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Ueber das Phosphorsesquisulfid.

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Phoqhorspectrum.
- Pliosphorsespuisuljd.
(was jedoch von R. A r e n d t bezweifelt wird). 4) Die
Reduction von vollig neutralem Eisenchlorid durch unterschwefligsnures Natron, durch Entstehung einer blauen
Fiirbung auf Zusatz von ICaliumeisencyanid zu erlrennen,
ist noch bei ~OOOOOfacherVerdiinnnng moglich. 5) Wenn
nian eine zu untersuchende Fliissiglceit niit ein wenig
Salzsaure versetzt und etwas reines Zink hinzufiigt, so
entwickelt sich mit dcrn Wasserstoffgase auch Schwefclwasserstoff, wenn unterschwefligsaures Natron vorlranden
war, der bei einem Gehnlte von 1/500000 des letztcren
noch hfeuchtetes Uleizuckerpapier briiunt. (Brit. Journ.
of Photoyr. - CIiem. News 1863. - C'lism. CedrLl. 1864.
27.)
B.
Phosphorspectrum.
W o h l e r mnchte bereits im Jahre 1841 auf die
Lichone griine Flamme aufmerksani, welche das Wnsserstoffgas nnnimmt, wenn man phosphorige Saure in den
Entwickelnngs- Apparat bringt; spiiter zeigte D u s a r t, dass
Phosphor cine der pliosphorigen Siiure gleiche Wirlrung
ausiibe. 1310 n d l o t gab endlich einen besondern Apparat
und verschiedcne Vorsichtsmaassrcgeln an, urn mit Hulfe
der genanntcn Flammcnfiirbung den Phosphor in gerichb
lichen Fiillen zu entdccken. C h r i s t o f l e und U e i l s t e i n
liaben nuri auch das Spectrum stirdirt, wclchcs erhnlten
w i d , wenn inan die durch Phosphor grun gefsrbte, aus
einer Platinspi tze brcnnende Wasserstoffflamine niittelst
des L<irchhoff Eunsen'schen Ypectroskops untersucht ; man
sieht alsdann drei griine Linier~:a ist die stiirlcste, p fast
von gleicher Intensitat, 7 ist die schwachste. P f:illt mit
Ba 6 genau zusammen, l'a und Ea 8 licgen nur um 2 Theilstriche auseinander, Py liegt ewisctien den erstgenannten
und der Natronlinie. Die Resultate bleiben sich gleich,
inan mag die Uriinfirbung der Flamme duroh EinLringen
von Phosphor, von phosphoriger oder von unterphosphoriger Siiure hervorrufen. Die Verf. bestatigen bei dieser
Oelegenheit, dass die Grunflirbung der Flamnie, welche
das aus Eisen entwickelte Wasserstoff iileist zeigt, von
dem Phospliorgehalt des Eisens herriihre. (Fresm. Ztschr.
jZ7- anulyt. Cltent. I864.)
B.
IJcber das Pfnosphorsescluisnlfi~.
LRsstsman r o t h e n P h o s p h o r und Schwefel in ge-
Phosphorsest/uisul$d.
123
wissen Mengen auf einander einwirlten, so bildet sich bei
einer Temperatixr gegen 1600 eine neue Verbindung, das
Phosphorsesquisulfid, P2 S3. E. L e m o i n e erhielt es bei
Anwendiing folgender Verhaltnisse beider Elemente: 2 P
und 3 Y; 1 P und 1 S ; 2 Y und 1 S; 6 P und 1 S, iiberhaupt iiiimer, wcnn Phosphor im Ueberschusse war; liess
er dagegen 1 P und 3 S auf einander wirken, so erhielt
cr das Phosphorsnltid PS3.
RI:m trennt die neue Verbindung von dem iiberachiissigen rothen Phosphor diirch Schwefellrohlenstoff, welcher
dieselbe lost, durull Eindrmpfen und Trocknen bei 2000
irn Kohlensaurestrom. Zur Feststellung der Zusammensetzung hat L e m o i n e den iiuf letztere Weise erhahenen
Trockenrucltstand successive mit geringen Mengen Schwefolkohlenstoff ausgezogen, die Ausziige getrocknet und einzeln analysirt ; ferner wurile die Masse in Phosphorchloriir
gelijst und das, was sich beiin Erkalten abschied, ebenfalls analysirt. Auuh dic selir geringe Menge, weluhe
bei der Erhitziing dcr obigen Substanz auf 2600 sublirnirt
war, und endlich die aus einer heissen concentrirten Liisung in Schwefelkohlenstoff durch langsames Erkalten
abgeschiedenen Krystalle wurden ebenfdls der Analyse
unterworfen. Alle Resultate waren iibereinstimrncnd. EY
ergab sic11 ein (iohnlt von 43,4 - 44,l Proc. Y iincl 55,6
bis 56,O Proc. P. Diis Pliosphorsesquisultid ist d i m o r p h.
