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Ueber das Dimethylamin.

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Ueber
das Dimethylamin.
mit gewhmolzenern Chkorcalcium und in einem Wasserstoffgasstron~e,wodnrch das 3Iefcdrialin als iilige Fliissigkeit, analog dem Codin, erhalted w i d . Die letzten Rlengcn
Ammoniak werden achliesslich durch die Lufipumpe entzogen, wobei dasselbe gasformig in Blasen entweicht, das
Mercurialin aber hintertbleibt.
Dns so gewonnene bt e r c u r i a l i n ist eine was$erhelle,
olige Flilsdigkeit von $.ussetet pehtrantem, nltrkotischeni
Geruche, iiwischen Nicotin ufid Coniin liegend, jedoch
auch ivieder g m z eige:ithiirnlich, es reagirt aehr stark
alkalisch und geht an der L ~ f tin einen harziihnlichen
Korper von butterartiger Consistenz iiber. Die Destillation
des reinen Alkaloids beginnt bei 1400 und geht sehr
Iangsam vor sich. Mit SLuren entstehen Salze. Unter
einem Kohlensautestrome rectificirt erhalt man kohlensaures Mercurialin.
Mit Platinchlorid eritsteht an und fir sich kein Niedersclilag in der Chlorierbindung, auch nicht nach Zusatz von vie1 absolutem Alkohol, nach liingerer Zeit entstehen jedoch im letzten Falle sehr schon perlmutterglanzende Rliittchen deri Platindoppelsalzes in reichlichster Menge. R e i c h a r c l t hiilt diese Reaction fiir eine
sehr charekteristische, nameatlich voni Ammoniak 11. s. IV.
sich unterscheidende. Das Mercurialin zieht begierig
Wasser an, die wasserigen Losungen besitzen dnnn weit
weniger den intensiven erstickenden Geruch. Die Eigenthiimlichkeiten dieses K3rpers erweisen anf das Vollstiindigste das fliichtige Alkaloid. Die Formel will R e i c h n r d t
binnen Kurzem mittheilm.
Ueruch, Gewinnung, Abstammiing u. s. w. lassen jedenfalls ein starkes Gift darin vermuthen und werden von
R e i c h a r d t auch in dieser Hinsicht Versuche vorgenommen werden. (Clienz. C'eittdb2. 1663. 5.)
B.
11Jeher &is Dimethylamin.
Das Verfahrcn C: ii s e ni a n n 's ,Dimethylamin in posserer Menge darzustellen, fand A.W.Hofmann, wie auch P e t e r s e n nicht belolinend und gcniigend, weshalb Ersterer
vorzog, zii der urspriinglichen nlethode zuriickzukehrcn. Indem H o f m a n n das Verfahren, welches er zur Trennung der
.4ethylbasen beniitzt liati e, anoh auf die Methylreihe anwandte, gelang es ihni leicht, dasDimethylamin von den iibrigen Ammoniumverbindungen zu trennen. Eine aikoholische
Ueber dus Dimethylamin.
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LO~ung;von Ammoniak wurde mit Jodmethyl in einem
mit Condensator versehenen Ballon gelinde erhitzt und
erstarrte bald zu diner krgatallinischen Masse von Ammoniom -, Methylami~onium-, Dimethjkmmonium-, Trimethylammonium- und Tetrarnethylammonium-Jodur. Die
loslichen Jodure wurden, nachdem sie von dem schwerloslichen Tetramethylammoniumjodiir getrennt waren, eingedampft uhd mit Kali destillirt. Die hierbei in Freiheit
gesetzten Basen wurden, nachdem sie durch Kalihydrat
getrennt waren, durch eine stark abgekiihlte R6hre geleitet, in welcber sich das Uimethylanh, das Trimethylamin und ein Theil des Methylamins condensirte. Das
Ammoniak und der Rest des Methylamins ,entwichen
als Qase und wurden in Wasser aufgefangen.
Daa Qemenge der drei Methylbasen wurde darauf
mit OxalsaureOther behnndelt, wodurch das Methylamin
unter Bildung von Dimethyloxamid erslarrte:
((2404)"
C8H8N204
= (C2H3)?
