrS bildet farblose hygroskopische Krystalle, spec. Gewicht 3,66
(Boedecker), Schmelzpunkt 20 bis 25O C., Siedepunkt 220° C.,
destillirt ohne Zersetzung, sublimirt in Krystallen.
Es ist darauf zu achten, dass Brom wie Schwefelkohlenstoff
vollkommen wasserfrei sei. Das Brom des Handels enthZilt Wasser,
Chlor , Jod , Kohletetrabromid und zweifellos Bromoform. Wahrscheinlich erhielt durch die beiden letztern F a i r t h o r n e ’ s wiisseriges
Praparat seinen Chloralgeruch. Ferner enthidt das Amen des Handels
mindestens arseniges Anhydrid (As20s) und ein Suboxyd (As20?).
Jede dieser Verunreinigungen giebt nach Fairthorne’s Darstellungsmethode ein von AsBrs verschiedenes Product, das entweder einen
Ueberschuss von freiem Brom oder von Arsen enthiilt. AsBrs ist ein
fester Ktirper und bei gewiihnlicher Temperatur nicht fluchtig, wenn
es auch in feuchter Luft natiirlich bromwasserstoffsaures Gas abgiebt.
F a i r t h o r n e ’ s Priiparat enthielt wahrscheinlich freies Brom und die
auffallende Aehnlichkeit der Halogenverbindungen der Metallrehe, zu
welcher auch Arsen gehtirt, lasst schliessen, dass eine wasserige
Liisung von AsBrS eine UnmiSglichkeit ist. Gemass der Forschungen
von Wallace, Nicklhs und S e r u l l a s uber Wesen und Verhalten
dieser Substanz kann F a i r t h o r n e ’ s AsBrS nur eine schwache bromwasserstoffsaure LUsung von arsenigem Anhydrid gewesen sein.
Es ist die Frage, wie AsBr3 als solches anzuwenden sei und
ob rathsam, einen so kraftig oxydirenden Stoff in den Magen einzufuhren. Jedenfalls nicht denn die sofortige heftige chemische
Reaction beim Contact des AsBrs mit den Magen- oder Gewebsflussigkeiten kann nur stark atzende Wirkung haben. Wenn die ArsenHaloldverbindungen einen medicinischen Werth haben , so kann dieser
nach Ansicht von Slociim nur in den Oxyverbindllngen AsOBr und
,
50 *
788
Lactometer zur Werthpriifmg der Milch.
AsOJ beruhen. Sie kijnnen nach Obigem leicht dargestellt werden
und ihre Zersetzung beim Gelangen in den Hagen wird milder und
anders werden als diejenige von AsBrS oder Ads. Wir haben ja
bereits werthvolle Oxyverbindungen der Metalle dieser Gruppe und
ausserdem ist kein Grund vorhanden, in den Magen oxydirende
iind desinficirende Verbindungen einzufiihren , welche iihnlich aber
st%rker wirken wie reines Brom oder Jod. fAmerioalz JowmzaZ of
Pharmacy. Po.?. LV. 4. Ser. 702.
pag. 225 hi 227.} 3.
Ueber das Lactometer zur Werthprtifang der Milch
schreibt P i l e :
Es musste plausibel erscheinen, dass die Bestimmung des specifischen Gewichts eine vorziigliche ildethode sei, die Menge der
festen Bestandtheile der Milch zu bestimmen, aber bei der grossen
Schwereverschiedenheit der verschiedenen Stoffe fiihrt dies zu Irrthiimern; denn eine sehr rahmreiche Milch wird sicherlich ein zu
niedriges specifisches Gewicht ergeben, da der Rahm so leicht ist,
dass das b n z e den Anschein einer ganz armseligen Milch erhalten
kann. Um eine Basis fiir Aufstellung einer Scala zu gewinnen, versuchte Pile auf verschiedene Weise mittelst eines LZisungsmittels
das Fett zu separiren und das Haupthinderniss zu beseitigen, aber
bei der grossen emulsiven Fiihiglreit der Milch war alles erfolglos.
Zusatz der halben Volummenge Chloroform hatte nicht die geringste
Wirkung, bei gleichem Volum war nach mehreren Stunden eine
ganz schwache Trennung wahrnehmbar. Ebenso vergeblich d e n
Schwefelkohlenstoff , Aether, Benzin , jAlkohol und verschiedene Mischungen versucht.
Die beste Methode der Trennung bleibt der natiirliche Process,
den Rahm in die HZihe steigen zu lassen und abzuheben. Ein Theil
bleibt zwar immer in der Milch zuriick, aber nach zahlreichen Versuchen scheint der Procentgehalt im VerhZiltnisse zu den andern
festen Bestandtheilen fast constant zu bleiben und kann daher bei
Aufstellung einer Scala in Rechnung gebracht werden. Die mitgetheilte Tabelle und die entsprechende Lactometerscala ergaben sich
aus einer Reihe von Versuchen, zeigt den Procentgehalt an fesbn
Bestandtheilen an und giebt Resultate, welche mit denen einer wirklichen Analyse iibereinstimmen. Das specifische Gewicht von 1,0320
ist als normal fir reine, abgerahmte Milch genommen und die Menge
der festen Stoffe, einschliesslich des suspendirten Fettes, gleich 14 %.
Speci6sches Gewicht. Feste Bestandtheile%.
Wasser%.
1,0320
14
0
1,0897
13
727
1,0291
12,7
10
1,0280
12
14,3
1,0267
11,6
20
1,0251
11
27,5
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