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Ueber das Papaverin.

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200
Ueber dae Papnuwin.
leieht zu pukvern ist. Er eehlagt diea Pulrer durch ein
Haarsieb, schiittet es in &ne Flasche mit geechmirgeltem
Boden, giesst Alkohol hinzu, versch~iesst die Flnsche,
welche an einein wtlrmen Orte bleibt, schiitteh sie ron
Zeit zii Zeit um, und crneuert die Alkoholzusiitze, bia
Sit! auf das Extract keine Einwirkung mehr hussern.
Knclidem er die verschiedenen Alkoholausziige vereinigt
hat, unterwirft er sic der Destillation; dann niiiirut er die
zuruckgebliebene ~%issigkeitam der Retorte und dani\)tt
sie in einer Porcellanschale vollig ein, bis sie beini hrkalten K r y s t a h liefert. Diese presst er awieclien dichter
Lcinwand, lijst sie in Qucllwasser wieder nuf, und stellt
so cin hinrcichend reines Thein dar, welches inittelst
Thierkohle sehr weiss erhalten werden kann.
Diesem Processe hat er sowohl den grunen, ale den
schwarzcn Thee unterworfen. I)er griine Theo lieferte
viel weniger Caffeih, als der schwarze, un efiihr halb SO
viel, was die Heobachtung T,iebig’s un Anderer besatigt. Indern er rerschiedene Sortcn des schwarzen
Thew auf dae Sorgbiltigste behandelte, erliielt er hineichtlieh der Mengc des Products sehr abxeichende Rosultute, welclie natiirlich durch dic verschicdencn Sortcn
des Ttiecs und deren verschiedene Giite bedingt wertlcn.
Folgendes sind die numerischen Resultate seiner Entersuchiingen :
%
. . ..
Aiigcwimdter Thec:
Erhnlteiies Thein : Tlicinprodiicte :
4608 Grm. griiuer T1it.c . ,
38 Grm.
032
3456
geineiners(‘hHnrzcrThcc . 40 ,,
1,16
3312
deseelbcn, cine andcrc Sorte 30 ,,
o,M,
1584
schwarzer Congothce ,
40 ,
2,55
..
(Ariiovo
Cinientu. Pisa 1865. Janitar 11. FeLnim.)
H.
u.
Ueber das Papaverin.
T h o m a s A n d e r s o n hat boi Aufarbcitung der Nuttcrlnugcn von clcr Rcinigung griissercr JIeugen Karkotins,
ndclic er, uiii d:ts dxrin nocli erlialtcAne Snrkotin zu gcwinnen, sufgctiobcn Iintte, daraus ein Qnantuni eincr € h e
erhalten, die nichts Andere8 als Papaverin war. Die bei
dieser Gclegenheit ausgefiihrten Analysen stiminen mit
denen dcs lhtdeckers iibcrcin iind bcstatigeii die Formel
( 3 0 H21 KOb.
A n d e r s o n liat die folgenden I’roducte
daraus nbgeleitet.
A’itro apaverin, C3O 1120 W 0 1 2 . Uicse I3a~cbildet
sich niit c$er grijssten Leichtigkeit, wenn man l’apaverin
201
Ueber das Papaverin.
mit concentrirter Salpctershre erhitzt. Verdiinnte Salpetersaure liefert ein salpetersaures Papaverin. Die concentrirte Silure dagegen erzeugt, indem sich nur einige rothc
Ilampfe bilden, das salpetersaare Salz des Nitropapaverins,
das sich in Massc krystalliniscli aus den Saurc ausscheidet.
Man fallt die Base ans den1 aalpctersauren Salze durch Ammoniak. Diese Base ncntralisirt die Sauren vollsthdig,
bhut das geriithetc Lackmus. Die Salze krystallisiren.
In Wasser unliislich, in Aether und Weingeist liislich.
Die purpurne Farbung, die das Papaverin riiit Schwefelsaure giebt, bringt dieser Korpcr nicht hervor. Die
Analyse gab:
40 = 240
C 62,31
62,50
€1 531
N -
o -
20
2
12
= 20
= 28
= 96
5,20
7,29
25,01.