H2
3
N2
\
das Dimethylamin in Aethyl - Dimethyloxamat,
C * ? H l l N 0 6 = [(C404)dr(C2H3) 2
c4 H5
N]
I 0 2
wahrend Trimethylamin unverlndert blieb und von clein
Gemenge im Wasserbsde durch Destillation getrennt werden konnte. Die aweite dieser Verbindungen ist leicht
loslich in Wasser und kann von dem Dimethyloxamid
durch kaltes Wasser getrennt werden. Mit Kalihydrat
destillirt giebt das Aethyl Dimethyloxamat oxalsaures
Kali und ein Gemenge von Alkohol nnd Dimethylamin.
nilit Chlorwasserstoffsaure erhitzt liefert das Destillat einen
krystallinischen Ruckstand von Dimeth lamtnoniumchlorur,
nus welchem man mittelst eines Alkaf s reines Dimethylamin abscheiden kann.
Dns Dimethylamin ist eine starke alkalische Substanz von ammooialialischeni Geruch, leicht loslich in
Wasser. Der Yiedepunct liegt zwischen a und 90.
H o f m a n n hat die Zusammensetzun des Dimethylamins durch die Analpse des Platin- un Goldsalzes bestimmt. Das erstere ist eines der schonsten Platinsalze,
welehe existiren ; es krystnllisirt in langen prachtvollen
Nadeln, welche die Fltissigkeit in der ganzen Hreite des
Qefasses durchsetzen.
Seine Forinel ist:
C4HSN PtC13 = (C? H3)? H2N C1, Pt CI?.
-
f
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C'ebeT das Triathylaniin.
Das Goldsalz kryetallisirt ebenfalls sehr schon und
hat die Zusammensetzung :
WHEN Au Cl4 == (CZH3)Z HsN C1, AuCI3).
B.
(G'oniyt.r e n d . T.55. - Chem. Cent& 1863. 7.)
Trimethylamin im Weizenbrande.
Eine grossere Menge brandiger Weizenkorner, welche
sich durch einen starken Fischgeruch auszeichneten, wurden von R i t t h a u s e n mit Kalkmilch destillirt und das
Fliichtige durch Salzsa Ire geleitet. Letztere, niit Platinchlorid vorsichtig eingedunstet, gab mit absolutein Alkohol und Aethcr einen biiederschlag von Platinsalmiak und
die davon abfiltrirte Liisung nach vorsichtigem Zusntze
kleiner Mengcn Platinahlorid, Abdampfen und Auflosen
in wenig absolutem Alkoliol einen Platinriickstand, der
:%,9 Proc. Platin enthielt. Die Forincl dcs Trimetliylaniins (CZH3)3 N, BCl, PtClZ verlangt 3 i , 3 Proc. Platin.
Die Entscheidung der ]+age, ob die Base Trimethylamin
oder Propylaiuin sei, ist aber bis jetzt niclit n i t voller
Gewissheit eiitschieden worden. (Jouru.fiir prukt. Clieniie.
Bd. 88. AS.147.)
R.
Ueber das Triiitbylamin.
M. C a r e y L e a a-tellt die Aethylbasen dar, indem
er Aminoniak auf Salpetersaureather wirken lasst und
darauf die Basen duroh Pikrinsaure treimt, da sich die
Pikrate derselben von einander durch verschieden grosse
Lijslichkeit unterscheiden. Um diese Methode niit Erfolg
zur Darstellung des TI*i%thylaminsanzuwenden, ist L e a
verrtnlasst, den Gang der Darstellung zu inodificiren. Er
nimnit zu diesem Zwecke 3 Vol. Salpetersaurelther, 3 Vol.
whsseriges Ammoniak nnd 2 Vol. absoluten Alkohol und
erhitzt das Gemcnge in verschlossenen Rohren 4 Stunden
lang auf 1000. Nach olein Oeffnen der Rohren wird sehr
genau niit S:dpetersiiux e gesiittigt, in1 Wasserbade eingedampft, die teigige Rlasse mit 4 Vol. absolutein Alkohol
aufgenoniulen, der alkoholischen Losung eine entsprechcndc
Menge,knustisches Natron zugesetzt und destillirt. Anstatt
die Auchtigen Producie in IVasser aufzufmgen, werden
sie iii ein Geinenge von 3 Vol. Yalpetersiiurebther und
2 T'ol. absoliiten Alkohcl geleitet, welches von einer Kkltemischung umgeben ist. Diese niit alkalischen Diimpfen
gesiittigte Flussigkeit wird \-on Neueni in Rohren eingesclilossen und im Wasjerbade erhitzt.
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