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Ueber das phosphorwolframsaure Natron als Reagens.

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182
P~ios~hoi.iuo~~fi.a7nsau,.es
Ncttron als Reagens.
niittelst der Batterie, ohne Eeihiilfe von Quecksilber, aus
eineni stark diamagnetischen Kali gewonnen war. Unter
gleichen Uinstiinden wurden Iiupfer und Silber vom Elektroinagneten abgestossen.
Deinnach scheinen I M i u m und Natriurn schwach
inngnetisch zii sein. Wenn sie, wie F a r a d a y meint,
scliwacli dininagnctisch wsren, so wurde jene Abliangigkeit des specifischen Magnetismus vom Atornvolum iiiclit
statt haben.
Die in Kalinm nnd Natriuni inducirten Strome bedingen iin Moniente, wo der Magnetismus beginnt oder
aufhort, vor Clem Elelrtromngneten energkclie Hewegungen, hervorgerafen durcli Attraction und Repulsion.
Bringt ninn cine Iiugel odcr einen Wiirfcl von Natriuin, Kupfer und Silbcr auf irgend eineii Punct des
inagnetischen Feldes, niit Ausnahme derjenigen Verticalebene, wclche die polare Oberflache in zwei gleiche
Theile theilt, so findet nuch cine Rotation statt, sohnld
man den Commutator von rechts nach links und uingekclirt bewegt, uni den Strom zu schliessen und zu unterbrcchen, oder seine Richtung zu Bndern. Die Rotation
ist nicht continuirlich, sondern wird unterbrochen, so
wie der Stroni selbst unterbrochen wird. Eine Aufeinnnderfolge von Unterbrechungen und Wiederherstelluiigen
des Stromcs, ohne Umkehrung seiner liiclitung, bedingt
aucli Rotationen.
Die elektrisclie Leitungsfiihigkeit des Natriunis ist
so gross, dass es in dieser Hinsicht sogleich hinter die
besten Leitcr: Silber, Ihpfer, Gold und vor das Zinn
zu stellen ist. lialiiun leitct weniger gut als Natrium.
Die WWrine leiten h i d e Rlctalle gut. (Cornpt. wiid. Philos. Jlng. a. J. of Science. - C % e n ~CbntvbZ.
.
N o . 39.)
n
u.
Ilcber das pliosphorffolfrin~saureNatron als Reagens,
Einigc 13erlincr Hliittcr haben in kurzen Worten einer
Entdeckung des Konigsberger Cheinikcrs S ch e i b 1 e r erwlihnt, welche, wenn sie sich praktisch bewahrte, allerdings eine selir wiclitige genannt werdon kann. Alan
kciint die Schwicrigkciten und thcilweise nocli Unniiigliclilqeiten, wclche cler lisherige Stand der Clieiiiie den
Frngen dcr gericlitliclien Medicin iiber Vcrgiftungen durch
Stoffe der organisclien Chemie cntgegcnsetzt; inan weiss,
und wiire cs nur jungst aus dein cheiiiischen Suliand-
Phosphonoolfi.umsuures Nat7.olz als Reagens.
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process, der in England neulich um und gegen Palmer
gefuhrt worden ist, melchc CTUU die Darstellung oder
Auffindung der giftigen Alkaloide zu richterlich hinreichcndcr Ciewissheit bildet. Auf diesem Felde begegnet
uns vie1 verheissend, die S ch e i b l c r’sche Arbeit, welche
demnachst im ,,Erdmann’schen Journal fur pralrtische CheinieLLzu erscheinen bestimmt ist und der nachfolgende
Notizen entnomnien sind.
Herr S c h e i b l e r hat sich langere Zeit mit den SalZen beschaftigt, welche aus den Verbindungen von Phosphor- niit Wolfrainsaure sich herstellen. Er hat dabei
eine L8sung dcs Natronsalzes jener Doppelsaure dargcstellt, indem er wolfranisaures Natron mit officineller
Phosphorsiiure tibergoss. Diese Losung wirkt nach ihm
nls ausserst feines Heagens auf alle Alkaloide, welche sie
aus angesauerten Losungen in unloslichen Flocken! niedcrschliigt. Die Fallbarkeit ist so gross, dass eine Losung,. welclie nur 1/200000 Gran Strychnin enthielt, noch
deutlich opnlisirend gctrubt wurde, und eine solclie yon
1/40000 Gran Strychnin noch abfiltrirbare Flocken ergab.