1Xe Krystalle nus der Schwefelkohlenstoff-, so wie die aus
der Yhosphorcliloriirlosiin~sind rhombisctie Prismen, die bei
2600 er!iitzte Substanz sclieint im regularen Systeme a u
krystallisi~en. Der ncue Korper schmilzt bei 1420 und siedet
o h m Zersetzung zu erloiden bci einer Temperatur, welche
zwischen :$000 und 4000 liegt. Er lost sich leicht in
Schwefellrohlenstoff und Phospliorchloriir; such nether
und Alkohol wirken liisend, aber gleichzeitig zersetzend.
Von anderen Schwefelverbindungen des Phosphors unterscheidet siclt das Phosphorsesquisulticl dadurch, dass es
sich an der Luft und in lialtem Wnsser n i c k veriindert.
Das Phosphorsesqnisulfid ist in Schwefelkalium und Schwefelnatrium vollstiindig liislich, ehenso in Kali unter Wiirmeentwickelung. Chlor z e setzt
~
den Korper langsam, aber
vollstandig.
Wenn man annehrnen darf, dass d i e beiden allotropischen Zustiinde des Phosphors in den Verbindungen
desselben prsexistiren kiinnen, so scheint in der vorliegenden Verbindung der Phosphor in seinem amorphen
Zustande vorhanden zu sein, denn die Bildung des Ses-
124 E$ndiing
des Verkokens.
- Schwefelkohlewtof.
quisulfids erfolgt schon bei 1600, d. h. unterhalb der Ternperatur, welche nothig ist, den rothen Phosphor wieder
umzuwandeln, und durch die bei der Reaction entwickelte
Warme wird kein Theil des iiberschiissigen rothen Phosphors in gewohnlichen verwandelt. (Compt.rend. 1864.
- Clem. Centrbl. 1864. 52.)
B.
Erfindiing des Verkokens.
Einer vor Kurzern erschienenen Schrift des Anhaltischen Bergraths B i s ch of iiber die anorffenische Formationsgruppe und den Unterharz, Dessau 1864, entnehmen
wir Folgendes: ,,Auf die Thonschiefer des Harzrandes
folgt zunlchst die Steinkohlengrrxppe Lei 13allenstedt. Die
Steinkohle selbst ist durch plutonischen Einfluss hier
und d a verascht. E s f m d hier etwa seit dem Jahre
1580, zu J o a c h i m E r n s t ' s Zeiten, ein Kohlenabbau statt
und es wird in Beckrnann's CJwonik ( 1 . Th. S. 65) uni diese
Zeit auch der Erfindung der Verkokung durch einen
Anhaltiner gedacht und zwar mit folgenden Worten :
,,,,Der RIiinzmeister D a n i e l S t u x n p f e l t hsbe eine Invention angegeben, den Steinlrohlen den Qestnnk, die
Wildigkeit und Unart zu benehnien, damit dieselben in
schwarzen und andern Feuerwerlren konnten gebraucht
werden."' Dieser fur die Pyrotechnik so wichtige Process
ward weit spiiter mit dern englischen Nanien ,,Verkokung'
belcgt. Hiernnch ist also die Verwandlting der Steinkohle
in ein von ihren schiiidlichen Bestandtheilen befreites, der
Holzlrohle ghnlicheres Product, glciclisam ihre Ziihrnung,
(B1.fiir ffandel u. Gewerbe.
eine deutsche Eldindung.
B.
1864. 40.)
iJeber Schwefelkoblenstoff.
Bei dem steigenden Verbrauch des Schwefelltohlenstoffs
erscheint es immer nothiger, denselben msglichst I ein darzustellen. und zugleich die Nebenproducte ni8gliclist unschadlich zu machen. Sehr storend war bisher das Auftreten des Schwefelwasserstoffs, den D e i s R jetzt dadurch
beseitigt, dass er die unverdichtbar abxiehenden Gase in
Kasten leitet, in denen sich mehrere Schichten Kalkhydrat
tiber einander befinclen, welches den Schwefelwasserstoff
vollstandig absorbirt- man erneuert das Kalkhydrat, wenn
es gesattigt ist. P a y e n schliigt vor, das Krtlkhydrat
durch Eisenoxydhydrat, rnit Sagespanen gemengt, zu
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