+
Salpctersuures Kitropapaverin, C40 H2" (SO4) SO8
€10, NOS. Die Bcrcitunv diescs Salzes ist sclion oben
angcgcben. I)as Salz sc%milzt beim Erhitzten, verpufft
dann und hinterlasst einen schwarzen Ruckstand, der bei
stiirkercni Erhitzen vollst5ndig verbrcnnt. Das Salz ist
wasserfrei. Die Analysc gab:
c 53,m 40 = 240 53,69
21 = 21
4,139
H 4,95
3 = 42
N 9,38
0
-
18 = 144
32,24:
Salzsaurcs Kitropapaverin - Platinchlorid, C40 H2O
(NO9 KOs, II C1
P t Cla fallt als blassgelber Niederschlag, wenn man die Losung des salzsauren Salzes mit
der von Platinchlorid versetzt. Das salzsaure Nitro apaVenn krystullisirt in gelben Nadeln, diese sind sc w r
Wlich. l)ns schwef'clsaure ist gleichfalls schwer loslich
und krystdlisirt in lrleincn Prismen.
Broinwasscr verwnndolt, wenn man die Losung des
Papaverins in Yalzsiiure dnmit behandelt, das Yapaverin
in eine brornirte Base. Man erhiilt sic hierbei als bromwasserstoffsaurcs Salz.
Daa Bronppaverin, ClO 1320 (Br) NOB, erhalt man
aus dem bromwasscrstoff~auren Salze durch Fhllcn der
Losung rnit Ammoniak und Auflosen des Nicderschlags in
Alkohol. Diese Liisung setzt os in weissen N:tdeln ab,
die unloslich sind in Wasser, lcicht lofilich in Alkohol und
Aether. Es bildet mit den Sguren Salze, dic sich durch
ilire gcringc Iijslichkeit auszeichnen. Die Krystalle des
Broinpapavcrins sind wasserfrci.
Broinwasscrstoffuaures Brompapitvcrin C40 1120, (Hr.)
+
il
202
&ercitp.in.
+
H Br. Diesea Ssla schmilzt, wenn mkn ea s c h m h
erhitst. Ammoniak, Kali fhllen daraus die Baee. (Chem.
Gaz. 1855. - C'hern.-phamn. Centrbl. 1856. No.18.)
NO8
B.
Qnereitrin.
L. R i g a u d stellte das Quercitrin auf die Weise dar,
dass er die Rinde der Quwctis tinctoria mit 85gradigem
Alkokol extrahirte, die erhaltene Tinctur zur Reseitigullg
der Quercitrongerbsiiure und des brauncn Farbstoffs mit
Leimauflosung fiilltc und die filtrirte Flussigkeit abdampfte,
aus der sich dann das in kocliendem Wasscr nur wcnig
losliche Quercitrin in kugelformig ruppirten IIaufchcn
abschied und durch wiederholtcs Au osen in Alkohol und
Ausscheiden mittelst Zusatz von Wasser gereinigt wurde.
Es besteht dann aus hornogenen Krystallen, hat eine
schwefel- bis clirom elbe Farbe, schmeckt wenig bitter
und ist geruchlos. %a die von R i g a u d unternommene
Analyse dcs Quercitrins init der von B ol I e y ausgefiihrten nicht iibereinstinimtc, glaubte er in der 7
welche das Quercitrin durch die Einwirkung von Minera sauren erleidet, Anhitltspnncte fur die Bestimrnung der
richtigen Formel des Qucrcitrins zu erhalten. Wird
nginlich das Quercitrin niit einer zur Auflosung hinlanglichen Quantitat Wasser versetzt und zum Sieden erhitzt,
so scheidet sich auf Zusatz von verdunnter Schwefelsaiire
nach kurzer Zeit ein Korper von vie1 lebhafterer gelber
Farbe in Flocken ab, die bei nkiherer Hetrachtung aua
kleinen feincn Nadcln bestehen. Dicsc abfiltrirt erhiilt
man cine farblose Flussigkeit, welche nach der Keutralisation mit kohlensaurem Baryt und Filtriren desselben,
beim Abdampfen im Wasserbade einen sussen Syrup
hinterliisst, der die Eigenschaftcn cines Zuckers hat. Den
gelben Korper nennt Ri g a u d Quercetin und es handelte
sicli nun darum, die Quantitiit des bei der Zersetzung von
einer bestimmten Mcnge Quercitrin gebildeten Zuckers
genau zu bcstimrncn, da sich leicht aus dicsem und der
procentischen Zusammensetzung des Quercitrins das Atomgewicht des Ictteteren folgern laisst. Die Bestimmun des
Zuckers fuhrte R i g a u d mittelst einer nach der e h1j n g schen Angahc dareestellten alkalischen Kupfervitriollosung, von der 10 Cubikcentimeter 0,05636 Grm. bei 10@0
getrockneten Traubehzucker entsprechen, aus.
Das Quercitrin lieferte hiernach im Mittel 44,35 Proc.
8
JersebuY
f'
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