Aus kleineii Mengcn Tabaclrssaftes wurde Nicotin, aus
Chinadecocten Chinin, nus Opiumtinctur Mor hium in
gleicher Weise dargestellt. Herr Sclieible r g aubt verscliiedene Vortheile aus dieser Entdeckung in Aussieht
stellen zu It omen. Niclit nur, dnss das pliosphorwolframsnure Natron bei pflanzlichen Vergiftungen dazu dienen
werde, dns betreffende Alkaloid in cliciiiisch bestimmter
Form aus dem fraglichen Objecte auszuscheiden, so glaubt
er auch durch Versuche an Hunden sich zu der Behauptung bereclitigt, dass man jenes Doppelsalz als Gegeninittel werde anwenden konncn, da die Pflanzengifte
dadurch in eine anlijsliclie, riicht assiniilirbare Form
ubergehen. Er glaubt ferner, die technische Chemie
werde sich des Mittels niit Nutzen zur bequemeren, vollstandigeren und wohlfeileren Abscheidung der Alkaloide
aus den Pflanzenrohstoffen bedienen lrijnnen, und iiieint
schliesslich, dass die Anzahl der Allialoide selbst dadurch
wesentlich wurde veriiielirt werdcn lronnen. Das Wolframerz, das bisher ohne Verwendung war, wurde in
Folge dessen eine technische Wichtigkeit erlangen, die
leicht jene ins Allgemeine und Grosse gehende Folgen
haben konnte, wie z. B. der durch H e i n r i c h Rose’s
Aluminiumversuche in die Handelsregister aufgenoinmene
Kryolith, dessen Ausbeute eine neue europaische Colonic a n
den Grenzen des hoheren organischen Lebens, im Norden
P
184
Darstelluny des Mctngcms.
- Mugnesium.
Gronlands, gegrundet hat. (BE.fiLr Hund.-ic. Gezihe. 1857.
No. 37.)
B.
Darstelhag dcs Mangans.
C. B r u n n e r stcllt das Mangan dar, indem er vollkommen trockenes Flnormangan mit dunn ausgeplatteten
Stiicken von Natrium schichtet, und nimmt auf 2 Th.
Mangansalz ungef'ahr 1 Th. Natrium. Das Qemenge wird
in den Tiegel mit dem Pistil1 fest eingedruckt, so class
e r bis our Hslfte davon angefullt wird. Auf dieses Gemenge bringt man
v l l dicke Lage geschmolzenes
und zerriebenes Chlornatrium oder Chlorkalium und bedeckt dieses mit einer Lage erbsengrosser Stucke FILMSspath, urn das leicht erfolgende Herauswerfen der lllasse
zu verhindern. Die Reduction erfolgt auf einmal schon
ehe der Tiegel xum Gliihen koninit und giebt sich durch
heftiges Zischen und Erscheinen cincr gelben Flammc
kund. Jetzt wird stiirker erhitzt und mittelst eines Gebliises der Tie el zum Weissgliihen gebracht. Nach dcin
Erkalten zersc liigt man den Tiegel und findet darin eine
weissliche Salzschlacke und auf dem Roden das zusammengeschmolzene reducirte Metall. Dies so dargestellte
Mangan hat die Farbe des Gusseisens, ist so hart, dnss
es von einer Stahlfeile nioht angegriffen wird, gegentheils
wird Glas und Stahl von eckigen Stucken des Metalls
gcritzt. Es ist sehr sprijde und liisst sich irn Stahlniijrser
ZLI Pnlver stossen. Das specifische Gewicht verschiedcner
Proben schwankte zwischen 7,138 und 7,206. Voni Magnet wird es nicht gezogen. An derLuft erhitzt, liiuft es
ahnlich wie Stahl an, und bedeckt sich nach und nach
mit braunem pnlverformigem Oxyd.
Concentrirte Schwcfelsiinre wirkt bei gewiihnlicher
Temperatur wenig ein, beim Erwarinen entwickelt sich
schweflige Saure. Verdunnte Schwefelsaure, Salzsiiure,
Salpetersaure, Essigsaure lijsen es schnell auf. (Poggeiad.
Annul. 1857. No. 6. S. 264- 271.)
E.
a
Magnesium..
S a i n t e - C l a i r e - D e v i 11e und C a r o n haben gefunden, dass das Magnesium iihnlich wic das Zink fluchtig
ist. Hierauf griinden sie einc: ncue r)arstellun~sweise.
Sie mischen 600 Th. Chlorniagnesium init 100 Th. geschmolzenciii Kochsalz und 100 Th. Flussspath, fiigen
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